• Trotz Ernährungsumstellung nicht abnehmen,

    Hallo zusammen! Als ich vor zwei Wochen auf die Waage stieg und diese bei ganzen 138 kg (bei 170 cm Größe) stehen blieb bin ich endlich wach geworden. So hab ich mich früher ernährt: morgens Toast mit ordentlich was drauf und Majo ohne Ende, dazu immer schön Kakao bis zum MIttag immer irgendetwas das "schnell geht und satt macht", sprich Schokoriegel &…
  • 37 Antworten

    Hallo Orange:

    Das ist ja schon ein richtiger Erfolg! Toll! Weiter so! :)^

    @jn:du schriebst:

    Zitat

    Der Jojo-Effekt, den er hier anspricht, hat eine ganz andere Ursache. Das Übergewicht entsteht nicht durch zu viele Nährstoffe (wie dein Arzt denkt), sondern durch zuwenig Vitalstoffe. Deinem Organismus fehlen Stoffe, um die Nährstoffe richtig verarbeiten zu können, daher lagert er sie ein und du wirst dick. Ißt du nun weniger, dann reduzierst du die Nährstoffe, aber gleichzeitig auch die Vitalstoffe. Die Verarbeitung wird also noch mehr gestört. Ißt du nun nach der Diät wieder mehr, dann kommt dein Organismus durch die nun noch mehr gestörte Verarbeitung noch schlechter mit der Nahrung zurecht und lagert noch mehr ein.

    Das heißt doch im Klartext, dass man seinen Körper mit Vitalstoffen regelrecht überschwemmen muss, wenn man abnehmen will...


    Aber wie soll man das bei einer kalorienreduzierten Diät eigentlich hinkriegen? - Auch die "besten" Nahrungsmittel enthalten nur eine begrenzte Menge an diesen Stoffen. - Sollte man da nicht zusätzlich Vitaminpillen einnehmen?


    Und noch eine Frage: Ich denke, dass es lange dauert, bis die Verarbeitung im Körper so weit gestört ist, dass der Körper an einem Vitalstoffdefizit leidet. Das dauert meiner Meinung nach Jahre. - Das heißt: Bereits JAHRE bevor sich das Übergewicht zeigt, ernährt man sich schon "falsch" und legt damit die Grundlage für eines ewigen Kampf mit dem Übergewicht....


    Aber wie kann man diese "Störung" wieder rückgängig machen? - Ich weiß nicht, ob man das allein mit einer Ernährungsumstellung hinkriegt? - Vielleicht entsteht ja ein dauerhafter Schaden im Stoffwechsel, den nicht reversibel ist? - Weißt du etwas darüber?


    Gruß,

    sry aber da ist nichts gestört und auch nichts an Vitalstoffmangel


    es sind Hauptsächlich Kalorien die Einfluss haben auf Gewichsveränderung

    Zitat

    Ich rate jedem, nicht einfach etwas zu glauben, nur weil in einem bunten Heft schöne Argumente stehen.

    Oder in einem hübschen Forum schöne Argumente stehen..


    :-/:-/:-/

    @Aspasia

    > Das heißt doch im Klartext, dass man seinen Körper mit


    > Vitalstoffen regelrecht überschwemmen muss, wenn man


    > abnehmen will...


    In schweren Fällen ist das tatsächlich so, aber meist reicht eine relativ normale Kost mit höherem Frischkostanteil aus. Die schweren Fälle benötigen reine Frischkost, oft über längere Zeit.


    > Aber wie soll man das bei einer kalorienreduzierten Diät


    > eigentlich hinkriegen?


    Die Kalorien haben ursächlich mit dem Übergewicht nichts zu tun. Die Nahrungsmenge wirkt sich aus, weil eine Stoffwechselstörung besteht - so wie sich die Wassermenge plötzlich auswirkt, wenn man es durch ein verstopftes Sieb laufen läßt. Die Kalorientheorie geht davon aus, daß man das Wasser langsamer drehen muß - die Vollwerternährung reinigt das Sieb.


    > - Auch die "besten" Nahrungsmittel enthalten nur eine


    > begrenzte Menge an diesen Stoffen. - Sollte man da nicht


    > zusätzlich Vitaminpillen einnehmen?


    Nein, Vitaminpillen funktionieren nicht, weil sie nur einen Bruchteil der nötigen Stoffe in falscher Dosierung und Zusammensetzung und unpassend zur Ernährung liefern. Das, was in naturbelassenen Lebensmitteln enthalten ist, reicht aus - auch wenn das eben bei einigen erst einmal reine Frischkost bedeutet.


    > Und noch eine Frage: Ich denke, dass es lange dauert, bis


    > die Verarbeitung im Körper so weit gestört ist, dass der Körper


    > an einem Vitalstoffdefizit leidet. Das dauert meiner Meinung


    > nach Jahre. - Das heißt: Bereits JAHRE bevor sich das


    > Übergewicht zeigt, ernährt man sich schon "falsch" und legt


    > damit die Grundlage für eines ewigen Kampf mit dem


    > Übergewicht...


    Ganz genau. Alle ernährungsbedingten Krankheiten mit Ausnahme der Karies haben eine Anlaufzeit von rund 20 Jahren. Das Defizit besteht also über lange Zeit und der Organismus versucht es auszugleichen, aber irgendwann ist der Mangel so stark, da es zu Störungen kommt und daraus resultieren dann die Krankheiten. Das ist das große Problem bei diesen Krankheiten - durch den langen Entstehungszeitraum werden die Zusammenhänge zwischen Ursache und Krankheit verschleiert und deshalb fällt es manch einem auch so schwer die Kalorientheorie gedanklich loszulassen. Sie ist einfach bequemer..


    > Aber wie kann man diese "Störung" wieder rückgängig


    > machen? - Ich weiß nicht, ob man das allein mit einer


    > Ernährungsumstellung hinkriegt?


    In der Regel ja, solange man das konsequent macht. Wie gesagt - in harten Fällen hilft nur reine Frischkost.


    > - Vielleicht entsteht ja ein dauerhafter Schaden im


    > Stoffwechsel, den nicht reversibel ist? - Weißt du etwas


    > darüber?


    Die langjährige Unterversorgung zeigt sich zuerst in (reversiblen) funktionellen Störungen und später in nicht mehr rückgängig zu machenden Formveränderungen (bspw. die zerstörte Bauchspeicheldrüse des Diabetikers). Ich kann mir gut vorstellen, daß es einen Punkt gibt, an dem bspw. innersekretorische Drüsen so geschädigt sind, daß ihr Ausfall dauerhaft das Gewicht beeinflußt. Das ist dann natürlich mit einer Ernährungsunstellung nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig etwas zu tun und nicht zu warten, bis es soweit ist.

    @Flip_Flop

    > Oder in einem hübschen Forum schöne Argumente stehen..


    Richtig. :-)


    Ich will auch nicht, daß man mir das einfach glaubt. Entgegen anderslautenden Meinungen bekomme ich keinen Toaster für jeweils zehn neue Vollwertköstler.. ;-)


    Mir geht es darum, die Leute auf die Ursachen aufmerksam zu machen und ich kann jedem nur empfehlen, sich selbst Gedanken darüber zu machen und das ganze kritisch zu prüfen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und ich kann nicht mehr sein, als ein Wegweiser. Die Bewertung und Entscheidung, was richtig und falsch ist, muß jeder selbst treffen. Wer dazu Fragen hat, kann mich gerne fragen, aber ich führe keine ausgedehnten Grundsatzdiskussionen. Wer das alles für Unsinn hält, dem sei das unbenommen. Die Pharmaunternehmen und Ärzte brauchen ja auch noch ein paar Kunden... ;-)

    ich denk mal über nen Toaster würdest du dich auch nicht so freuen :-)


    Das Problem dabei ist, meiner Meinung nach, dass so etwa 99% der Menschen nun mal glauben müssen, was in irgendwelchen Büchern steht, weil wir nunmal nicht alle Mediziner/Biologen/was-weiss-ich sind..


    Man kann vielleicht sagen, dass ein Prospekt von einem Fertignahrungshersteller weniger glaubwürdig als eine Doktorarbeit über Ernährung ist, aber im grossen und ganzen muss man irgendwas geschriebenem glauben, denn durch reines Überlegen krieg ich nunmal nicht raus, wie mein Körper funktioniert...

    Hallo jn

    du schriebst:

    Zitat

    Die Kalorientheorie geht davon aus, daß man das Wasser langsamer drehen muß - die Vollwerternährung reinigt das Sieb.

    Das klingt logisch. - Eine Erklärung dafür, warum manche Leute trotz krasser Diät kaum abnehmen...


    Aber woher weißt du das? Gibt es wissenschaftlich eine Grundlage für diese Idee?

    Zitat

    Das, was in naturbelassenen Lebensmitteln enthalten ist, reicht aus

    Aber was ist "naturbelassen"? - Frisches Óbst und Gemüse? Öko-Erzeugnisse aus dem Reformhaus? - Vielleicht habe ich heutzutage ja gar keine Chance mehr, Lebensmittel zu bekommen, die wirklich noch "ursprünglich" sind? (Es gibt Leute, die das behaupten - und dann ihre Nährstoffdrinks anbieten....)

    Zitat

    Ich weiß nicht, ob man das allein mit einer


    > Ernährungsumstellung hinkriegt?


    In der Regel ja, solange man das konsequent macht. Wie gesagt - in harten Fällen hilft nur reine Frischkost.

    "Reine Frischkost" - das klingt nach einer genussfreien Ernährung....


    - ich esse ja gern Obst, Gemüse, Salat usw. - aber ich mag auch alles andere (!) - es gibt sooo viele Verlockungen!


    Wie kann ich mich gesund ernähren, ohne das Gefühl der ständigen Entbehrung zu haben, weil ich bestimmte Dinge nicht essen darf? (Dann kann ich genauso gut auch eine kalorienreduzierte Diät machen und mit dem ständigen Hungergefühl leben....)


    Und noch etwas: Welches Gewicht ist eigentlich das richtige? Bzw. welches Gewicht pendelt sich bei der optimalen Ernährung ein? - Kann es sein, dass ich mit meinen 75 kg (auf 170cm) auch mit einer "Vollwert-Ernährung" gar nicht großartig abnehmen würde? - Was ich sagen will: Woher weiß ich, was (unabhängig von Modeerscheinungen) mein Optimalgewicht ist?


    BMI? -


    Liebe Grüße,

    Keine Milch ins Müsli, dafür Wasser mit Sahne ??


    3 "Kaninchenportionen" am Tag?


    Sich gar nichts mehr gönnen, damit der Heißhunger vorprogrammiert ist?


    Hmm, dem stimme ich nicht ganz zu.


    Klar, wenn man abnehmen möchte ist es grundverkehrt sich ne Tafel Schoki zu futtern (auf einmal wohlgemerkt) aber sich alle 2 ,3 Tage nen Riegel zu gönnen find ich vollkommen ok. Dazu gehört natürlich Selbstdisziplin den Rest der Schoki wegzusperren.


    Ich find die ganzen Diäten auch nicht toll, denn fällt man nach Beendigung in alte Verhaltensweisen zurück, hat die ganze Diät nichts gebracht. Eine dauerhafte Ernährungsumstellung auf "gesund" ist m.E. das einzig richtige.


    Viel trinken belastet den Organismus und die Nieren??


    Ich belaste meine Nieren und den Organismus wenn ich zuwenig trink. Man soll sich nicht unbedingt mit 3 l Wasser am Tag zuschütten, aber nur 0,5l trinken ist zuwenig. Der Körper besteht zu 60% aus Wasser.


    Optimalgewicht, hört sich nach Wohlfühlgewicht an, wenn das erreicht hast, fühlst dich einfach nur wohl in deiner Haus :-)


    An dem BMI kann man sich orientieren, ist nicht verkehrt.