Zitat

    Möglicherweise, aber lieben tu ich sie nicht.

    Ich hatte auch so etwas das Gefühl, dass bei Dir eine gewisse Abneigung mitschwingt und das Kochbuch eher ein belehrender Zeigefinger ist.


    Wenn Du sie nicht mal wirklich magst sondern Dich nur vor ihren Essgewohnheiten ekelst, solltest Du dort einfach nicht mehr mitessen und Dich sonst einfach raushalten.

    Essen ist ein Stück Lebensqualität. Wenn deine Großeltern sich anders Ernähren wollen würden, dann hätten sie ihre Essgewohnheit schon längst von sich aus geändert oder sich, zb. Beim Arzt oder bei Verwandten, Hilfe eingefordert.


    Bin selber Krankenpflegerin und sehe das bei Patienten in einer höheren Altersgruppe so....WHO CARES?


    Herr Müller möchte sich ne halbe Tafel Schokolade als Nachtisch rein hauen trotz Diabetes?? Was solls... Kriegt er eben nachher mehr Einheiten von seinem Rapidinsulin. Wenn er dafür glücklich ist.


    Natürlich schreit im ersten Moment der normale Menschenverstand "Halt! STOP! Bei den hohen Blutzuckerwerten ist das alles andere als gut!".


    Aber ab einem gewissen Alter ist das Leben ziemlich schnell vergänglich und nichts ist beschissener als die letzten Jahre sich sämtliches zu verbieten in der Hoffnung das ich dadurch evtl nen halbes Jahr länger lebe.


    Dann leb ich lieber ein Jahr kürzer darf dafür aber essen und trinken was ich will, kann mich bewegen oder es auch sein lassen. Die Generation die jetzt alt ist ist nunmehr nicht wie die heutige "healthy und auf Sport getrimmt" Generation.

    @ Sweetlulaby

    :)^ :)^ :)^


    Warum soll ich 80 werden und in ständiger Angst leben was falsch zu machen? Man kann auch Spaß am leben haben und bezahlt eben mit ein paar Jahren. Alles was im Leben getan werden muss ist getan, da haben sich ältere Leute verdient nach ihrer Facon glücklich zu werden.

    Aber die beiden sind halt nun mal nicht 80 und auch nicht "in ihren letzten Jahren". Und wie die TE auch in ihren Beiträgen recht deutlich gemacht hat, geht es ihr eigentlich nicht um die Ernährung per se. Vielleicht wärs hilfreich, die 5 Seiten Diskussion zu lesen, bevor man sich mit seinem Beitrag meldet?

    hikleines

    Das einzige was der TE machen kann ist Oma und Opa darauf hinweisen das sie sich sorgen bezüglich ihren Essgewohnheiten bzw ihrer Bewegung/Krankheiten etc macht. Mehr kannst du nicht tun. Was sie daraus machen ist ihre Sache.


    Ich arbeite jetzt seit 8 Jahren in der Krankenpflege und glaub mir: Es gibt mehr als genügend Menschen die kurz vorm Abgrund stehen und wo du über die Erkrankung informieren kannst, den Patienten beraten kannst und wo... Nichts bei rum kommt!


    Z.B der 35 Jährige Patient mit Vorboten auf nen Schlaganfall der sich nach der Beratung erstmal unten auf den Schock eine rauchen muss (wäre ja nicht so als ob man ihn nicht gerade aufgeklärt hätte)


    Oder das 25 Jahre alte Mädchen mit dem BMI von 36.


    Oder der Alkoholiker, wo die Leberwerte katastrophal sind und die Leber sich langsam anfängt selber zu verdauen.


    All diese Leute berätst du und machst Lösungsvorschläge und es nehmen vielleicht 30% deine Hilfe an! (und das ist noch ziemlich hoch geschätzt)


    Die meisten Menschen wollen eine Besserung ihres Zustandes mit dem kleinst möglichen Aufwand erreichen. Hier scheint es ja sogar noch so zu sein, dass der Opa zwar merkt das er immer wieder an seine Grenzen stößt, aber er versucht das mit Hilfsmittel wie einen Rollstuhl zu kompensieren.


    Ganz ehrlich? Sie kann natürlich ihre Ängste bezüglich des Lebensstil äußern, jedoch wird es verschwendete Energie sein und wahrscheinlich noch zu Streit führen.


    Solange Oma und Opa nicht selber an dem Punkt wo sie merken, dass es so nicht weitergehen kann wird sich NULL ändern.


    P.S. Ich habe alle Beiträge gelesen ;-)

    Dann verstehe ich nicht, weshalb der Tenor deines Beitrags der war, dass es sich um eine alte Generation handelt etc.


    Alles andere wurde ja schon mehrfach wiederholt. Und die TE hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es ihr mehr um die Agilität ihrer Großeltern geht und die Tatsache, dass diese nicht richtig für ihre Enkel da sind.


    Sonst stimme ich dir ja total zu. ??Wobei ich auch beim älteren Diabetiker nicht einfach ne Tafel Schokolade hinlegen könnte. Aber das hat was damit zutun, dass ich diesen Beruf nie im Leben machen könnte. Mir wäre das zu krass, sehenden Auges mitmachen zu müssen, wenn andere sich zugrunde richten. Oder auch noch aktive Tätigkeiten ausführen zu müssen, um ihnen dabei zu helfen. Auch wenn sie das Recht dazu haben, aufgrund ihrer Selbstbestimmtheit so sterben zu dürfen, wie sie das wollen. Ich will da halt nicht mitmachen müssen.??