Also dieses Zukacken ist auch widerlich und ich habe immer Tüten dabei. Ich begrüße es sehr, daß in Innenstädten immer mehr Tüten hängen, welche in unserer Stadt auch benutzt werden. Ich bin auch schon blöde angemacht worden, weil direkt an einem Spielplatz ein Riesenhaufen lag. Ich habe die Frau nur angeschaut, sie gefragt, ob es ernsthaft ihre Meinung wäre, daß mein 7 kg Tier einen Haufen legen könne, der wahrscheinlich von einem Bernhardiner stammt. ]:D


    Also mein Hund läuft täglich 10 km. Morgens 20 min, 2 mal mit seinem großen Freund (Jagdhund) ca. ne Stunde nur rennen und spielen und abends nochmal kurz zum Auspinkeln. Dazu kann er im Garten spielen.


    Ich kenne aber auch Hundebesitzer, die sind stinkefaul und laufen gerade mal 5-10 Minuten. Traurig ist das für den Hund.

    Danke für die antworten !!


    mittlerweile bin ich maximal 25 min unterwegs sein knacken bei den gelenken was er hatte wird besser und schmerzen hat er noch nie gezeigt und zeigt er noch immer nicht !!


    aufheden fall lieben herzlichen dank


    lg caramellcookie und welpi johnny😄❤️

    @Caramellcookie

    Man rechnet normalerweise pro Lebensmonat 5 Minuten oder pro Lebenswoche 1 Minute sollte man am Stück gehen. Ausnahmen kann es natürlich geben, aber dann solltest du den Tagesablauf ggf. auch die Tagesabläufe danach anpassen.


    Sprich bist du mit dem Hund mal eine ganze Stunde unterwegs (was nicht zu oft vorkommen sollte und der Hund sollte dann auch das Tempo bestimmen könne, also nicht ständig strammes gehen an der Leine) solltest du den Rest des Tages bis auf Pipi machen gar nichts mehr tun und auch die nächsten 1 - 3 Tage danach sollte Sparflamme sein.


    Zum Einen macht man das wegen den Gelenken und Knochen und zum Anderen deswegen, damit der Hund später mal nicht ständig fordert, wenn er als Welpe 1 Stunde Unterwegs war, will er als ausgewachsener Hund vielleicht 3 oder 4 Stunden unterwegs sein ;-)


    Das Knacken der Gelenke kommt überigens sehr wahrscheinlich vom Wachstum und ist nicht weiter schlimm. Das hatte meiner auch und hat sich nach einer Weile von selbst gelegt.

    Haben nen kleinen knapp 8 Monate alten Mischling mit Gehbehinderung, daher kann er nie lange laufen (was aber schon besser wird, wir trainieren fleißig). Daher sind die meisten Spaziergänge bei uns (noch) recht kurz.


    Wann er wielange raus geht hängt davon ab wie mein Mann arbeitet.


    Hat er Frühschicht sie der Gassi Plan so aus:


    05.00-05.10Uhr


    08.30-09/09.15Uhr


    13.30-13.45Uhr


    18.00-18.30Uhr


    Letzte Runde dann irgendwann zwischen 22.30-23.30Uhr für 10min.


    Hat er Spätschicht so:


    07.15-07.25Uhr


    08.00-08.30Uhr


    12.50-13.15/30Uhr


    19.20-19.30Uhr


    Letzte Runde auch hier wieder zwischen 22.30-23.30Uhr, diesmal aber ne halbe Stunde.


    Bei uns klappt das weil ich Nachts arbeite, also ist immer jemand zu Hause der mit ihm raus kann.


    ??Im übrigen sollten gesunde Hunde min. 16 Stunden, besser 20 Std. am Tag schlafen.


    Lediglich unsere Lebensweise und ihr ungewolltes anpassen an die Situation sorgt dafür das sie mit weniger Schlaf auskommen müssen. Gesund ist das nicht, daher werden Hunde auch immer häufiger Krank. Aber das ist ein anderes Thema??

    Meine Hündin hat von Anfang an gelernt, dass es kein festes Laufpensum am Tag gibt. Darum ist sie im Alltag einfach angenehm - auf unseren Trekkingtouren laufen wir gut und gerne 15 km am Stück oder mehr, manchmal gehen wir auch nur 1,5 Stunden am Tag und es gibt auch die reinen Couchtage, wo es nur 3-4 x kurz um den Block geht (diese sollten aber bei keinem Hund in der Mehrzahl sein! Eine Stunde halte ich bei einem gesunden Hund für das Minimum an Bewegung, egal welche Größe und Rasse). Sie macht alles mit, fordert aber nichts ein und akzeptiert es auch, wenn man nicht viel los ist. Solche Tage verschläft sie, ohne dabei nervig zu werden. Generell ist die Qualität eines Spaziergangs von größerer Bedeutung als die Quantität, aber als Lauftier muss dem Hund auch ein Mindestmaß an reiner, freier Bewegung ermöglicht werden.

    @ GibNichtauf

    Hast du schon mal daran gedacht, dass dein Hund nicht unter-, sondern viel mehr ÜBERfordert ist von diesem Programm?! Sorry, aber 7 Stunden sind bereits für einen erwachsenen Hund sehr viel und auch nix für jeden Tag. Für einen jungen Hund ist es definitiv zu viel. Nicht mal Gebrauchshunde (Schlittenhunde, Jagdhunde) werden in diesem Ausmaß bewegt.


    Du hast leider einen typischen Anfängerfehler gemacht - weil Hund nicht ruhig im Körbchen schläft, sondern stattdessen einfach nicht zur Ruhe kommen will, wird davon ausgegangen, er wäre noch nicht ausgelastet (bei einem Hund unter 1 Jahr von Auslastung zu sprechen ist ohnehin Quatsch, der hat genug damit zu tun, die verschiedenen Umweltreize kognitiv zu verarbeiten). Dann wird immer mehr und mehr mit dem Tier veranstaltet und man zieht sich einen wahren Bewegungsjunkie heran, der, ähnlich einer Sucht, immer mehr und mehr davon braucht. Frage: Was macht man mit Kindern, die abends quengeln, wehleidig werden, zappeln, durch die Wohnung rennen? Geht man mit denen dann noch 4 km stramm um den See oder bringt man sie nicht viel eher ins BETT?


    Was dein Hund dringend braucht, ist, zu lernen, wie man Ruhe hält. Normalerweise ist das von Welpenbeinen an Pflichtprogramm, gerade bei Rassen, die sich sehr schnell hochpushen lassen, wie z.B. viele Hütehunde (Border Collie, Berger des Pyrenees, Schapendoes); bei deinem wird es nun natürlich schwieriger umzusetzen sein. Du tust deinem Hund so definitiv nichts Gutes und irgendwann wird sich das sowohl körperlich als auch psychisch bemerkbar machen, und zwar nicht im positiven Sinne. Kein Hund muss 7 Stunden am Tag laufen, auch kein Shiba. Ein Hund braucht Ruhezeiten und auch Ruhetage, er muss sich auch langweilen dürfen und Langeweile aushalten lernen, wie wir Menschen auch. Bring ihm bei, Ruhe zu halten - beschränke den täglichen Auslauf zunächst auf 30 bis allerhöchstens 60 Minuten pro Tag (und wenn er jammert oder rumwandert, schick ihn auf seinen Platz und leine ihn notfalls dort an, er muss es lernen!), bis er allmählich ruhiger wird und weniger fordert. Erst dann würde ich wieder längere Gassigänge mit ihm machen. Ich finde es dem Hund gegenüber äußerst unfair, die Habituation an ein solches Pensum zuzulassen, denn das lässt sich definitiv nicht 15 Jahre lang durchhalten. Sei es wegen eines Krankenhausaufenthalts, Urlaubs, frisch geborenen Kindes, einem neuen Job mit längeren Arbeitszeiten etc. Und dann LEIDET der Hund, weil er seine tägliche Dosis von 7 Stunden Laufen oder mehr nicht bekommt.


    Wichtig neben reiner Bewegung ist aber auch die geistige Auslastung! Suchspiele, Clickern, Nasenarbeit etc. bieten sich da hervorragend an. Für Hunde, die zum Hibbeln neigen, ist die Auslastung über den Geruchssinn sehr empfehlenswert, da er bei dieser Arbeit ruhig und hochkonzentriert sein muss. Schnelle Sportarten wie Agility pushen dagegen oft unnötig hoch und sind daher gerade für viele sehr aktive, aufmerksame Hunde (ja, auch BC's!!) nicht selten völlig ungeeignet.

    @ GibNichtauf und Dakota76

    Auf deine Antwort Dakota76 hab ich mir den Post erstmal durchgelesen und möchte mich da auch einmischen. Erstmal ich unterschreibe alles ganz genauso wie du geschrieben hast und ich gebe dir vollkommen recht!!

    Zitat

    Die Intelligenz von Hunden wird i.d.R. auch danach gemessen (neben anderen Tests), wie schnell ein Hund ein Kommando ausführt.

    Zu dem Satz möchte ich vorher auch noch etwas sagen. Das ist Blödsinn. Wie schnell ein Hund ein Kommando ausführt hängt ihn erster Linie davon ab, wie gut das Kommando aufgebaut wurde und wie gut der Hund es aufgefasst und verstanden hat!


    GibNichtauf


    Als ich deine Posts gelesen habe muss ich gestehen, ich war fassungslos. 7 Stunden mit einem Hund draußen zu sein der dann noch nicht mal ein Jahr alt ist, da stellt es mir die Haare zu Berge. Ich hab ihn meinem ersten Post schon geschrieben, dass es diese 5-Minuten Regel auch gibt, damit man später nicht einen Hund hat, der ständig fordert.


    Und ich sag nur Herzlichen Glückwunsch, du bespaßt deinen Hund jetzt schon mit 7 Stunden am Tag, dann freu dich darauf, wenn sie erstmal 2 Jahre alt ist. Dann bist du entweder den ganzen Tag mit ihr draußen oder sie zerlegt dir die Wohnung. %-|


    Tut mir Leid wenn ich etwas sehr direkt werde, aber soetwas macht mich einfach wahnsinnig wütend. Man sollte sich schon informieren BEVOR man sich einen Hund anschafft. Hättest du das getan, dann wüsstest du, dass es im ersten Jahr (Egal bei welcher Rasse!!) das aller aller Wichtigste ist Ruhe zu lernen. Lernen sich zu langweilen. Nebenbei ist das Abbruchsignal und das Abrufsignal das Wichtigste was du einem Hund im ersten Jahr beibringen sollst. Alles andere kann später kommen!


    Und ich kann dir sagen, änderst du nicht jetzt schleunigst etwas, dann wirst du dem Hund in ein paar Monaten nicht mehr das bieten können was er braucht. Und dann möchtest du dir noch einen zweiten Hund anschaffen??!! :-o :(v


    Bitte, bitte tu dir und vor allem dem Hund den gefallen und geh erstmal auf absolute Sparflamme wie Dakota schon schrieb. Hol dir vielleicht noch einen guten Trainier ins Boot und dann lern ihr erstmal zur Ruhe zu kommen. Entweder du leinst sie an, wenn sie rumwandert und keine Ruhe gibt oder du besorgst dir eine Box oder einen Kennel, den du aber erst als "Positives Ding" aufbauen musst (In dem du sie nur mehr darin fütterst)


    Die ganzen Tricks und das Ganze Zeug lass das bitte ebenfalls erstmal bleiben. 5 Minuten am Tag maximal kannst du mit ihr üben um sie geistig etwas zu fordern. Oder Nasenarbeit wie Dakota ebenfalls schon schrieb ist auch sehr sehr praktisch. Man kann einfach mal ein paar Leckerli ins Gras werfen und den Hund schnüffeln lassen, später wenn der Hund schon besser darin ist, die Leckerli auch auf Bäumen oder Erhöhungen verstecken (Langsam dahinarbeiten ist wichtig!)


    Aber bitte mach das, mir tut dein Hund einfach nur wahnsinnig leid. Noch ist es nicht zu spät, du kannst noch retten was zu retten ist!


    Als Schlusswort möchte ich noch sagen, ich handhabe das ähnlich wie Dakota. Als Welpe haben wir fast gar nichts gemacht. Er musste den ganzen Tag verschlafen. Mal kam er dann mit in die Stadt, mal ein langer Waldspaziergang usw. Er wurde eben in geprägt wie man es machen sollte. Das Tagespensum habe ich immer daran angepasst.


    Mein Hund ist jetzt etwas über 2 Jahre alt. Wir haben nach wie vor keine festen Tagesabläufe. In der Regel gehen wir 1 Stunde am Tag spazieren, manchmal auch etwas länger. Die restliche Zeit darf er mal in den Garten, wir üben ein paar Tricks, Spielen, oder machen Suchspiele.


    Mein Hund hat kein Problem damit, wenn er mal einen Tag nur in den Garten kommt. Selbst als ich krank war und er 1 Woche nur in den Garten durfte oder wir maximal 15 Minuten draußen waren, war er drinnen der bravste Hund ohne zu fordern, ohne zu fiepen und ohne die Bude zu zerlegen. Wenn wir nicht rausgehen, dann legt er sich eben hin und schläft.


    Genauso kann ich mit ihm aber auch mal 2 Stunden am Stück draußen sein und es ist kein Problem für ihn.


    Ich baue auf jedem Spaziergang etwas Unterordnung, ein paar Suchspiele, und auch Tricks mit ein. So wird er ausgelastet und der Spaziergang macht Spaß. Denn wenn ich 1 km neben der Straße mit dem Hund an der Leine laufen muss ist mir das selbst auch zu langweilig. Dann bleib ich immer wieder stehen und lass ihn einen Trick vorführen dann gehts wieder weiter ;-)


    Nebenbei werden wir dieses Jahr etwas ins Mantrailling einsteigen.


    Und nun möchte ich dir auch noch sagen welche Rasse ich da zu Hause rumliegen hab ;-)


    Du hast einen Shiba und muss diesen 7 Stunden beschäftigen, weil du sonst keine Ruhe hast und er/sie das so will? Ich hab einen reinrassigen Australien Shepherd und der will gar nichts wenn es nichts gibt ;-) ;-)

    Ich weiss das hier seit mehr als einem Jahr nichts mehr kam, aber werde trotzdem etwas schreiben.....


    Hier und auch in anderen Foren wird gerne mal übertrieben !


    ZB. Bei einem anderen Forum geht eine sechs Stunden mit dem Hund.... Genaj ...acht Stunden oder vlt sogar mehr malochen vorher natürlich halbe oder Stunde raus und dann nach der Arbeit gleich wieder raus bis zehn abends....ich lache mich weg....und wahrscheinlich wird dann noch die bude geputzt... Weil bei Tieren siehts ja schnell haarig und bei schlechtem Wetter auch matschig aus...also sorry wie schon zu Anfang... Viele über treiben mal gerne....sehe ich auch beim gassi gehen...da heißt es immer wir gehen ja jeden Tag mit dem Hund....ich dann hier und Uhrzeit so...dann kommt ja hier und immer zur selben Zeit...:D :-Djo genau deswegen sieht man diese Leute auch nur einmal...vlt zweimal die Woche nur.... Klar gibt es auch paar die man eigentlich immer sieht...aber die sagen nicht das sie immer jeden Tag mehrmals am tag mit ihrem Hund gehen... Sondern die machen es einfach!

    Also ich halte das eigentlich so, dass ich jenachdem, wie lange wir schlafen mindestens 3 mal am Tag rausgehen. Eine Runde dauert mindestens 15 Minuten um den Block.


    Mal kann es dann auch ein 4. mal sein, was dann Wald, oder Wiese bedeutet mit Bekannten + Hund, oder es wird 1x Gassi gehen durch den Wald ersetzt. Wald/Wiese dauert meist so 45min - 75min.


    Es gibt aber auch Tage, wo wir lange schlafen, und dann nur Mittags und Abends einmal rausgehen. Dazu muss ich sagen, dass ich den Hund nicht einsperre, bzw. nicht rauslasse, wenn er muss. Er schläft einfach von sich aus mit solange. Müsste er raus, würde er sich melden, und natürlich würde ich dann mit ihm rausgehen.

    Es kommt sicherlich auch auf das Alter des Hundes an und auch wie viel Spaß er beim Spaziergang hat. Ist er gerne am Wasser, im Wald oder auch in der Stadt? Je nachdem ist der Hund auch motivierter. Gebt ihr ihm vielleicht Essen, dass ihn träge macht?