• Der Haltefaden

    (Oder gibts so einen Faden schon? Dann sorry, ich habe ihn nicht entdecken können. @:) ) Meine Disziplin scheint im Moment zusammen mit mehreren kleinen Schweinehunden in irgendeinem Weinkeller zusammenzuhocken. Jedenfalls begleitet sie mich nicht so zuverlässig wie sonst, vor allem nicht, wenn es um die Leckereien auf diesen fiesen, verführerischen
  • 42 Antworten

    Ich hatte diesen Faden aber eigentlich gedacht für alle, die sich mit dem Halten des Gewichts beschäftigen oder beschäftigen wollen - nicht nur für schweinehündische Dispziplinen! ;-)


    Wenn er nichts mehr hergibt, auch gut. Dann genießt alle die wenigen Tage bis Weihnachten, schlagen wir dann noch einmal richtig zu, und ab dem 1.1.2017 wird sowieso überall gefastet. Tun wir das wenigstens ohne Reue.


    *:)

    Och, ich bin gerne dabei :-D ;-)


    Habe abgenommen und bin mittlerweile (wieder) bei meinem persönlichen Wohlfühlgewicht angelangt. Jetzt geht es für mich also tatsächlich erstmal um's Halten. Man sagt ja nicht umsonst, die wirklich schwierige Zeit fängt eigentlich erst nach dem Abnehmen an :=o.

    Exakt so ists. :)z Schön, dass du mir Gesellschaft leistest. ;-)


    Der Witz ist, ich hab mit diesem kleinen Problem nicht mehr gerechnet, halte meine 12 abgenommenen Kilo schon seit - weiß gar nicht so genau ... jedenfalls so schon lange, dass ich gar kein Problem darin mehr sah, mich so auch durch den festeträchtigen Dezember zu bringen. Und nu das! ":/


    Wobei: Heute siehts schon wieder besser aus. Ich halte mich ein paar Tage strickt an Rohkost mit verlockenden Dips, abends eine warme Mahlzeit mit wenig Kohlenhydraten, und in einer Woche ists bestimmt wieder easy. ;-D


    Wenn ich zurück gucke: Ich hatte im November einige aufwühlende Tage; insgesamt hielt das so 14 Tage, 3 Wochen an, und dabei hab ich wohl schon mehr gegessen als mein Körper gebraucht hätte. Dann nahtlos in den Hmmmmm-Leckerchen-Dezember über... :)D :p> :-X


    Wenn ich erst einmal aus der Spur bin, wird es schwieriger, dahin zurückzukommen. Das wusste ich schon, trotzdem erstaunt es mich wieder. Wie gehts dir damit?

    Wie lange ist Deine Abnahme denn her?


    Bei mir wird es tatsächlich auch immer kritisch, wenn ich sehr stressige und / oder emotional belastende Phasen habe. Die zusätzlichen Kilos kamen bei mir auch überwiegend aus Gründen des emotionalen Essens. Im Großen und Ganzen habe ich das nun im Griff, aber manchmal fällt man doch wieder so teilweise in alte Muster zurück. Was mir dann hilft ist mich zu fragen, was mir eigentlich jetzt gerade fehlt oder was ich bräuchte und stattdessen mit Essen zu kompensieren suche. Ganz nach dem Motto: Wenn Hunger nicht das Problem ist, dann ist Essen auch nicht die Lösung. Aber wie gesagt, es ist nicht immer einfach.

    Gut zwei Jahre ist das Gewicht konstant, ohne große Mühe, aber mit stetiger Kontrolle. :=o Ich steige täglich morgens auf die Waage, das ist ein Ritual. Geht zwar auch ohne, z. B. im Urlaub, aber eigentlich mag ich dieses Instrument gern. :-)

    Essen auch aus emotionalen Gründen. Ich glaube, wer dazu neigt, wird es nie so ganz los. Hier ist wirklich die arme, verleumdete Disziplin der Retter: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! :-D

    Zitat

    Gut zwei Jahre ist das Gewicht konstant, ohne große Mühe, aber mit stetiger Kontrolle. :=o Ich steige täglich morgens auf die Waage, das ist ein Ritual.

    Glückwunsch, 2 Jahre sind schon eine tolle Leistung :)^


    Ich wiege mich regelmäßig einmal die Woche, und möchte das auch zur Kontrolle beibehalten.

    Zitat

    Hier ist wirklich die arme, verleumdete Disziplin der Retter: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

    Ja, Disziplin und Achtsamkeit :)z. Der erste Schritt ist ja immer, überhaupt erst zu erkennen und zu verstehen, dass man aus emotionalen Gründen gegessen hat. Ich glaube, dass sehr viele Menschen auch unabhängig vom emotionalen Essen verlernt haben, auf ihren Körper zu hören und in sich reinzuspüren: Wann habe ich Hunger? Bin ich satt? Welche Nahrungsmittel tun mir gut? Welche weniger?


    Es ist so leicht, aus 1.000 Gründen zu essen, die alle nichts mit körperlichem Hunger zu tun haben...


    Eine Sache, die ich zum Beispiel bisher nicht lassen konnte, ist, dass ich mir abends einfach noch was Süßes bzw Spaßessen gönnen muss. So zum Abschalten, Belohnen, Runterkommen. Ich finde das jetzt nicht weiter schlimm, so lange das Gewicht passt (dass es wahrscheinlich nicht so besonders gesund ist, steht auf einem anderen Blatt) - aber es ist echt so schwer, da rauszukommen und das sein zu lassen :-/ .

    Danke. :-) Hm hm, da hast du Recht: es ist nicht einfach! Wer das emotionale Essen kennt (und liebt) weiß, wovon wir reden!


    Ich habe auch sehr lange hinterfragt, um das herauszufinden, was du oben beschreibst. Mit dem Erkennen kam ganz allmählich eine Mini-Erleuchtung nach der anderen, wie ich künftig damit umgehen kann, ohne es ganz zu lassen.


    Wann ich meinen Körper überfordere, weiß ich eigentlich schon länger, nur habe ich, wie die meisten, ziemlich herum suchen müssen, bis ich die richtigen Nahrungsmittel für mich herausgefunden habe. Und eigentlich war ich auch spät erst echt bereit, danach zu handeln. Ein paar Unverträglichkeiten gibts auch, wollte ich aber eine Weile nicht wahrhaben.


    Was für mich schwierig war: zu akzeptieren, dass ich mit der Ernährung "wie alle essen" nicht abnehmen würde. Es klappte einfach nicht. Neben dem Herausfinden, was mir wirklich gut tat und wie es nicht in Fettpolster umgewandelt wird, musste ich noch ein bisschen "Seelenklempnerei" betreiben, aber dann war das Ding geritzt.


    Klar bedeutet es, nicht mehr jederzeit bei allem zuschlagen zu können. Wenn es früher bedenkenlos Pizza 3 mal in der Woche geben konnte, gibts seitdem die übliche 1-2 mal im Jahr und sonst meine spezielle, die aus einem Blumenkohl- oder Thunfischboden mit reichlich Belag besteht. Wobei die eigentlich leckerer ist als die mit dem Mehlboden, aber es war schon eine Umgewöhnung.


    Ernährung ist ja wie nichts sonst im Leben Gewohnheit. Ich verstehe sehr gut, dass du dir abends zum Runterkommen etwas gönnen willst, und wir sind nun mal Gewohnheitstierchen, die lieben, was sie kennen, und das wollen wir immer wieder, meistens vor allem das, was wir als Kind mögen gelernt haben.

    Bei Stress esse ich eher gar nicht mehr, das ist blöd. Die Woche ist mega stressig und ich achte gerade darauf das Essen nicht zu vergessen. Am Gewicht macht sich das nicht bemerkbar. Seit den WJ wiege ich immer gleich. ":/


    Vor 2 Jahren hatte ich 8 kg abgenommen und dann das totale Hormonchaos. Es ging mir hundeelend. 6 habe ich dann wieder drauf und so ist es jetzt gut und ich fühle mich sauwohl damit. :)z :)^

    Ich dachte wegen meiner Hüftdysplasie ist weniger Gewicht besser aber das ging dann gründlich daneben. So viele WJ Beschwerden hatte ich bis dato noch gar nie. War scheußlich.


    Jetzt wiege ich eben wieder fast das Gleiche und alles ist schick. 8-) Ein Kg hin oder her seh ich nicht so eng. Im Auge behalte ich's trotzdem.

    Sweeny *:)

    Wenn du schon ziemlich normalgewichtig warst vor der Abnahme, kann das gerade in den Wechseljahren mit dem Östrogenspiegel zusammenhängen, den absenken, und dann soll das der Grund dafür sein, dass man sich mit "etwas mehr" wohler fühlt.


    Unter starkem Stress kann ich auch nicht essen, nur holt man das irgendwie immer nach und nimmt höchstens vorübergehend ab. Stress ist sowieso keine gute Diät, weil der das Kortisol im Körper hochhält - was die Abnahme von sich aus verhindert.

    Mein Östrogenspiegel war astronomisch hoch die ganze Zeit. Da hatte ich aber schon das - ich fühle mich wohl Feeling. ":/


    Die letzten Monate hatte ich den Eindruck das er rapide gesunken ist, ein deutliches Zwichen dafür waren die permanenten Depriphasen. :-p


    Jetzt ist es supi und ich bin wieder total entspannt wie seit Beginn der WJ :)z :)^