Trauma bei Katze

    Unser 10jähriger Kater war vor ein paar Wochen krank. Er hatte wohl in der Nacht eine Schlägerei, hatte eine Verletzung im Auge und hat Fieber entwickelt.

    Wir waren zwei Mal mit ihm beim Tierarzt, mussten ihm ein paar Tage lang zweimal täglich Penicillin geben und Salbe ins Auge schmieren.

    Das Penicillin hat er die ersten paar Male in Wurst gefressen, danach mussten wir es auflösen und ihm unter Zwang per Spritze einflößen.

    Nun hat das Tier wohl ein Trauma.

    Hier bin ich übrigens diejenige, die tut was halt so nötig ist, weil die restliche Familie viel zu weich dafür ist.

    Morgens und abends schnurrt er mir um die Beine, möchte seine Katzenmilch von mir, legt sich abends zu mir aufs Sofa.

    Tagsüber das komplette Gegenteil. Er verkriecht sich sowieso den meisten Tag in irgendeiner Ecke, irgendwo drunter, aber wehe, er sieht mich. Dann schreit er ganz jämmerlich, reißt panisch die Augen auf, ist plötzlich nur noch halb so hoch, und rennt weg, so schnell er kann. Obwohl ich meist nur zufällig irgendwo an ihm vorbeigehe.


    Was kann ich wohl tun, damit das wieder besser wird? Die Verletzung ist nun wirklich schon einige Wochen her.

  • 3 Antworten

    Wir haben schon oft einen unserer Katzen "zwangsweise" mit Medikamenten und Spritze verabreicht, aber keine hat sich wie Dein Kater verhalten. Trauma ist vielleicht auch etwas weit hergeholt.


    Ist er kastriert? Und wurde mehr beim TA untersucht, als das Auge? Blutbild oder so was?


    Ansonsten kannst Du es mal mit dem Feliway Stecker versuchen oder Rescuetropfen ohne Alkohol.

    Ja, er ist kastriert.

    Beim Tierarzt wurde sonst nichts gemacht, Auge angeguckt und Fieber gemessen. Er war ja auch bis dahin topfit. Bzw. ist es jetzt auch wieder, hat aber Angst.


    Den Feliway Stecker habe ich mir mal angeguckt. Wäre allerdings schwierig, weil er mal im Büro unter dem Sofa liegt, mal im Keller hinter der Werkbank, und mal im Kinderzimmer unter dem Bett. Und Rescuetropfen müsste ich ja auch irgendwie in ihn reinkriegen, dafür komme ich tagsüber nicht mal nah genug an ihn ran.


    Ja, Schmerzen sind ausgeschlossen. Das ist wirklich nur Angst/Panik. Und tatsächlich seit seiner Krankheit, vorher war er nie so.