12Kg verloren! 43kg mit 1,70!!

    Hallo ihr Lieben ":/


    Als erstes mal vorweg, ich bin neu hier und habe mich angemeldet da ich sehr verzweifelt bin was mein Gewicht angeht.


    Ich bin 19 Jahre alt 170cm groß und wiege mittlerweile zwischen 42/43kg (schwankend)


    Begonnen hat das alles vor ungefähr 1 1/2 Jahren


    Mit 17,18Jahren wog ich immer meine 55 kg und dann breitete sich langsam meine Magersucht aus.


    Aber nicht wie bei vielen bewusst sondern gaaanz unbewusst! Ich habe bis dahin nie auf meine Ernährung geachtet bzw achten müssen


    Ich war immer sehr zufrieden mit meinem Gewicht war schlank aber nicht zu schlank also nicht dürr so wie ich es jetzt bin !


    Sorgen gemacht dass ich dick werde: Niemals! Haha :)


    Naja aufjeden fall habe ich eben nur gegessen wenn ich hunger hatte so wie es auch üblich ist haha. (Heute weiß ich, es reicht nicht aus!)


    So weit so gut


    Nun war ich aber ein sehr aktives kind das immer raus wollte und eben manchmal keine zeit zum essen gefunden hat :)=


    Und dass ging dann ne weile so bis ich gemerkt habe, dass ich schon 6 kg abgenommen hatte und nur noch 48-49kg wog.


    Ich sah schon so mager aus, dass ich mir selbst richtig negative Gedanken gemacht habe


    Zudem die leute um einen herum die die ganze zeit iwas sagen müssen


    Als ob ich das nicht selbst wüsste


    Ich dachte manchmal einfach die leute glauben mir nicht dass ich nicht dünn sein will


    Man gekommt immer zu hören, ess doch einfach mehr ! Aber ich konnte nicht!!


    Nicht dass ich nicht will


    Ich hab mir dadurch einfach immer schlimmere gedanken gemacht und iwann haben dann schon 5 pommes mein magen "zum platzen gebracht" zu der zeit wog ich um die 44 kg


    Meiner meinung nach können auch wirklich nur leute denen es selbst schon so ging sowas nachvollziehen


    Dass man nach "3 Gabeln" einfach voll ist


    Es viel mir einfach immer und immer schwerer zu essen ich hatte richtig das gefühl dass mein magen immer kleiner wird.


    Irgendwann dann vor 3 monaten war ich dann beim Arzt weil ich jetzt einfach schon über 10 kg abgenommen hatte (ohne es eig zu wollen) der mir die Augen öffnete und sagte wenn du jeden Tag nur 800 kcal isst dann kannst du dir vorstellen was passiert wenn dein körper die Organe 1200 brauchen ohne bewegung


    So für ganz dumme haha


    Naja seit diesem Termin bin ich soo dabei mich rund um die ernährung zu infomieren


    Und bedauere dass ich dass nicht schon viel früher getan habe


    So nun zu meinen Fragen haha


    Ich weiss jetzt dass ich im Hungerstoffwechsel war bzw bin und mein Grundwert sehr gesunken ist


    Nun hab ich dass gefühl dass ich schon bei 1100kcal zunehme (mehr schaff ich auch noch garnicht ) wie weit sinkt der GW?


    Und meint ihr ich kann erstmal ne weile auf 1100-1200 bleiben ?


    Schreibt ihr mir auch mal bitte wie es bei euch so istwar. Habt ihr von so wenig zugenommen ?


    Ich war noch bei keinem Ernährungsberater mein Arzt hats mir aber empfohlen. Was macht der mit einem? Weil das ganze wissen habe ich mir selbst angeeignet eig muss ich es nur noch schaffen viel zu essen!


    Liebe Grüßeee ich hoffe ist nicht zu lang!


    Hätte auch noch ein paar mehr fragen


    Alles weitere dann später :)^

  • 48 Antworten

    Mich wundert es dass dein Arzt dich nicht gleich ins Krankenhaus überwiesen hat.. dein Gewicht ist lebensbedrohlich!


    an deiner Stelle würde ich mich um einen Platz in einer Klinik für Essgestörte kümmern, dort rechnen sie mit dir deinen Bedarf aus, bringen dir richtiges kochen bei usw.


    Zudem hast du einenärztliche Versorgung im Rückhalt dich ich bei deinem Gewicht unbedingt Anraten würde...

    So einfach ist das leider nicht, dass man mal schnell in eine Klinik gehen kann.


    Mir scheint es, als stehe bei Dir eher eine gewisse Kontrolle über Deinen Körper oder Deine Bedürfnisse im Vordergrund und nicht das Abnehmen an sich. Sonst würdest Du Dir nicht so viel Gedanken darum machen, wie schnell Du wohl zunimmst, wenn es Dir nicht um das Dünnsein geht.


    Wichtiger wäre meiner Meinung nach, Dir therapeutische Hilfe zu suchen, umzu schauen, warum Du nicht mehr essen kannst. Auch das kann psychische Gründe haben.


    Wie oft wiegst Du Dich? Hast Du nach dem Essen ein schlechtes Gewissen?


    Eine gute Ernährungsberatung wäre aber schon mal nicht schlecht. Sie könnte Dir z.T. Tipps geben, wie Du zunehmen könntest, ohne Dich gleich so voll zu fühlen.


    Ein Anfang wären vielleicht auch die sog. Astronautennahrung. Das sind so Shakes (z.B. Fresubin oder so), die alle wichtigen Närhstoffe enthalten.


    Liebe Grüße

    Ist denn von der körperlichen Seite alles Ok was die Verdauung betrifft, also vom Kauen bis zum Ausscheiden der gesamte Prozess?


    Und gibt es etwas was Du richtig gerne isst und wo Du auch mehr von essen kannst?

    Zitat

    So einfach ist das leider nicht, dass man mal schnell in eine Klinik gehen kann.

    bei dem Gewicht auf die Größe IST es so einfach.


    bei meiner Freundin mit ähnlichen Maßen war es damals sogar vom Arzt eine zwangseinweisung. (172cm / 45 kg) und es war auch gut so. Sie hatte die Hilfe wirklich sehr gebraucht :-( wir als Freunde konnten machen was wir wollten das ging in einem Ohr rein und im anderen wieder raus..

    Hast du dich denn organisch mal durchchecken lassen? Es gibt verschiedene Erkranungen bei denen einem Übel wird, Schilddrüse, Lebensmittelunverträglichkeiten, da ist verschiedenes möglich. Ich hab nicht den Eindruck das deine Gedankenwelt zu einer Magersucht passt.

    Zitat

    Ich hab nicht den Eindruck das deine Gedankenwelt zu einer Magersucht passt.

    Denke ich auch. Das Körperliche sollte zuerst abgeklärt werden.

    Zitat

    Mich wundert es dass dein Arzt dich nicht gleich ins Krankenhaus überwiesen hat.. dein Gewicht ist lebensbedrohlich!

    Ich hab bei 1,68 mal 38 kg gewogen, da hat mich niemand irgendwo zwangseingewiesen oder mich ins Krankenhaus geschickt. Magersüchtig war ich übrigens nicht.

    ... womit ich nicht sagen will, dass sie deswegen nicht dringend zum Arzt gehen sollte, aber dann diesmal zu einem, der sie ernst nimmt.

    Bei einer wirklichen Ernsthaftigkeit, Hilfe zu finden, würde man schon zusehen, dass man in eine Klinik kommt. Therapeutische Hilfe in jedem Bereich annimmt.


    Aber wie schön, dass der Arzt ja meint, das sei nicht nötig. In wieweit da die Wahrheit vom wirklichen Eßverhalten geschildert wurde, ich weiß nicht, ich weiß nicht.... Ixh bezweifle, dass dass schonungslos die Wahrheit dargelegt wurde.


    Wie gestört das gesamte Verhalten schon ist, beweist ja die Aufforderung, hier eine Bestätigung über die tolle Aufnahme von 1100 kcal erhaschen zu wollen.


    Eine Ernsthaftigkeit würde ich vermuten, wenn hier stände, ich gehe jetzt zu einer Ernährungsfachfrau, wie ich meine Ernährung von jetzt an zu gestalten habe. Zusammen mit meinem Arzt und einem auf Magersucht geschulten Therapeuten will ich diesen Weg gehen und brauche dazu Unterstütung.


    Alles, was oben steht, läßt dies nicht erkennen. Für jemanden, der an Magersucht erkrankt ist und der sich nun wieder völlig absurd was zusammenschustert, ist das genau der falsche Weg.


    Aber mit Hilfe von Fachleuten müßte man ja so ziemlich alles ändern. Und dieser Weg wird ja kein leichter sein, also geht man ihn nicht und will nur die Bestätigung, wie wahnsinnig toll und gut 1100 kcal sind....

    Ihr BMI: 14.5 - bedeutet Untergewicht


    Grundumsatz: Ihr Grundumsatz beträgt 1.275 kcal pro Tag.


    Normalgewicht: Ihr Normalgewicht liegt gerundet zwischen 55kg und 71kg.


    http://www.bmi-rechner.net/bmi-rechner-frau.htm


    Hallo! Obwohl Du es sehr deutlich schreibst, dass Du keine Magersucht wünschst, lese ich daraus, dass Du alles hast, und Dich unbewusst genau so verhälst, wie man es für eine Magersucht braucht.Dass Du z.B. nur 5 Pommes essen magst scheint mir psychisch und eben eine Magersucht zu sein. Als ernährung empfehle ich Dir die ganzen Kalorienbomben, die ich mir verkneifen muss, z.B. Pudding usw. im 1 Liter Pack in Deinem Discounter und das bitte essen wie Medizin. Such Dir selbst was, das Dir schmeckt. Meiner Tante habe ich Schokolade mitgebracht - die hat dann 1 Stückchen davon gegessen und ist mit 38 kg gestorben. Lass Dich bitte fachmännisch beraten, wobei Du ja schon alles weisst, aber nicht umsetzen kannst. Es kommt deshalb auf eine längerfristige Beratung, Anleitung und Unterstützung an, mit der Du hier anfangen könntest:http://www.bzga-essstoerungen.…tungsangebote/?no_cache=1 Dort werden Dir auch lokale Adressen genannt. Alles Gute!

    Auch mein Eindruck ist der einer bereits manifesten Essstörung, und hinzu kommt ein Nichterkennen.


    Sich zu wünschen, mehr essen zu können, um nicht ernsthaften Schaden zu erleiden, mag in deinem Kopf nun mit drin sein, steht aber der Essstölrung, anders als du vermutest, nicht entgegen, sondern bestätigt sie in den aufgeführten Zusammenhängen leider noch.


    Dein Handeln entspricht jedenfalls einer sehr ernsthaften Störung, und du solltest dir dringend therapeutische Hilfe suchen. Warte nicht zu lange. Von alleine wird sich da nichts ändern.

    Als eine Bekannte von mir selbst gemerkt hat, dass sie magersüchtig ist, da hat sie gegessen, was ihr vor die Nase kam, über einen langen Zeitraum bis sie zehn Kilo zugenommen hat und dies auch gehalten hat.


    Wenn man wirklich in Gedanken eher nicht magersüchtig ist, dann dann wird man sich auch nicht an 1100 Kalorien aufhalten, ;-) weil damit holt man nicht wirklich zu. Genauso wie man am Anfang von den Diäten rasch Wasser verlieren kann und wenn man nicht vernünftig abnimmt, auch Muskelmasse, so kann man auch beim Zunehmen, dem Trugschluss erlegen, man hätte mit wenig Kalorien bereits zugenommen. Alleine der Gedanke zeigt schon, dass man doch eher Furcht hat, es könnte irgendwann zu viel werden.

    Zitat

    Als eine Bekannte von mir selbst gemerkt hat, dass sie magersüchtig ist, da hat sie gegessen, was ihr vor die Nase kam, über einen langen Zeitraum bis sie zehn Kilo zugenommen hat und dies auch gehalten hat.

    Ähm, dass war dann aber keine echte Magersucht. So nebenbei. Das war vielleicht ein Weg dahin, aber jemand der wirklich magersüchtig ist, der scheitert schon daran zunehmen zu wollen.

    Das stimmt, danae. Aber sie hat nur neununddreißig/vierzig Kilo gewogen, bei 163 und sie hat das nicht eingesehen, egal, was andere gesagt haben. Gemerkt hat sie es erst, als sie in Kleidergröße 32 nicht mehr hineingepasst hat. Da ist bei ihr mit einem Schlag der Schalter umgelegt worden. Ich denke schon, dass das eine echte Magersucht gewesen ist, aber dass sie so schnell hat Umdenken können, ist tatsächlich eher untypisch, aber ich denke, auch wiederum sehr individuell.

    Na ja, es kann ja auch einfach eine Körperbildstörung gewesen sein. Gibt es häufiger, man nimmt sich dann stark abweichend von der Realität wahr oder interpretiert was man sieht sehr anders als die Umwelt. Das gibt es natürlich auch bei essgestörten Menschen, aber bei weitem nicht nur. Das Schlüßelelement einer Magersucht ist ja der unbedingte Willen so schlank zu sein und sich weiterhin zu dick zu finden, egal wie dünn man ist. Man ist süchtig nach dem Kick den Hungern im Kopf macht, hat ein total verschobenes Ideal (riesiger Kopf im Vergleich zum Körper z.B.) und man ist NIEMALS dünn genug.


    Anders als die TE hier zum Beispiel hat man Hunger, enormen Hunger. Dem gibt man nur nicht nach, ganz egal wie sehr es weh tut. Klar irgendwann lässt das Hungergefühl für eine Weile nach und man gerät ins Hungerhigh, aber das sind immer nur Phasen. Dann kommt der Hunger wieder, man "besiegt" ihn und damit sich und dann wird man wieder eine Weile high.


    Also nicht jeder Mensch der sich nicht richtig wahrnimmt und eine Weile lang einfach den Bezug zum Gewicht verliert ist Magersüchtig. Das kann einfach eine Frage der Gewohnheit sein. Man sieht sich selbst ja täglich und da kommt einem das nicht so schlimm vor. Wenn man dann bei einer Kleidergröße einen Schreck bekommt, spricht das klar gegen eine Magersucht, denn jemand mit Magersucht weiß genau wieviel Millimeter noch bis zur nächst kleineren Größe fehlen.