• Veganes/ vegetarisches Hundefutter

    Ich raste gerade aus und muss mich gerade bremsen Ich habe heute Morgen entdeckt wie leicht man inzwischen auch über Amazon an dieses Zeug kommt :(v In meinen Augen ist das gefährlich, gesundheitsschädigend und Tierschutzrelevant >:( hier mal ein Zitat: (Zitat)und hier die Antwort einer anderen Userin anstatt der Dame klar zu machen wie dämlich ihre Aktion ist…
  • 66 Antworten
    Zitat

    warum sollte ich supplementieren wenn ich ihn einfach artgerecht ernähren kann, ich denke eine solche Ernährung bräuchte mehr Supplemente als es bei Barf der Fall ist.

    Ausgewogenes selbstgemachtes Futter, egal ob gekocht oder roh, braucht überhaupt keine Supplemente.


    Man sollte sich halt grob orientieren so 40-20% Obstgemüsezeugs zu füttern und beim Fleisch orientiere ich mich danach, was ein Hund bei einem Tier so alles fressen würde.


    Von Ziegenkopf, Rindebeinen, Pansen, Blättermagen, Kopffleisch, Niere, Lunge, Herz, Hühnermägen, Putenflügel, Putenhälsen, Hühnerhälsen, selten mal wenig Leber, Fische (ohne Gedärm – das findet das Hundetier grausig) bis zu Pferdegulasch, Rehbeinen, Hasenohren und Straussenknochen frisst der Hund alles.


    Obstgemüse frisst sie auch so gut wie alles, da wechseln wir kunterbunt durch. Karotten, Zucchini, Champignons, Äpfel, Birnen, Bananen, Kiwis, Linsen, Sellerie, Kartoffeln, Reis, Dinkelkörner. Da gibt es sehr viel Spielraum.


    Ich wüsste nicht, wie der Hund da mangelernährt sein könnte. Die Blutwerte sind super, sie ist fit wie ein Turnschuh, erfreut sich ihres Lebens (und Essens ;-D ). Ihr Fell glänzt und riecht herrlich x:)

    Zitat

    Was mich aber doch sehr wundert, ist die Aufregung über nicht artgerecht gehaltene Haustiere hier. Glaubt ihr denn, die Tiere, die fürs Tierfutter geschlachtet werden, werden artgerecht gehalten oder artgerecht gefüttert? Da liest sich die Empörung hier etwas absurd.(Rein utilitaristisch betrachtet ist es doch immer noch besser, ein (Haus-)Tier potenziell mangelhaft zu ernähren, als mehrere (Nutz)-Tiere zu töten, die dann zu Futter verarbeitet werden.)

    wenn mich das stört kann ich das handhaben in dem ich barfe und eben beim kleinen Biobauern kaufe ;-) es soll auch Höfe geben die selber schlachte und einen kleinen Viehbestand haben. Das geht alles auf dem Markt gibt es inzwischen auch Hundefutter in Bio Qualität http://www.hundemaxx.de/shop/Hunde/Ernaehrung/Bio-Produkte--1_10_137_4932.html

    Zitat

    Klar, wenn man vegan ist, sollte man sich keinen Hund anschaffen – aber manche Menschen werden ja erst vegan, wenn sie schon einen haben. Logischerweise wollen sie in diesem Fall aber auch nicht, dass andere Leute ihren Hund mit Fleisch füttern, ihn abzugeben würde also überhaupt keinen Sinn machen. (Das Ziel von Veganern ist ja nicht, dass jemand anderes die Tiere für sie tötet, sondern dass keine Tiere mehr getötet werden.)

    das mag sein aber ich habe für den Hund die Verantwortung übernommen und diese Verantwortung beinhaltet auch eine artgerechte Fütterung kann ich die nicht mehr bieten, so gibt es den Weg des Tierheims oder ich füttere ihn weiter wie bisher. Es gibt Vegetarier und Veganer die das machen, meiner Mutter wäre als sie noch Vegetarierin war niemals eingefallen ihre Katzen vegetarisch zu ernähren.

    @ blackheartedqueen

    das ist noch besser :)z ich bin von Katzen ausgegangen die brauchen bei mehr 20% Barf Fütterung Supplemente und bis zu deiner Erklärung, bin ich davon ausgegangen das es bei Hunden ähnlich ist. Ich überlege mir zu barfen aber bis jetzt gibt es hier gutes Nassfutter.

    Ja, ich kann Bio kaufen, aber Bio heißt nicht viel, und ich weiß nicht genau, was du mit kleinen Höfen meinst, die selbst schlachten. Bei Hausschlachtungen ist die Abgabe des Fleisches an Dritte verboten.


    Ich habe eben nicht nur die Verantwortung für den Hund, sondern auch für alle Tiere, deren Tod ich für den Hund indirekt mitverursache.

    Zitat

    Ja, ich kann Bio kaufen, aber Bio heißt nicht viel, und ich weiß nicht genau, was du mit kleinen Höfen meinst, die selbst schlachten. Bei Hausschlachtungen ist die Abgabe des Fleisches an Dritte verboten.

    neben dem offiziellen Bio Siegel gibt es Demeter und sind strenger ;-) Nein es gibt tatsächlich Höfe die offiziell selber schlachten mit eigener Metzgerei und Hofladen ;-) Diesen Hof als Beispiel zu finden hat mich nicht mal eine Minute gekostet http://www.bauernhof-rauch.de/ das Stichwort nennt sich Direktvermarktung


    Wer auf dem Land lebt kann in der kleinen Metzgerei mal fragen, mein Metzger schlachtet selber und da holen einige Leute Fleisch und Knochen für ihre Hunde. Das Fleisch stammt hier aus der Region und kann auf die Höfe fahren und sie sich anschauen.

    Achso, aber Kühe mit Getreide füttern ist artgerecht?! Und ihnen die Hörner absäbeln und Löcher in die Ohren bohren auch? (wie bei deinem Link...)


    Also danke, ich bin raus.

    bittet entschuldigt mich ich werde bei manchen Leute manchmal kindisch


    Ohrmarken sind in der EU eine Pflicht wenn sie keine haben kann das ziemlich teuer für den Landwirt werden ;-) Die Hörner sind gefährlich für die anderen Tiere und den Bauern und wer auf Grasfütterung steht, kann seine Tiere ja mit US Beef füttern ist nur etwas teurer die Tiere bekommen über Monate erstmal Gras zur Fütterung und später Kraftfutter, Getreide ist nicht anderes als Gras bei dem man die Samen (Körner) eben Größer gezüchtet genauer gesagt gehört Getreide zur Familie der Süßgräser http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C3%9Fgr%C3%A4ser


    Wer Bambi möchte, der soll Disney Filme schauen die Realität in der Natur ist nun mal anders

    Schon in Ordnung, ich verzeihe dir.


    Aber jetzt mit "der Realität" zu argumentieren, ist aus deiner Position heraus lustig, findest du nicht? In der Realität stammen 98% des Fleisches aus Massentierhaltung und wir haben wohl kaum genug Platz, um so viele kleine Familienbetriebe mit großen Weideflächen zu haben, um damit genug Fleisch für alle Fleischesser und fleischfressenden Tiere in Deutschland zu produzieren, dazu sind es einfach zu viele.

    Und es ist ja eben nicht "die Realität in der Natur", sondern viel eher die Realität unserer Kultur, die uns in diese Situation gebracht hat.

    Ich halte die Doppelmoral von guter Tierhaltung beim eigenen Haustier gegenüber der sterbenden Tiere fürs Tierfutter für einen schlechten Witz. Abgesehen davon, dass ich die Aufregung nicht verstehe über das schädliche Futter. Jeder Mensch, der ein bisschen Hirn im Kopf hat, wird solches Futter nicht kaufen. Dafür muss man kein Genie sein um zu verstehen, wie absurd es ist, einen Hund vegan zu ernähren. Wems nicht passt (und das sind hoffentlich die meisten) kauft das Futter nicht. Warum sollte es ungesunde und schädliche Nahrung nur für Menschen zu kaufen geben... in der heutigen Zeit.

    Der Unterschied dazu ist, dass Hunde und Katzen einen ganz anderen Magen-Darm-Trakt als Menschen haben.


    Sie können Gemüse und Obst in zu großen Massen einfach nicht verdauen wie wir.


    Und auch im Gebiss fällt auf, dass sie echte Fleischfresser sind. Wozu braucht man messerscharfe Eckzähne? Garantiert nicht, um einen wilden Apfel zu fangen, der schon fast entwischt wäre.

    Ich schreibe nachher noch mehr aber ich erstmal geht es mir um das Tier für der Halter die Verantwortung übernommen hat dies ist wie Allestoll schon schrieb nun mal ein Raubtier und ein Fleischfresser ;-) Schokolade85 wenn es so selbstverständlich wäre dann würde es dieses Futter nicht geben ;-) denn es kann solches Zeug nur geben weil es gekauft wird. Mir hat vorhin eine Organisation die sich Tierschutz Organisation nennt geschrieben sie würden es seit X Jahren füttern. Natürlich gibt es noch mehr schädliches Futter mit Zucker oder geringem Fleischanteil aber vegetarisches oder veganes Hundefutter ist meinen Augen noch einen Tick heftiger weil hier die Bedürfnisse komplett ignoriert werden und selbst wenn der Hund deutlich macht wie in einigen Rezensionen von den Haltern selbst deutlich gemacht, dass er Fleisch möchte wird eben ein anderes veganes oder vegetarisches Futter versucht anstatt mal nachzudenken was sagt mir mein Tier eigentlich.


    Und mit der Realität war zum Beispiel auch gemeint, dass beim normalen Anbau von Getreide auch Tiere sterben dazu gibt es sogar einen englischen Artikel. Und das Leben in der freien Wildbahn ist auch nicht immer stressfrei.


    Was mir heute Nacht noch eingefallen ist das Thema beschäftigt mich momentan sehr, es würde als Alternative ja noch Wild geben das wurde garantiert nicht in der Massentierhaltung gehalten ;-)


    Ich bin immer noch der Meinung kann ich ein Tier nicht artgerecht versorgen so kann und darf ich es nicht halten, ich könnte nie Reptilien halten die müssten bei mir verhungern weil ich nie eine Maus oder lebendige Insekten verfüttern könnte %:| also lasse ich es konsequenterweise.

    Und mir ging es einfach nur darum, dass Verantwortung nicht aufhört, nur weil das Ergebnis der eigenen Handlungen nicht Fiffi heißt und ach so niedlich ist. Es ist einfach unlogisch, vegane Hundeernährung als absolut furchtbares Verbrechen hinzustellen, und im nächsten Atemzug Bio-Fleisch als Nice-to-Have, aber eben nur wenn man das halt mag, wenn nicht, ist auch ok. Massentierhaltung ist einfach tausendfach schlimmer als überlegte vegane Hundeernährung. Es ist ja nicht so, dass die Hunde einfach nen Salatkopf hingeworfen bekommen. Viele Veganer kochen auch selbst, setzen dem Futter Vitamine und Mineralstoffe zu und stellen so, nach ihrem Wissen, sicher, dass der Hund das erhält, was er braucht.


    Ich will hier auch keine Propaganda für vegane Hundeernährung machen, ich finde Tierhaltung in jeglicher Form nicht in Ordnung. Nur mich nervt dieses hochmoralische Entsetzen, wenn das Hündchen zu Schaden kommen könnte, während bei Nutztieren schon mal ein Auge zugedrückt werden kann.


    Und zu der Jagd muss ich jetzt nichts sagen, oder? Das ist doch exakt das Gleiche, wie viel Wild gibts denn schon??! Und damit willst du alle Hunde und alle Fleischesser hier ernähren? Und ja, natürlich werden Tiere bei der Getreideernte getötet. Ja, das ist schlimm. Ja, man sollte das zu verhindern versuchen. Und jetzt? Was ist das für ein Argument? Nur weil irgendwelche schlimmen Sachen passieren, ist es nicht mehr gerechtfertigt, selbst schlimme Sachen zu machen.

    Zustimmung an die Nase von Herrn Nietzsche, besonders was die Tierhaltung in jeglicher Form angeht.


    Ich kenne nur einen Veganer mit Hund, der war "froh" als der Hund gestorben ist, weil Tierhaltung (egal wie "Artgerecht") mit seinem Gewissen einfach nicht mehr vereinbaren konnte. Der Hund kam in seiner Entwicklung zum Veganer ziemlich früh zu ihm, aber irgendwann hat er gesagt, dass es ja nicht sein kann, dass ein Lebewesen absolut von ihm abhängig gemacht wurde, ohne Aussicht auf Besserung. Der Hund wurde vegan und selten mit Biolandfleisch gefüttert, als Kompromis. Aber eben nur als Übergang zur hunde/tierfreien Zeit.