• Kampf gegen die Magersucht

    Hey! Ich hab mal eine Frage an Euch und vielleicht kennt sich da jemand mit der Sachlage etwas aus. Bei Google konnte ich nicht wirklich was Zutreffendes finden, weil es da meistens um die Verbeamtung ging. Also ich bin 18 Jahre alt, seit 4 Jahren magersüchtig und momentan leider in einem schlechten Zustand.. Rückfall :°( Naja, in der Schule wurde ich…
  • 4 Antworten
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    Hmm.. also momentan bin ich essenstechnisch auch sehr durcheinander und erbreche ziemlich oft um mich nicht zu ritzen.. als Art Selbstbestrafung.

    Das wird mit dem Abistress nicht einfacher (ich habe mein Abi unter Antidepressiva und Schlafmitteln geschrieben, also ich hatte Stress) und wird eher dazu führen, dass du noch mehr erbrichst. Wenn du das auf 10 Monate hochrechnest, plus Steigerung durch Eigendynamik (so war es zumindest bei mir), dann hast du danach auch noch eine kaputte Speiseröhre, kaputte Zähne und wenns dumm läuft gleich noch Herzrhytmusstörungen. Was ich an deiner Stelle machen würde, ist auf den Lehrer zuzugehen und zu sagen, dass du gerne Hilfe annimmst, aber das du möchtest, dass ab jetzt mit dir gesprochen wird und nicht über dich. Und dann alles weitere so planen, dass du dich eingebunden fühlst.

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    irgendwie fehlt immer noch das genaue gewicht und ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass jemand mit einer so ausgeprägten magersucht sein gewicht nicht genau kennt

    Genau den gleichen Gedanken habe ich auch. Äpfelchen, du scheinst ja deinen Körper ganz genau zu beobachten, weißt, wie viel Wasser sich wie auf dein Gewicht auswirkt, was Salatblätter bewirken etc. Ich kann es nicht glauben, dass du dein aktuelles Gewicht nicht weißt.

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    Hier passiert gerade viel zu viel und das ist mir auch zu viel.

    Dann such dir Hilfe und Unterstützung. Es klingt für mich nicht so, als hättest du noch alles unter Kontrolle.

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    Heute war ein bescheuerter Tag..


    Erst hab ich einen Naturjoghurt gegessen, der blieb auch drin.


    Mittags dann noch Salat und einen Toast, blieb allerdings nicht drin.


    Trinken weiß ich nicht, weil ich eben erbrochen habe..


    Drin geblieben sind aber bestimmt 300ml.


    Und dazu 1 Stunde Sport.


    Ich weiß nicht, was ich mir erhoffe. Das ist so ein Zwiespalt. Einerseits dünn sein, andererseits will ich auch wieder mit Freunden was unternehmen können ohne Angst haben zu müssen, dass die auf die Idee kommen könnten was zu essen und dann überlegen zu müssen, wie ich das am Besten wieder loswerde.


    Ich will auch mal auf Partys ausgelassen sein und nicht im Kopf planen, was ich mache, wenn ich nach Hause komme, ob ich das Trinken noch aus mir bekomme oder ob ich stundenlang rennen muss..


    Ich hab auch mit meiner Mutter über die Therapie geredet (mach ich sonst nie) und dass ich evtl. wieder abbrechen möchte, weil ich das Gefühl habe, dass es nichts bringt.


    Sie hat Bedenken, dass die Krankenkasse eine neue irgendwann nicht mehr genehmigt, wenn ich so oft abbreche. Beim ersten Abbruch war allerdings noch gar kein Antrag gestellt, das war noch während den Probesitzungen und jetzt gerade kam gerade der Bescheid, dass die Kurzzeittherapie genehmigt wird...

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    Nein, nicht genau BMI 15. Also ich schwanke so zwischen 48kg und 52kg. Manchmal auch noch mehr (hab mich vorhin verrechnet bei BMI 16,1). Manchmal rechne ich allerdings auch mit Größe 177cm, manchmal 176cm.


    Ich sollte mich morgen mal genauer messen...


    Und nicht nach einem langen Tag mit dem schweren Schulranzen..

    Seit wann hast du denn den "Rückfall"? Ein Joghurt, Salat, Toast (wobei Salat und Toast ja nicht drin geblieben sind) ist eindeutig zu wenig und das wird dir dein Körper auch bald zeigen.

    Nein, am frühen Abend.. das eben war darauf bezogen, dass ich es halt wieder erbrochen habe.. nicht auf den Zeitpunkt bezogen..

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    Hast du nicht morgen Schule? Ist schon so spät....


    Geh' jetzt ins Bett, morgen früh zur Schule und dann bespreche alles mit deiner Mutter oder irgendeiner Vertrauensperson. Hast du vielleicht eine gute Freundin? Dann bitte sie, dir zu helfen.

    Letzte Maiwoche war Klassenfahrt, da eben nur die paar Nudeln oder Salatblätter.


    Dann zu Hause eher intensiveres Erbrechen oder gar nichts essen..


    Am Wochenende das erste Mal seit langem wieder Abführmittel – ich dachte, ich wäre davon los – wobei ich Panik bekommen hab, dass ich sterben könnte, weil das ja total entwässert und viele von den viel zu vielen Tabletten (ich weiß nicht, was mit mir los war gleich wieder mit so vielen einzusteigen) wieder rausbekommen hab, sodass die Wirkung fast null war.

    Zitat

    Nein, am frühen Abend.. das eben war darauf bezogen, dass ich es halt wieder erbrochen habe.. nicht auf den Zeitpunkt bezogen..

    Ach so.

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    Ja, hab morgen Schule, aber bin noch am Lernen..


    Kolloquium von der Facharbeit..


    Ich schlafe aber sowieso mittags. Bin ein Nachtmensch und kann nur im Dunkeln lernen oder Sport machen und so

    Wie gesagt, mit meiner Mutter kann ich nicht reden, die ist die Woche nicht da und wir haben in dem Punkt Essen auch ein sehr schlechtes Verhältnis.


    Eine Freundin und Vertrauenslehrer hab ich schon, aber die wollen eben auch Klinik..


    Verständlich, dass mich niemand ermutigt so weiterzuleben..

    Hör' auf mit Sport.

    Zitat

    Eine Freundin und Vertrauenslehrer hab ich schon, aber die wollen eben auch Klinik..

    Ja und das ist auch richtig so.


    Hast ne PN.

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