Hi Berryfina *:)


    Danke, ich hoffe es hilft selli23 und den Hüpfern weiter :)^ .


    Klar darfst du fragen. Dass sind jahrelange Rescherschen, ich habe selbst gezüchtet (mittlerweile nicht mehr). Vieles beruht auf Erfahrung, vieles kam nebenher über andere Züchter, aber auch Internet (obwohl ich bei Infos aus dem Internet teilweise sehr misstrauisch bin, da muss man ziemlich vergleichen etc.), TA etc. (ich kann gerne auch mal schauen ob ich Links finde in denen dass genauer erklärt wird, gerade z.B. warum etwas ernergieärmeres Futter ;-) )


    Mir ging es in erester Linie darum mich bei der Aufzucht vorwiegend an den natürlichen Gegebenheiten zu oriertieren, zu ergründen warum es in der Zucht soviele Jungtierverluste gibt, was man dagegen tun kann, was genau dahinter steckt und wie ich es bei meinen Tieren mit einbringen kann. Experte bin ich dennoch lange nicht ;-) . Aber es gibt unheimlich viel hilfreiches Wissen was auch bei meinen Tieren vorteilhaft war, es gibt nichts besseres als sich an den wilden Verwandten zu orientieren :)^ . Ich wusste zwar vorher schon viel, aber z.B. Stichpunkt Milchöl, warum möglichst karge Ernährung zu bestimmten Zeiten (ca. 4.-7. Woche), natürliche Bestandsregulierung in der Natur durch Streß usw., dass war auch für mich neu und kam nach und nach hinzu.


    Da ich nicht alles weiß lass ich mich gerne eines besseren Belehren ;-) . Du hast Recht, könnte durchaus sein dass Wildkaninchen früher Geschlechtsreif werden :)^ . Ich hatte mich aufgrund von unterschiedlichsten Angaben an meinen Tieren orientiert, die teilweise in etwa der Größe von Wildkaninchen entsprechen. Vereinzelt habe ich Tiere (bezogen auf die Rammler, Häsinnen oft erst ab ca 6. Monat) die bereits mit 3.-4. Monaten ein typisches Rammlerverhalten zeigen, rein theoretisch wahrscheinlich auch schon decken könnten, es aber in den meisten Fällen noch nicht hinbekommen würden (geschlechtsreif heißt noch nicht dass die Tiere auch tatsächlich schon genau Wissen wie es klappen könnte, die müssten auch erst üben ;-D , aber im Normalfall lässt man den Rammlern und besonders den Häsinnen als Züchter natürlich mehr Zeit, Häsinnen gehen später als Rammler in die Zucht). Wirklich unfreundlich gegenüber z.B. anderen Rammlern werden Rammler aber oft auch noch nicht so früh (sehr sehr Frühreife ausgenommen). Versehentlich hat es tatsächlich mal ein Rammler geschafft mit 4. Monaten zu decken, aber der Regelfall ist dass nicht. Das Tier ist auch noch eine Nummer kleiner als Wildkaninchen, je kleiner desto früher sind sie geschlechtsreif (Erfahrungswert bei meinen Kaninchen, kann ich also nicht verallgemeinern). Ein Tier mit Endgewicht 1,6 kg hab ich mit 4 Monaten noch nicht rammeln sehen (was nicht heißen muss dass es das nicht gibt ;-)) . Aber einen 3 Wochen alten Rammler :=o , geschlechtsreif war der bestimmt noch nicht, dass ist wirklich sehr selten, in dem Alter liegt dass Verhalten normalerweise noch nicht vor, die lernen zwar schon spielerisch, aber typisches Rammlerverhalten (ohne Festbeißen, dass konnte der Herr noch nicht), hab nicht schlecht geschaut ;-D . Da ich keine Ahnung vom Revierverhalten von Wildkaninchen in dem Alter habe, was aber eventuell früher auftreten kann (Hauskaninchen sind ja schon lange domestiziert, natürliche Verhaltensweisen sind manchmal nicht ganz so ausgeprägt wie sie bei wilden Verwandten sein dürften), kann ich mich da nur vage orientieren |-o .


    Aber wäre mal interessant wenn jemand welche aufgezogen hat und mal vom Verhalten berichten könnte, würde mich freuen :)z :)^ .


    Lieben Gruß,


    sabbs

    man darf das kaninchen mit nach hause nehmen, muss aber dann unverzügich den förster anrufen. es ist die frage ob das kaninchen überhaupt noch ausgewildert ist die frage und ein wildkaninhcen leidet in gefangenschaft, es ist viel scheuer und bewegungsfreudiger.


    MMn sollte das Kaninchen deswegen in eine gute Organisation, die können probieren es auszuwildern und fall es nicht klapt gibt is immer noch gehege (riesige) wo auch wildmixe leben.

    also meine zerghasis mit endgewicht 1,4 kg haben schon mit 8 wochen das rammeln begonnen. da waren sie noch nicht geschlechtsreif, aber trotzdem. mit 10 wochen wurde die kastriert, da waren die hoden auch schon unten

    Hallo sabbs,


    dank Dir für die ausführliche Antwort.javascript:e(':)^') Sie müssten jetzt laut TA so 4 Wochen sein. Werde sie wohl bald nach draussen verfrachten und einen Teil der Garage abteilen, wegen der Temperaturen und dem zwar recht großen aber für diese Bande doch zu kleinen Käfig.


    Ich hatte, da ich bis letztes Jahr Zwergkaninchen und hatte einen großen Auslauf im Garten 3x4m diesen aber mittlerweile abgerissen, da das letzte Anfang des Jahres gestorben ist. Jetzt hätte ich das Gehege nochmal gebrauchen können

    @ Berryfina

    Wieso trotzdem, die können durchaus auch vorher anfangen zu üben, spielerisch zu lernen, wie Monsieur 3. Wochen alter Herr bewies ;-) . Dieser Herr hat auch schon dass neugierig "anpirschen" und plötzlich "Fass" geübt mit geeigneter Körpersprache, so wäre er später auch auf andere Rammler zugegangen. Leider Handaufzucht ab Tag null, er wurde nur 4 Wochen alt, trotz AB war nichts mehr zu machen (aus Kunstmilch kann eben kein Milchöl entstehen :°( ) :)- . Früh angefangen zu üben hat er allemal ;-)


    Der Unterschied zwischen z.B. meinen Jungtieren einmal mit Endgewicht 1,1-1,3kg (leider Zwergwidder :-/ , der Herr Papa ist nunmal nur ein 1,3 kg "Brocken" und vererbt dass auch, der war auch der Herr Vater der bereits mit 4 Monaten zum Zuge gekommen ist, geübt hatte er vorher aber schon ;-) und einmal Endgewicht 1,6-2,0 kg. Die mit geringerem Endgewicht fingen schon früh an typisches Verhalten zu zeigen, ca. 3 Monat, Hoden waren ebenfalls ab Woche 10 abgestiegen. Die später größeren fingen deutlich später an 5.-6. Monat, auch die Hoden waren teils erst ab Monat 3. abgestiegen. Man darf nicht vergessen dass auch Wildkaninchen in der Größe variieren, daher wird sich dass auch bei denen vermutlich auch unterschiedlich gestalten.

    @ selli23

    Lass die Milch über ca. eine Woche ausschleichen ;-) . Den Jungtieren fehlt durch die Kunstmilch ein wichtiger Faktor, dass Milchöl (ein natürliches Antibiotikum), daher solltest du recht vorsichtig mit dem anfüttern von Festfutter (bitte anfangs relativ karges wie Heu und Kräuter, Wiese kannst du auch schon anbieten) sein, daher bitte auch langsam auf die kälteren Temperaturen umstellen, ohne natürlichen Schutz sind sie doch deutlich anfälliger. Um dir Hoffnung zu machen, Jungtiere die bis Ende Woche zwei von der Häsin gesäugt worden sind haben deutlich bessere Überlebenschancen ;-) . Darf ich fragen was sie wiegen und wieviel sie momentan saufen? Wie oft fütterst du?


    Also nicht alles Schlag auf Fall wenn du sie mit drinnen hattest. Am besten in einen Raum den du nach und nach den äußeren Temperaturen anpassen kannst. Gut insolierter "Bauersatz" ist ein muss, hast du das Nistmaterial der Häsin mitgehen lassen? Wenn ja tu es auch rein, ansonsten Streu, Heu und Stroh, aber da du ja schon Kaninchen draußen hattest weißt du ja wie man dass macht ;-) .


    Ist natürlich Schade mit dem Gehege, das wäre eine gute Möglichkeit gewesen (wenns nach unten hin nicht abgesichert gewesen wäre hättest du dir keine Gedanken mehr um das auswildern machen müssen ]:D |-o das hätten die selbst übernommen ;-D ), aber man weiß sowas ja leider vorher nicht @:) .


    Wie schon geschrieben, Woche 4.-7. sind recht heikel, aber ich drücke euch die Daumen dass es gelingt :)* @:) .


    Lieben Gruß,


    sabbs

    Hi selli23 *:)


    für 4 Wochen hört sich dass für mich erstmal nach recht wenig an, liegt aber daran, dass ich abgesehen von der Handaufzucht nur selten mal gewogen habe und meine Handaufzuchten hätten das Endgewicht meiner größsten Tiere erreicht. Kann auch einfach sein dass "deine" kleinen Hüpper kein allzu hohes Endgewicht erreichen, dann würde dass Gewicht passen ;-) . Zudem können Kaninchen auch natürliche Wachstumsstopps einlegen (bei kargem Futter, passiert oft bei der Futterumstellung durch das karge Futter, die Jungtiere entwickeln sich trotzdem normal und holen dass später auf) und die später aufholen wenn dass Futter reichhaltiger wird, dass wird es automatisch wenn sie das Festfutter besser verdauen können ;-). Meine haben glaube ich teils bis zu 25ml pro Durchgang pro Tier gesoffen, mit 4 Wochen @:) . Ganz genaues Gewicht weiß ich nicht mehr, aber der der am ältesten geworden ist wog mit 4 Wochen knapp 350-380 gr (je nachdem was er gefuttert hatte).


    Wie fühlen sich deine Hüpper an der Wirbelsäule an? Bis auf die Knochen runter sollten auf keinen Fall sein, aber Jungtiere sind gern mal etwas dünner, vor allem wenn sie gerade wachsen, da kann man füttern was man will, die werden erst wieder dicker wenn sie gerade mal nicht wachsen ;-) . Hoffe den Hüppels geht es soweit gut :)^ @:) :)* .


    Hast du schon angefangen sie komplett auf Festfutter umzustellen und an die Außentemperaturen zu gewöhnen? @:)


    Ich denk mal Apfel kannst du ruhig etwas geben, finden sie in der Natur ab und an auch mal, nur nicht zuviel @:) . Gibst du nur Löwenzahn bisher? Du kannst mal schauen ob du Wiesen findest (im Moment bist du ja noch der Herr über dass Futter, also bestenfalls keine die direkt an der Straße liegt + ungespritzt, später interessiert die Hüppfer dass eh nicht mehr, da wird verputzt was für die Wackelnasen kommt :=o ;-D ) und am besten gleich Wiese verfüttern ;-) .


    Viel Erfolg und Lieben Gruß,


    sabbs

    Hi sabbs,


    mittlerweile sind sie alle schon über 200gr, ich habe jetz auch einen 3qm großen Verschlag in der Garage gebaut, und sie bekommen die Milch nur noch 2 mal am Tag. Sie fressen jetzt jede Menge Grünfutter. Ich wohne auf dem Land da gibts reichlich davon