• Ich muss runter vom Gewicht, doch wo soll ich anfangen??

    Tag ihr Lieben! Tja also ich muss und will runter vom Gewicht. Abgesehen von den gesundheitlichen Folgen sind 100 kg auf 1,65m einfach kein Wohlfühlgewicht und auch kein schöner Anblick. Ich möchte gerne abnehmen!! Der Kopf ist überzeugt, das Fleisch dagegen leider viel zu schwach. Jedesmal, wenn ich mit der Diät starten will, verschiebe ich sie auf…
  • 52 Antworten

    Caoimhe


    Das hilft aber langfristig nicht. Und wenn sie sich dann 14000 Kalorien reinpfeift um sie zu entsorgen hat sich 14000 Kilo noch mehr zu verlieren.


    Wenn ich überlege das ich 7000 Kalorien einsparen muß um ein Kilo Fett zu verlieren %:| , dann lieber das Zeug in den Müll.


    Das mit dem Essen und das einem der Appetit dabei vergeht , okay, klar.


    Das ist nach nem Vollrausch mit Kater auch gegeben, das hindert viele aber nicht das am nächsten Wochenende zu wiederholen.

    14000 Kalorien nimmt der Körper im Normalfall gar nicht auf einen Schlag auf, oder? Und selbst WENN machen 2kg hin oder her bei ca 40kg Übergewicht dann doch auch nichts aus - das sind zwei oder drei Wochen längere Abnahme und das ist nix..

    Das sollte kein Plädoyer sein, das muss jeder für sich wissen. Mir wäre ein fulminantes Ende des großen Fressens lieber als wegschmeißen.

    Man muss ja auch nicht wegschmeißen, kann das ganze auch einfach verschenken (am besten an die Dünnen :-p ) ich glaube ab einer gewissen Menge wird einem nicht nur übel...

    Ja, aber das ist einem was vielen einem als Kind suggeriert wurde "och, warum ißt du nicht auf, denkst du nicht an die Armen Kinder aus Afrika?" ":/ .


    Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen Essen wegzuwerfen, weil Essen schmeißt man nicht weg. Kleinere Portionen gekocht, übrig geblieben ist immer was.


    Und auch dieses "selbstbelohnen", ich denke bei Menschen die Schlank sind funktioniert das alles gut, drum sind sie schlank.


    Trösten sich nicht mit Essen, belohnen sich nicht mit Essen. Essen nicht aus Frust und Langeweile.


    Das ist doch eher ein psychisches Ding, das ist schwer gewohnte Dinge zu verwerfen, drum hab ich alles weggeworfen was mir und meinen Kindern ohnehin nicht guttut.


    Und auch wenn ich dick bin, für mich z.B ist es mühsam abzunehmen und für 2 Kg brauch ich nen Monat.


    Jeder muß seinen Weg finden. Klar sind 14000Kalorien zu hoch gerechnet, aber was weiß ich wieviel Süßigkeiten bei der TE zuhaus ist, wenn sie das auf Ex wegfuttert kommt es wieder raus, ich weiß.


    Bei mir hätte das nie und nimmer funktioniert, weil der Kopf mitspielen muß und wenn der sagt dass das Zeug schlecht ist für mich, och nö.


    Muß ja jeder selbst wissen. Mein Sodbrennen hätte es mir nie verziehen, womöglich wäre ich innerlich verqualmt ;-) .

    Ich als schlanke Frau, die noch nie Probleme mit dem Gewicht hatte, zumindest nicht in die Richtung das es zu viel wird sage dir einfach mal wie ich esse.


    Ich esse niemals Zwischenmalzeiten, ich esse immer so viel das ich ausreichend satt bin, also wirklich satt.


    Das heißt , wenn ich gegessen habe brauche ich tatsächlich mindestens 6 Stunden nichts mehr essen, ich habe zwischen meinen Malzeiten immer diese Zeitspanne von mindestens 6 Stunden.


    In dieser Zeit hat der Körper ausreichend Zeit die Nahrung zu verbrennen.


    Meist esse ich dadurch nicht mehr als 2 mal am Tag.


    Ich esse worauf ich Appetit habe.


    Ich verzichte weder auf Kohlenhydrate ,noch auf Fett oder Eiweiß, ich esse auch alles zusammen grad wies kommt und was mir schmeckt.


    Keine Ahnung ob das jetzt die Lösung ist, aber alle die ich kenne und keine Probleme mit Übergewicht haben, essen eher so.


    O.K 2 mal am Tag mag wenig klingen reicht aber meiner Meinung nach aus wenn man auch wirklich satt war nach dem essen.


    Aber auf keinen Fall würde ich mehr als 3 Mahlzeiten essen, und wirklich immer drauf achten das zwischen 2 Mahlzeiten mindestens 5 Stunden liegen.


    Meines Erachtens ist das Problem der meisten Übergewichtiegen eher das ständige Futtern zwischendurch, dieses ach so angeblich gesunden Zwischenmahlzeiten.

    Aber Füchsin,


    wenn Du schreibst, Du gönnst Dir jetzt am Wochenende alles – bekommst Du DANN nicht erst recht schreckliches Sodbrennen?

    Zitat

    Das ist doch eher ein psychisches Ding

    Richtig, nicht nur das Essen, sondern auch der Kopf und die Psyche UND die Lebenssituation spielen mit beim zu dick sein, und das nicht zu knapp! Ich bin sicher, für viele Übergewichtige macht es auch DAS so schwer.


    Und wer nicht bereit ist, zu hinterfragen, WARUM esse ich denn so viel, muss ich meinen Stress und Frust damit kompensieren oder versuche ich damit sogar tiefliegende Ängste zu bekämpfen – der wird u. U. auch immer wieder zurückfallen.


    Abnehmen und schlank sein und bleiben, ist ein Ganz-Mensch-Programm, nicht nur ein Ganzkörper-Problem.

    Nova


    Ich esse am Sonntag sicher nicht ALLES ;-D , nur KH zum Frühstück in Form 1-2 Brötchen, ne normale Portion KH zu Mittag und einen Nachtisch nach Wahl.


    Und natürlich ist das ein psychisches Ding, drum bringt es ja auch nichts den Süßigkeitenvorrat von ner Woche auf einmal zu vertilgen.


    ??Seit LOGI ist meine Verdauung besser und mein Sodbrennen weg, wer weiß vielleicht vertrage ich Weizmehprodukte nicht so gut. Vollkorn z.B vertrag ich gar nicht.??

    Ach so, Füchsin, dann hatte ich Dich allerdings falsch verstanden. ;-) Hatte mich schon gewundert, denn wenn man zu Sodbrennen neigt und sich dann alles auf einmal reinhaut ---- :-o :°( :[]

    Füchsin, wie machst du das denn mit deiner Familie? Essen die auch LOGI? Daran bin ich bisher immer gescheitert, weil wir unsere Hauptmahlzeit abends haben und meine Familie dann gerne Nudelauflauf & Co. hätte. ":/

    oh je... wieso denkt eigentlich immernoch jeder, dass es eine DIÄT braucht, um abzunehmen? im gegenteil, diäten bringen nix.


    das einzige was hilft ist bewegung und eine ausgewogene und gesunde ernährung. zum abnehmen reduziert man halt etwas, aber hungern ist das nicht. ich habe so übrigens schon 2x 20kg verloren und bisher habe ich wieder 10kg (10 fehlen noch) :)

    Sanndy


    Meine Kinder und Mann essen "normal". Naja, z.B machte ich gerne "falsche Cabonara", halt mit Bacon, Parmesan, Sahne und Eigelb. Für meine Familie gibt es das mit Nudeln, ich mache mir Zucchinenudeln dazu. Ich schneide sie in dünne lange Nudeln (geht mit nem Julienneschneider) und brate sie kurz an in der Pfanne (kann man auch kurz kochen), so das sie noch bißfest sind. Die Soße kommt darüber.


    Schmeckt mir sehr gut, auch mit Bolognese oder einfach Tomatensoße.


    Oder ich mache mir einen schnellen Eintopf wie z.B rote Linsen mit Kokos, schmeckt am zweiten Tag noch besser.


    Es gibt einige möglichkeiten, hab ich erkannt.


    Oder ich mach für uns Hähnchebrust auf Gemüse überbacken, meine Leutchen kriegen Reis oder ne Pellkartoffel dazu.


    Es kommt aber auch vor das sie mir sagen das sie es so essen wollen wie ich.


    Abends esse ich gerne Salat (mit gekochten oder pochiertem Ei, Thunfisch oder Avocado).


    Eigentlich esse ich ja alles bis auf die KH. Fett ist erlaubt, aber lieber hochwertiges.


    Ich muß aber ehrlich mir mehr Gedanken machen als früher.


    Iglo Rahmspinat esse ich halt nun mit Rüherei ;-D .


    Oder ich mach mir ne Gemüsepfanne, die anderen bekommen ihre gewünschten KH dazu.

    DesPhönixLicht


    Stimmt, Diäten bringen auch nichts. Ich werde nie wieder eine machen. Die bringen nur den ganzen Stoffwechsel durcheinander, bringen schlechte Laune und nur kurzfristige Erfolge.

    Kommt drauf an, was mit Diät gemeint ist. Eine Diät ist in manchem Verständnis schon alles, was irgendwie einschränkt.


    Eigentlich bedeutet Diät aber, zeitlich begrenzt bestimmte Dinge zu essen bzw. nicht zu essen – und dann wieder wie gehabt. Letzteres KANN nicht funktionieren.


    Dazu ein netter Spruch: "Verrückt ist, alles zu machen wie immer und ein anderes Ergebnis zu erwarten." ;-)

    Versuche zunächst mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren – achte auf kleine Schritte, das ist erfolgversprechender als radikale Lebensveränderungen. Du solltest nach und nach "schädliche" Gewohnheiten ablegen und dir neue Verhaltensmuster angewöhnen – aber eine nach der anderen. Ideal ist es, wenn du dir kleine Belohnungen versprichst, z.B. wenn du Mineralwasser statt Limo oder Kakao kaufst, kommt die Differenz in eine Spardose. Gleiches gilt für selbst kochen statt Fast Food. Versuche deinem Tag eine Struktur zu geben, sodass es trotz Kind Freiräume und Möglichkeiten dafür gibt, Essen zu machen, Sport zu treiben. Ausreden zählen nicht: Millionen Frauen haben Kindern, gehen zur Arbeit, führen einen Haushalt...


    Ich würde es wie folgt machen:


    1. Bewegung einbauen: geh soviel wie möglich zu Fuß, fahre Fahrrad – aus Erfahrung weiß ich, dass es 1-2 Monate dauert, bis Kopf und Körper merken wie toll das ist und nicht immer denken "Och, jetzt doch lieber den Bus nehmen". Neben dem Aspekt der Fettverbrennung hilft dir dir Bewegung auch Stress abzubauen – und der kann leider auch dazu führen, dass Fettpölsterchen hartnäckig auf den Hüften bleiben. Schau, ob es Mutter-Kind-Kurse gibt und und und.


    2. Ernährung anpassen: kaufe einfach Süßkram usw. nicht mehr ein … die Ausrede "Das Kind will aber..." zählt nicht. Jetzt wo es wärmer ist, kann man super mit Obst, Milchprodukten, Salaten usw. experimentieren. Statt Portionen zu halbieren, wäre es besser die Produkte zu verbessern – denn dann ist man automatisch schneller satt. Auch den Trick mit dem kleineren Teller kann ich nur empfehlen: ein voller kleiner Teller signalisiert dem Kopf, dass er davon satt wird genauso wie ein großer voller Teller – nur das er weniger Kalorien liefert.


    3. Kleine Ziele setzen: Belohne dich für jede Woche die du dein Programm durchhälst – mach dich frei vom Gewicht (Waage wird wenn überhaupt nur einmal in der Woche hervorgeholt!).