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    Mich stört diese innere Abneigung einer Handlung gegenüber, die durch Krankheit hervorgerufen wurde.

    Ja, das hast du ja jetzt mehrmals mehr als deutlich gesagt. Ich würde nur gern einen Mehrwert aus deinen langjährigen Erfahrungen in dieser Sache ziehen, der sich doch mit Sicherheit darüber hinaus erstreckt, als vorzuschlagen, dass man innerlich die Kacke lieben lernen soll.

    @ Shojo

    Seltsamerweise kann ich Kritik vertragen, du wirst dann unsachlich. Und das ist genau der Grund, warum ich mich auf Diskussionen mit dir nicht einlasse. Sie sind einfach sinnlos.


    Abgesehen davon bist du mir im laufe der letzten Monate einfach zu oft negativ belastet aufgefallen. Wir gehen einfach nicht in eine Richtung und das ist auch gut so, denn so möchte ich gar nicht denken. Belassen wir es dabei, denn es gehört hier nicht her.

    Schon gut. ;-D Konzentrier Dich doch einfach auf die sachlichen Nachfragen der anderen, was Du eigentlich zu Emmas Problem beizutragen hast außer der wiederholten Anmerkung, dass Du ihre Gefühle nicht nachvollziehbar und moralisch fragwürdig findest. Oder sind auch a.fish und Emilie Dir zu oft negativ aufgefallen, um auf ihre Nachfragen zu reagieren?

    @ EmilieA

    Wenn ihr nicht alle so sehr damit beschäftigt wärt, über mich herzufallen, dann wäre diese Frage echt überflüssig. Also nochmal ganz deutlich: man kann das Verhalten nicht ändern, es sei denn, man kann die Schmerzen abstellen. Sieht hier aber nicht so aus. Daher bleibt wohl nichts anderes, als sich damit abzufinden. Das Verhalten selbst ist nicht zu loben oder tadeln. Man kann es so stehen lassen, denn da die Katze stubenrein war und auch jetzt, wenn sie keine Schmerzen hat, auf das Klo geht, weiss sie ohnehin, dass es nicht richtig ist. Katzen sind mehr als reinlich, sie wird sich schon genug "quälen", dass es ist, wie es ist.


    Daher finde ich die Fragen und Gedanken der TE einfach nur unmöglich :(v


    War das jetzt deutlich genug?? Es gibt keine Lösungsvorschläge, die das Problem beseitigen, solange die Schmerzen nicht abgestellt werden können.

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    man kann das Verhalten nicht ändern, es sei denn, man kann die Schmerzen abstellen. Sieht hier aber nicht so aus. Daher bleibt wohl nichts anderes, als sich damit abzufinden. Das Verhalten selbst ist nicht zu loben oder tadeln. Man kann es so stehen lassen, denn da die Katze stubenrein war und auch jetzt, wenn sie keine Schmerzen hat, auf das Klo geht, weiss sie ohnehin, dass es nicht richtig ist. Katzen sind mehr als reinlich, sie wird sich schon genug "quälen", dass es ist, wie es ist.

    Was exakt dem entspricht, was hier alle geschrieben haben – bei Dir kommt nur noch eine große Portion Entrsütung mit dazu, okay. Zur Kenntnis genommen.

    @ Yvette79:

    Wenn du denkst, dass hier nach einer Lösung gesucht wird, die "das Problem beseitigt", dann hast du leider tatsächlich entweder nicht richtig gelesen oder aus mir unerfindlichen Gründen aufgrund eines Triggers schlicht überreagiert. Die TE will nichts beseitigen, sondern wollte wissen, ob andere ihr Verhalten als richtig ansehen und wenn nicht, was sie verbessern kann.


    Die sachliche Aussage deiner Beiträge würde ich jetzt also begrenzen auf: Leckerchen für Klogang weglassen, negative Reaktion auf neben-Klogang weglassen.

    @ EmilieA

    Nein, ich denke nicht, dass es darum geht, "das Problem zu beseitigen", denn sie schrieb ja, dass sie sich damit abfinden müssten (also beide, Halter und Katze, ist auch jetzt nicht negativ gemeint), deshalb ja eben meine Antwort, dass man nichts anderes tun kann, als es so hinzunehmen. Sicher, Katzenkot wegmachen wird bestimmt keine Lieblingsaufgabe, aber man kann es nicht ändern und das Tier tut es nicht mit bösen Absichten oder aus Trotz. Also einfach, wie du schon schriebst.


    Aber mal abgesehen davon, hätte ich wahrscheinlich wirklich noch andere Wege, die ich gehen würde: Homöopathie, chinesische Kräutermedizin (gibt es speziell für Tiere und wird von vielen TÄ praktiziert), Akupunktur usw. Vielleicht wäre da noch eine Möglichkeit, die Schmerzen (nicht die Krankheit selbst) zu lindern.

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    Aber mal abgesehen davon, hätte ich wahrscheinlich wirklich noch andere Wege, die ich gehen würde: Homöopathie, chinesische Kräutermedizin (gibt es speziell für Tiere und wird von vielen TÄ praktiziert), Akupunktur usw. Vielleicht wäre da noch eine Möglichkeit, die Schmerzen (nicht die Krankheit selbst) zu lindern.

    Und wieso schreibst du sowas nicht gleich? Meinst du nicht, dass das der TE, die sich sehr wohl Gedanken um das Wohlergehen ihrer Katze macht, mehr geholfen hätte, als ihr vorzuwerfen, dass sie noch lange nicht genug Mitgefühl mit ihrer Katze hat – nur weil sie auf diese Sachen nicht schon selbst gekommen ist? Sorry, Homöopathie halte ich größtenteils für spinnerten Quatsch, aber wenn mir jemand erzählen würde, mit welchem Mittel er in einem ähnlichen Fall schon Erfolge erzielt hat, würde ich das für mein Tier auch versuchen – und dazu müßte er mich nicht vorher als schlechten Katzen"halter" belegen.

    Dann beweis doch, wie überlegen deine Sachlichkeit der meinen ist, indem Du Dich auf die Rangelei ums letzte Wort nicht einlässt, hm? Aber zum Thema: Emma selbst schrieb, die Katze sei krank, und es ließe sich nichts ändern, das steht von Anfang an für alle fest und ist keine neue Erkenntnis – die Frage ist von Anfang an nur: wie am besten damit umgehen? Emma hatte die Befürchtung, dass die Katze es sich irgendwann angewöhnt, vor das Klo zu machen, auch dann, wenn sie keine Schmerzen dabei hat (die hat sie ja nur manchmal). Den Gedankengang finde ich durchaus nachvollziehbar, denn selbstverständlich kann es sein, dass die Katze aufgrund der gelegentlichen Schmerzen auf dem Klo ein negatives Verhältnis dazu entwickelt ... so wie auch nur gelegentliche Schmerzen beim Zahnarzt zu Meideverhalten führen könen, so dass der Patient irgendwann auch schweißüberströmt daliegt, wenn er den Zahnarzt nur in den Mund schauen lassen soll. Insofern verstehe ich ganz gut, dass Emma dem vorbeugen möchte. Sie hat sich etwas vergaloppiert, indem sie mit Unmut (nicht: Bestrafung, sondern kurze Unmutsäußerungen) darauf reagiert hat, wenn was "danebenging". Das fand sie selbst zweifelhaft, und es wurde ihr hier bestätigt, dass es blöd war und es am besten ist, diese krankheitsbedingten Ausfälle einfach zu ignorieren. Im Prinzip ist also alles längst gesagt, zumal a.fish noch hinzufügte, dass übermäßiges Bepuscheln zum Trost Tiere eher verstört als ihnen hilft, was für Emma ein brauchbarer Tipp ist, den sie auch angenommen hat. Ich weiß beim besten Willen nicht, was noch hinzuzufügen wäre – es sei denn, man möchte unbedingt streiten.

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    Aber mal abgesehen davon, hätte ich wahrscheinlich wirklich noch andere Wege, die ich gehen würde: Homöopathie, chinesische Kräutermedizin (gibt es speziell für Tiere und wird von vielen TÄ praktiziert), Akupunktur usw. Vielleicht wäre da noch eine Möglichkeit, die Schmerzen (nicht die Krankheit selbst) zu lindern.

    Das ist doch tatsächlich mal eine Idee. Immerhin geht es hier von Anfang an um das Wohlbefinden der Katze.

    @ Yvette79:

    Ich finde einfach, wenn man am Wohlergehen von Tieren interessiert ist, vergrätzt man deren Halter nicht auf diese Art und Weise, dass sie gar kein Interesse mehr an dem möglichen Mehrwert haben können, weil sie sich erst durch einen Wust an latenter Aggression und unpassender Entrüstung kämpfen müssen.


    Ein schönes Beispiel sind da Shojos Beiträge – du nimmst sie mehr auf persönlicher Ebene denn auf sachlicher wahr (was mir übrigens oft nicht anders geht) und lässt darum die darin enthaltenen Informationen komplett weg, weil du gar keine Lust mehr hast, dich mit der persönlichen Ebene irgendwie auseinander zu setzen – meinst du nicht, dass es der TE mit deinen Beiträgen ganz genau so ging?

    So, und nun, da wir uns alle wieder einig sind ;-D , dass der Katze zusätzlich mit "alternativer Medizin" geholfen werden könnte

    dann sollten wir vielleicht nun den zweiten Schritt andenken und schauen, wie wir Emma in dieser Richtung helfen können. Vielleicht kann ja jemand von euch, der einen guten THP oder auch mit Homöopathie, etc. arbeitenden TA kennt, Emma diesen nennen? ??im Raum Gießen kann ich eine gute THP anbieten??

    @ :)

    ich würde das kranke tier in dieser situation nicht dafür belohnen, wenn es etwas richtig macht. erstens kommt sich eine halbwegs intelligente katze veräppelt vor (so entrückt katzen manchmal auch von unserer wahrgenommenen realität sind, so haben sie doch so etwas wie ein gewissen, und sind intelligenter, als wir meinen), und zweitens ist das sicher auch kein trost. wenn mein fellknäuel probleme hat, zeigt sich das in einem erhöhten schmusebedürfnis, und da bin ich dann ganz bei ihm.


    ot: die erwähnte kotze kennt wohl jeder katzenhalter, und es gibt kaum ekligeres, als morgens noch schlafversunken barfuss in eine solche (abgekühlte) zu laufen.


    und danke für die wunderbar albernen grabenkämpfe hier im faden, ein schönes beispiel für weibliches konkurrenzverhalten @:).

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    erstens kommt sich eine halbwegs intelligente katze veräppelt vor

    Äh, also Katzen kommen sich veräppelt vor, wenn sie Leckerlies für "richtiges" Verhalten bekommen, aber das sie sowas wie Veräppelung überhaupt empfinden, das ist klar wie Kloßbrühe? ":/ Wenn ich mit TroFu locke, würden meine beiden anfangen zu steppen und Hüte tragen, wenn sie das näher dran und das Zeug schneller in ihre Körper bringen würde.

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    wenn mein fellknäuel probleme hat, zeigt sich das in...

    Na, ist doch super, wenn das bei deiner Katze so funktioniert. Meine verkrümeln sich eher. Ist halt individuell und damit muss man auch sein eigenes Verhalten anpassen.

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    und danke für die wunderbar albernen grabenkämpfe hier im faden, ein schönes beispiel für weibliches konkurrenzverhalten

    Langsam kann ich verstehen, warum a.fish grün geworden ist %-|

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    Meine Katzen kotzen übrigens nur auf Fliesen und fühlen sich von Lob und Ansprache niemals veräppelt.

    Und meine kotzen viel schlimmer als deine... ;-D ;-)