• Wie sagt man einer Freundin, dass sie abnehmen sollte?

    Hallo Forianer, bedingt durch meine Krankheit und momentane Lage habe ich mehr Kontakt zu einer langjährigen und lieben Freundin also vorher. Es geht um ihr Übergewicht und das Eßverhalten. Dadurch, dass sie immer für einige Tage bei mir war, habe ich einen Einblick in ihr Eßverhalten bekommen, was eben vorher nicht der Fall war. Sie hat ungefähr 40…
  • 137 Antworten

    Ich find das ganze Essensthema völlig irrelevant. Sie verhält sich offenbar reichlich egozentrisch und manipulativ. Ich denke man könnte sogar sagen dass sie Deine Notsituation für ihren Egotrip missbraucht (um sich als die Helfende zu stilisieren, Dich in einer gewissen Abhängigkeit zu halten, und auch, sich ggü anderen daran hochzuziehen und Dich abzuwerten).


    Die Person scheint ein defektes Selbstwertgefühl und keinerlei Bereitschaft zur Reflektion zu haben. Energiefresser, tut Dir nicht gut. Solche Freunde braucht man nicht.

    Da kann man nichts machen. Sie ist adipös. Ist sie intelligent, dann realisiert sie es, aber es ist ihr egal. Da hilft auch kein Input. Ist sie das nicht und sie reflektiert nichts, hat sie Wahrnehmungsstörungen, etc. dann bringt es auch nichts, ihr das darzulegen. Sie wird es kausal nicht verstehen.

    Hashimoto ist auch eine gern genommene ausrede. Zwei jammernde Hausfrauen in unserem Umfeld konnten jahrelang deswegen nicht abnehmen. Nun schlucken sie pseudo abnehmpulver und es klappt plötzlich. Will heissen: Spielt der Kopf nicht mit, ändert sich nichts.

    rr2017 Ist zwar ein bisschen krass ausgedrückt, aber ja. Ich würde immer ein bisschen vorsichtig sein, Fremde vorzuverurteilen, aber ich habe auch in dieselbe Richtung gedacht wie du. Ich hatte auch mal eine Freundin, die mich immer klein gemacht hat, um sich selbst groß zu fühlen. Sowas geht nicht gut aus. Eine Aussprache ist dringend notwendig. Dass die TE dies scheut und nicht mal ein ernstes Problem sieht, macht mir dabei Sorgen.

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    Hier - auch in anderen Threads - werden noch ohne die andere Seite auch nur eine Sekunde gehört zu haben aus der Hüfte raus Empfehlungen zum Beenden von Beziehungen, Ehen und Freundschaften ausgesprochen, man staunt.

    Die beiden kennen sich seit 15 Jahren. Und verstanden sich da wohl eher gut, sonst hält eine Freundschaft nicht so lange. Dinge wie "nicht ausreden lassen" oder "Sohn bisschen übertrieben toll darstellen", sind nervig, aber doch eher harmloser Kleinklein. Und wenn man nur mal die wirklich fiesen Bemerkungen betrachtet, war das jetzt zwar blöd, aber auch nicht die Welt.


    Die Freundin wird nicht erst seit gestern 40kg zu viel drauf haben. Kann es sein, dass du, TE, dich jetzt vor allem dran störst, weil sie dir gegenüber einen blöden Satz fallen ließ? - der war im Übrigen scheiße, aber scheiß Dinge sagt man nunmal auch mal im Leben, auch zu Freunden. Sie findet dich zu dünn, du sie zu dick. So.. Daraus kann man der TE hier nicht gleich eine Charakteranalyse schreiben, wie missbräuchlich, selbstverliebt und uneinsichtig sie sei (Gerade das "selbstverliebt" halte ich um um 180° fehlinterpretiert).


    Aber ja, wenn ihr euch auf der "Welche Worte fielen und wie schlag ich zurück"-Ebene bewegen wollt, ist diese Freundschaft durch. Ich glaube aber nicht, dass du, TE, so stumpf tickst. Du liest dich doch deutlich umsichtiger.

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    mnef schrieb:

    Ich glaube nicht, dass deutlich Übergewichtig deutlich Untergewichtig beneidet.
    Ich glaube auch nicht, dass deutlich Untergewichtig deutlich Übergewichtige beneidet.

    Eher denken sich beide von der groben Richtung, der andere hätte es einfach(er), aber mache nur nichts draus. Das klingt hier ja auch durch. Von wegen "Die Dicke muss ja nur abnehmen". Die wiederum denkt sich "Die Dünne muss ja nur mal mehr essen".

    Im Endeffekt haben somit beide dasselbe Problem - das Naheliegende eben doch nicht so easy hinbekommen. Es musst nicht gehackt werden, in keine Richtung. Beides Überkompensation.

    Ich habe (noch) kein deutliches Untergewicht, sondern leichtes. Um mal ein Bild zu machen. Ihr BMI ist 38 und meiner etwas über 18. Mit 2 Kilo mehr wäre ich laut BMI rechner schon im Normalgewicht. Ich war wie gesagt immer sehr schlank, aber habe aufgrund meiner Erkrankung ungefähr 3 bis 4 Kilo verloren. Das sieht man dann natürlich. Ich denke bei ihr aber schon an Neid, da sie gerne über schlanke Frauen, die sich sexy kleiden, herzieht. Ich bin dagegen eher neidisch darauf, dass sie eben alles essen kann.

    Aus meiner Sicht gibt es KEINEN guten Grund, "jemandem zu sagen, dass er abnehmen sollte". Man kann über viele Aspekte der Fettleibigkeit, Ernährung, Gesundheit, Ästhetik sprechen, aber das war es dann auch schon. Ob jemand, wenn es denn überhaupt in seiner Kontrolle liegt, sich anders ernährt, bewegt, etc., liegt ausschließlich in der Entscheidung der jeweiligen Person. Alles andere macht aus meiner Sicht keinen Sinn, bzw. ist vergebens.

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    mnef schrieb:

    Korrektur:

    mnef schrieb:

    Daraus kann man der TE hier nicht gleich eine Charakteranalyse schreiben

    Der FREUNDIN der TE

    Man vielleicht nicht, ich dagegen nach 15 Jahren wohl schon. Ich kenne ihre Stärken, sowohl als auch ihre Schwächen.

    Alias 975102 schrieb:
    mnef schrieb:

    Korrektur:

    mnef schrieb:

    Daraus kann man der TE hier nicht gleich eine Charakteranalyse schreiben

    Der FREUNDIN der TE

    Man vielleicht nicht, ich dagegen nach 15 Jahren wohl schon. Ich kenne ihre Stärken, sowohl als auch ihre Schwächen.

    Genau.
    Und wenn sie ein manipulatives Arschloch ist und dich missbraucht, weißt du das oder es ist eben nicht so.

    mnef schrieb:

    Und wenn sie ein manipulatives Arschloch ist und dich missbraucht, weißt du das oder es ist eben nicht so.

    wie kommst Du denn zu so einer These?

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    Das steht im Kontext, ich habe schließlich was zitiert.
    Denkst du die TE wäre vollkommen doof und merkbefreit und hätte in 15 Jahren nicht längst gemerkt, wenn es so wäre? Sodass erst die Med1-Userschaft sie nach wenigen Beiträgen erhellt, welchen Charakter ihre Freundin wirklich hat? uff.

    mnef schrieb:

    Denkst du die TE wäre vollkommen doof und merkbefreit und hätte in 15 Jahren nicht längst gemerkt, wenn es so wäre? Sodass erst die Med1-Userschaft sie nach wenigen Beiträgen erhellt, welchen Charakter ihre Freundin wirklich hat? uff.

    "doof" nicht, aber Kennzeichen sozialer Beziehungen, die derart geprägt sind, ist ja nunmal, dass das "Opfer" davon nichts merkt bzw die schuld immer bei sich sucht, wenn was nicht gut läuft, und in der Tat erst nach vielen Jahren, oft auch durch med1-Hilfe, erkennt, was wirklich Sache ist. Solche Fäden wie dieser passieren ja oft im Kontext eines "ersten Aufbegehrens".

    mnef schrieb:

    Genau.
    Und wenn sie ein manipulatives Arschloch ist und dich missbraucht, weißt du das oder es ist eben nicht so.

    Dass sie mich missbraucht, glaube ich irgendwie nicht wirklich. Es nervt halt einfach, wenn sie versucht, Gespräche an sich zu reissen und allen immer erzählen zu müssen, wie toll sie ist usw. Sie ist halt eine Lästerzunge und macht das auch bei Menschen, die ihr helfen und ist da wenig dankbar. Hält vieles für selbstverständlich, also tatsächlich das Gegenteil von mir, ja.

    ABER: Ich werde nie vergessen und immer dankbar dafür sein, wie sehr sie mir in den letzten Wochen geholfen hat. Ohne sie hätte ich das wohl nicht überstanden, die OP und all das andere und es ist ja noch nicht vorbei.

    Das bedeutet aber eben für mich nicht, dass man alles an einer Person mögen oder gut finden muss. Deshalb werde ich das wohl bei nächster Gelegenheit mal ansprechen, sonst wird es mich ewig beschäftigen.

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