Jemand hier der "Fettlogik überwinden" gelesen hat? und abnimmt?

    Huhu,


    ich versuche seit einem halben Jahr meine Schwangerschaftspfunde loszuwerden.


    Mit Müh und Not und Sport habe ich bis Oktober mein Gewicht um 4 Kilo auf 79 reduzieren können.


    Nur hab ich seit ich arbeite mit 2 Kinder und Haushalt kaum noch Zeit zum sporteln.


    Seit Oktober mache ich eine Protein-Diät (Sportlerdiät) mit der ich mittlerweile auf 75 Kilo bin. Allerdings ist mir das Essen hier zu einseitig.


    Durch Facebook und Zufall bin ich auf das Buch Fettlogik gestoßen und lese es mit Interessen.


    Der Grundsatz ist "Ist unter deinem Grundumsatz und du nimmst ab".


    Laut Erfahrungsberichten auf Amazon oder Facebook scheint das ja total zu funktionieren.


    Jetzt würde mich mal interessieren', ob es hier auch Erfahrungen gibt.


    Vielleicht hat ja noch jemand Lust mit mir die letzten 6 Kilo zu schaffen oder auch mehr.


    Und vielleicht auch über die Mythen der Abnahmen zu philosophieren?

  • 81 Antworten

    Sweit ich weiß ist der Grundumsatz die Menge an Kalorien die man mindestens reinholen sollte um gesund und dauerhaft abzunehmen.


    Nach einer Hungersnot lagert der Körper gerne besonders effizient die Kalorien ein um für zukünftige schlechte Zeiten gerüstet zu sein

    Die Logik, weniger zu essen als man verbraucht, ist ja nichts Neues. Aber unter den Grundumsatz zu gehen hat - neben einer sicherlich stattfindenden Abnahme - nur den Effekt, dass Dein Stoffwechsel in den Hungermodus geht. D.h. umso krampfhafter einlagert, was er überhaupt noch bekommt. Langfristig als Jojo-Effekt.


    Problematisch ist auch, dass mit einer Kalorienzufuhr unterhalb des Grundumsatzes der normale Nährstoffbedarf kaum gedeckt werden kann. D.h. es droht Mangel.


    Für eine gesunde Abnahme sollte der Grundumsatz auf jeden Fall gedeckt werden!

    Puh.. ich habe mich bereits vor einiger Zeit mal durch den entsprechenen Blog gelesen.


    Ich bin zwiegespalten. Einerseits muss man wissen, wie viel die Bloggerin abgenommen hat. Ich meine, das waren um die 90 kg. Dafür spreche ich ihr meine Hochachtung aus.


    Andererseits, wurde der Bloggerin eine Essstörung bestätigt (sie hat das selber mal in ihrem Blog gepostet) und zwar war es bei ihr Binge-Eating.


    Zum Nächsten ist es wichtig zu wissen, wodurch sie abgenommen hat. Sie hat täglich nur 500 kcal zu sich genommen und als sie wieder beweglich war, dazu viel Sport getrieben.


    Ich bin der Meinung, dass dort ihre Essstörung wieder durch gekommen ist, nur hat sich das ins Gegenteil verkehrt.


    Sie schreibt auch oft selbst davon, dass sie sich zb ihren Busen "weggehungert" hat.


    Ich bin der Meinung, dass es sich hierbei um ein Buch mit Diättips einer Essgestörten handelt. und ich bin nich begeistert davon, mir von einer Essgestörten Diätratschläge geben zu lassen. Weil es bei ihr wirklich immer wieder darauf hinausläuft, ganz wenig zu essen und dazu viel Sport zu treiben, und mal ehrlich, das findeste auf jeder Pro Seite.


    Deswegen kaufe ich mir auch das Buch nicht.


    Und das ist schon klar, wenn man ein massives Kaloriendefizit hat und das über nen längeren Zeitraum, dann nimmt man auch ab. Aber bei ihr geht es ins Hungern. Und davon halte ich nichts.


    Aber Du musst es für Dich entscheiden, ob Du die Methoden, die sie angewendet hat, für die paar Kilochen die du abnehmen möchtest, anwenden willst, ob es dir das wert ist. Oder ob Du nicht eine der anderen unzähligen, erprobten Abnahmeprogramme (WW, LC, Paelo, da gibt es ja zig) auswählst.


    Zusammengefasst, ich denke, ja man kann damit abnehmen, aber ich finde es nicht empfehlenswert.

    Und das Ganze auch noch von einer promovierten Verhaltenstherapeutin. Sorry, aber die sollte sich schämen - und es besser wissen. 500 kcal am Tag sind einfach nur Selbstschädigung. Und 90kg Gewichtsabnahme bekommt man auch mit mehr Kalorien hin, dafür aber gesünder und langfristiger.


    Crash-Diäten-Schrott findet man mehr als genug; profitieren tun die Anbieter.

    Nur noch mal zu Klarstellung!


    Um abzunehmen, muss man natürlich weniger essen. Und Sport hat auch noch keinem geschadet.


    Ich halte nur nichts von extremen "500 kcal und täglich x Stunden Sport" Methoden.

    Dass man mehr Energie verbrauchen muss, als man zu sich nimmt, das versteht sich von selbst. Generell ist es wohl schon so, dass man umso schneller abnimmt, je weniger Nahrung man zu sich nimmt. Das kann einerseits motivieren, weil man so recht zeitnah Erfolge sieht, andererseits denke ich, dass es nicht optimal ist auf diese Art und Weise abzunehmen. Nährstoffmängel zeigen sich meistens nicht sofort, sondern erst nach recht langer Zeit. Und gerade wenn man mehr als nur ein bisschen Gewicht abwerfen möchte, ist es ja auch wichtig dem Körper die Zeit und auch die Nährstoffe zu geben, die er braucht um sich wieder vom Übergewicht zu erholen. Sieht man oft ja zum Beispiel auch an der Haut von Menschen, die innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Gewicht verlieren.

    Zitat

    Nur hab ich seit ich arbeite mit 2 Kinder und Haushalt kaum noch Zeit zum sporteln.

    Sport ist gesund, aber beim Abnehmen spielt Ernährung eine sehr viel größere Rolle als Sport :-) Vielleicht würde es dir helfen ein Ernährungstagebuch zu führen, einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen wie viel du tatsächlich isst?


    Schilddrüse hast du checken lassen? Soweit ich weiß fängt die Schilddrüse bei einigen Frauen in Zeiten hormoneller Umbrüche (wie zB auch Schwangerschaften) an zu spinnen.

    Leere Kalorien nur in Maßen (nicht ganz weglassen, sonst wird man ja bescheuert), und immer, wenn man Appetit hat und zwischendurch was futtern will, in sich reinlauschen: Ist es nur Appetit oder wirklich Hunger? Auch beim Essen: Langsam essen und aufhören, wenn das Sättigungsgefühl einsetzt. Jede Menge Gemüse, gedämpft, gekocht, gebraten, roh, als Smoothie, in Suppen, in Salaten. Versuch, alle ein, zwei Tage mal ordentlich ins Schwitzen zu kommen (eine Freundin von mir macht zum Aufräumen immer laut Musik an und fuhrwerkt derart wüst und schnell und oft auch tanzend durchs Haus, dass mir vom Zugucken schon die Puste wegbleibt), es muss nicht immer im Sportverein sein oder so. Wenn Deine Schilddrüse okay ist, müsste das reichen, um langsam, aber stetig abzunehmen (mehr als zwei Kilo oder so pro Monat würde ich nicht anstreben, der Körper vergreift sich ja sonst ganz gern an den Muskeln, und die will man ja eigentlich lieber behalten).


    Unter dem Grundumsatz zu essen ist schierste, gequirlte Oberscheiße. Mach keinen solchen Blödsinn, hörst Du? Das ist wirklich richtig doll gestört - man fügt dem eigenen Körper Mangel und Schaden zu, nur für die Optik. Das ist die falsche Richtung, und damit entfernst Du Dich weiter davon, Dich in Deinem Körper wohlzufühlen und mit Dir selbst im Einklang zu sein. Dein Körper ist das Medium, das es Dir ermöglicht, auf der Welt zu sein, Deine Kinder zu umarmen, zu riechen, zu schmecken, zu denken. Versuch, ein gutes Gespür für ihn zu entwickeln, ihm zu geben, was er braucht. Nicht weniger Achtsamkeit in Form von Diäten, Mangelernährung etc., sondern mehr Achtsamkeit für Dich selbst und Deinen Körper.

    Diese ganzen Diskussionen und Theorien und Ideen bringen Null. Man reduziert seine Ernährung bis man anfängt abzunehmen, passt dann regelmäßig an und wenn man sein Wunschgewicht hat isst man eben nur so viel, dass man nicht wieder beginnt zuzunehmen. So einfach ist das.


    Über den "Hungerstoffwechsel" und den ganzen Blödsinn braucht sich kein Mensch Gedanken zu machen.

    Zitat

    Ich bin der Meinung, dass dort ihre Essstörung wieder durch gekommen ist, nur hat sich das ins Gegenteil verkehrt.


    Sie schreibt auch oft selbst davon, dass sie sich zb ihren Busen "weggehungert" hat.


    Ich bin der Meinung, dass es sich hierbei um ein Buch mit Diättips einer Essgestörten handelt. und ich bin nich begeistert davon, mir von einer Essgestörten Diätratschläge geben zu lassen. Weil es bei ihr wirklich immer wieder darauf hinausläuft, ganz wenig zu essen und dazu viel Sport zu treiben, und mal ehrlich, das findeste auf jeder Pro Seite.

    So sehe ich das auch.

    Momentan sind vor allem zwei auffallende Extreme unterwegs:


    Auf der einen Seite boomt eine dicke Ernährungsberaterin, die nachweisfrei damit beeindrucken will, sich selbst halbiert zu haben, darüber ein Buch veröffentlicht hat und sich noch anderweitig vermarktet. Auf der anderen Seite boomt die mager ausschauende Frau Herman, die nicht müde wird zu beteuern, dass sie nur und ausschließlich um ihren speziellen Einstieg zu finden, auf die geringe Tagesmenge von 500 Kalorien zurückgegriffen hat, ansonsten alles am besten weiß und sich brüstet, mit "Mythen" aufzuräumen. ":/


    Wenn man nun wagt, beide Extreme anzuzweifeln, hauen einem die jeweiligen Fans gern empört um die Ohren, dass man von der jeweiligen Ernährungsphilosophie nichts begriffen habe. ???


    Ich glaube einfach, beides ist nur wieder eine neue (geldträchtige) Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Die Lösung muss am Ende doch jeder für sich selber finden.

    @ TE:

    Ich bin mal so frei... normalerweise mag ich dieses Querverweisen nicht...

    Zitat

    Mein Sohn setzt Schulspeck an :-o


    War er bisher ein dünnes Hemd, so bekommt er langsam die kleinen Speckseiten seines Vaters. Und sein Bauch ist nicht mehr Sixpack, sondern ein kleines Bäuchlein. Also noch nicht schlimm, aber doch beobachtungsbedürftig. ":/

    Dann ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Ernährung der gesamten Familie zu machen. Und nicht nur selber als schlechtem Vorbild in die andere Richtung sich was wegzuhungern. Und dem Kind gestörtes Essverhalten vorzuleben.


    Denk' mal drüber nach, ob nicht gesunde Ernährung für die gesamte Familie nicht besser wäre als Extra-Wurst Deinerseits (die ja auch schon anzudauern scheint mit der jetzigen einseitigen Diät-Form) plus ein Kind, was a) entweder wirklich ein wenig ansetzt (= Ursachen finden) oder b) wo Du zu kritisch bist.

    Zitat

    Dann ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Ernährung der gesamten Familie zu machen. Und nicht nur selber als schlechtem Vorbild in die andere Richtung sich was wegzuhungern. Und dem Kind gestörtes Essverhalten vorzuleben.


    Denk' mal drüber nach, ob nicht gesunde Ernährung für die gesamte Familie nicht besser wäre als Extra-Wurst Deinerseits (die ja auch schon anzudauern scheint mit der jetzigen einseitigen Diät-Form) plus ein Kind, was a) entweder wirklich ein wenig ansetzt (= Ursachen finden) oder b) wo Du zu kritisch bist.

    Nun ja ich mache mir Gedanken, aber nicht in dem Sinne, dass ich jetzt hungere oder irgendwen hungern lasse.


    Nur haben wir uns immer recht "Hausmannskostmäßig" ernährt.


    Sprich abends das warme essen schön mit Soße mit Sahne und schön paniertes Fleisch und Nudeln mit Sahnesoßen.


    Das reduziere ich halt seit einiger Zeit. In Mageres Fleisch, Soßen ohne Sahne und Nudeln mit gemüsesoßen. Also alles das was ja hier in Mütterforen gerne proklamiert wird.


    Mein Sohn ist 7 und kam im August in die Schule. Vorher war er echt ein kleiner Spargel, der im Kindergarten den ganzen Tag in Action war. Kaum bis gar nicht gefrühstückt hat.


    Seit dem er in der Schule ist, sitzt er natürlich viel mehr. Auch nachmittags ist nicht viel mit Action, da er von meiner Oma betreut wird und außer den 3 mal Sport die Woche nicht so viel Bewegung hat.


    Sprich es ist ja schon eine Umstellung des Körpers.


    Außerdem bekommt er bei dem Omas gerne und öfter Süßkram.


    Bisher sprach ja nichts dagegen, aber so im Unterschied zu August sehe ich eben eine kleine Zunahme.


    Der möchte ich einfach entgegenwirken. Nicht mehr und auch nicht weniger.


    Weder werde ich ihn auf Null-Diät setzen noch täglich stundenlang durchs Dorf jagen.


    Aber Süßkram in Absprache mit dem Omas einschränken und eben versuchen öfter mit ihm rauszugehen, soweit es die Zeit erlaubt.


    Ich habe ein gesunden Verhältnis zu meinem Körpern und denen meiner Familie. Bei einer Größe von 1,68 und 75 Kilo darf ich gerne noch ein paar Kilo verlieren.


    Mein Mann hat bei 1,72 noch 82 Kilo auch der darf gerne noch ein paar Abnehmen.


    Bei Sohnemann schau ich halt auf die Körperform, nicht aufs Gewicht.

    Zitat

    Sport ist gesund, aber beim Abnehmen spielt Ernährung eine sehr viel größere Rolle als Sport :-) Vielleicht würde es dir helfen ein Ernährungstagebuch zu führen, einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen wie viel du tatsächlich isst?

    Tu ich, steht auch in dem Buch. Das man auf seine Kalorien achten soll, ist ja das Gleiche. Ich schreibe auf was ich gegessen habe.

    Zitat

    Und das ist schon klar, wenn man ein massives Kaloriendefizit hat und das über nen längeren Zeitraum, dann nimmt man auch ab. Aber bei ihr geht es ins Hungern. Und davon halte ich nichts.

    +


    Von Hungern rede ich ja auch nicht. Ich lese das Buch und dort beschreibt sie, das es bei ihr der einzige Weg war, schnell abzunehmen und ihre aktuellen körperliche gebrechen loszuwerden.


    Als sie wieder mobiler wurde, hat sie ihr Defizit verringert und dann langsam mit Sport angefangen.


    Für mich ist das gar nicht möglich und das würde ich auch nicht wollen, da bei mir keine dringende Not zur Abnahme besteht. Sondern der Wunsch nach einem etwas gesünderen Gewicht.


    Ich versuche mich gerade an einem Defizit von 500 Kalorien.


    Sprich essen dürfte ich 2000 und ich versuche 1500 nicht zu übersteigen.

    Zitat

    Weil es bei ihr wirklich immer wieder darauf hinausläuft, ganz wenig zu essen und dazu viel Sport zu treiben, und mal ehrlich, das findeste auf jeder Pro Seite.

    Kann ich jetzt so nicht bestätigen, nach Erreichen ihren Wunschgewichtes macht sie zwar weiterhin 2 Stunden Sport am Tag ißt dafür aber auch 2000-3000 Kalorien. ":/

    Zitat

    Unter dem Grundumsatz zu essen ist schierste, gequirlte Oberscheiße. Mach keinen solchen Blödsinn, hörst Du? Das ist wirklich richtig doll gestört - man fügt dem eigenen Körper Mangel und Schaden zu, nur für die Optik

    Mach ich nicht, keine Panik, Dafür esse ich viel zu gerne. :)_

    EDIT

    Ich seh gerade dass ich einen Fehler eingebaut habe. Das

    Zitat

    Der Grundsatz ist "Ist unter deinem Grundumsatz und du nimmst ab".

    ist natürlich falsch.


    Richtig ist, iß weniger als du verbrauchst und du nimmst ab.


    Entschuldigung. Dann kann ich eure Beiträge natürlich verstehen. |-o |-o |-o


    War wohl der Schlafmangel, hab mich da verschrieben.

    Also ich kann etwas aus eigener Erfahrung dazu beitragen. Ich habe vor rund 10 Jahren ca. 12 Kilo abgenommen. Ich habe mich rund um den Grundumsatz (ja, Grundumsatz, also das was der Körper ohne große Anstrengung am Tag verbrauchen würde) ernährt. Das waren bei mir ca. 1000 Kalorien am Tag, den einen Tag etwas weniger, den anderen etwas mehr. Dazu habe ich viel Sport gemacht. Nahezu täglich, oft bis zu 2h, davon ca. 1,5h Ausdauersport.


    Außerdem habe ich mich an gewisse Regeln gehalten, die ich mir von anderen abgeguckt hatte: Kohlenhydrate nur vor Ausdauersport, Abends fast nichts oder eben etwas leichtes, genug gutes Fett, Süßes direkt nach dem Essen, Essen selber frisch zubereiten.


    Die 12 Kilo hatte ich in ca. 3 Monaten weg, es sind nie wieder mehr dazu gekommen (außer in den Schwangerschaften natürlich).


    Ich habe ein paar Dinge einfach beibehalten: Regelmäßig Sport (vor allem Ausdauersport ca. 3mal die Woche 1h), frisch kochen, abwechslungsreich ernähren. Ich esse auch gerne Schokolade und Chips aber eben nicht täglich. Ich zähle keine Kalorien und esse 3x am Tag.


    Zum Thema Hungerstoffwechsel: Ja, den gibt es, aber der tritt erst zu Tage, wenn man längere Zeit weit unter seinem Bedarf isst. Diese Schwelle wird für jeden Menschen individuell sein, allerdings ist "weit unter Bedarf" noch nicht erreicht, wenn man um den Grundumsatz herum eine gesunde Balance findet.


    Es gibt wohl eine Studie zum Thema Hungerstoffwechsel, die die Teilnehmer aus der Biggest Looser Sendung in einem anderen Land untersucht. Diese werden ja in der Show auf eine krasse Diät gesetzt (also wenn man jetzt mal davon ausgeht, wie sie sich vorher ernährt haben). Diese Diät ist "weit unter Bedarf". Da kam heraus, dass die Teilnehmer noch Jahre später einen erniedrigten Grundumsatz von bis zu 500 Kalorien pro Tag hatten. Das ist heftig und erklärt natürlich auch, warum die meisten nach der Show wieder ordentlich zugenommen haben.


    Insofern denke ich, dass die Sache mit dem Hungerstoffwechsel schon ernst genommen werden muss, aber wirklich nur bei Extremdiäten wirklich zum Tragen kommt. Ansonsten gilt der Grundsatz: Eine Diät muss ein Leben lang funktionieren.