Abtasten des Hodens

    Hallo zusammen!


    Ich schreibe dieses Thema einfach mal hier in Urologie, weil ich mir nicht ganz sicher war, wo es hingehört.


    Ich wollte einfach mal fragen, worauf man beim Abtasten des Hodens achten muss? Ich taste den relativ regelmäßig ab und war auch gestern erst beim Urologen zum Durchchecken. Der meinte zwar es sei alles okay, aber da ich selbst ein totaler Hypochonder bin, wüsste ich auch gerne selbst, worauf man achten muss. Also auf welche Merkmale muss ich beispielsweise achten?


    Danke schonmal!

  • 10 Antworten

    Das habe ich leider vergessen.


    Und ich habe das jetzt mal nach dieser Anleitung gemacht und drehe gerade ein bisschen durch. Wie fühlt sich so ein Knoten an? Irgendwie fühle ich sowas komisches an meinen rechten Hoden. Aber ich war doch erst gestern beim Urologen! Kann der das übersehen haben? *hyperventilier*

    Sorry, dass ich schon wieder poste, aber wie ich bereits im ersten Beitrag beschrieb, bin ich ein ziemliecher Hypochonder!


    Ich war jedenfalls gerade duschen und habe meinen Hoden natürlich noch einmal abgetastet. Die Stelle, von der ich sprach, existiert auch immer noch. Kann mir jemand sagen, wie groß der Nebenhoden eigentlich sein sollte und wie er sich anfühlen sollte? Gibt es davon eigentlich einen auf jeder Seite oder ist der nur auf einer Seite? Kann total schlecht einschätzen, was ich da fühle.

    tralala7

    Zitat

    Kann der das übersehen haben?

    Nein!

    Zitat

    Also auf welche Merkmale muss ich beispielsweise achten?

    Darauf, dass der Urologe gestern gesagt hat, es sei alles in Ordnung. Dann ist es auch in Ordnung.


    Der Nebenhoden ist kein regelmäßiges "Stäbchen", sondern etwas lebend Unregelmäßiges. Da gibt es kleine Verdickungen u. ä., eine solche hast du gespürt.


    Im Übrigen ist der Nebenhoden sehr druckempfindlich, also nicht wieder anfangen zu rotieren, wenn du es geschafft hast, dass er beim darauf rumdrücken weh tut: Finger weg. Du hast die Bestätigung des Arztes, dass alles normal ist!


    Du kannst übrigens an praktisch jeder Körperstelle Missempfindungen auslösen, wenn du dich hypochondrisch auf sie konzentrierst. Also vergiss es und freue dich deiner Gesundheit.

    @ Aleonor:

    Nein, bin ich nicht. Habe nicht den Eindruck, dass es so krass ausgeprägt ist, dass es mein Leben sehr stark beeinflusst. Nur wenn ich akuten Verdacht hege, dass irgendwas sein könnte, überschlägst sich gerne mal mein Gehirn und ich gebe erst wieder Ruhe, wenn ich jeden erdenklichen Check habe über mich ergehen lassen.

    @ Veeb:

    Verstanden. Werde versuchen, das umzusetzen. Mal sehen, ob ich es aushalte. Theoretisch hätte ich die Möglichkeit am Montag nochmal den Arzt aufzusuchen, aber mal sehen. Danke jedenfalls.

    @ aug233:

    Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht wirklich, was du meinst.


    Wenn diese Hypochondrie nicht wäre, würde ich mir vermutlich einfach weniger Sorgen machen, wenn mein Arzt mir sagt, dass alles in Ordnung ist? Das ist aber leichter gesagt als getan.

    Ich möchte meine Frage mal neutral erklären: wenn ich mich ständig mit mir selbst beschäftige, also mit meinem körperlichen Zustand, dann ist diese Energie, die ich auf diese Aufmerksamkeit auf den Körper lenke, an anderer Stelle nicht vorhanden. Es gibt aber im Leben noch wesentlich mehr Dinge, als der eigene Körper: eigene Freizeitinteressen, sonstige geistige Interessen, kann jeder für sich aufzählen, was ihm da einfällt. Die treten in den Hintergrund, beschäftige ich mich nur mit mir selbst. Ich will dabei die Zeiten, die in Arztpraxen "versessen" werden gar nicht berechnen. Wenn ich also mit mir selbst nichts anfangen kann, dann ist eben die Gefahr, dass ich in der Beschäftigung mit meinem Körper einen Ausweg finde.


    Daher meine Frage: was wäre, wenn du kein Hypochonder wärst?