• Hilft einem der Arzt beim Abnehmen trotz Untergewicht?

    Guten Tag liebe Community, Hätte da mal eine Frage, vielleicht hat jemand damit Erfahrung. Hilft einem der Arzt auch beim Abnehmen, wenn man bereits leichtes Untergewicht hat (also in meinem Fall 52 kg bei 175 cm, BMI ca. 16-17). Würd gern auf 48 kg. Mein Freund meinte ich kann da ruhig hingehen. Ich glaube eher das mich der Arzt auslachen wird .. Wie…
  • 160 Antworten

    Herzlichen glückwunsch du hast deine werte verfälscht.


    Man muss vitamine 1 woche vor blut entnahme absetzen un fen echten status des körpers zu sehen.

    Wenn es dir Wurscht ist, warum bist du dann zum Arzt? (Zumal diese ganzen Tabletten aus der Drogerie 0 bringen).


    Ich bezweifle aber ohnehin, dass er einen Vitamin-Check gemacht hat? Denn der kostet Geld.


    Im Endeffekt willst du also einfach nur Tabletten gegen irgendwelche Mangelerscheinungen?

    Da diese Frage noch nicht direkt gestellt / beantwortet wurde (oder ich es überlesen habe) frage ich einfach mal ganz direkt:


    RockIT, was genau geht dir dabei durch den Kopf? Ich mein, schauen wir uns doch einfach mal die greifbaren und unverfälschten Fakten an:


    - Dein Freund möchte nicht dass du weiter abnimmst.


    - Der Umstand dass deine Beine dir nicht gefallen hat genaugenommen rein garnichts mit deinem Körpergewicht zu tun.


    - Dein Körper selbst gibt dir deutliche Anzeichen dafür dass das was du da machst absolut nicht gut ist.


    - In deinem "Abnehmwahn" nimmst du anscheinend sogar Haarausfall und andere ernste Folgen und Konsequenzen in Kauf.


    Bist du wirklich der Meinung dass es das Wert ist? Deinen Körper systematisch zu schädigen / zu zerstören, einfach nur damit du weniger wiegst? Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt kommt übrigens auchnoch das optische hinzu, denn "schöner" oder "attraktiver" wirst du dadurch keinesfalls. Selbst wenn wir vom Klichee "Männer stehen auf dünne Frauen" ausgehen, so liegen Welten zwischen "Dünn" bzw "Sportlich / definiert" und "Klappergestell" bzw "eindeutige Mangelerscheinungen". Die Zahl der Männer die auf extrem dürre Frauen stehen denen u.a. auchnoch die Haare ausfallen dürfte überschaubar gering sein.


    Daher frage ich nochmal: Ist es dir das wirklich Wert? Würdest du wirklich einen nachhaltig geschädigt und verunstalteten Körper (klingt hart, aber nüchtern betrachtet ist es unterm Strich genau das) in Kauf nehmen nur damit du "etwas weniger wiegst"?


    Falls deine Antwort "Ja" ist kann ich nur sagen: Du solltest dich tatsächlich darum bemühen eine Therapie wegen Magersucht zu beginnen. Denn dass hat absolut nichtsmehr mit einem gesunden Verhältnis zum eigenen Körper zu tun.

    Zitat

    Die Zahl der Männer die auf extrem dürre Frauen stehen denen u.a. auchnoch die Haare ausfallen dürfte überschaubar gering sein.

    Jupp. Plus Zahnfleischrückgang, Gelenkschmerzen, Frieren etc. Unternehmungen irgendwann (oder jetzt schon?) nicht mehr möglich, da die kleinste Anstrengung sofort ermüdet oder umkippen lässt.


    Ich kenne erstaunlicherweise genau einen Mann, der sich exakt so eine Frau ausgesucht hat. Mein Ex-Schwager. Er brauchte dringend jemanden, der eigene Probleme hat und ihm seine lässt. Diese beiden haben sich gesucht und gefunden. Jeder der beiden lebt seine Erkrankung aus und lässt den anderen komplett in Ruhe in seiner Welt.


    Recht regelmäßig wird der Alltag unterbrochen durch zwangsläufige Klinikaufenthalte, wenn der Körper einmal mehr komplett versagt. Da alle Ärzte/Psychologen für Scharlatane gehalten werden, beschränkt sich der ganze "Erfolg" aufs kurzfristige Aufpäppeln, um dieses wahnsinnig bereichernde Leben noch ein wenig zu verlängern.


    Der Ehemann ist gar nicht böse über die Klinikaufenthalte. Kann er doch dann tagelang in der Spielothek versinken, ohne dass Ehefrau über das ausgegebene Geld meckert. Win-Win, nech? %:|


    Sie lieben nicht sich, sondern die Tatsache, dass sie so niemals vom anderen konfrontiert werden können und in ihrem ungesunden Zustand unbehelligt verharren dürfen (bis dass der Tod sie irgendwann scheidet).


    Mit einem Miteinander hat das nichts zu tun. Sehr gruselig, das anfangs sehr nahe und jetzt über die Jahre mit viel Abstand mitzuverfolgen. Ein gesunder Partner macht so etwas definitiv nicht mit.


    Also RockIT, wenn Du das so möchtest, dann führe so ein Leben. Du bist erwachsen. Du hast jederzeit die Wahl, etwas ändern zu wollen oder weiter Kilos auf der Waage runter zu zählen für Nichts.


    Man möge mir verzeihen, dass ich aufgrund erwähnten Paares da etwas abgehärtet bin. Mein Mitgefühl bekommt wirklich jeder, bei dem Veränderungswille erkennbar ist.


    Jemand, der so offensichtlich nichts ändern möchte wie Du - oh, wie mich dieses Blabla des Selbstbetruges über die Jahre anödet, immer dieselbe Leier - braucht kein Mitgefühl. Dem gehört die Bühne entzogen, bis echte Einsicht da ist.

    Zitat

    Jemand, der so offensichtlich nichts ändern möchte wie Du - oh, wie mich dieses Blabla des Selbstbetruges über die Jahre anödet, immer dieselbe Leier - braucht kein Mitgefühl. Dem gehört die Bühne entzogen, bis echte Einsicht da ist.

    :)^


    Sehe ich auch so. RockIt kann meiner Meinung nach nichts dafür, dass sie sich so verhält, wie sie es tut. Sie ist krank, eben süchtig und sich da alleine raus zu kämpfen ist so gut wie unmöglich.


    Im Moment habe ich aber den Eindruck, dass sie die Kommentare hier als Bestätigung nutzt, dass sie ja wirklich ganz schön dünn ist und ihrem Ziel richtig dünn zu werden immer näher kommt. Und dass sie die Aufmerksamkeit und Besorgnis genießt.


    Und so lange das so ist, sehe ich keinen Sinn darin, ihr immer wieder das selbe zu sagen.


    Wenn RockIts nächste Umgebung ihr nicht helfen kann, dann können fremde Menschen in einem Forum es erst recht nicht.

    Die Diskussion bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Wir halten die fehlende Krankheitseinsicht und das damit verbundene Ausleben bedenklicher Verhaltens- und Denkweisen für nicht hilfreich und haben die FS gebeten, sich erst einmal Hilfe im RL zu suchen.