Abnehmen klappt nicht, egal was ich mache

    Hallo :)


    Ich bin 1,68 groß und 25 Jahre alt. Ich wog mal 59 kg, aber das ist leider lange her... Zugenommen habe ich durch eine Schilddrüsenunterfunktion und viel Stress, aber irgendwie muss das doch rückgängig zu machen sein? Ich wiege zur Zeit 75 kg und das ist für mich echt schlimm :(


    Habe erst versucht, durch eine Diät Gewicht zu reduzieren, da aß ich wenig Süßes und etwa 1000 Kcal am Tag. Habe das etwa 4 Monate gemacht und nicht 1kg ging runter. Da dachte ich, das war einfach zu wenig, also aß ich 1500 Kcal am Tag, 3 Monate lang, wiederum nicht 1kg abgenommen. Dann habe ich zusätzlich 6 Monatelang 3x die Woche 30 Minuten gejoggt, auch das blieb erfolglos und ich musste wegen einer Fußverletzung pausieren.


    Kommen wir nun mal zu meinem Alltag und zum Thema Stress. Ich bin alleinerziehend und habe in den letzten 2,5 Jahren meinen Bachelor of Science in Regelzeit durchgeprügelt; meistens war ich dann von 8-17 Uhr in der Uni und am Wochenende arbeiten (Kellnern). In jeder freien Minute habe ich mich um meinen Sohn gekümmert, der bei meiner Mutter lebt. Also ich hatte wirklich nicht viel Zeit für mich und bin innerlich fast kaputt gegangen, gerade im 4. Semester. Das war definitiv zu viel und ich bin sehr froh, dass das vorbei ist... zumindest ist dieses Semester eben nicht so stressig und ich habe meinen Nebenjob gekündigt.


    Ich habe vor 2 Jahren meinen jetzigen Freund kennen gelernt, aber diese Beziehung war leider ein enormer Stressfaktor; viel Streit, wenig Harmonie und bis heute haben wir nur etwa alle 6 Wochen für etwa 2 Minuten Sex (worunter ich SEHR leide, aber das ist ein anderes Thema... zu erwähnen ist aber vielleicht noch, dass mein Freund auf Pummelige steht und ihn mein Gewicht keinesfalls stört... wenigstens das.)


    Seit 2 Monaten jogge ich nun wieder, diesmal ca. 30km bzw. 3 Stunden die Woche und da ich immer noch fett bin, esse ich seit Kurzem lowcarb (obwohl mir eiweißreiche Ernährung nicht schmeckt und es als Pescevegetarier sowieso etwas schwierig ist) und ich möchte mein Training auch noch weiter ausbauen; z.b. war ich heute 40 Minuten joggen, obwohl ich gestern schon eine Stunde gejoggt bin.


    Ich muss sagen, ich bin fit wie nie; momentan stehe ich um 8 mühelos auf, was vorher nie der Fall war. Und obwohl um mich herum schon alle mehrfach erkältet waren, war ich dieses Jahr noch nicht einen Tag lang krank. Mein Herz (das früher immer Probleme gemacht hat) schlägt langsam und gleichmäßig wie nie; so gesehen schadet mir das Übergewicht nicht. Aber ich will einfach runter und in meine kleinen Hosen wieder rein passen D: Und es frustriert mich einfach so sehr, dass ich so viel probiere, und meine Freundin zb. nur 60kg wiegt obwohl sie ihren Zucker mit Tee trinkt und jeden Tag Tiefkühlpizza isst und gar keinen Sport macht (Ich esse NIE Fertigessen und trinke überwiegend Wasser, übrigens trinke ich keinen Alkohol, keinen Kaffee und rauche nicht, im Gegensatz zu ihr :( )


    Woran kann es denn liegen, dass ich einfach fett bin? Meine Freundin und mein Freund sagen zwar, ich bin auch muskulös, aber ich bin definitiv auch fett... es schwabbelt halt und ich seh es ja im Spiegel :(


    Ich glaube fast schon an genetische Ursachen, auch wenn ich diese Ausrede sonst ablehne... In meiner Familie sind die meisten Frauen untenrum etwas dicker (am Bauch eher nicht), egal ob ich jetzt meine kanadischen, italienischen, südamerikanischen oder deutschen Verwandten betrachte. Und meine Oma hat sogar eine Hungersnot überlebt; sie war zwar sehr aufgedunsen gewesen, aber sehr viele Menschen um sie herum haben es nicht überlebt...


    Ich habe einfach das Gefühl, mein Körper hält an seinem Fett fest; komme was wolle. Kann ich das irgendwie umkehren? Wie viel Geduld muss ich noch haben? Wird es jetzt mit weniger Stress und lowcarb endlich besser werden? Hat noch Jemand Tipps?


    Die letzte Schilddrüsenuntersuchung liegt einen Monat zurück, alles im grünen Bereich, und vor einem 3/4 Jahr habe ich mich auf Diabetes testen lassen, auch negativ. Blutwerte sind ansonsten auch in Ordnung, ich esse ja schließlich auch jeden Tag Gemüse (Obst nicht mehr, wegen lowcarb)


    Ich weine oft wegen meinem Gewicht... manchmal denke ich, ich werde wahnsinnig; dann kommen mir Ideen wie, meinem Sohn Ritalin verschreiben lassen und es dann selbst nehmen (das ist so eine dumme Idee...) oder fremdgehen, damit ich endlich mal wieder begehrt bin; außerdem hilft Sex beim Abnehmen (auch eine dumme Idee). Was kann ich denn machen? Ich bin soooo traurig, auch jetzt gerade weine ich wieder :(


    Danke fürs Lesen und ich bin für jeden Tipp dankbar! Pflanzliche Tabletten kann ich aber übrigens nicht nehmen, weil das jedes mal mein Thyroxin kaputt macht.

  • 23 Antworten

    Warum bleibt man in solchen Lebensumständen, wenn der Freund offensichtlich nicht der Traummann ist. Wenn das Stress ist, man nicht nur im Bett unbefriedigt ist, was soll das dann? Lieber solchen Mann als gar keinen?


    Warum geht man (Frau) nicht zu einem Ernährungsmediziner?


    Wie kommt man auf so absurde Ideen, Ritalin nehmen zu wollen, ohne vorher w i r k l i c h professionelle Hilfe in Anspruch genommen zu haben?


    Und klar, Sex verbraucht ungemein viele Kalorien, wer das als Wahrheit nimmt... Au weia. Ich bin mal eine Zeitlang 50 km täglich Rad gefahren, am Gewicht hat das nichts verändert, aber vielleicht, weil ich dabei nicht auch noch Sex hatte....


    Und mit welcher Gewissheit man behaupten kann, pflanzliche Tabletten machen Tyroxin kaputt...


    Klingt mir alles nach ein wenig Kopfkino, was wann wie passiert....

    Zitat

    Ich habe einfach das Gefühl, mein Körper hält an seinem Fett fest; komme was wolle. Kann ich das irgendwie umkehren? Wie viel Geduld muss ich noch haben? Wird es jetzt mit weniger Stress und lowcarb endlich besser werden? Hat noch Jemand Tipps?

    Ich bin schon der Meinung, dass du das noch umkehren kannst, allerdings brauchst du etwas Geduld dazu. Mit weniger Stress bist du schon mal auf dem richtigen Weg. Bei Stress schüttet der Körper Cortisol aus und das macht dick.


    Was ich ganz gefährlich finde ist, wenn du nur 1000 Kalorien am Tag zu dir nimmst. So gerät der Körper in einen Hungerstoffwechsel und lagert Fett ein, sobald du wieder etwas mehr zu dir nimmst.


    Ich würde dir eine Ernährungsumstellung empfehlen und keine Diät. Mit Krafttraining kannst du deinen Körper formen und baust nebenbei ein paar schöne Muskeln auf, die deinen Körper insgesamt schlanker erscheinen lassen.


    Setze auf gute Fette (Nüsse, Avocado, Leinsamen), auf hochwertiges Eiweiß und auf die richtigen Kohlehydrate (am besten komplett auf Weißmehl und Zucker verzichten, soweit es dir möglich ist).


    Auf Obst würde ich nicht komplett verzichten, da es Vitamine erhält, die dein Körper braucht. Wenn du Angst hast, zu viele KH zu essen, kannst du auf Beeren setzen, die haben relativ wenig KH bzw. Fruchtzucker.


    Dass du wegen deinem Gewicht unglücklich bist und oft weinst deswegen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich war früher selber dick und es hat Jahre gebraucht, bis ich aus diesem Teufelskreis heraus gekommen bin. Vor 10 Jahren hab ich meine Ernährung umgestellt und mit Kraftsport begonnen und hab jetzt mit fast 35 den strafferen Körper, als ich ihn in meiner Jugend hatte. Es hat mich zwar viel Energie und auch Tränen gekostet, aber ich würde um keinen Preis der Welt wieder meine alten Essgewohnheiten haben wollen.


    Ich wünsch dir alles Gute @:) du schaffst das schon :)*

    Hast Du wirklich mal aufgeschrieben, was Du den Tag über isst? Und zwar genau dann wenn es in den Mund wandert und nicht rückblickend am Abend? Jedes Bonbon, jede Latte etc. Ich kann mir vorstellen, dass bei einem so stressigem Tag mal was im Mund landet, was man vergisst.


    So geht es mir zumindest und wenn ich den heutigen Tag betrachte war das schon einiges wenn ich genau überlege (die Birne, die Bonbons im Auto, die zwei Scheiben Schinken schnell vorm Kühlschrank weil ich Hunger auf was Deftiges hatte, die Vollmilch im Kaffee etc.)

    Dass man Obst essen muß, um Vitamine zu bekommen, ist eh nicht richtig. Man könnte völlig ohne Obst, sofern man eben Gemüse isst.


    Und wenn es Obst sein soll, immer zusammen mit einer Hauptmahlzeit essen, weil der Zucker dann nicht so kompakt aufgenommen wird, es gibt dann keinen Blutzuckerflash. So meine Ernährungsberaterin.


    Wichtig auch, nicht dauernd was zwischendurch zu essen. 3 Mahlzeiten, die aber so, dass man auch gut satt ist. Dazwischen 5 Stunden Pause, damit der Stoffwechsel, die Leber ungestört arbeiten können.

    Zitat

    Und meine Oma hat sogar eine Hungersnot überlebt; sie war zwar sehr aufgedunsen gewesen, aber sehr viele Menschen um sie herum haben es nicht überlebt...


    Ich habe einfach das Gefühl, mein Körper hält an seinem Fett fest; komme was wolle. Kann ich das irgendwie umkehren? Wie viel Geduld muss ich noch haben? Wird es jetzt mit weniger Stress und lowcarb endlich besser werden? Hat noch Jemand Tipps?

    Es kann tatsächlich sein, dass dein Körper einfach auf ein höheres Gewicht gepolt ist bzw. darauf, zu bunkern, und zwar durch epigenetische Vererbung deiner Oma (siehe z.B. hier). Soviel zu den schlechten Nachrichten. Mit konsequent Low Carb sollte sich irgendwann trotzdem etwas tun, vor allem, wenn du auf genug Eiweiß achtest, aber es kann sein, dass du mit den Kalorien einfach tiefer runter musst als jemand anderer. Schilddrüsenwerte wäre gut, wenn du die mal posten könntest, was Ärzte als "alles im grünen Bereich" ansehen, ist manchmal ein ziemlich weites Feld...Low(er) Carb (nicht No Carb, kannst ja mal Logi googlen oder angepasstes Paleo) wär auch für deine Gesundheit keine schlechte Ernährungsform, wenn dein Stoffwechsel tatsächlich eher in Richtung Insulinresistenz etc. gehen sollte (siehe Link)


    Ich würde außerdem beim Sport auf hauptsächlich Krafttraining (schweres! Lass dir nicht einreden, dass du nachher wie Hulk aussiehst, dazu fehlen den allermeisten Frauen sowieso die Hormone) und nur wenig Cardio (das nur für Herz-Kreislauf) setzen - das ist deutlich weniger zeitaufwändig, bringt durch Muskelaufbau meistens mehr für die Figur und man überschätzt meist systematisch, was man bei Cardio verbrennt. Der Körper kompensiert das zudem recht schnell / passt sich an die Belastung an, sodass man noch weniger verbrennt und immer längere Einheiten machen muss, um denselben Effekt zu erzielen. Ich wage zu behaupten, dass für die allermeisten Leute es figurtechnisch mittel- und langfristig mehr bringt, 2-3x / Woche maximal eine Stunde richtig schweres Krafttraining (Bereich 6-12 WH x 3 Sätze und dann solltest du nix mehr heben können) zu machen als jeden Tag eine Stunde Joggen zu gehen. Käme auch deiner knappen Zeit entgegen, was wiederum gut gegen Stress wäre @:)

    Hallo,


    Ich finde es super, dass du regelmäßig Sport machst!


    An deiner Stelle würde ich wirklich mal genau aufschreiben was ich so zu mir nehme. Wie bereits angedeutet - jeder Latte usw. wird gerne übersehen weils ja nur getrunken wird aber auf die gesamte Menge schlägt es sich aus.


    Was noch interessant wäre, ißt du fix 3x täglich oder eher immer wieder nur kleine Sachen?


    Es wird ja oftmals gesagt, dass es nix schlimmeres gibt als immer zwischendurch zu naschen (darunter zähle ich jetzt auch Obst, Nüsse und Co) weil der Blutzuckerspiegel so niemals absinkt.


    Da ists angeblich ratsamer ne anständige Portion zu mitt zu essen und dann einige Stunden nix.


    Wenn gar nix hilft würde ich zu nem Ernährungsberater gehen und mir ne individuelle Diät zusammen stellen lassen.

    @ Benita... Ich weiß,

    dass das mit meinem Freund nicht ideal ist, aber es ist einfach schwierig, was zu ändern, wenn man einfach so wahnsinnig beschäftigt ist. Neben den 60 Stunden die Woche, die ich in der Uni war oder gekellnert hab, musste ich ja auch noch lernen... im vierten Semester habe ich nicht alle Klausuren auf Anhieb geschafft und musste dann 12 Klausuren schreiben. Wenn man dann noch Zeit mit seinem Sohn verbringen will, hat man keine Zeit, mal in Ruhe nachzudenken, ob man seine Beziehung noch will oder nicht. Und mein Freund liegt mir nun mal am Herzen, aber es ist halt allzu dramatisch alles... wenn ich mich jetzt trenne, werde ich die nächsten Monate noch viel mehr weinen. Ich habe halt dummerweise einfach noch Hoffnung darauf, dass er irgendwann nicht mehr depressiv ist. Soll ich ihn im Stich lassen?


    Und ich war doch bei Ärzten, wenn die Zeit es mal erlaubt hat. Die meinten halt, ich muss nicht abnehmen, weil meine Blutwerte und mein Gesundheitszustand besser dennje sind und ich mir erst mal um das Studium Gedanken machen soll.


    Und zum Thema Sex... wenn ich regelmäßig Sex habe, habe ich nun mal weniger Appetit und noch mehr Lust auf Joggen. Außerdem bin ich dann generell besser drauf. Ist bei manchen Menschen einfach so.


    Und naja, ich hab halt schon viele pflanzliche Produkte ausprobiert, jedes mal, um in einer massiven Unterfunktion zu landen... das ist mir mittlerweile halt zu riskant. Zur Information, ich habe KEINE Schilddrüse, sie wurde vor 7 Jahren mit der RadioJodmethode entfernt.

    @ JuleJuly Danke,

    das macht mir viel Hoffnung :) Ja ich esse schon viele Nüsse und Avocado... Nur warum dauert das alles so :( Ich mache seit Jahren Diät... und jetzt halt auch noch viel Sport. Das mit den 1000Kcal ist zum Glück schon was her... Bin damals einfach im Labor ohnmächtig geworden, weil alles zu viel war und ich nicht mehr leistungsfähig genug war... Und Leute kriegen immer Panik, wenn im Labor jemand umkippt, weil dann schnell die Befürchtung aufkommt, irgendwas wäre ausgelaufen xD


    Auch das mit den Beeren ist ein guter Tipp. Ich werde einfach noch mehr Geduld haben und mich mehr entspannen... Vielleicht sollte ich mir ein entspannendes Hobby suchen.

    Und ganz generell: sich in seinem Körper nicht wohlzufühlen, ist superscheiße, und natürlich hätte man dann gerne von jetzt auf gleich eine wirksame Änderung. Allgemein funktioniert es aber sehr viel besser, wenn du es schaffst, eine Ernährungsumstellung und Sportprogramm etc. nicht als Diät oder Mache-ich-bis-ich-schlank-bin zu sehen, sondern die Dinge so umzustellen, dass du sie ein Leben lang durchhalten kannst. Es wird dauern, weil du dir das Übergewicht ja auch nicht über Nacht angefuttert hast :)_ Und da finde ich Low(er) Carb, Paleo oder ähnliches schon mal super geeignet, weil man sich nicht so kasteien muss. Man muss sich da auch deutlich weniger konzentrieren, im Idealfall nach einer Weile nicht mehr zählen etc., und ist damit nicht mehr permanent im Diätmodus, wodurch das ganze Thema an Fokus verliert und man seinen Alltag besser durchziehen kann. 1000 Kalorien sind zwar vielleicht als Kickstart für ein Monat machbar, aber um das ein Leben lang durchzuziehen, musst du einen verdammt eisernen Willen haben und es ist eine echte Quälerei - sonst wirst du permanent mit dem Jojo zu tun haben. Gibt auch Leute, die machen Diät, um 5 Kilo loszuwerden und leben dann wieder "normal", bis es wieder soweit ist, und machen dann wieder Diät, um 5 Kilo....


    Kann man auch machen, aber ??für mich persönlich habe ich festgestellt, dass Dinge, die man dauerhaft machen kann, besser funktionieren und weniger unglücklich machen??

    Also meistens komme ich sehr unregelmäßig zum Essen, manchmal bringe ich es nur auf eine oder zwei Mahlzeiten am Tag.


    Wenn ich morgens etwas zu spät aufstehe, gehe ich ohne zu essen um 8 in die Vorlesung und kann erst in der Mittagspause um 1 etwas essen. Und dann eben Abends...


    Zwischendurch essen ist nicht, weil ich meistens im Labor stehe und dort Essen strengstens untersagt ist.


    Heute hat der Prof zu tun, deswegen habe ich überhaupt Zeit, am Laptop zu sein...


    Ja, ich habe schon genau Buch darüber geführt, und es sind nie mehr als 2000 kcal. Das ist ja das komische.. als ob der Körper vom jahrelangen Hungern einfach geschädigt ist :/ Zumindest war ich früher magersüchtig...

    Wenn du es dir leisten kannst und willst, dann gibt es auch Institute, wo du deinen Grundumsatz ganz genau messen lassen kannst. Vielleicht, um sich das hier

    Zitat

    als ob der Körper vom jahrelangen Hungern einfach geschädigt ist

    mal genauer anzusehen.

    @ Mittelgrobröhrig

    Ich hab mir das Fett ja gar nicht angefressen T_T das kam halt von einer nicht bemerkten Unterfuntkion, und jetzt geht es nicht mehr weg:(


    Ich trinke keine Latte und esse nur selten mal was Süßes; und dann meistens 20g 85%ige Schokolade.


    Gerade während der Unterfunktion hatte ich auch eine 3monatige Phase von 700kcal am Tag... Und habe zugenommen. Ich hätte das schneller checken sollen, aber es war halt wieder alles zu viel; ich war froh, wenn ich den Tag in der Uni halbwegs überstand und hatte dann nicht den Nerv, noch zum Arzt zu gehen... was besser gewesen wäre :(


    Ich muss jetzt erst mal los, aber danke euch allen <3


    Bis später

    Zitat

    Ich hab mir das Fett ja gar nicht angefressen T_T das kam halt von einer nicht bemerkten Unterfuntkion, und jetzt geht es nicht mehr weg:(

    So war das nicht gemeint! @:) Ich meinte nur, dass beides (Zu- wie auch Abnehmen eben) dauert und es schwierig sein kann, die eigene Erwarungshaltung da dementsprechend anzupassen :)_

    Also ich habe auch kaum noch Schilddrüse, habe Hashimoto. Nehme Euthyrox 150, wobei ich eigentlich nur 75 nehmen sollte lt. Arzt, aber damit fühle ich mich schlecht.


    Als das entdeckt wurde, 2010 habe ich innerhalb von 6 Wochen 12 kg zugenommen. Von 50 auf 62, bin auch so groß wie du. Ich sah auf einmal total aufgedunsen aus. Habe dann mit Euthyrox 25 angefangen, dann habe ich direkt wieder auf 56 kg abgenommen. 2013 habe ich mit Sport begonnen, war sehr schwer am Anfang, aber als ich richtig eingestellt war, ging es super.


    Habe 5 mal die Woche Cardio 30-45 min Crosstrainer gemacht und auf 50 kg wieder abgenommen.


    Gegessen habe ich ganz normal. auch viele Kohlenhydrate, habe darauf nicht geachtet.


    Anfang des Jahres habe ich einen neuen Job begonnen, da habe ich auf 59 kg wieder zugenommen, zwischendurch hatte ich immer so 54 kg. 50 kg war echt sehr mager und sollte kein Ziel sein! Ich bin aber sehr schmal gebaut von Natur aus. Also habe ich seit März wieder mit Sport angefangen, schwere Gewichte, habe angefangen meine Ernährung zu tracken und bin jetzt auf 18% Körperfettanteil und wiege 56-57 kg. Ich passe in XS, ich bin topfit und habe fast ein Sixpack. Ich hätte auch kein Problem mit 60 oder 62 kg. Ich esse am Tag 2500 kcal (will Muskeln aufbauen, nicht abnehmen). Damit will ich dir sagen, meld dich im Fitness an, vielleicht hast gibts bei euch ein Unifitness und trainier mit schwerem Gewicht. Dein Körper verändert sich wenn du Muskeln aufbaust. Paar mal die Woche joggen ist nicht wirklich zielführend. Man kann mit 65 kg dünn und trainiert aussehen und mit 65 kg auch schwabbelig und dick.

    Hallihallo :-)


    Ich habe gedacht, dass ich dir mal antworte, da ich selbst in den letzten 2 Jahren 20 Kg abgenommen habe. Ich bin 1,69 und habe innerhalb kurzer Zeit sehr viel zugenommen. Ich wogl dann letzten Endes 83 Kg und habe mich extrem unwohl gefühlt. Dann wurde bei mir Hashimoto festgestellt und ich nehme seitdem die Tabletten.


    Habe dann eine Essensform für mich entdeckt, die ich seitem betreibe, mit der es mir gut geht, die aber natürlich auch Konsequenz erfordert. Ich mache eine Art Intermittierendes Fasten, das bedeutet, dass ich z.B. meist zwischen 10 und 15 Uhr esse, danach aber eben bis zum nächsten Morgen nichts bzw. meist gegen 20 Uhr ein kleines Glas Almased. Der Körper hat sich bei mir daran gewöhnt, so dass ich kaum Hunger habe und in diesem Zeitraum oder beim Mittagessen eben so viel esse, wie ich möchte. Damit bin ich mittlerweile bei 62Kg, 58 sind das Ziel.

    @ Mittelgrobröhrig

    Ich hab mir das Fett ja gar nicht angefressen T_T das kam halt von einer nicht bemerkten Unterfunktion, und jetzt geht es nicht mehr weg:(


    Ich trinke keine Latte und esse nur selten mal was Süßes; und dann meistens 20g 85%ige Schokolade.


    Gerade während der Unterfunktion hatte ich auch eine 3monatige Phase von 1000kcal am Tag... Und habe zugenommen. Ich hätte das schneller checken sollen, aber es war halt wieder alles zu viel; ich war froh, wenn ich den Tag in der Uni halbwegs überstand und hatte dann nicht den Nerv, noch zum Arzt zu gehen... was besser gewesen wäre :(


    Meine Ernährung ist an sich eben gesund und die Gleiche, die ich damals mit 59kg hatte. Nur hat sich das Fett auf eine Art eingelagert, die das abnehmen schwierig gestaltet.


    Aber ich werde wohl auch mal versuchen, zu entgiften... viel mehr Wasser trinken und eben lowcarb... und weiter joggen. Krafttraining macht mir überhaupt keinen Spaß, aber ich werde versuchen, das wieder zu machen!


    Heute ist z.b. ein ganz durchschnittlicher Tag was mein Essverhalten angeht, und ich habe bis jetzt ein Ei und ein Fischfilet gegessen (ohne Teig oder sowas, also wirklich nur das Fisch-"fleisch")


    Getrunken habe ich Wasser, 50ml Saft und 2 Liter ungesüßten Tee. Kalorientechnisch muss ich eigentlich dringend hoch schrauben, statt runter :/ Aber Hunger hab ich jetzt nicht mehr... werde aber meinem Freund zuliebe noch was essen.


    Wenn ich an letzte Woche denke... da bin ich nicht zum einkaufen gekommen und hab dann einen Tag einfach nur eine Paprika und einen Apfel gegessen (ich weiß, Kohlenhydrate)


    Mein Körper ist hängen geblieben... aber nachdem ich eure Antworten gelesen habe, bin ich motiviert, nicht aufzugeben!

    Du sagst du isst viele Nüsse und Avocado, du weißt schon dass bereits 7gr Nüsse bis zu 100kcal enthalten? Und Avocado geizt auch nicht mit kcal.


    Und bei deiner Größe mit 2000kcal am Tag nimmt man halt einfach nicht viel ab. Dein Leistungsumsatz ohne Sport dürfte irgendwo bei 2000kcal pendeln, also 2000kcal Aufnahme 2000kcal verbrauch => 0 Abnahme.


    Wenn wir jetzt sagen du machst wirklich auf den Tag gerechnet 300kcal Sport, hast du 2300kcal zum verbrauchen also ein Defizit von 300kcal. 1kg = 7000kcal => 23,3 Tage für evtl. ein Kilo wenn du wirklich jeden Tag für 300kcal Sport machst.


    Da hilft nur eins genau aufschreiben was du isst inklusive abwiegen und dann nochmal gezielt abnehmen.