Zitat

    Zumal Katheter auch regelmäßig gewechselt werden müssen, lediglich Silikonkatheter können auch mal 4 oder 5 Woche liegen bleiben ...

    Dann hab ich wohl einen solchen. Die ärtzin meinte könnte bis zu 6 Wochen liegen.

    Zitat

    Doch darum geht es, denn je nachdem wie lange du noch gedachtest damit rumzulaufen muss ein suprabubische Katheter gelegt werden, einen der durch die Bacuhdecke in die Blase gelegt wird. Einer durch die harnröhre ist nicht zum Dauergebrauch gemacht aus oben genannten gründen und wegen des hohen Infektionsrisikos.

    OK, Danke.


    Es hat sich halt die Frage gestellt, Katheter raus und ein ständiges raus und rein riskieren oder ihn erstmal zu belassen. Es wurde von 2 Ärzten auf "vorerst belassen" entschieden.

    Zitat

    ja dann haben sie dich ja auch sicherlich über die Risiken aufgeklärt was passiert kann wenn ein Katheter Wochenlamg in der Harnröhre verbleibt ..

    Hm, nein. Es wurde gesagt, ein ständiges rein und raus sei wesentlich gefährlicher aufgrund von Infektions-u. Verletzungsgefahr.

    hmm...dein Muskel ist jetzt seit ner Woche lahmgelegt. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das gut sein kann. Ich befürchte du wirst echt Probleme bekommen, wenn der Katheter irgendwann rauskommt. Zumal deine Blase ja offentsichtlich jetzt schon abschaltet. :-/


    Ich hoffe dein Arzt weiß was er tut...also ich würde mir da, glaub ich, echt Sorgen machen.


    :)*

    Ich war heute nochmal bei meiner Urologin. Wir haben das Für und Wieder abgewogen und beschlossen, den Katheter, in meiner derzeitigen Situation zu belassen. Das sei auf jeden Fall am stressfreisten für die Blase und ich solle mir keine so grosse Sorgen machen. Wenn ich regelmässig ablasse, wird die Blase ihr Funktion nicht verlieren.

    @ Schwarzes Blut:

    Und, ist schon was dabei rausgekommen? Ich vermute bei mir ja fast auch, dass meine Blasenentleerungsstörungen von der Psyche kommen. Um organ. alles auszuschließen, habe ich übermorgen einen Termin beim Urologen zur Urodynamischen Untersuchung.


    Was mich aber ein bisschen verunsichert hat: Du hast trotz Blasenkatheter gemerkt, wenn du Pipi musstest? War das auch bei dem Blasenkatheter mit Beutel so? Als ich ein paar Tage nach meiner Darm-OP einen liegen hatte, habe ich nämlich nicht bemerkt, wenn ich musste (war so einer mit Beutel) – es lief einfach raus. Da bei der Urodynamischen Untersuchung auch einer gelegt wird, frage ich mich, ob ich es da merke, da man ja da sagen soll, wann man muss... ":/ Es ist zwar sicherlich ein anderer Katheter als ein solcher, den man nach OP' s bekommt, der bei der Untersuchung soll ja den Druck messen. Aber ich wollte mal wissen, ob es da irgendwelche Unterschiede gibt u. ob man immer mit einem Katheter merken müsste, wann man muss...


    LG! @:)

    Zitat

    Und, ist schon was dabei rausgekommen?

    Das war eindeutig psychosomatisch. Ich konnte als Kind schon immer nicht pinkeln, war daraufhin mal im Krankenhaus. Da haben sie so eine Untersuchung gemacht, wie sie bei dir ansteht. Ich musste auch vor aller Augen pinkeln. Naja, ich war 7, ist 30 Jahre her. Da wurde ein Katheter gelegt, dann die Blase mit Flüssigkeit gefüllt. Dann musste ich einhalten. Ich lag auf einer Liege. Dann hat man viel Papier untergelegt und ich musste pinkeln. Die haben das dann an einem Monitor verfolgt.

    Zitat

    Was mich aber ein bisschen verunsichert hat: Du hast trotz Blasenkatheter gemerkt, wenn du Pipi musstest? War das auch bei dem Blasenkatheter mit Beutel so?

    Ja und nein. Ich hatte eine lange Autofahrt, da habe ich einen Beutel dran gemacht, da merkst du nicht, wenn du mal musst, fliesst ja automatisch ab. Mit Beutel ist aber dauerhaft ungesund, da die Blase schrumpft. Ich hatte so einen Hahn dran, mit dem ich ablassen konnte (also im stehen pinkeln). Da war es von Tag zu Tag anders. An manchen Tagen habe ich nie gemerkt, dass ich mal muss. An anderen hatte ich das Gefühl ständig zu müssen.

    Okay, danke ihr Beiden! Da bin ich ja schon mal beruhigt, ich dachte jetzt schon, wie soll ich da pinkeln können, wenn ich gar nicht merke, wann ich muss? (was sowieso "in die Hose" gehen wird, wenn ich unter den Augen des Arztes machen soll, klappt das wahrscheinlich ohnehin nicht – auch, wenn die Blase voll ist... %-| )

    Zitat

    Das war eindeutig psychosomatisch. Ich konnte als Kind schon immer nicht pinkeln, war daraufhin mal im Krankenhaus.

    :°_ :°_ :°_ :°_ Hört sich schlimm an. Ich glaube fast, bei mir wird wohl auch nichts anderes rauskommen, denn meine Blase reagiert auch immer sehr stark, wenn' s mir psych. gerade nicht so gut geht – allerdings meistens mit Druck u. viel müssen. Andererseits kann ich (fast) immer ziemlich schwer auf die Toi gehen. Das ist wiederum unabhängig davon, wie es mir gerade psych. geht. Ich habe dann immer Angst, dass es – so wie bei dir – dann mal gar nicht mehr geht. :-( Auf der einen Seite hoffe ich, dass es dafür eine plausible Erklärung gibt, aber auf der anderen Seite möchte ich auch nicht so gerne, dass organ. was nicht in Ordnung ist. Nur, wenn es wirklich psych. bedingt ist, stehe ich dann ja erst mal wieder am Anfang. Meine Thera ist ja schon ein paar Jahre her u. ich müsste da wieder von ganz vorne beginnen... :-/


    LG! @:)

    Ich hatte nach einer schweren OP (Bauchhöhlenvereiterung) auch so ein Ding für 2 Monate eingesetzt bekommen. Allerdings merkte ich immer, wenn ich mal musste. Zu Anfang war es ziemlich ungewohnt, es einfach laufen zu lassen, aber ich gewöhnte mich ziemlich schnell daran. Meistens setzte ich mich hin oder stand, im Liegen ging immer etwas daneben.


    Blöde nur, wenn das Ding wieder draußen ist und man vergißt, daß man keinen K. mehr hat! :=o


    Eine ganze Zeitlang konnte ich das Wasser nicht halten, mußte mit Einlagen 'arbeiten'. Aber jetzt ist alles wieder normal. Bis auf eines: Sperma kommt nichts mehr. Ich habe das Gefühl, daß die Produktion dessen eingestellt ist, aber von einen Tag auf den anderen? Möglicherweise ist auch nur der Samenleiter durch das hin- und hergeschiebe des Katheters verklebt. Ich habe jetzt einen Termin beim Urologen, bin gespannt, was bei der Untersuchung rauskommt... :[]

    Ein Katheterventil war für mich eine echte Erleichterung. Nur Nachts war immer der Beutel angeschlossen sodass der Urin immer ablaufen konnte, damit konnte ich sehr gut schlafen. Das Katheterventil war von Stäubli eine wirklich perfekte Lösung. Bei langen Autofahrten war immer ein Beinbeutel dran. Der Katheter war nie schmerzhaft, schon kurz nach dem einlegen habe ich fast nichts mehr gespürt. Das Gefühl dringend zu müssen hatte ich ungefähr einen Tag lang. Nach der Katheterentfernung hatte ich kurze Zeit fast kein Gefühl mehr wann etwas kommt. Immerhin war der Katheter 3 Wochen in der Blase. Mein Urologe hat aber richtigerweise ein reinen Silikonkatheter verwendet.

    Hatte mittlerweile einen neuen Faden, ging aber beim Crash verloren. Also nehme ich wieder diesen hier.


    Also seit Mitte Juli bin ich ohne Katheter und hatte auch keine Probleme mehr. Seit Anfang dezember bin ich aber irgendwie undicht. Immer wenn ich zur Toilette war, war kurze Zeit später meine Unterhose feucht. Es scheint also Urin nachzulaufen, allerdings merke ich davon nichts. Seit ein paar Tagen habe ich schon morgens beim Aufstehen, vor dem Wasserlassen eine nasse Unterhose, auch hier merke ich nichts. So, nun habe ich eine Überweisung zum Urologen, traue mich aber nicht hin. Ich habe Angst, dass das alles wieder auf die Psyche geschoben wird und keine richtige Untersuchung stattfindet. Und vorallem, welche Untersuchungen sind sinnvoll?

    Mir ist da noch etwas eingefallen. Anfang Dezember bin ich mit meinem AD Fluoxetin von 40mg auf 60mg hoch, weil die Depression wieder schlimm war, sagte meine Psychiaterin ich solle hochdosieren. Und seit Anfang Dezember bin ich auch undicht.

    Hatte ich so nicht als Nebenwirkung, aber das heißt ja nichts. Unter häufige Nebenwirkungen


    steht "Störungen beim Harnlassen", wer weiß was darunter zu verstehen ist. Am besten mal den Arzt fragen.