Anorexie - Klinik Essensplan einhalten

    Hallo Leute,


    Ich bin nun seit fast 3 Wochen wegen Anorexie in einer Klinik. Ich bin 14, 167cm groß und angekommen mit 34kg. Mir wurde dann sofort ein Plan von 1800kcal verordnet, was sehr schwer war, weil ich mich ca. einen Monat vor meiner Aufnahme mit höchstens 500kcal innerhalb dieser 4 Wochen 5kg runtergehungert habe. Jedenfalls hatte ich dann hier sofort starke Gewichtssprünge und bin jetzt schon bei 38 kg! Das heißt, ich habe pro Woche immer 1,5kg zugenommen mit meinem Essensplan und das, obwohl ich auf dem Zimmer heimlich Übungen mache und mein Plan auf 1650kcal vermindert wurde. Seit einer Woche habe ich so Angst vorm nächsten Wiegen, dass ich bei den Mahlzeiten nur noch schummele und mir einiges in die Taschen stopfe und trotzdem nehme ich weiterhin so stark zu, obwohl ich mich bewege und weniger esse als mein ohnehin schon reduzierter Plan vorschreibt. Ich bin am verzweifeln, weil ich zwar zunehmen möchte, aber nicht so schnell und obwohl ich mich so "anstrenge" habe ich nach 3 Tagen immer 700g mehr drauf!


    Kann mir irgendjemand helfen? Ich bin total fertig :(


    Alles Liebe

  • 8 Antworten

    Nee, kann dir keiner hier. Sprich mit deinen Ärzten/Therapeuten in der Klinik.


    Was ist dein Wunschgewicht /Normalgewicht? Das solltest du erst mal erreichen und dann darüber nachdenken, wie du es halten kannst.


    In der Klinik wird man das alles mit dir besprechen , was gesunde Ernährung ist etc.


    Dass Magersucht oft zum Tode führt, weist du?

    Willst du jetzt Ratschläge wie du durch Lügen und Betrug dein Ziel weiterverfolgen kannst, deinen Körper zu zerstören, damit du auf krankeste Weise mit deiner Umgebung zu kommunizieren oder dich selber auf eine kranke Weise fehlwahrehmen kannst?


    Falls du nochmal irgendwie einigermaßen gesund=lebensfähig wirst und mit deinem Körper leben willst und Sachen machen willst, die man als Mensch gerne machen will, dann wäre es schade wenn du dann feststellst, dass du deine Organe geschädigt hast.


    Dieses Gerede kommt supernarzisstisch, kokett, zynisch und manipulativ rüber.


    Du hast echt Probleme aber im Kopf, nicht mit dem Körper.


    Also gute Besserung, könntest du (glaube ich) gebrauchen.

    Warum eigentlich das Reden darüber, was die anderen machen und das Vergleichen mit ihnen? Bist du krank aus Neid?


    Du bist du und du musst nicht genauso wie andere sein, oder genau anders sein, oder immer auf das Geschwätz von anderen hören wenn es dich stört.


    Du hast ja kaum mal angefangen zu leben.


    Ich hab auch einen großen Widerwillen und leide unter vielem, und hab mich fast selber kaputt gemacht. Aber von dir hätte ich noch was lernen können, wenn man das so nennen kann.


    Ich hoffe du denkst nach und kommst auf bessere Ideen, wie du dein eigenes Leben leben kannst.

    Wenn du kaum zunimmst wird das auch auffallen. Ich hoffe, du hast auch eine Therapie. Sprich an, dass du nicht so schnell zunehmen möchtest. Dann wird dir - hoffentlich - jemand klar machen wieso diese Kalorienanzahl notwendig ist.

    Liebe Martens, sei doch froh, dass Du zunimmst! Und versuche, nicht vorzurechnen, wie viel das pro Woche ist. Dein Ziel ist, auf das gesunde Gewicht zu kommen. Du hast Engel gehabt, dass dein Körper die Nahrung verwertet und du zunimmst.


    Besprich deine Sorgen mit deinen Ärzten, dir wird geholfen, ganz sicher! 1650 kcal ist eine sehr gute ausgewogenen Kost. Sei froh, dass dein Körper das annimmt.

    Der Faden wird an dieser Stelle geschlossen.


    Dieses Forum hat bezüglich der Veränderung einen klaren Standpunkt. Wir bieten Menschen mit Sorgen und Problemen eine Anlaufstelle, allerdings ist es Voraussetzung, dass auch ein Wunsch besteht, sein Verhalten zu ändern, sowie die erforderliche Krankheitseinsicht.


    Ohne einen solchen deutlich erkennbaren Wunsch kommt jede Diskussion der Verharmlosung eines gesundheitlich schädigenden Verhaltens gleich, und das ist hier im Forum nicht erlaubt.


    Siehe Forumsregeln


    Wenn Frau Martens bereit ist ihr Verhalten zu ändern, sich auf die Therapie einlässt, der Wunsch und der Wille zur Veränderung gegeben ist, dann können wir über eine Reaktivierung des Fadens sprechen.