Bruststraffung

    Hallo liebes Forum *:)


    Ich habe zum Glück kein Übergewicht mehr, aber ein Problem, dass damit zusammenhängt.


    Bin jetzt fast 19 Jahre alt, 1,73cm groß.


    War in meiner frühen Jugend immer recht pummelig, so um die 75 Kilo. Durch Medikamente habe ich vor 4 Jahren stark zugenommen, ich schätze, ich habe etwa 90 gewogen. (Nach 86 hab ich mich nicht mehr auf die Waage getraut, aber dann wurde es noch eine Kleidergröße mehr..) Als ich die Medikation verändert habe, war ich binnen 4 Monaten auf 66 Kilo, habe dieses Gewicht auch ein halbes Jahr gehalten.


    Danach langsam aber sicher wieder zugenommen, wieder auf etwa 75. Dank ein paar halbherziger Diätversuche hat mein Gewicht immer geschwankt, zwischen 75 und 70.


    Im Februar dieses Jahres hab ich dann ENDLICH meinen Arsch hochbekommen und bin jetzt von 74,3 Kilo auf heute morgen 62,7 geschrumpft. Möchte aber noch etwas Gewicht verlieren, mehr Muskeln aufbauen und einfach einen strafferen Körper bekommen.


    Und genau dieses "straff" führt zu meinem größten Problem: mein Busen.


    Von 85DD bin ich jetzt bei 70B gelandet. Und dementsprechend siehts leider auch aus. Dehnungssteifen und einfach schlaff. An Bauch, Schenkeln usw hat sich die Haut gut zurückgebildet, durch Sport, fleißiges Cremen und Bürstenmassagen usw - nur bei den Brüsten hilft einfach nix! Auch die Form sieht nicht mehr schön aus.


    Mein Problem ist rein subjektiv, das weiß ich. Ich habe keinen häßlichen, enstellten Busen, und das wird mir auch oft genug versichert ;-D, aber ich selbst bin einfach so unglücklich damit! Je mehr Gewicht (und somit Brust) ich verliere, umso schwerer fällt es mir auch, mich beim Sex richtig fallen zu lassen. Am liebsten würd ich nur noch auf dem Rücken liegen, da siehts ganz okay aus, ansonsten schwabbelt alles so furchtbar rum.. aber das kanns doch echt nicht sein! Ich meine - ich bin 18, ich sollte das ja wohl genießen dürfen! :=o


    Aufgrund dieser Probleme beschäftigt mich schon länger der Gedanke an eine Brustsraffung.


    Silikon kommt für mich aus mehreren Gründen nicht in Frage, ich will ja keinen größeren Brüste (ich finde, B-Cup steht mir ganz gut), ich möchte sie nur STRAFF! Leider findet man im Internet dazu kaum Infos - nur über Verkleinerung oder Vergrößerung.


    Hat jemand von euch den gleichen Gedanken oder sogar schon eine solche Operation hinter sich?


    Wieviel habt ihr bezahlt? Welche Technik wurde angewendet? Wie ist die Heilung verlaufen, wann wart ihr wieder schmerzfrei?


    Wie viel Gewicht hattet ihr zuvor verloren?


    Wie ist das eigentlich, wenn ich nach der OP irgendwann schwanger werden sollte? Brauch ich dann eine zweite OP?


    Ich träume einfach nur von einem schönen, symmetrischen, straffen, gut geformten Busen.. Ich bin jetzt fast 19 und weigere mich, den Rest meines Lebens mit diesen Brüsten rumzulaufen :-/


    Freu mich über alle Antworten - Tipps, Erfahrungsberichte, oder auch einfach nur Meinungen und/oder Kritik, ich kann sowas verkraften ;-)


    liebe Grüße,


    mary@:)

  • 27 Antworten

    Hi du


    Ich muss mich nach nun fast 32 Kg Abnahme (20 liegen noch vor mir) mit dem Gedanken anfreunden, eine Bruststraffung machen zu lassen. Es sei denn ich habe das Glück und die Größe ändert sich nicht weiter, wovon ich aber nicht ausgehe.


    Ich würde mir auch niemals Implantate einsetzen lassen, weil ich keine künstliche Mogelpackung haben möchte.


    Hier in Deutschland ist das für gewöhnlich schweineteuer, aber es gibt den Deutschen Ärzte Service, dort bekommt man es schon ab 2100 Euro. Sehr viel hab ich mich mit dem Thema aber selbst noch nicht beschäftigt, für mich standen bisher eher andere Straffungen im Vordergrund.


    Solltest du allerdings danach schwanger werden und dein Bindegewebe wieder reißen, wird eine weitere OP nötig.


    Und wenn du es wirklich möchtest, lass dir von niemandem einreden, dass es Quatsch ist, denn du musst dich in deinem Körper wohl fühlen, kein anderer. Ich jedenfalls, kann deinen Wunsch gut nach empfinden.

    Was ist eine Bruststraffung eigentlich?


    Eine Bruststraffung wird auch Mastopexie genannt. Mit der Mastopexie kann man hängende und schlaffe Brüste neu formen, indem man sie anhebt und strafft. Dies erreicht man durch das Entfernen überschüssiger Haut (Hautmantel). Dabei können auch tief stehende Brustwarzen in eine höhere, formschönere Position gebracht werden. Eventuelle Ungleichheiten der Brüste kann man ausgleichen.


    Durch diese Operation wird die Form, die Festigkeit und Größe der Brust verbessert. Dadurch wird sie insgesamt besser an den Körper angepasst.


    Es kann sein, dass zusätzlich eine größere Brust gewünscht wird. Dies erreicht man durch das Einsetzen eines Brustimplantats – einer Brustvergrößerung. Wenn eine kleinere Brust gewünscht wird, kann man die Bruststraffung mit einer Brustverkleinerung kombinieren.

    Für wen ist eine Bruststraffung geeignet?


    Die weibliche Brust verändert sich mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise. Die Haut verliert an Elastizität und auch der Einfluss der Schwerkraft spielt hierbei eine Rolle. Dadurch kann die Brust durchhängen und die Brustwarzen können eine unnatürliche Position annehmen.


    Es gibt viele Faktoren die diese Veränderung beeinflussen. Die Form und Festigkeit der weiblichen Brust werden zum Beispiel Gewichtsveränderungen, Schwangerschaften und Stillzeiten beeinflusst. Viele Frauen wollen keinen BH mehr tragen, um sich bequem zu kleiden und gut auszusehen.


    Hier kann die Entscheidung für eine Bruststraffung das Aussehen verbessern und das Selbstbewusstsein stärken.


    Generell sollte das Körperwachstum abgeschlossen sein. Außerdem sollte ein Eingriff während der Schwangerschaft und der Stillzeit gesondert mit dem Arzt abgesprochen werden. Dies gilt auch für die zeitnahe Planung einer Schwangerschaft, da hier eine erneute Erschlaffung der Brust die Folge sein kann.

    Welche Erfolgsaussichten habe ich?


    Durch eine Bruststraffung kann man die natürliche, volle Brustform wieder herstellen.


    Darüber hinaus kann mit dieser Operation die Form, Festigkeit und Größe der weiblichen Brust verbessert werden. Auch stärkere Ungleichheiten der Brust (Asymmetrien) kann man hiermit ausgleichen.


    Dadurch erhält man einen vollen, formschönen Busen zurück.


    Der natürliche Alterungsprozess der Haut und eine Schwangerschaft können die Form der Brust jedoch wieder verändern. In diesem Fall besteht jedoch die Möglichkeit eine erneute Bruststraffung vornehmen zu lassen.

    Bleibt das Ergebnis dauerhaft?


    Bei der Bruststraffung wird durch moderne Techniken aus körpereigenem Gewebe wieder eine schöne Brust modelliert. Wie lange das Ergebnis bleibt, hängt aber von den persönlichen Gegebenheiten ab.


    Man sollte jedoch beachten, dass eine (erneute) Schwangerschaft und der natürliche Alterungsprozess zum erneuten Erschlaffen der Brüste führen kann. Dies sollte bei der Planung einer Bruststraffung berücksichtigt werden. So kann es sinnvoll sein, diese eventuell auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

    Vom Beratungsgespräch über die OP bis zur Nachuntersuchung


    Das Vorgespräch ist von entscheidender Bedeutung. Nach dem persönlichen Kennenlernen hat man hier die Möglichkeit alle offenen Fragen zu klären und Wünsche zu äußern. In diesem Gespräch ist es wichtig ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Daher sollte man selbst keine Scheu haben alle Fragen zu stellen, die einen interessieren - dumme Fragen gibt es nicht!


    Darüber hinaus wird abgesprochen, inwieweit die Wünsche und persönlichen Vorstellungen sich mit dem Machbaren vereinen lassen. Der Operateur erklärt, wie der Eingriff ablaufen wird, welche Behandlungsmethode er empfiehlt und welche Risiken bestehen können.


    In einer "Einverständniserklärung" werden Name, Geburtsdatum, Art der OP und alle angesprochenen möglichen Komplikationen festgehalten. Man erklärt mit seiner Unterschrift, dass man die entsprechende Aufklärung erhalten hat und mit dem Eingriff unter Kenntnis der Risiken einverstanden ist. Diese Unterschrift leistet man vor der Operation.


    Die letzte Voruntersuchung erfolgt i.d.R. einen Tag vor dem Termin. Dabei hat man auch die Möglichkeit sich mit dem Narkosearzt (Anästhesisten) zu sprechen.


    Bruststraffungen werden in den meisten Fällen unter Vollnarkose vorgenommen. Die Operation dauert in der Regel eineinhalb bis dreieinhalb Stunden. Das hängt von der angewandten Operationsmethode und den jeweiligen Gegebenheiten der Person ab.


    Meist ist die Mastopexie mit einem kurzstationären Aufenthalt von eine bis zwei Nächten im Krankenhaus verbunden.


    Es gibt alternativ auch die Möglichkeit, den Eingriff ambulant mit einer örtlichen Betäubung durchzuführen. Dabei erhält man eine Infusion mit Schmerzmitteln. Daher ist man zwar wach, jedoch entspannt und schmerzunempfindlich. Es ist jedoch möglich, dass man während der Operation ein leichtes Ziehen oder Ähnliches spürt. Nach der prostoperativen Ruhephase kann man die Klinik oder Praxis dann schon meist wieder verlassen werden.


    Wenn keine Komplikationen entstehen, können die Fäden innerhalb der ersten drei Wochen nach dem Eingriff gezogen werden. Der behandelnde Arzt kontrolliert in der Nachuntersuchung, ob alles gut verlaufen ist.

    Wie läuft die Operation ab?


    Der Ablauf kann variieren, da dieser Eingriff sowohl ambulant, als auch stationär durchgeführt werden kann. Dabei sind Größe des Eingriffs, Art der Anästhesie (Narkose) und persönliche Wünsche entscheidend.


    Prinzipiell verläuft die Bruststraffung folgendermaßen:


    Die vorgesehenen Hautschnitte werden vorher meist im Sitzen oder Stehen auf die Haut gezeichnet. Dabei wird gleichzeitig auch die neue Position der Brustwarze markiert.


    Die betroffenen Stellen werden desinfiziert und steril abgedeckt. Anschließend werden die notwendigen Hautschnitte gesetzt.


    Nun folgt die Neuformung der Brustdrüse. Dabei wird die Brustwarze in Ihre neue Position gebracht und eingenäht. Weiter wird nun die Haut unterhalb der Brustwarze zusammengefügt und die Brust dabei neu geformt. Daher verlaufen die Nähte in der Regel um die Brustwarze herum und senkrecht zur neuen Brustfalte hinunter.


    Ist die erschlaffte Brust größer, kann es sein, dass weitere Hautschnitte und Nähte notwendig sind.


    Diese verlaufen waagerecht in der unteren Brustfalte. Der Verlauf der Narbe hat dann eine L- oder umgekehrte T-Form.


    Vor dem Wundverschluss werden noch kleine Drainagen angebracht. Über diese können die Blut- und Wundsekrete in der ersten postoperativen Phase ablaufen.


    Nach dem Eingriff wird fester Verband oder ein Spezial-BH angelegt. Dies wirkt auch eventuellen Schwellungen entgegen.


    Dieser Eingriff kann zwischen 1½ und 3½ Stunden dauern.

    Welche Methoden/Techniken gibt es?


    Die angewandte Technik der Bruststraffung richtet sich nach der individuellen Planung und hängt von den anatomischen Besonderheiten und den Vorstellungen der Patientin sowie von den Empfehlungen Ihres Operateurs ab.


    Prinzipiell wird jedoch bei den verschiedenen Methoden nach dem Verlauf der resultierenden Narbe unterschieden. Diese verlaufen entweder:


    - kreisförmig um die Brustwarze,


    - kreisförmig um die Brustwarze und senkrecht nach unten zur Brustfalte,


    - kreisförmig um die Brustwarze, senkrecht nach unten und seitlich nach außen (L-Form), oder


    - kreisförmig um die Brustwarze, senkrecht nach unten und waagerecht in der Brustfalte (umgekehrte T-Form). Diese Technik wird meist bei besonders ausgeprägter Erschlaffung der Brüste angewandt.


    Welche Methode am geeigneten ist, wird im ersten Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt besprochen. Darüber hinaus haben einige Ärzte auch bevorzugte Techniken.

    Muss ich mich besonders vorbereiten?


    Für eine bevorstehende Bruststraffung müssen keine besonderen Vorbereitungen getroffen werden.


    Eventuelle individuelle Maßnahmen werden bereits im ersten Beratungsgespräch erklärt.


    Prinzipiell sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ca. 14 Tage vor dem Eingriff keine Schmerzmittel (wie z.B. Aspirin) genommen werden, da diese die Blutgerinnung verzögern können. Darüber hinaus sollte auf Nikotin, Alkohol und Schlafmittel weitgehend verzichten werden.


    Die Einnahme hormonhaltiger Medikamente (z.B. Pille, Hormonersatzpräparate) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.


    Die Vermeidung von Stress fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden und trägt so ebenfalls zum guten Gelingen bei. Falls in den Tagen vor der Operation noch Fragen auftreten sollte man sich nicht scheuen, telefonischen Kontakt mit dem Arzt aufzunehmen.


    Es ist ratsam, für die Zeit nach der Operation mindestens sieben freie Tage einzuplanen. In der ersten Zeit nach dem Eingriff ist man noch körperlich eingeschränkt.

    Was muss ich nach dem Eingriff beachten?


    Man sollte sich nach der Operation soviel wie möglich ausruhen und den operierten Bereich kühlen.


    Dies hilft eventuellen Schwellungen entgegen zu wirken.


    Des Weiteren ist es notwendig viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und eventuell verschriebene Medikamente einzunehmen.


    Für mindestens 3-5 Tage sollte man die Arme so wenig wie möglich bewegen. Auf anstrengende Tätigkeiten (z.B. Sport und schwere körperliche Arbeit) sollte man für einige Wochen verzichten.


    In dieser Zeit sollte es unbedingt vermieden werden, die Ellenbogen über das Niveau der Achseln zu heben. Dies kann die Wundheilung beeinflussen, da man so starken Zug auf die Hautnähte ausübt.


    Bei der Aufnahme von gewohnten Alltagsaktivitäten sollte man sich zusätzlich Rat beim Operateur holen.


    Die Drainagen werden schon nach einigen Tagen abgenommen. Meist kann es jedoch einige Wochen dauern bis eventuelle Schwellungen und Blutergüsse zurückgehen. Daher ist es wichtig, dass der spezielle medizinische BH für ca. 4-6 Wochen getragen wird. Dieser ist speziell eng anliegend und stützend. Weiterhin fördert er die ungestörte Heilung.


    Die Hautfäden werden innerhalb der ersten drei Wochen gezogen. Die Narben erscheinen einige Monate lang rötlich und verhärtet. Sie werden erst mit der Zeit blasser und unauffälliger. Um diesen Prozess zu fördern sollte in den ersten sechs Monaten auf ein Sonnenbad verzichtet werden.


    Die Brüste sind in der ersten Zeit evtl. druckempfindlich und fühlen sich unnatürlich an. Dies gibt sich aber normalerweise nach kurzer Zeit.


    Bei plötzlich auftretenden Schmerzen, Blutungen oder Gefühlsstörungen sollte man direkt Kontakt mit dem behandelnden Arzt aufnehmen. Dies kommt aber nur sehr selten vor.

    Welche Risiken gibt es?


    Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass eine Bruststraffung zwar keine einfache Operation, aber mit einem niedrigen Risiko verbunden ist. Da es sich jedoch um einen operativen Eingriff handelt, können Komplikationen selbstverständlich nicht vollkommen ausgeschlossen werden.


    Denn jeder Mensch reagiert anders.


    Bei jeder Operation können Blutergüsse und Schwellungen auftreten. Diese heilen in der Regel von selbst ab. Eine chirurgische Nachblutung mit erheblicher Schwellung und Schmerzen muss operativ angegangen werden.


    Auftretende Infektionen des Wundgebietes können meistens durch geeignete Antibiotika zum Abheilen gebracht werden.


    Wundheilungsstörungen bei denen z.B. die Nahtränder auseinanderweichen können vorkommen. Dies könnte zu einer späteren Verbreiterung der Narben führen. Außerdem kommt es beispielsweise bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen zu einer verzögerten Heilung. Dies sind jedoch Faktoren, die im Gespräch vor der Operation ausführlich behandelt und erklärt werden.


    Vorübergehend kann eine Taubheit der Haut im Operationsgebiet vorkommen. Diese tritt infolge der Durchtrennung feinster Hautnerven auf. Im Verlauf der Heilung kehrt im Allgemeinen die Sensibilität zurück. Manchmal kann auch eine Überempfindlichkeit oder Taubheit der Brustwarzen auftreten. Diese Störung bildet sich in der Regel ebenfalls komplett zurück.


    Es gibt jedoch auch Einzelfälle, bei denen sich die Taubheit an manchen Stellen der Brust oder der Brustwarze nicht zurückbildet. In seltenen Fällen können die Sensibilität der Brustwarze nicht zurückkehren oder auf Grund der Minderdurchblutung des Gewebes Gewebeanteile absterben (z.B. die Brustwarzen).


    Die Stillfähigkeit wird durch eine Bruststraffung in der Regel nicht eingeschränkt.


    Man sollte jedoch beachten, dass es durch eine Schwangerschaft zu einer erneuten Erschlaffung der Brüste kommen kann.


    Die Symmetrie der weiblichen Brust ist sowohl vor als auch nach der Operation nie vollkommen gegeben. So kann es auch nach der Operation vorkommen, dass beide Brüste nicht symmetrisch sind. Ob das nun die Position der Brustwarzen oder die Größe oder Form der Brüste betrifft. Mit dieser Operation soll eine bestmögliche Symmetrie hergestellt werden.


    Um das Risiko zu minimieren ist die sorgfältige Einhaltung der postoperativen Vorgaben dringend erforderlich.

    Welche Kosten kommen auf mich zu?


    Die Kosten für eine Bruststraffung werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Da diese Operation in der Regel zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes dient.


    Es ist also wichtig, sich darüber im Klaren sein, dass man für die Kosten selbst aufkommen muss.


    Die meist genannten Preisspannen sind dabei sehr groß. Auf verschiedenen Websites und Foren werden Preise von 4.500,- € bis 6.500,- € und mehr genannt*.


    Man kann man jedoch nicht davon ausgehen, dass das teuerste Angebot auch das Beste ist. Umgekehrt gilt auch nicht, dass der günstigste Preis eine schlechtere Betreuung oder einen ungeübten Arzt bedeuten muss.


    Daher sollte jedoch darauf geachtet werden, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und welche zusätzlich abgerechnet werden.


    * Die genannten Preise sind Durchschnittsangaben des deutschen Marktes.

    Wie finde ich den richtigen Arzt?


    Dieser Punkt ist schwer für einen Laien zu beantworten. Wichtig ist jedenfalls, dass man sich beim ersten Beratungsgespräch gut aufgehoben fühlt und Vertrauen zum Arzt schöpft. Wenn dies der Fall ist, geht man viel entspannter in die Operation.


    Dann spielen noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Zum Beispiel:


    Wie viel Erfahrung und Routine hat der Arzt in dem gewünschten Gebiet?


    Hat er eine Facharztausbildung?


    Wie viele Bruststraffungen hat er schon erfolgreich durchgeführt?


    Wie viele macht er im Jahr/Monat?


    Wie hoch war die Quote von notwendigen Nachoperationen?


    Hat er sich auf bestimmte Eingriffe spezialisiert?


    Welche Technik/Methode verwendet er (bevorzugt)? Ist diese für mich geeignet?


    Ergänzend ist zu sagen, dass Schnelligkeit von Übung zeugt.


    Ein Arzt der seit Jahren tagtäglich die gleichen Eingriffe macht, bekommt mit der Zeit eine solche Routine, dass er deutlich schneller operieren kann, als ein Anfänger. Man sollte also nicht dem Irrglauben aufsitzen, dass bei einem längeren Eingriff auch besser, genauer und sorgfältiger gearbeitet wird.