• Jemand hier der "Fettlogik überwinden" gelesen hat? und abnimmt?

    Huhu, ich versuche seit einem halben Jahr meine Schwangerschaftspfunde loszuwerden. Mit Müh und Not und Sport habe ich bis Oktober mein Gewicht um 4 Kilo auf 79 reduzieren können. Nur hab ich seit ich arbeite mit 2 Kinder und Haushalt kaum noch Zeit zum sporteln. Seit Oktober mache ich eine Protein-Diät (Sportlerdiät) mit der ich mittlerweile auf 75…
  • 81 Antworten
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    Mir hat das Gefühl für Kalorien nichts genutzt, und mein Leben lang zählen möchte ich auch nicht. Aber wenn es für manchen die Lösung ist, ist es ja gut.

    Nun ja, wenn du nach Abnahme eben wieder mehr ißt als du verbrauchst, dann nimmst wieder zu. Darum geht es ja.


    Wenn man sein Essen an den Bedarf anpasst, dann nimmt man nicht zu.


    Und ihre Aussage ist ja auch, dass man sich selbst eben gerne verschätzt und auch gern vergisst was man ißt. Und dadurch eben 200-500 kcl. Täglich mehr zu sich nimmt. Das ist ja nicht viel und so kommt eine schleichende Zunahme.

    Zitat

    Ich esse, komplett sitzend, auch meine 2000 kcal. Und mit 63kg auf 170cm ist das wohl völlig okay.

    Ißt es ja auch. Mein Normalbedarf sind 2000 Kcl. Wenn ich also das esse, nehme auch nicht zu. Esse ich darüber nehme ich zu.

    Zitat

    Hat denn das Buch seriöse Quellen angeführt? Die Frau will in erster Linie auch nur Geld verdienen. Das geht schlecht, wenn man zugibt, dass alle, die das Gegenteil behaupten, eigentlich Recht haben.

    Ich bin noch nicht ganz durch, aber sie zieirt zu allem Studien und am ende des Buchen soll es Quellenverweise geben.


    Ich habe ein E-Book, bin daher noch nicht hinten angelangt.

    Zitat

    Ich halte mein Gewicht im wesentlichen durch ausgesuchte Nahrung, lasse z. B. Zuckerzeug fast weg.


    Dass ich mich sehr regelmäßig bewege, tut mir rundum gut, auf das Gewicht hat es aber vermutlich nicht so viel Einfluss, da ich nicht powere beim Sport; ein bisschen Gewichtstrainig, ansonsten rasches Gehen, das ist alles, was ich mache - aber eben fast täglich.

    Witzigerweise tust du genau, dass was sie auch sagt. Du ißt ausgesucht (spricht wahrschienlich kalorienarm, wenn du es zählen würdest) und treibst angemessen Sport.


    Mach dir doch mal den Spaß und zähle das was du bewusst ißt. Du wirst sehen, das du ziehmlich sicher genau in deinem täglichen verbrauch bist.


    Ich lese das Buch mit großen Interesse, da eben hier mit einigen Mythen und "Ausreden" aufgeräumt wird.


    Grundsätzlich sagt die Regel, wenn man unter seinem Verbrauch ißt, nimmt man ab.


    Ob man das jetzt mit Low Carb, Trennkost, Kalorien zählen, Punkte zählen, ect. macht ist egal.


    Diese Ernährungsformen haben in einer Sache eines gemeinsam. Man reduziert seine Kalorienaufnahme zunächst.


    Viele der Personen die den sog. Jojo-Effekt haben, essen eben nach einer solchen Diät doch mehr als sie verbrauchen.


    Als Belohnung oder als "ist doch ein tolles Gewicht zur Zeit." Dadurch rutschen sie wieder in die Überversorgung.


    Diese Aussage erscheint mir total logisch.


    Ich bin fest davon überzeugt, dass man zum abnehmen Disziplin benötigt. Man muss sich an das ausgesuchte Ernährungsprogramm halten und das über einen längeren Zeitraum.


    Manche lernen dadurch wieder instinktiv zu essen, was ihnen gut tut und was sie verbraucht. Manche lernen es eben nicht und die müssen sich weiter disziplinieren, wenn sie nicht zunehmen wollen.


    Da ist eben die Frage, wie wichtig ist mir mein Gewicht und was bin ich dafür bereit zu tun.


    Ich hatte nie großartige Probleme mit meinem Gewicht.


    Die erste Diät (WW) machte ich nach meiner Schwangerschaft, da ich nie Diäten gemacht hatte und gar keine Ahnung hatte, wie soll das funktionieren.


    Der Ansatz ist prinzipiell der Gleiche, nur das man eben statt Kalorien, Punkte Zählt.


    Ich nahm erfolgreich 13 Kilo ab und hielt diese bis zu meiner nächsten Schwangerschaft, aus der ich tatsächlich null auf null hervorging durch Hyperemesis.


    Doch zu Hause finge die Fresserei an. Ich hatte die Nase voll davon dass mir essen nicht schmeckte und da ich ja auch nichts zugenommen hatte, "Belohnte" ich mich mit hemmungslosem Süßigkeitengenuß.


    Fazit, nach 3 Monaten 13 Kilo mehr auf der Waage. Seit dem versuche ich das "instinktiv" abzunehmen.


    Leider ohne Erfolg. ich brauche einfach feste Regeln und einfache Methoden. Das Kalorienzählen, ist das sehr guter Apps für mich die richtige Alternative.


    Ich sehe mich aber als instinktiven Esser, was meine genauen Verbrauch betrifft, da ich mein Gewicht gut halten kann.


    Ich benötige also nur Hilfe um mein Defizit zu bestimmen.


    Was mir bei dem Buch hilft, sind die ganzen Regeln und Zwänge abzulegen.


    Du musst das und das essen, du musst zwingen Sport machen, du darfst nur so und so viel abnhemen u.s.w.


    Weiterhin macht mich sehr stutzig, dass Übergewicht tatsächlich ein schwieriges Thema ist. Ich fühle mich mit 75 Kilo bei 1,68 leicht übergewichtig.


    ich trage Größe 42/44 und meine komplette Bekanntschaft, Freunde ect. reden mir das aus.


    Ich sei ja nicht dick ect.


    Auch als ich ja den leichten Hinweis gegen habe, das ich meinen Sohn gewichtstechnisch etwas beobachten möchte, wurde ich ja (gerade hier auf der ersten Seite) gleich angepamt, das ich meine verquere Ansicht nicht auf ein Kind setzen soll.


    Warum ist also Übergewicht etwas gesellschaftlich akzeptiertes, währen Abnehmwillige oft mit Vorurteilen und Gegenwind zu kämpfen haben? ":/

    Meine Theorie dazu: weil mittlerweile die Hälfte oder zwei Drittel aller Erwachsenen (mag gerade nicht nachsehen) übergewichtig bzw. fettleibig sind, stimmt die Referenz der Leute zu normal schlank bzw sehr schlank nicht mehr. Auch die Kleidergrößen wurden ja über die Jahre hinweg mit angehoben, sodass eine 34 heute vor einem Jahrzehnt ca. einer 36 oder 38 entsprach. Damals war eine 34 (kommt ja immer auch auf die Größe an) wirklich schmal, heute ist sie das ich mehr. Auf der andern Seite trug ich mit 15 bei 70 kg auf 1,65 Größe 42, während Leute mit ähnlichen Maßen heute 38/40 tragen. Es verschieben sich also überall die Maßstäbe. Und, ohne das jetzt fies zu meinen: statistisch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Person, die zu dir sagt, du sollst nicht abnehmen, selbst übergewichtig ist. Und wenn dir sagt, ja, abnehmen wär schon schon nicht schlecht, dann würde man sich ja damit auch bestätigen, dass das eigene Gewicht möglicherweise nicht optimal ist und die sich selbst ebenfalls Abnehmnotwendigkeit unterstellen - vielleicht ist das auch ein Grund ":/

    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber da ich selbst einen Makel habe, der nur mit viel Aufwand und Mühe (und Geld) wegzubekommen war, kann ich vielleicht doch meine (authentische) Meinung einbringen, obwohl ich nicht unter Übergewicht leide.


    Ich kann verstehen, dass man sich mit Übergewicht vielleicht unwohl fühlt und sich auch Sorgen um die Gesundheit macht. Das mit dem Unwohlfühlen, vielleicht sogar Verzweifeltsein, kann ich aus meiner eigenen Makelgeschichte heraus verstehen. Ich kann aber nicht verstehen, wie man hingehen und ständig seine Gesundheit schädigen kann, anstatt dass man sich einfach gesund und ausgewogen ernährt, die kcal-Zufuhr im Blick behält und Sport treibt.


    Ich sage nicht, dass es einfach ist - das ist Abnehmen mit 500 kcal auch nicht. Ich sage nur, dass ich dieses selbstschädigende Verhalten bei der Diät nicht verstehe. Es geht wahrscheinlich langsamer mit der herkömmlichen "gesunde Ernährung und Sport"-Methode, dafür aber halt langfristiger und gesünder. Man muss letztlich das eigene Leben umstellen, denke ich, so schwer das auch fällt. Und, wie gesagt: langfristig 500 kcal zu essen, ist auch nicht einfacher, zumal es dem Körper auf Dauer wohl ähnlich, wenn nicht sogar mehr schadet als Übergewicht.

    Zitat

    Ich kann aber nicht verstehen, wie man hingehen und ständig seine Gesundheit schädigen kann, anstatt dass man sich einfach gesund und ausgewogen ernährt, die kcal-Zufuhr im Blick behält und Sport treibt.


    Ich sage nicht, dass es einfach ist - das ist Abnehmen mit 500 kcal auch nicht. Ich sage nur, dass ich dieses selbstschädigende Verhalten bei der Diät nicht verstehe. Es geht wahrscheinlich langsamer mit der herkömmlichen "gesunde Ernährung und Sport"-Methode, dafür aber halt langfristiger und gesünder. Man muss letztlich das eigene Leben umstellen, denke ich, so schwer das auch fällt. Und, wie gesagt: langfristig 500 kcal zu essen, ist auch nicht einfacher, zumal es dem Körper auf Dauer wohl ähnlich, wenn nicht sogar mehr schadet als Übergewicht.

    Wie meinst du das?


    Das die Autorin 500 kcl. gegessen hat?


    Das war nur über einen begrenzten Zeitraum (3 oder 4 Monate) und aus dem Notwendigkeit heraus, dass die durch das Übergewicht massiv Probleme hatte.


    Danach pendelte sie sich bei 1000 - 1200 kcl. ein.


    Ich selber möchte mit einem Defizit von ca. 500 kcl. abnehmen. Sprich ich dürfte normalerweise 2000 kcl. essen, esse aber bewusst nur 1500 kcl.

    Zitat

    Ich selber möchte mit einem Defizit von ca. 500 kcl. abnehmen. Sprich ich dürfte normalerweise 2000 kcl. essen, esse aber bewusst nur 1500 kcl.

    Ja, das kannst du ja machen. Das ist ja noch einigermaßen normal. Es wird doch auch empfohlen, so weit ich weiß, ein tägliches Defizit von 500 kcal zu haben (mit Sport), um abzunehmen. Die 1500 kcal sollten natürlich mit gesunden Lebensmitteln aufgenommen und zusätzlichem Sport erreicht werden, nicht mit 1500 kcal und Hungern.


    Ansonsten kann ich jegliche Selbstschädigung und irgendwelche Selbstgeißelungen mit radikaler Kaloriendrosselung nicht nachvollziehen. Die Leute halten das in der Regel eh nicht durch oder gleiten dann in die Essstörung ab.

    Soll heißen, ich habe mich nicht auf dich bezogen, sondern die Autorin, die laut der ersten Beiträge über einen gewissen Zeitraum nur 500 kcal zu sich nahm. Das halte ich für absolut ungesund und selbstschädigend.

    Das, was die Autorin mit ihrer 500-Kalorien-Nothilfe-Kur von sich schreibt, ist ähnlich dem, was die Diätindustrie mit Diätprogrammen, die auf Shakes basieren, schon lange für sehr schwere Menschen entwickelt hat: eine sehr geringe Kalorienmenge, um einen wichtigen Anfangserfolg zu haben.


    Nur sind diese Drinks gleich angereichert mit dem Eiweiß, Vitaminen usw. Bei 500 Kalorien aus normalem Essen ist das aber ein Problem, und meistens werden deshalb auch Zusatzpräperate empfohlen.


    Die Begründung von Frau Hermann für sich selbst, also für ihre eigene Hungerdiät, liest sich in manchen Zügen so wie die guten Gründe für Magen-OP's: die sind auch für viele eine ziemlich verzweifelte Notlösung.


    Ich würde das nie verurteilen, die Frage ist nur, ob es denen, die es nachmachen, tatsächlich helfen kann. Und es werden viele ihr nachtun - bestimmt werden sich eine Menge ihrer Leser*innen an ihren 500 Kalorien ein Beispiel nehmen, auch wenn sie beteuert, dass sie das gar nicht möchte.


    Es gibt so eine 500-Kalorien-Sache schon länger, die "brummt" im Netz, und anfangs ist die Begeisterung groß. Da das aber niemals durchzuhalten ist, scheitern auch viele schnell daran.