150 kg mit 31 jahren

    Hallo an euch alle,


    ich wende mich mit folgendem Problem an euch- sorry dass das jetzt ein wenig länger wird aber ich schreib mir das jetzt einfach alles so von der Seele wie es ist:


    das Thema Übergewicht zieht sich durch mein ganzes Leben. Es war praktisch vom Alter von 6 Jahren an bis heute (31) ein permanentes Problem.


    Ich wiege heute mit 31 Jahren 150 Kilogramm bei eine Größe von 188 cm. Schau ich mir Bilder aus meiner Kindheit und Jugend an, dann muss ich wirklich sagen, ich könnte mich am Liebsten zurückbeamen zu dem Zeitpunkt an dem ich 18 Jahre war, und bei derselben Größe 95 kg gewogen habe. Das Problem, das ich eigentlich habe, ist wohl in meinem Kopf.


    Immer , von klein auf wurde mir von meiner Familie eingeredet wie sehr ich doch zu dick sei, und dass ich abnehmen müsse etc- in der Pubertät wurden mir sogar Belohnungen in Aussicht gestellt, falls ich es schaffe abzunehmen, zB du darfst dann zu einem Fussballspiel, wenn du 7 kilo abnimmst.


    Aber wenn ich mir die Fotos aus meiner Jugend anschaue: ich war dort nie besonders dick, schon pummelig aber nicht über alle Maßen dick- dennoch hat sich bei mir dieses Bild verfestigt, und ich hatte schon mit 18 mit 95 kg und 185 cm das Gefühl ich kann jetzt essen so viel ich will, es ist sowieso egal. Ich habs dann zwischenzeitlich mal geschafft, von 112 kg auf 82 kg abzunehmen, allerdings mit total falschen Methoden, striktem weglassen von Mahlzeiten. Nun mit 31 Jahren stehe ich mit immer wiederkehrenden Gewichtsschwankungen bei 150 kg und weiß einfach nicht weiter.


    Es blockiert etwas bei mir- ich habe mittlerweile eine Art von Sturheit entwickelt: je mehr Leute mich auf das Thema ansprechen und desto mehr mich meine Familie mit der Kritik verletzt, desto weniger will ich abnehmen, den ich denke mir ich mach das doch nicht für euch! Und ich hab auch grosse Komplexe, wenn mir jemand auf der Strasse begegnet, der mich nur kennt als ich noch leichter war (zw 80 und 100 kg). Ich weiche dann oftmals schlichtweg aus und tu so als würde ich sie nicht sehen.


    Ich kann mich mittlerweile nicht mehr dazu motivieren, mich einzuschränken und ich hasse die Idee, abends ins Fitnessstudio zu gehen. Nur der Gedanke daran abends nach der Arbeit ins Fitnesstudio zu gehen stress mich den ganzen Tag über.


    Mittlerweile gibt es gesundheitliche Folgen: es wurde Diabetes diagnostiziert (6,9 Wert), Bluthochdruck habe ich aufgrund einer Schrumpfniere schon seit ich 15 bin und wird medikamentös eingestellt, ich habe Abnützungserscheinungen in den Beinen.


    Ich habe parallel einen höchst verantwortungsvollen Job, bin kfm. Leiter von 600 Personen. Der Stresspegel daher commend ist schon sehr groß, und oft denk ich mir echt: Mensch, ich will jetzt abends nicht auch noch ins Fitnesstudio, nach all dem was während dem Tag passiert. Und oft denk ich mir einfach während dem Büro: ich brauch jetzt was zum essen, auch wenn mein Bach viell. voll ist. Dann geh ich in die Kantine und kauf mir etwas. Die Ironie meines Lebens ist: meine Frau hat mich mit 140 kg an einem Strand kennengelernt und findet mich süss und liebt mich genau so wie ich bin, aber sie macht sich der gesundheit wegen Sorgen, und ich muss sie leider immer wieder enttäuschen.


    Oftmals esse ich daheim ein normales Frühstück (2 Scheiben Schwarzbrot mit Butter, kaffee), dann am Vormittag 2 gefüllte Weckerl, Mittags dann ein normales Kantinenmittagessen, und abends dann kocht meine Frau auch noch (jedoch gesund und Frisch).


    Ich Weiss echt nicht mehr, wie ich das Thema in Griff kriegen soll...


    lg,


    austrianer 2

  • 21 Antworten

    Wieso willst du mit den Kilos ins Fitnessstudio? Es ist absurd anzunehmen, das würde es nun bringen.


    Du willst gar nicht wirklich abnehmen, wahrscheinlich hast Du Angst, wozu es wirklich geht. Nämlich ganz anders zu essen. Du müßtest nicht über Tage hinweg sondern über Monate und Jahre hinweg eine ganz andere Ernährung einhalten.


    Eine Ernährungsberatung wäre angesagt. Zum Beispiel bei Ernährungsmedizinern. Dazu kommt die professionelle Beratung durch Oecotrophologen, die Dir genaue Essenspläne geben, die es einzuhalten gilt. Wahrscheinlich wäre eine Ernährung mit ca. 2000 kcal schon wunderbar, um das Gewicht zu reduzieren . Das ist das, was normal gewichtige Menschen so essen.


    Ich war gerade in Amerika und dort sind Menschen mit solchen Gewicht schon fast normal. Und ich habe bei Walmart beim Warten an der Kasse mal einen Blick in die Einkaufskörbe dieser Mensch geworfen. Und ich habe mich nicht gewundert. Mehrere Pizzen mit 1,5 Kilogram, Peanutbutter, Marshmallow, Chipstüten, nur ungesundes Zeugs, das in Massen.


    Gemüse, irgendetwas, wo man sagen könnte, das ernährt den Körper überhaupt: null.


    Und von Ernährung schreibst Du auch gar nichts, aber damit beginnt es. Und mit professioneller Hilfestellung und dem umgelegten Schalter, ich tue jetzt etwas für mich, weil ich ein Ziel habe, zum Beispiel wieder 95 Kilo zu wiegen....


    Wer was wann und überhaupt über Dich denkt, sollte komplett Banane sein. Wird ja eh so sein. Es geht aber darum, was Du für Dich selbst denkst, ob Du bereits für Dich fühlen kannst, es in der Vorstellung bereits vorhanden ist, dass Du eben schlank bist. Das ist das Ziel, nicht das Gejammer über was x oder y oder sowieso oder Fitnessstudio geht gar nicht.


    Durch Einhalten von einer gesunden Ernährung, die eben professionell eingeleitet und dauerhaft weitergeführt wird, wird ein Schuh draus. Allein 20 kg Abnahme wird eine ganz andere Motivation hervorbringen und da man eine Gewichtsabnahme auch körperlich merkt, ist dann Bewegung schon mal eher ein Thema. Nordic Walking kann man für sich selbst machen, kostet nix, vielleicht kommt dann ja auch der Spass am Fitnessstudio.


    Aber als erstes muß sich anders ernährt werden. Und die Angst, geliebte und (durch Zucker) süchtig machende Dinge konsequent links liegen lassen zu müssen, das wird wohl eher der Faktor sein, der ein Angehen der Dinge verhindert.


    Man müßte sich tatsächlich ändern, konsequent was durchziehen, mal aufhören, Kindheit oder andere Dinge verantwortlich zu machen. Hier, heute ist angesagt. Olle Karmellen nicht mehr aufwärmen sondern sich zu sagen, ich bin jetzt erwachsen und mache Dinge anders, richtig, ich hole mir dabei Unterstützung - das wäre etwas, was man Verantwortung nennt.


    Die Antwort darauf wäre eine enorme Gewichtsreduktion.


    Alles andere ist Schnee von gestern.

    Hallo,


    ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe erst kürzlich einen Faden hier eröffnet und bis zu einem gewissen Grad haben wir eine ähnliche Lebensgeschichte. Das Problem Übergewicht ist ja nicht nur körperlich ein Problem (die Symptome hast du bereits) sondern für viele Menschen auch eine große psychische Belastung. Und genau da beginnt die Spirale. Wenn die Psyche down ist, gehts deinem Körper auch schlecht. Dadurch verschlimmert sich dein Übergewicht, deine Psyche ist noch mehr im Eimer usw. Viele Leute verstehen das nicht, glauben man sei faul, zu undiszipliniert, ein Jammerlappen etc. Ich habe diesen Teufelskreis für 15 Jahre durchgemacht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr weiter kann. Da bist du auch schon angekommen. Jetzt darfst du aber nicht aufgeben, sondern musst an dich selbst packen, mit aller Kraft!


    Sobald du das innerste Bedürfnis hast, dein Leben verändern zu wollen, für dich, für deinen Partner, für eure (zukünftigen) Kinder, dann kommt ein unheimlich großer Antrieb in dich auf, glaub mir das. Das Abnehmen fällt dann nicht mehr schwer. Auf dem Weg zu deinem Wunschgewicht, wirst du immer Ups und Downs haben. Das gehört dazu. Du darfst aber nie aufgeben sondern musst immer weitermachen, egal wie viel kg auf der Waage steht. Es werden Leute kommen die bewusst oder unbewusst dich sabotieren werden, auch das musst du wegstecken lernen. Am Anfang würde ich dir empfehlen, dass du mit einer bewussten Ernährungsumstellung beginnst. Koche selber viel oder gemeinsam mit deinem Partner, zähle anfangs auch die Kalorien. Später wenn du etwas leichter bist, kannst du auch mit Sport anfangen, falls du motiviert bist. Du musst nicht ins Fitnesscenter wenn du dich dort unwohl fühlst.


    Zum medizinischen Aspekt: Du bist nicht alt, du kannst aus deinem Körper noch viel rausholen. Ich habe viele Studien und auch Ärzte-Kongresse zum Thema Diabetes angeschaut. Wenn der Körperfettanteil reduziert wird und man den Muskelanteil erhöht sowie strikt auf die Ernährung achtet, hier und da mal Ausdauersport betreibt, dann reagiert der Körper wieder sensibler aufs Insulin. Man kann Diabetes Typ-2 quasi wieder rückgängig machen. Im gleichen Zug wird sich auch dein Blutdruck stark verbessern.


    Falls du dich austauschen möchtest, kannst du mir gerne auch eine PM schreiben. *:)

    Die psychische Komponente dahinter kann ich gut nachvollziehen.


    Als Kind und auch als Jugendlicher ist man auf das angewiesen, was die Eltern einem beibringen und man projiziert sein eigenes Gefühlsleben auf sie. Mit mehr Gewicht, als es allgemein für normal angesehen wird, kann es dazu kommen, dass die Eltern einem helfen wollen. Das dumme dabei ist, man selbst versteht die Hilfe, als einen Vorwurf: An dir ist etwas falsch, was korrigiert werden muss. Das ist keine Absicht, aber es wird, je nach eigenem Charakter, gerne so aufgefasst und es manifestiert sich dann oftmals. Die Lust etwas selbst verändern zu wollen, lässt einen auch im Erwachsenenalter dann gerne daran scheitern. Denn man nimmt im Grunde nicht ab, weil man sich für Fehlerhaft hält, sondern weil man gewisse Vorteile in der Gewichtsreduktion sieht. Essen kann man zum Ausgleich für verletzte Gefühle hernehmen und ich kann mir vorstellen, dass das bei dir schon länger der Fall ist. Es ist richtig - wenn du abnimmst, dann für dich selbst. Aber du brauchst auch eine Ersatzbefriedigung für das Dopamin, dass du über das Essen erhältst. Was könnte das denn sein? Diese Frage würde ich mir stellen. Dopamin kann auf vielerlei Weise aktiviert werden. Bei dem einen durch Magersucht, bei dem anderen durch Sex, bei dem anderen durch Musik, durch Sport, durch die Natur laufen, tanzen, malen usw.


    Du brauchst im Grunde eine neue Quelle, aber keine negative wie die Magersucht ect., die du in deinen Alltag gerne integrieren willst. Auch der Wunsch für die Gesundheit etwas zu tun, kann das eigene Belohnungssystem aktivieren.


    Bei dir spielt aber das Thema Zeit auch eine Rolle. Deine Arbeit ist anstrengend und es ist verständlich, dass man dann meist nicht mehr will. Du kannst dann vielleicht Zuhause etwas für dich tun, was dich gleichzeitig auch entspannt. Hilfreich ist es über das nachzudenken, was dir wirklich wichtig ist, inklusive dem inneren Frieden schließen, was bei deinen Eltern damals schief gelaufen ist. Sie haben es nicht besser gewusst, wie die meisten anderen Menschen auch. Es ist normal, dass man bei einer Begegnung mit jemand Bekanntem, ihn automatisch im Ganzen wahrnimmt, inklusive mit mehr oder weniger Gewicht. Dafür kann man nichts, das ist so. Das einzige, was dann dumm laufen kann, ist, dass man sich dabei irgendwie ertappt und wieder so "fehlerhaft" vorkommt, wie in der Jugend. Man kann ehrlich sagen: Man sieht es, bin wieder schwerer. Bisher habe ich es nicht geschafft, ich muss noch meinen Weg finden.


    Damit ist die Sache dann erledigt. Du kannst zu dir stehen und der andere wird verstehen, denn jeder Mensch hat seine Fehler und Schwächen. Wenn man diese versucht zu übertünchen, das merkt der andere und jeder weiß, dass man darüber etwas ausgleichen will.

    Zitat

    Oftmals esse ich daheim ein normales Frühstück (2 Scheiben Schwarzbrot mit Butter, kaffee), dann am Vormittag 2 gefüllte Weckerl, Mittags dann ein normales Kantinenmittagessen, und abends dann kocht meine Frau auch noch (jedoch gesund und Frisch).

    Hier musst du ansetzen. Nicht nur ungefähr aufschreiben was du isst und trinkst sondern ganz exakt und jedes Detail. Möglicherweise steckt da erheblich mehr schlechtes drin als du aktuell siehst. Wenn du auf das Schwarzbrot Butter und Käse packst dann ist das zwar nicht ungesund aber sehr kalorienreich. Wenn deine Frau (also Extrembeispiel) abends Lachs mit Avocado, Olivenöl und Süßkartoffeln macht ist das gesund und frisch aber zum abnehmen auch extrem ungünstig.


    Wie gesagt, schreib dir jedes Detail auf, inklusive der Menge. Und schätze nicht sondern wiege ab, 5g Butter oder Marmelade sind z.B. weniger als man denkt. Sport wäre sicherlich auch gut, 70-80% der Abnahme liegt aber an der Ernährung. Du kannst eigentlich garnicht soviele Kalorien verbrennen wie du durch falsche Ernährung zusätzlich zu dir nimmst.

    Hallo austrianer2


    Also dein Problem kann ich sehr Gut nachvollziehen.


    Ich war als Kind auch schon immer Pummelig als Teenie dick aber mit 16 dann schon wieder normal gewichtig.


    Alle hatten immer was zusagen zu meiner Figur aber ich habe mich nie unterbuttern lassen !


    Nach meiner Hochzeit 2011 habe ich dann auch sehr stark zugenommen von 90 kg auf 150kg bei 181cm Körperlänge.


    Ich konnte mich zu nichts aufraffen ich war auch 2 Jahre Arbeitslos und saß quasi zu Hause und habe nur gegessen aus Langweile.


    Es ging mir immer schlechter mit der Gesundheit ich konnte nicht lange gehen ich war schon behindert in der Hinsicht !


    Ende 2014 habe ich dann die kurve bekommen und angefangen zu arbeiten wo ich echt an meine Grenzen gegangen bin da Ich wieder im Krankenhaus angefangen habe und ich Ständig auf den Beinen war.


    In den ersten Monat habe ich 12 kg verloren da ging die Arbeit schon leichter dazu habe ich mir almased geholt und dies 3 mal täglich getrunken.


    Ich weis ist nicht gesund so ne Abnahme aber ich habe binnen 1 Jahr 40 kg abgenommen es ging mir total Gut.


    Ich habe weiter gemacht und war danach nur noch bei 116 Kg


    Mittlerweile bin ich 30 Jahre Alt und wieder etwas mehr drauf bin jetzt bei 123 kg aber es geht mir gut Ich kann mich im Spiegel besser Anschauen !


    Dabei mache ich seid einem Monat wieder Diät aber bewusst essen und dazu 4 mal die Woche Mc Fit ! das war für mich immer Horror dort mich an zu melden ! aber meine Frau hat mir dabei geholfen indem sie sich mit mir angemeldet hat !


    Ich muss Dir ehrlich Sagen die ersten 2 Wochen waren eine Qual aber Ich gehe jetzt sehr gerne Hin und es macht Spaß weil ich wirklich weis was ich getan habe und wenn ich die erfolge sehe.


    Ich würde dir echt ans Herz legen etwas zu tun und dich nicht von der Kantine zu ernähren dort werden meistens Falsche Produkte angeboten !


    Koch Lieber am Abend davor etwas mit deiner Frau und nimm es mit zur Arbeit.


    das Schwarzbrot ist ja okay aber alles was mit Fast Food oder Zucker Zutun hat ist nicht gut für deinen Körper.


    versuch gegrilltes Fleisch zu essen oder gekochtes nicht in Fett gebratenes.


    keine Vielen Kohlenhydrate morgens okay aber am Tag verteilt lieber Verzichten !


    Ich könnt dich jetzt echt hier zu texten aber das Lasse ich mal lieber


    Du kannst dich bei Interesse gerne mal melden da können wir uns über PN austauschen


    Lg *:)

    @ austrianer

    Benita B hat viel Wahres geschrieben.Du brauchst nicht nur eine Ernährungsumstellung, du musst deine kompletten Lebensgewohnheiten ändern.


    Der erste Schritt wäre deiner Frau klar deine Wünsche und Gründe für eine Gewichtsreduzierung mitzuteilen und um Unterstützung zu bitten.


    Du redest nur vom Fitnessstudio als Heilsbringer. Es geht aber auch Anders. Wenn du Diabetes hast solltest du mal schleunigst anfangen dich zu bewegen. Das kannst du zusammen mit deiner Freundin und auch nicht nur im Fitnessstudio tun.


    Gehe Spazieren und steigere langsam deine Geschwindigkeit. Gehe Schwimmen, dass schont die Gelenke.


    Du denkst meines Erachtens ziemlich eindimensional. Ins Fitnessstudio zu gehen, wenn man dazu keine Lust hast bringt nichts. Selbst wenn du dich überwindest wird es temporär sein. Also brauchst du andere Möglichkeiten.


    Fange an deine Essensgewohnheiten zu kontrollieren und schalte den Kopf ein, bevor du dir etwas in den Mund stopfst.


    Mach dir mal deutlich. Du hast mit 31 Jahren Diabetes (wahrscheinlich Typ 2) und Gelenkabnutzungen in den Beinen. Damit hast du es geschafft mit 30 den Gesundheitszustand eines 60-65 Jährigen zu erreichen,. Bravo!


    Damit kannst du dir auch einfach ausrechnen, wie lange du noch zu leben hast, wenn du so weiter machst.


    Ich finde das schlimm, insbesondere wenn ich andere Menschen in deinem Alter sehe, die nichts für ihren Gesundheitszustand können und sich abmühen und für jeden Schuss Lebensqualität dankbar sind.


    Du ruinierst ein gesundes Leben und rechtfertigt es mit deinen Kindheitserfahrungen? Wenn du einen so guten Job hast, dann kannst du nicht auf den Kopf gefallen sein.


    Also fang endlich an Etwas zu tun!

    temare

    Zitat

    Mach dir mal deutlich. Du hast mit 31 Jahren Diabetes (wahrscheinlich Typ 2) und Gelenkabnutzungen in den Beinen. Damit hast du es geschafft mit 30 den Gesundheitszustand eines 60-65 Jährigen zu erreichen,. Bravo!

    Es ist nicht ja so, dass du prinzipiell nicht Recht hättest. Aber glaubst du wirklich, dass du mit solchen Aussagen den TE zum Abnehmen animieren kannst? Eher das Gegenteil, du haust noch oben drauf. Er weiß ja selbst, dass er nicht gesund lebt. Auch wenn das viele hier nicht wahr haben wollen: Die Psyche spielt immens viel mit. Ich konnte mir alle möglichen Dreck über mein Gewicht anhören. So viel Kritik von Leuten, was nur zu Widerstand geführt hat. Solange man von selbst diesen Schalter im Hirn nicht umlegt, passiert gar nichts. Ich denke, er ist kurz davor. Dass er hier schreibt, zeigt, dass er unzufrieden ist und sich ändern möchte.

    Kannst du dir nicht was für zu hause holen? Mein Mann hat auch oft kein Bock aufs Fitnesstudio und macht zu hause was und hat hier mitlerweile eine Hantelbank stehen.


    Könnte ja auch ein Crosstrainer oder Fahrrad o.ä. sein - dabei kannst du auch Tv schauen oder so - wäre vielleicht eine Alternative für dich.

    Diesen Beitrag schrieb ich grade in einem anderen Faden, aber ich finde,dass er auch zu dir passt .


    Solch ein starkes Übergewicht hat oft psychische Gründe...z.B. wenn jemand unter traumatischen Erlebnissen als Kind


    litt und nun diesen dicken Schutzpanzer braucht .


    Manche Leute,welche wegen einer schwierigen lieblosen Kindheit Depressionen haben, viel Süsses essen, um sich selber zu trösten, unangenehme Gefühle (wie z.B. Ängste,Gefühle von innerer Leere u. Einsamkeit) durch Essen verdrängen, um sich zu desensiblisieren, können schnell dick werden. .


    Du könntest nach


    psychosomatische Kliniken mit guten Bewertungen googeln, um abnehmen zu können....welche Sport und psychologisch-therapeutische Begleitung anbieten.

    Zitat

    den ich denke mir ich mach das doch nicht für euch!

    Mach dir klar, dass du es für dich und deine Frau tust! Ich kenne diese Einstellung "nö, eigentlich will ich xy machen, aber wenn jemand sagt, ich muss, dann mach ich das auf gar keinen Fall! " leider von mir selbst, und es ist wirklich dumm ;-) letztendlich zeigt sie nur, wie abhängig wir von diesen Leuten sind, obwohl wir doch unabhängig sein wollen. Tu, was du tun willst, unabhängig davon, was andere sagen (auch wenn sie das gleiche sagen)


    Ein Spaziergang mit deiner Frau nach der Arbeit reduziert auch das Stresslevel, die Zeit hat man immer und schön kann es auch sein ;-)


    Und zuletzt noch: Pflege deine verbleibende Niere, sie wird durch den Diabetes geschädigt und ist - klingt plump, ist aber so - dein Leben.

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    Orlistat kann zu Stuhlinkontinenz führen und ist nicht ganz ideal. Es ist rezeptpflichtig. Die Seite du gepostet hast, sieht aus als würden sie ohne Rezept verkaufen.


    Fett macht nicht unbedingt fett.


    Kohlenhydrate machen fett. Sie verwandeln sich in Zucker. Was nicht verbraucht wird, verwandelt sich in ungesunden Fett. Sie machen auch Heißhunger. Ich habe Kohlenhydrate gestrichen und viel gesunde Fett gegessen. 20 Kilo runter.


    Wenn man abnehmen will, dann muss man es selber wirklich wollen. Sonst bringt es nichts.