Warum nehme ich einfach nicht zu?! Bin langsam am verzweifeln

    Hallo liebe Leute:)


    Bin neu hier und weis gar nicht wie das richtig läuft deswegen schreibe ich einfach mal drauf los.


    Ich bin schon immer untergewichtig gewesen, seit ich geboren bin. Ich habe als Kind nicht so viel gegessen, das hat sich aber mit ungefähr 12 verbessert und seitdem esse ich eigentlich komplett normal. Nur nehme ich einfach nicht zu. Ich bin 22 und 1,63m groß und wiege dabei 46kg. Ich bin nicht knochig ich bin einfach schmal gebaut von den gelenken und einfach sehr sehr schlank. Es stört mich trotzdem so dünn zu sein, alleine die Kommentare das man doch mehr essen solle und das man ja gleich vom Fleisch falle sind schlimm, aber nicht der einzige Grund. Ich fühle mich einfach nicht wohl ich möchte einfach zunehmen, wenigstens auf 52kg schaffen. Ich esse 3mal am Tag meistens sind 2 Mahlzeiten davon warm und zwischendurch gönne ich mir auch mal ein Snack.. Ich habe schon mal mit einer app kalorien gezählt und komme am tag ca. Auf 2300 kcal war schon ziemlich gut ist. Aber ich nehme einfach nicht zu.. Warum? Kann mir jemand helfen?

  • 71 Antworten

    Hi,


    So pauschal antworten geht nicht :-)


    Die Frage ist ja, wie sieht dein Tag aus, bewegst du dich sehr viel bzw machst du Sport?


    Du musst als erstes Mal berechnen, wieviel kcal dein Körper täglich mindestens benötigt.


    Wenn du zeit.b. diese 2300 kcal benötigst, dann wirst du nicht zunehmen.


    Wenn du zunehmen möchtest, dann brauchst du ja einen Überschuss an Kalorien.


    2300 kcal sind sehr schnell erreicht, nur mal so nebenbei. Vielleicht brauchst du viel mehr.


    Wenn nicht, dann könnte z.b. ein Problem mit der Schilddrüse bestehen.

    Das Problem ist eine Art unsichtbarer Stellschraube im Körper, welche Dein Gewicht (noch) stabil hält, und zwar auf einem Dir nicht genehmen Level.


    Was Du als nächstes versuchen kannst ist, per Muskeltraining (Beugen, Heben, Ziehen, Drücken) an dieser Stellschraube zu drehen. Dass dieses passiert, bzw WENN (!) dieses passiert, dann wird sich das zuerst in einer starken Zunahme des Hungers auswirken, welcher eine erhöhte Bereitschaft Deines Körpers anzeigt, Nährstoffe in den Aufbau von Muskulatur zu stecken. Wenn das alles nicht passieren wird, ja dann schade. Ich war als junger Erwachsener in der gleichen Situation, und könnte ich die Zeit zurückdrehen, dann hätte ich mir einen personalen Trainer engagiert und dem gesagt "der Deal kommt nur dann zustande, wenn Du mir 10 kg Muskelmasse mehr glaubhaft machen kannst, und ich werde im Gegenzug ALLES dafür tun, was dafür erforderlich wird."

    Muffily

    Dann können wir uns ja zusammentun. ;-) Ich wiege 46 kg bei 165 cm Körpergröße. Ich war immer knabenhaft, wenigstens hatte ich immer einen runden Popo. Vorne rum war und ist aber ziemlich Ebbe.


    Wir Menschen sind nun mal unterschiedlich. Ich muss Dir ehrlich sagen, wären die anderen Leute mit ihren Kommentaren nicht, wäre ich mit ca. 50 kg vollauf zufrieden. Soviel wog ich noch vor 1,5 Jahren. Dann kamen etliche sehr schwere Erkrankungen, und nun habe ich massive Probleme, wieder auf mein altes Gewicht zu kommen.


    Inzwischen sage ich mir, dass mir meine Leistungsfähigkeit viel wichtiger ist. Sie ist nämlich wieder da. Knochig bin ich zum Glück auch nicht mehr. Vergangenen Sommer wog ich nur noch schlappe 43 kg, da war ich wirklich grausam knochig und auch nicht leistungsfähig. Aber selbst damals erteilte mir mein Hausarzt ein Wiegeverbot, weil er der Ansicht ist, dass ich einfach 1-2 Jahre Zeit brauche, bis sich alles wieder einpendelt.

    Das stimmt, wer 1)eine Frau ist, 2)ein hübsches Gesicht mit einem kleinen süßen Näschen hat, bei dem ist es total egal, ob der - ich meine DIE - eine dicke fette Qualle mit 150 kg oder aber ein unternährt aussehendes Mäuschen mit 40 kg ist.


    MARK MY WORDS!

    Ich habe eine ähnliche Figur, 48kg auf 165cm


    Auch ich kenne die Kommentare , ich sollte mal mehr essen, mich müsste man mal füttern.....


    Ich fühle mich allerdings wohl mit meiner Figur, bin mit mir und meinem Körper im reinen


    und ich konter, weil ich es wirklich übergriffig finde ungefragt solche Äussereungen zu hören , komischerweise oft von Frauen die selber eher dick sind, vileicht ist es Neid ?


    da ich trotz meines geringen Gewichts fit bin ist es eben einach okay, ich bin so wie ich bin


    von daher kann ich dir leider keinen Tipp geben wie du zunehmen könntest ausser das was kam mit Muskelaufbau


    jetzt zu verkrampft auf das zu schauen was du isst und wie viel, davon würde ich sogar abraten, weil das den Fokus so sehr auf essen lenkt


    ich habe mir noch nie im meinem Leben Gedanken darüber was und wie viel ich esse, vileicht ist es das sogar, was sehr schlanke Menschen haben eben einfach den ganz unverkrampften Umgang mit nahrung


    essen wenn man Hunger hat, nichts essen wenn man satt ist


    ich vertraue meinem Körper das er sich holt was er braucht

    Hallo,


    ich bin 1,70 m und wiege aktuell 48,5 kg. Auch ich war als Kind schon dünn. Meine Geschwister und Eltern sind bzw. waren ebenfalls schlank. Eine gewisse erbliche Veranlagung ist eindeutig vorhanden.

    Viele Jahre habe ich versucht, zuzunehmen. Das mache ich auch heute noch, aber inzwischen ist es durch verschiedene Intoleranzen und eine schwere exokrine Pankreasinsuffizienz deutlich schwerer geworden. Typische "Dickmacher" kann ich gar nicht mehr zu mir nehmen. Im Gegensatz zu früher, wo ich noch alles essen konnte und trotzdem dünn war, fühle ich mich heute schnell müde, kaputt und ausgelaugt. Da das kein Dauerzustand sein kann, habe ich mir angewöhnt, zusätzlich zur normalen Nahrung Fresubin zu trinken. So kann ich mein Gewicht immerhin halten.

    Blöde Sprüche muss ich mir schon mein ganzes Leben lang anhören. Je nachdem, von wem es kommt, erkläre ich die Situation oder kontere durchaus auch mal sehr böse. Eine wildfremde sehr dicke Frau hat mich mal im Vorbeigehen als magersüchtig bezeichnet. Da hab ich mich umgedreht und gesagt, ich wäre krank und gefragt, was ihre Ausrede für ihr Übergewicht ist. Eine Antwort blieb aus. Aber ich hoffe, sie hat wenigstens begriffen, dass dünne Menschen nicht immer freiwillig so aussehen und gemerkt, wie übergriffig und unmöglich ihre blöde Aussage war.


    Wenn du wirklich ernsthaft zunehmen möchtest, versuch es mit Sport bzw. Muskelaufbau und erhöhe deine Kalorienzufuhr. Man sagt, für 1 Kilo Gewichtszunahme benötigt man ca. 7000 kcal pro Woche. Also zusätzlich. Als Snack zwischendurch eignen sich Nüsse.


    Gruß

    BillyNik

    Guten Morgen. Mir geht es genauso. Ich bin 163 gross und wiege zwischen 47 und 49 Kilo. Es pendelt. An manchen Tagen kann ich nichts essen weil ich keinen Hunger habe an anderen ess ich einen ganzen Kuchen allein. Ich würde auch gerne zunehmen. Nur so ein bisschen aber meine Waage sagt immer nö gibt es nicht. Dieses fresurbin habe ich auch zu Hause. Muskelaufbau sollte ich auch schon machen und für Magersüchtig wurde ich auch schon gehalten. Nervt!

    Wenn es bei dir normal ist und du keine Probleme dadurch hast, würde ich nicht krampfhaft versuchen etwas zu ändern. Dumme Sprüche endweder ignorieren oder kontern.


    Ich versuche auch gerade die 50kg zu erreichen, bei 1,73m. Wie BillyNik habe ich Intoleranzen, die ein spontanes vollfresse mit Junk Food leider vermeiden. Oder sowas wie einfach nur mit Kollegen in der Kantine essen.Dann noch neidische übergewichtige Kolleginnen und man hat seinen Ruf weg.

    Mir geht es auch ähnlich! Ich war, so wie meine Eltern und Brüder, schon immer sehr schlank. Zum Teil liegt es aber wohl auch an den Hormonen, z.B. Östrogen. Als ich in der Pubertät war, (ziemlich spät, bei meiner ersten Regel war ich knapp 16) sah ich auch wie eine Bohnenstange aus, obwohl ich damals noch viel Süßigkeiten gegessen habe. Zwischen 25 und 45 hatte ich dann immer mein Wohlfühlgewicht von 58-60 kg. Tja, und seit ich in den Wechseljahren bin, geht mein Gewicht wieder runter...:-(":/

    Muffily, hast Du es schon einmal mit der Pille versucht? Als ich damals anfing, die Pille zu nehmen, habe ich etwas zugenommen und auch etwas weiblichere Formen bekommen...

    Leider geht es mir jetzt genau wie JessySlytherin und BillyNik, von Kalorienbomben nehme ich nicht zu, sondern mir wird übel! In den letzten Jahren habe ich so einige Lebensmittelunverträglichkeiten bekommen, und die Fettverdauung funktioniert auch nicht mehr so gut...Manchmal beneide ich schon meine etwas mollige Freundin! Die kann auch mal auf eine Mahlzeit verzichten, wenn sie krank ist oder einfach zu faul zum Kochen ist! Außerdem friert sie auch im Winter nicht so leicht...

    Vor zwei Jahren der Knaller: nach einer (echten) Grippe bekam ich mal von einem Security-Typen einen Platzverweis auf dem Hauptbahnhof! Der hielt mich offensichtlich für einen Junkie....:|N

    Momentan bin ich bei knapp 51 Kilo ( 169 cm)und finde mich langsam damit ab. Es bringt wirklich nichts, sich Lebensmittel reinzuquälen, die man nicht verträgt! Im Gegenteil, dadurch verliert man nur die Freude am Essen!

    In einem alten Gesundheitsbuch aus den 1930ern hab ich den klugen Satz gelesen:

    Zitat

    Aus einem Rennpferd kann man keinen Ackergaul machen!:-D

    *:)

    Ich bekenne mich auch dazu, ein Knochengerüst zu sein. War schon immer sehr schlank, daran hat auch die berühmte "Fettfalle 40" nichts geändert. Die Wechseljahre auch nicht. Wiege aktuell knapp 46 kg bei 1.63 cm.


    Seit einigen Monaten trainiere ich im Fitness-Studio. Beim letzten Wiegen hat sich herausgestellt, dass durch das Training alles weniger wurde - Gewicht, Fettanteil, Muskelmasse (???). Trotzdem haben sich zumindest meine Oberarme/Schultern positiv verändert. Früher nur dünn, jetzt dünn und muskulös. Immerhin etwas!


    Muffily, warum möchtest du unbedingt zunehmen?


    Schau dir doch mal die vielen übergewichtigen Menschen an. Was denkst du, wie viele gerne so dünn wären wie du! Das ist doch ein großer Vorteil von uns Dünnen: Wir müssen nicht bei jedem Schritt kiloweise Fett herumtragen.


    Ja, ich geb`s ja zu, ein paar Kilo mehr hätte ich auch gerne. Aber nicht "mit Gewalt". Lieber zu dünn als zu dick. Leider werden Dünne oft regelrecht diskriminiert. Sprüche wie "Iss doch noch etwas. Du kannst es doch vertragen." oder "Du bist aber arg dünn.", sind zwar gewiss nicht böse gemeint, aber manchmal eben auch nervig. Ich sage ja auch nicht zu dickeren Leuten: "He, meinst du nicht, dass ein Stück Torte genug wäre?" oder ähnliches.


    Aber ich komme ganz gut damit klar, dünn zu sein.

    Und wenn mir jemand blöd kommt, sage ich meinen Lieblingsspruch:


    "Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft."

    mein Sohn war immer untergewichtig. Jetzt 54kg bei 185cm.

    Mehr essen hilft offensichtlich nicht, da er nie damit aufhört. Geht man mit ihm essen, bestellt er sich ein Riesenportion und geht danach Döner essen. Geht man einkaufen, ist am nächsten Tag der Kühlschrank leer.

    Eiweissgetränke wurden auch probiert.


    Er geht auch ins Fitnessstudio. Ausser mehr Muskelmasse was sein Knochen kaschieren, ist wenig passiert.

    Aedgiva schrieb:

    In den letzten Jahren habe ich so einige Lebensmittelunverträglichkeiten bekommen, und die Fettverdauung funktioniert auch nicht mehr so gut...

    Funktioniert bei dir die Bauchspeicheldrüse auch nicht mehr richtig?


    Mich würde nämlich brennend interessieren, ob es einen Zusammenhang zwischen den Intoleranzen und der Pankreasinsuffizienz gibt. Aktuelle Diagnose lautet "Idiopathische exokrine Pankreasinsuffizienz".

    BillyNik, als ich vor 1 Jahr die letzte Blutuntersuchung hatte, waren meine Werte wohl in Ordnung! Aber nächste Woche habe ich einen Termin beim Endokrinologen, und da möchte ich meine Bauchspeicheldrüse auch noch mal checken lassen.

    Beim Ultraschall hat mir einmal ein Gastroenterologe gesagt, meine Bauchspeicheldrüse würde „komisch“ aussehen...??? Aber weil die Werte damals okay waren, habe ich nicht weiter darüber nachgedacht.

    Und Du hast also Lebensmittelunverträglichkeiten durch eine Pankreasinsuffizienz? Das hört sich ja nicht gut an! Bekommst Du Medikamente dafür, und helfen die auch?

    *:)