Ab 50 immer dicker?

    Hallo,


    mit 20 war ich ziemlich sportlich (Badminton auf Landesliga-Nivau)


    mit 30 eher faul :-)


    mit 40 habe ich die Muckibude für mich entdeckt


    und jetzt - mit 50 geht es körperlich irgendwie mit mir dahin. Ich mache regelmäßig 1x pro Woche Sport im Studio. Ich esse (im Vergleich zu meiner Frau ;-) ) recht wenig. Und trotzdem steigt mein BMI kontinuierlich (auf aktuell 27.8). Is kein Drama aber kennt ihr ähnliche Verläufe?

  • 25 Antworten

    Ja, bei vielen Frauen ist es noch schlimmer. :-/


    Einmal die Woche Sport ist nicht so viel. Besser wäre es, wenn du mindestens dreimal die Woche was tust. Allerdings kommt es auch auf die Ernährung an. Höhere Nährstoffdichte bei niedriger Kaloriendichte.


    Was sagt dein Arzt? Wie sehen deine Blutwerte aus? Wie ist deine Fettverteilung? BMI von 27 muss nicht gleich zu fett bedeuten.

    Es kommt sehr darauf an, WAS man isst. Leider wird das wenig gesehen.


    Bei Frauen ist es oft schon so, dass jenseits der 40 Vertonnungsgefahr besteht: die Polster um die Mitte wachsen, die Figur ähnelt immer mehr einem Tönnchen. Man kann entgegensteuern, aber so ganz einfach ist es nicht...

    Nein, das ist gewiss nicht einfach - ich bin 60 und seit mind. 10 Jahren(mit 50 fing die Gewichtssteigerung an) möchte ich 5 kg abnehmen.


    Mein BMI ist bei 25. Damit fühle ich mich "schwer und unbeweglich" - ich laufe ca. 3 x die Woche (je nach Wetter) ca. 5 km. Das tut mir gut, auch psychisch. Gewichtsmäßig tut sich nix, nix...


    Frühstücken = Obst (mag ich gerne) dann 5 Std. Pause bis Mittag. Ich achte auf die Zwischenpausen von 4-5 Std.


    esse oder versuche gesund zu essen, wenig Zucker usw.


    Ich hatte schon mal mit low carb geliebäugelt... ob das, diese Umstellung hilft?

    Hallo! Mein Arzt sagt, dass der Mensch mit 50 Jahren seinen endgültigen, vorbestimmten Körperbau bekommt.


    Ich weiß nicht, aber wenn man manche Menschen sieht, können die unmöglich in dieser Form geboren worden sein oder gelebt und gearbeitet haben, noch sind mir passende Krankheiten bekannt. Ich bin selbst übergewichtig.

    Der Grundumsatz sinkt in der Regel mit zunehmendem Alter. Ich glaube, es gab mal eine Studie dazu, dass das bei sportlichen Menschen nicht der Fall ist (vermutlich weil die Muskelmasse nicht abnimmt).


    Die allermeisten Menschen bewegen sich aber mit zunehmendem Alter immer weniger. Ich kenne durchaus Menschen deutlich über 50 die eine sehr gute Figur haben. Die machen dann aber auch mehr als ein Mal in der Woche Sport.


    Was genau machst du, Kraft, Ausdauer, beides?


    Ansonsten, wie schon geschrieben - der BMI ist nicht besonders aussagekräftig, interessant wäre da auch Körperfettanteil und Bauchumfang.

    FoxyLadyy

    Lowcarb hilft vielen Menschen, weil insgesamt weniger Kalorien gegessen werden. Gesund ist es aber nicht, weil der Körper Kohlenhydrate braucht, gerade wenn man Ausdauersport betreibt. Am gesündesten und langfristig am sinnvollsten ist eine Ernährung entsprechend den DGE Empfehlungen - und weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als man verbraucht. 15 km laufen in der Woche sind ca. 1000 kcal, also nur 140 die man am Tag zu viel essen muss, um nicht abzunehmen.

    Zitat

    Lowcarb hilft vielen Menschen, (...)


    Gesund ist es aber nicht, weil der Körper Kohlenhydrate braucht,

    Das ist der Kardinal-Irrtum, der mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder auftaucht.


    Ich antworte darauf auch gern immer wieder: Low Carb ist nicht No Carb. Mit Low Carb bekommt der Körper immer noch Kohlenhydrate in ausreichender Menge, schon durch das viele Gemüse und als Dauerernährung meist noch durch Obst und Alternativen zu Getreide wie z. B. Buchweizen. Viele LCler essen auch gern und viel Hülsenfrüchte. Das sind KH satt. :)^


    Wir brauchen weder Zucker noch Süßigkeiten noch Fertigprodukte. Was wir wirklich brauchen, ist zumindest ein wenig gutes Fett.

    Zitat

    Ich antworte darauf auch gern immer wieder: Low Carb ist nicht No Carb. Mit Low Carb bekommt der Körper immer noch Kohlenhydrate in ausreichender Menge, schon durch das viele Gemüse und als Dauerernährung meist noch durch Obst und Alternativen zu Getreide wie z. B. Buchweizen. Viele LCler essen auch gern und viel Hülsenfrüchte. Das sind KH satt. :)^

    Wenn man da so viele KH zu sich nimmt, wieso heißt es dann LowCarb? ??? Ich muss zugeben, dass ich mich mit den verschiedenen Formen da nicht auskenne. Trotzdem basiert das Konzept doch wohl auf einer Reduktion von KH.


    Laut DGE sollte min. 50% der Energiezufuhr aus KH stammen. Und das ist, im Gegensatz zu den meisten Diäten mit Studien unterfüttert.

    Zitat

    Wir brauchen weder Zucker noch Süßigkeiten noch Fertigprodukte. Was wir wirklich brauchen, ist zumindest ein wenig gutes Fett.

    Da stimme ich dir zu. Wobei es noch ein paar andere Dinge giebt, die man wirklich braucht.

    Zitat

    Wenn man da so viele KH zu sich nimmt, wieso heißt es dann LowCarb?

    Weil es immer noch viel weniger ist als die Durchschnittsernährung. Niedriger KH-Anteil halt.

    Zitat

    Laut DGE sollte min. 50% der Energiezufuhr aus KH stammen

    Ich weiß, das erzählt die DGE und andere Ernährungsgesellschaften seit 50 Jahren, und sie empfiehlt reichlich Vollkornprodukte. Dadurch wird aber nicht automatisch die für jeden richtige Ernährungsform daraus. Was ist, wenn man so viel Vollkorn nicht verträgt? Es geht übrigens auch anders: In Schweden z. B. ist man inzwischen der Meinung, dass die früheren Empfehlungen veraltet sind. Dort ernährt sich angeblich schon jeder Vierte nach Low Carb.


    VielleichIch muss man ja auch erst selbst gute Erfahrungen machen, um zu relativieren. Ich selbst war mit dem üblichen KH-Anteil aufgequollen, hatte Speckrollen und einen hohen Körperfettanteil. Und ich bin nach ein paar Jahrenb LC schlank, die Speckrollen sind weg, und fühle mich von Darm und Magen her viel wohler. Warum sollte ich dann wohl der DGE folgen? ;-)


    Darum zu streiten, wer "Recht" hat, finde ich aber überflüssig. Jeder kann zum Glück selbst entscheiden, wie er sich ernähren will. *:)

    Um das noch hinzuzufügen: Es ging hier ja ursprünglich darum, was helfen könnte gegen die "Vertonnung" der reiferen Jahre. Ich wollte darauf eingehen, nicht eine Lanze für "Low Carb für alle" brechen. ;-)

    letztendlich ist es die energiebilanz... nimmst du mehr zu dir als du verbrauchst, wird der körper es als depot anlegen...


    so isses.... da könnt ihr viel oder wenig kohlenhydrate essen... viel oder wenig fett... viel oder wenig eiweis... übrigens auch viel oder wenig schockolade... am ende des tages ist es die energiebilanz...


    und noch mal: die energiebilanz !


    und das wir mehr zu essen haben als wir benötigen ist purer luxus...

    Zitat

    Darum zu streiten, wer "Recht" hat, finde ich aber überflüssig. Jeder kann zum Glück selbst entscheiden, wie er sich ernähren will. *:)

    Richtig :-) Ich persönlich orientiere mich am Liebsten an dem, was (derzeit) wissenschaftlich belegt ist. Auch wenn sich da der Stand natürlich auch immer mal wieder ändert. Ich esse auch sehr viele KH (bringt eine vegetarische Ernährung in der Regel mit sich) und komme damit sehr gut zurecht, auch gewichtsmäßig.

    Zitat

    letztendlich ist es die energiebilanz... nimmst du mehr zu dir als du verbrauchst, wird der körper es als depot anlegen...


    so isses.... da könnt ihr viel oder wenig kohlenhydrate essen... viel oder wenig fett... viel oder wenig eiweis... übrigens auch viel oder wenig schockolade... am ende des tages ist es die energiebilanz...

    Prinzipiell schon. Wenn die Bedürfnisse des Körpers in Bezug auf Nährstoffe dabei nicht gedeckt werden, ist es zum einen ungesund, zum Anderen kann es zu Heißhungerattacken führen. Und wenn ich meinen Energie bedarf mit 4 Tafeln Schokolade decke, bin ich einfach nicht satt ;-)