• Wann alten Hund einschläfern?

    Wir haben 2 Hunde. Einer 5 und einer ca. 13/14. Sie ist ein Yorkshire Terrier und wir haben sie seit sie ein Welpe ist und sie ist einfach ein wichtiger Bestandteil unserer Familie. Allerdings hat sie schon einiges hinter sich. Sie wurde mal von einem Husky regelrecht zerfetzt und wieder zusammengenäht, hatte Probleme mit den Beinen und läuft seit 2…
  • 43 Antworten

    @babs2105

    Unser Hund war auch 15 als wir ihn vor 3 Wochen einschläfern lassen mussten.


    Er war fit bis zum letzten Tag und ist von einer Minute zur anderen zusammengebrochen und dann war nichts mehr zu machen.


    Übrigens ist die Katze meiner Tante 21 Jahre alt geworden.


    Katzen werden im allgemeinen ja auch älter als Hunde.

    hallo an alle

    also ich brauche mal einen rat von euch.


    unsere 12 jährige irisch setter hündin macht mir echt sorgen, sie ist nur noch haut und knochen obwohl sie bald das doppelte frißt wie unser schäferhund,macht nur noch in die waschküche weil sie nicht mehr raus will und sie hat tumore an den sitzen. teilweise knicken ihr die beine beim laufen weg und sie zittert oft am ganzen körper. was soll ich nur machen? ich habe das gefühl das sie sich quält und das wil ich nicht weil ich finde das hat sie einfach nicht verdient. aber einschläfern? ich weiß nicht ob ich das kann? und wie soll ich das meinen kindern erklären? sie ist doch ein teil der familie auch wenn sie seit neusten sehr viel mist macht. aber den machen meine kinder auch*g


    also was meint ihr was ich machen soll?


    lg kaffeemaus

    Zitat

    ich habe das gefühl das sie sich quält und das wil ich nicht weil ich finde das hat sie einfach nicht verdient.

    Du bringst es doch selbst auf den Punkt. Sie quält sich. Sie hat Mammatumore (nie an OP gedacht?) und deiner Beschreibung nach eine Krebspatientin im Endstadium. Wie kann man da noch warten? Wie kannst du dir das ansehen?

    Zitat

    und wie soll ich das meinen kindern erklären?

    Wie alt sind deine Kinder? Wenn sie alt genug sind, kann man es ihnen ja wohl durchaus erklären und wenn sie noch zu klein sind, ist der Hund einfach weg, weil er gestorben ist. Das geht sehr gut, ich habe selbst auch Kinder.

    kaffeemaus.. warst du denn mit ihr schon beim tierarzt? was sagt er dazu?


    meine alte hündin war ja auch nicht mehr fit, wie im erstbeitrag beschrieben, und hat ins haus gemacht.. seit der tierarzt ihr vor ner woche herztabletten verschrieben hat, ist sie wie ausgewechselt.


    nur so als anregung:-/ ansonsten wünsch ich euch alles gute und die kraft, eine richtige entscheidung zu fällen...

    Tumore an den Zitzen entstehen meistens durch eine Scheinträchtigkeit.


    Ich kann nicht verstehen, weshalb man seine Hündin nicht kastrieren lässt wenn man sowieso keine Welpen will.


    Die ganze Scheinträchtigkeit belastet den Hund doch nur unnötig.


    Bei uns in der Nachbarschaft war eine Schäferhündin die nicht kastriert war.


    Die hatte später auch einen Tumor an den Zitzen.


    Diese Leute sind auch nicht zum Tierarzt gegangen und der Tumor war später riesig groß. Die Hündin konnte sich garnicht mehr hinlegen.


    Der Hündin von meinen Eltern hatte vor ca. 40 Jahren auch einen Tumor an den Zitzen. Ich habe ihn relativ bald entdeckt und sie wurde dann operiert.


    Danach hatte sie noch ca. 7 angenehme Jahre zu leben.


    Deshalb plädiere ich dafür, Hündinnen immer zu kastrieren.

    Guten Abend,


    das ist wirklich ein schwieriges Thema. Vom Grundsatz her sollte man einem Tier sein Leid nehmen und es einschläfern lassen, wenn der Gesundheitszustand dies befürwortet.


    Ich habe in meinen bisherigen Praktika, vor allem in Kleintierkliniken, im Rahmen meines Studiums öfter Tierhalter erlebt, die ihr Tier auf Grund des Alters, der Unverträglichkeit mit einem anderen Haustier oder ähnlichen Beweggründen einschläfern lassen wollten. Ein guter Tierarzt wird sowas aber in keinem Fall durchführen und ggf. Hilfe durch entsprechende Adressen von Tierschutzvereinen und dergleichen anbieten.


    Ich weiß aber, dass es auch einige Kollegen und Kolleginnen gibt, die mit diesem Thema nicht ganz so sorgfältig umgehen und viele Tiere auf Wunsch des Tierhalters einschläfern. Das finde ich persönlich eine große Schande!


    Trotzdem muss gesagt sein; ein Tier ist natürlich kein Mensch und wir gelangen an einen sehr schmerzhaften und schwierigen Punkt, wenn wir entscheiden sollen, wann ein Leben für das Tier denn noch lebenswert ist. Denn auch das ist sicherlich ein zu berücksichtigender Punkt.


    Man sieht immer wieder im Fernsehen Hunde, denen die Hinterbeine fehlen und die mit einem "Hunderollstuhl" durch die Gegend laufen, teilweise haben sie ihre Lebensfreude dadurch nicht verloren.


    Doch es spielen immer sehr viele Faktoren eine Rolle, viele Tierbesitzer wollen sich auch in keinem Fall vom dem Tier trennen und lassen es so unnötig leiden. Eine Herzschwächte im Alter mit der Aussicht, dass das Tier irgendwann von alleine einschlafen wird, wäre für mich persönlich kein Grund für eine Einschläferung.


    Wenn ich ein Beispiel von mir selbst nehme, so muss ich sagen, dass ich auch schon einmal einen Schäferhund hatte, der mit 5 Jahren schwere HD hatte. Es waren zwar noch keine großen Beeinträchtigungen außer Schmerzen beim Laufen vorhanden aber da er aus einer Leistungszucht war und bereits sein ganzes Leben im Hundesport geführt wurde, habe ich mich dafür entschieden, ihn einschläfern zu lassen, weil er vom Charakter her nicht eine Sekunde ruhig liegen konnte und eine OP mit längerer Rehabilitationszeit nicht in Frage gekommen wäre.


    Auf der anderen Seite spielen natürlich bei solchen Operationen, wie man aus Erfahrung sagen muss, finanzielle Dinge eine große Rolle. Nicht jeder ist in der Lage, mehrere tausend Euro für solche Operationen aufzubringen.


    Festzuhalten bleibt, dass so ein Tier mit der Zeit Freund und Mitglied der Familie wird. Ich wünsche daher bei der mit Sicherheit schwierigsten Entscheidung eines Hundehalters viel Glück!

    Harrisfan,

    eine Scheinträchtigkeit kann die Bildung von Geschwüren begünstigen, dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall und nicht jede Hündin wird scheinträchtig. Man sollte aber relativ zügig in solchen Fällen Abstilltabletten verabreichen.


    Eine OP ist immer auch ein Risiko und eine Kastration kann auch die natürlichen Verhaltensweisen des Hundes beeinflussen.

    huhu

    @ justmealon

    guten morgen

    erstmal danke das ihr mir so toll geantwortet habt!!@:)


    also ich war noch mal beim tierarzt und er sagt das das herz ok ist und das die tumore kein krebs sind.er sagt wir sollten uns mal gedanken machen den hund einschläfern zu lassen. ich will aber noch mal zu einem anderen tierarzt gehen und mir seine meinung anhören.


    ich halte euch weiter auf dem laufenden.


    lg kaffeemaus

    Ich finde

    der "richtige" Zeitpunkt ist, wenn das Tier noch in Würde sterben kann. Wenn das Tier sich noch so verhält, wie man es kennt. Dann hat man später auch eine schöne Erinnerung. Ich finde es unfair zu warten, bis das Tier nur noch ein Häufchen Elend ist. So oder so fragt man sich später immer, ob es nicht doch zu früh oder schon zu spät war.


    Wir haben unseren Hund vor am 03.01. einschläfern lassen. Ich denke jeden Tag an sie und muss noch oft weinen. Aber ich weiß, dass sie in Würde gegangen ist.

    hallo

    ich war gerade beim tierarzt. meine hündin ist jetzt eingeschläfert worden sie hatte lungenkrebs.ich bin total am ende und nur noch am weinen.aber für sie war es das beste.


    ich danke euch das ihr mir immer zurück geschrieben habt.


    kaffeemaus

    kaffeemaus:°_ fühl dich mal ganz lieb gedrückt.. ich kann mir vorstellen, wie wahnsinnig schwer das für dich sein muss.


    dennoch, wenn es ihr so schlecht ging, war es sicher eine erlösung für sie und somit eine sehr richtige entscheidung..


    ich wünsch dir ganz viel kraft!! @:):)*