Wie lange dauert der Fettaufbau nach dem Essen?

    Hallo zusammen


    ich bin stark übergewichtig und versuche deshalb Fett abzubauen, manchmal wenn ich (wie heute) meinen Ernährungsplan nicht eingehalten habe frage ich mich wie lange es wohl dauert bis der überschüssige Zucker der Nahrung komplett in Fett umgewandelt ist.


    Also wie lange nach der Mahlzeit werde ich den "fettesten" Punkt erreicht haben und ab wann geht die Fettverbrennung dann wieder los? Kennt sich da jemand aus und kann mir was zum Thema sagen?


    LG

  • 150 Antworten

    Welches Fett soll denn verbrennen, wenn öfter mal der Vorsatz gekippt wird....


    Um ein Kilo abzunehmen, braucht es die Einsparung von 7000 kcal, und es ist völlig Banane, ob diese Kalorien von Zucker, Knödeln, Schweinshaxe stammen.


    Aber mit Zucker könntest du die Leber, die Bauchspeicheldrüse langfristig völlig überfordern, und u. U. hast du schon eine Fettleber, wenn der Bauchumfang immens ist.


    Da hilft nur konsequente Nahrungszufuhr von ca. 1800 täglich, vielleicht lebenslang.... Und man kann damit sehr satt werden, sofern genau dieser Zucker da völlig drin fehlt....


    Nach 3 Wochen Zuckerentzug, der hart sein kann, ist man aber völlig davon ab....

    Zitat

    Um ein Kilo abzunehmen, braucht es die Einsparung von 7000 kcal, und es ist völlig Banane, ob diese Kalorien von Zucker, Knödeln, Schweinshaxe stammen.

    Nicht ganz. Essen, das den Blutzucker- und damit Insulinspiegel stark und schnell ansteigen lässt, begünstigt die Fetteinlagerung als eine Form der Energiespeicherung statt die Verbrennung zu fördern.

    Ich weiß, ich muss disziplinierter an die Sache rangehen... Ich wiege mittlerweile 97 Kilogramm bei einer Größe von 161 cm und trete da etwas auf der Stelle gerade. Ich werde vielleicht kommende Woche eine Nulldiät machen, wo ich nur Wasser, Elektrolyte, Protein und Vitamine zu mir nehme. Hoffe dass ich das durchhalte... Damit müsste ich mehr als ein Kilo Fett verlieren, das wäre ein Schritt in die richtige Richtung...

    Wichtig wäre, dass Du zusätzlich Ausdauersport betreibst. Das muss nicht in Höchstleistungen ausarten, aber um 40-60 min. täglich sollten schon zusammenkommen. Dabei ist es wurscht, ob Du an einem Heimtrainer strampelst, schwimmen gehst oder z.B. stramm gehst.


    Eine Nulldiät würde ich grundsätzlich mit dem Hausarzt absprechen. Ich denke, er würde Dir abraten. Ein stark übergewichtiger Freund von uns absolvierte immer mal wieder Nulldiäten auf eigene Faust. Dabei nahm er zwar immer ein paar Kilo ab, danach aber um so schneller wieder zu. Und immer wog er schon nach kurzer Zeit mehr als vor der Nulldiät. Nulldiäten sind deshalb für das Abnehmen eher ungeeignet. Besser: grundsätzliche und disziplinierte Ernährungsumstellung, Ausdauersport und Geduld.

    Zitat
    • Durch intermittierendes Fasten verbessert sich die Insulinsensitivität, vor allem in Kombination mit Bewegung. Das spielt besonders bei Übergewicht eine große Rolle. Niedrige Insulinwerte im Blut gehen mit einer besseren Fettverbrennung einher. Das Gegenteil ist übrigens die sogenannte Insulinresistenz: Bei hohem Körpergewicht kann das blutzuckersenkende Hormon Insulin nicht mehr ausreichend im Körper wirken, folglich wird mehr ausgeschüttet. Fett lagert sich so besser ein.
    • Die Sekretion (Absonderung) vom körpereigenen Wachstumshormon (HGH) wird erhöht. Dieses steigert die Proteinsynthese und stellt Fett als Energiequelle bereit. Das bewirkt, vereinfacht gesagt, unter anderem, dass du schneller Fett verbrennst und Muskelmasse aufbaust. Deswegen wird HGH in der Bodybuilding-Szene in großen Mengen oft als Dopingmittel eingesetzt.

    Scheint ja wirklich wahre Wunder zu bewirken diese Methode, morgen werde ich starten und gar nichts essen, und dann jeweils 1.500 Kalorien / 0 Kalorien im Wechsel essen


    Ich halte euch über die Erfolge auf dem Laufenden. Mein Wunschgewicht liegt unter 70 Kilogramm, hoffe dass ich das so bis Ende des Jahres schaffen kann...

    Zitat

    morgen werde ich starten und gar nichts essen, und dann jeweils 1.500 Kalorien / 0 Kalorien im Wechsel essen

    Damit könntest du einen Nährstoffmangel generieren und auch den Stoffwechsel verlangsamen. Effektiv isst du dann die Hälfte der Woche unter deinem Gesantumsatz' die andere Hälfte gar nichts.

    Das ist nicht nur zu viel gewollt, sondern wahrscheinlich auch nicht zielführend.

    In dem von mir verlinkten Artikel wird davon auch nichts gesagt.

    Lies dich doch richtig in die Thenatik ein, bevor du loslegst.

    Danke für den Hinweis aber ich werde das jetzt durchziehen für genau sechs Tage und dann werde ich eine erste Bilanz ziehen. Und zwar 300 / 1.500 Kalorien im Wechsel bestehend aus Protein + Gemüse + Fett. Keine Kohlenhydrate. Das war echt ein super Tipp von dir vielen Dank :-)