Dose Vs Ttrockenfutter

    ist auf TA konferenzen immer eine riesendiskussion. die hab ich mir frueher regelmaessig mit angehoert (hab 6 Jahre beim TA als sprechstundenhilfe gejobbt und war auch mit auf konferenzen)


    fakt ist dass zb ein schwer arbeitender schlittenhund weder aus Dose noch trockenfutter genug energie ziehen koennte um diese extreme leistung zu bringen.


    rohes fleisch ist im grunde das natuerlicheste was es gibt, aber natuerlich ist reines muskelfleisch nicht ausreichend, aber wenn zB roher pansensen adbei ist, dann ist jede menge pflanzliche nebenprodukte mit drin... es muss eine ausgewogene mischung aus muskel/innerei/und gemuese hergestellt sein...


    wegen dem TroFu, der hund als solches ist ein schlingender hund, das trockenfutter kann aber nicht wirklich geschlungen werden. wenn der hund dieses jetzt kaut, produziert er speichel in dem der zucker frei gesetzt wird. es ist nicht der speichel, der den karies verursacht, sondern der zucker des futters.


    daher ist das beispiel mit dem boxer/westie nicht korrekt.


    es gibt ein TroFu, das speziel darauf ausgelegt ist, zahnsteid zu entfernen (von hill's, ich glaube t/d, ist zu lang her, weiss ich nimmer sicher) das enthaelt scheifmittel und ist zuckerfrei.


    das viel wasser in der dose ist ist koerrekt und find ich gut, denn eine kuh oder ein huhn besteht auch zu 80% aus wasser. gegen "abfaelle" spricht nur bedingt was, wenn ich mir bei der fleischbeschau anseh was da schon alles in die "abfall"tonne wandert.. das was ins trockene wandert ist sicherlich nicht von besserer qualitaet als das was in die dose geht.


    wenn es um fertigfutter geht ist meiner meinung nach die wahl zwischen trocken oder dose wie die wahl zwischen pest und cholera.


    Anyway...


    ist ja alles nicht MEIN WISSEN sondern lediglich das meines TA's und nach 15 Jahren die sie unsere Tiere behandelt hat und Jahren die ich bei ihr gearbeitet hab vertrau ich ihr einfach blind.


    wenn wir irgendwann wieder in Deutschland sind werden meine Hunde auch hauptsaechlich mit frischfleisch ernaehrt, und unser Dackel (er wurde ueber 18) hat sich sein ganzes leben geweigert fertig futter anzuruehren und hatte das gesuendeste leben von allen die wir hatten :-)


    ich selber hab halt noch keinen hund gesehn der mit reiner frischfleisch ernaehrung fett wurde (weil sie bei frischfleisch eben irgendwie doch wieder einen instinkt zu haben scheinen wann sie satt sind, nicht wie mit kuenstlichen geschmacksverstaerkern), oder allergien hatte, oder problem mit leber oder nieren werten hatte.


    Klar kann das auch alles zufall sein :-)

    denke nicht, daß eine Ernährung, die hauptsächlich aus Frischfleisch bestht, gesund ist... der Hund hat bei gewissen Werten dann eine Über-, bei anderen Dingen wie Vitaminen eine Unterversorgung.


    Und z.b. Schweinefleisch ist für Hunde total Tabu (jedenfalls in roher Form!)

    Zitat

    fakt ist dass zb ein schwer arbeitender schlittenhund weder aus Dose noch trockenfutter genug energie ziehen koennte um diese extreme leistung zu bringen.

    Falls du von den "echten" Schlittenhunden bei den nordischen Volkern sprichst- die werden aber auch nicht besonders alt!

    bis jetzt sprach ich nur von denen die in europa hundesport machen (in den alpen zb) aber die rennen sind genauso hart.


    der Onkel von meinem freund hat frueher intensiv diesen sport betrieben und sehr erfogreich( war vize eoropameister). seine 5 Huskys kriegen heute ihr gnadenbrot und sind über 10.


    wie gesagt, es darf nicht nur muskelfleisch sein, ber fuer mich macht es sinn zu schauen was ist der natürlichen ernaehrung am naechsten...


    da aber keine von uns irgendwelche studien gemacht hat, können wir uns ohnehin nur af das stützen was wir irgedwo gelesen haben. und ich glaube sicherlich nichts was ein TA der fuer tierfuttermittel firmen arbeitet, propagiert, und schlafe auch besser wenn ich meinen hunden futter fuetter, fuer dessen entwicklung keine andren hunde leiden mussten (die veruche von Waltham usw sind sicherlich bekannt)

    Also ich ernähre meinen Hund mit der Rohfütterung. Ich bin der Meinung das ist das artgerechteste was man seinem Hund bieten kann. Die Züchterin wo ich ihn herhabe füttert auch nur roh. Daher bin ich erst auf Barf gekommen.


    Gehe mal auf http://www.barfers.de da kannst du alles wissenswerte erfahren.

    Ich hab zwar keinen Hund aber muss jetzt auch mal was loswerden.


    Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Rohes Fleisch für Hunde ungesund ist, bis auf die Krankheitserreger oder Eier von Bandwürmern die meines Wissens eher auf schlechte Hygiene zurückzuführen sind. Ich denke mal es ist auch eine Gewöhnungssache für den Hund. Aber es ist Natürlicher für ein Hund, wenn er rohes Fleisch bekommt, weil in freier Natur gibst es doch auch nichts Gekochtes -.- . Aber von meinem Freund der Hund bekommt einmal die Woche ca. was Rohes. Aber ob das dem Hund gut tut weiß ich nicht aber ich denke mal es liegt auch noch an der Hunderasse. Ich hab gelesen dass für Menschen auch rohes Fleisch gesünder sein soll aber man muss sich auch erst dran gewöhnen. Ich kenne auch ein Hund aus der Nachbarschaft der wird Vegetarisch ernährt und naja er müsste jetzt so 5 -6 Jahre alt sein (Aber ich weiß nicht wie man auf so eine Idee kommt. Allein wenn man sich die Zähne von einen Hund anschaut sieht man doch, dass er kein Pflanzenfresser ist.) Und ich muss noch Hinzufügen das ich KEIN Experte oder so bin und das ich das eher vermute was ich Schreibe.

    Das ist aber ein heißes Thema...

    ... bei dem sich meistens gefetzt wird bis aufs Blut.


    Daher halte ich mich hier mal inhaltlich raus, auch wenn ich einiges dazu sagen könnte, da meine Hunde seit Generationen ausschließlich roh ernährt werden.


    Nur mal als kleinen Denkanstoß:Sicher kann man als Mensch von Dosenravioli leben und Multisaft. Dann deckt man auch 100% aller Vitamine und Nährstoffe ab, man hat Kohlenhydrate (Nudelmasse), Proteine (Fleischfüllung) und Vitamine (Tomatensoße). Alle Mineralstoffe und sonstige Vitamine kommen über den Mutlisaft. Kann man also sicher gut begründen. Aber würde das ein vernünftiger Mensch tun? Sicher nicht. Die Gründe kennen wir und finden sie auch bei Tieren (zunehmend fette Hunde, zunehmende Krebserkrankungen,...)


    Also wer meint, Dosenfutter sei das optimale für den Hund oder eben Trockenfutter, kann ja für sich und seine Kinder auch auf Konservennahrung oder Frühstücksflocken umsteigen. Denn wie kann man es mit seinem Gewissen vereinbaren, den Hund ernährungsphysiologisch besser zu ernähren als die armen Kinder, die Mamas selbstgekochte Sachen essen müssen...:-o


    Also Tschüß für heute, ich gehe jetzt gleich in die Küche und verfüttere rohe Hähnchenhälse *:)

    Bei mir...

    ...gibt es auch BARF und ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Mein Hund hat sich in ihren ersten Monaten bei mir nur gekratzt. Nach Tests, waschen, Urintests und BLutests, absuchen und behandeln auf Parasiten hat der Umstieg auf Rohfütterung einen fast beschwerdefreien Hund hervorgebracht. Heutiges kratzen kann mit sofortiger Wikung durch ausdrücken der Analdrüse unterbunden werden.


    Durch diese "Kämpfe" hab ich viel über Barf gelesen und mir ein ganz hervorragendes Buch dazu gekauft, indem ausführlichst beschriben wird, was wann wieviel gefütert werden darf und soll.


    Das Argument, nicht ausreichend mit Vit. Mineral etc. versorgt zu werden, ist begrenzt richtig: Wenn ich auf die unterschiedliche Zusammensetzung achte, Gemüse, Salate und Mineral zufütter, Öle etc. nicht vergesse, ist alles gut, denn es muss nicht jeden Tag ausgewogen gefüttert werden, sondern über Wochen müssen alle wichtigen Zusätze erfolgen. In der Natur hat der Hund auch nicht jeden Tag 200 gr. Pansen, 200 gr Muskel, 1 Kopf Salat, 1 Möhre zur Verfügung ... Man darf sich halt nicht nur auf die Gabe von Fleisch beschränken.