BMI 11 - Was tun?

    Eine Angehörige von mit hat starkes Untergewicht, aktuell mit einem BMI von etwa 11. Sie möchte sich in einer psychosomatischen Klinik behandeln lassen. Das Problem ist, dass diese Kliniken in der Regel einen BMI von mindestens 12 bis 13 für die Aufnahme voraussetzen.


    Kennt ihr eine Möglichkeit ihr trotzdem zu helfen? Gibt es Kliniken, die auch solche "Extremfälle" aufnehmen?

  • 5 Antworten

    BMI 11 heißt in der Regel Krankenhaus, Mangensonde und Verlegung in eine psychosomtische Klinik sobald der erforderliche BMI erreicht ist.


    Ich habe einmal in meinem Leben eine Patientin mit einem BMI von 10,8 kennengelernt und sie war dermaßen abgemagert und schwach, dass sie weder alleine laufen, noch sitzen oder sich versorgen konnte.


    Ich bezweifel also, dass deine Angehörige, sollte sie über 18 sein, in der Lage ist in ihrer jetzigen Verfassung in eine psychosomatische Klinik kann.

    Das Problem ist, dass sie erst vor ein paar Tagen aus einem Krankenhaus entlassen wurde. Zuerst haben sie sie mit einem Tropf am Handgelenk ernährt, was jedoch zu einem starken Natriummangel führte. Sie musste daher einige Tage auf der Intensivstation verbringen wo sie Elektrolyte und eine Nasensonde bekam.


    Nachdem sie wieder auf die Normalstation kam meinten die Ärzte das einzige was jetzt noch hilft sei Essen. Sie wurde mit der Empfehlung entlassen täglich zusätzlich Trinknahrung (z.B. Fresubin) zu trinken, wurde jedoch im Krankenhaus nicht weiter behandelt/ aufgebaut.

    Zitat

    Nachdem sie wieder auf die Normalstation kam meinten die Ärzte das einzige was jetzt noch hilft sei Essen. Sie wurde mit der Empfehlung entlassen täglich zusätzlich Trinknahrung (z.B. Fresubin) zu trinken, wurde jedoch im Krankenhaus nicht weiter behandelt/ aufgebaut.

    Scheint mir eine Klinik gewesen zu sein, Kleinstadt oder so, mit Ärzten, die woanders nix mehr werden....


    Null Kompetenz. Null Ahnung. Iss, Mädchen iss. Klar doch. Das kommt an. ":/