ach so. ja. klar. paruresis ist psychisch. meist merkt man genau, wenn man sich selbst genau betachtet, woran es liegt.


    wenn man sich z.b. in gegenwart anderer generell unwohl fühlt und eigenschaften hat wie "bloss keine fehler machen",


    oder "ich will alles perfekt machen",


    ist paruresis vorprogrammiert.


    das liegt meist in der persönlichkeit und somit psyche.


    das was ich meinte war allerdings nicht auf paruresis bezogen, die habe ich im jahr 2009/10 endgültig unter meinen schuhen zertreten und bin jetzt frei davon.


    das mit dem botox war auf das problem des thread stellers (erster beitrag, stündlicher harndrang), welches ich auch habe, bezogen.

    geh morgen zu hausarzt lass mich nochma an andren urologen überweissen wen der kein rat hat ...dan weiss ich langsam auch nicht mehr weiter...


    frag mich halt obs auch schon jemand gab der auch mal so was hatte in sein jungen männlichen jahren ne lösung dafür gefunden hat...man >:(


    na ja was will man machen...mfg

    so. war heute da.


    also. er sagte mein miktionsprotokoll weist normale werte auf.


    rangiert zwischen 150 ml (z.b. morgens) und 340 ml (meist abends wenn ich arbeite, liefere pizzen aus).


    er sagte auch es wäre normal dass sich die blase das erste mal bei einer füllung von ca. 120ml melden würde. das würde man bemerken, dann aber wieder "vergessen".


    worauf ich erwiederte dass ich das dann eben nicht wieder vergessen könnte sondern permanent bemerke (vielleicht doch eine psycho- komponente hier weil man sich darauf konzentriert?? man kann nichts wieder vergessen worauf man sich konzentriert...)


    ok. was kam natürlich danach wieder dran? selbstverständlich:


    des doktors finger. abartig!


    prostata in ordnung, nieren und blasen ultraschall in ordnung,


    kein restharn.


    der letzte arzt hatte in einer samenprobe chlamydien festgestellt.


    diese wurden mit antibiotika beseitigt.


    morgen soll ich erneut so eine probe abgeben.


    zusätzlich wurde blut abgenommen zur psa bestimmung.


    der wert wäre eigentlich zur bestimmung von prostata tumoren, wofür ich noch viel zu jung bin mit 32, aber er sagte der wert würde auch erkenntnisse bringen ob eine reizung oder entzündung der prostata vorliegt. (hat 22euro gekostet krankenkasse zahlt sowas nicht.) ergebnisse stehen noch aus.


    in einem monat habe ich einen neuen termin zur uroflow messung. der doc sagte er müsse jetzt herausfinden ob das prob an der prostata oder an der blase liegt. erst dann entscheidet er über eine behandlungsmöglichkeit...


    ok, mal sehen was die zukunft bringt.


    mein problem gestaltet sich so, dass ich meist nach einer stunde bemerke, die blase ist wieder dabei sich zu füllen.


    nehmen wir den fall ich trinke normal, dann ist es so dass ich eine stunde frei von beschwerden bin, dann das erste mal den aufkommenden harndrang bemerke (ca.120ml), und mit diesem gefühl was dann immer stärker wird noch gut und gerne zwei drei stunden herumlaufen kann.


    das will ich natürlich nicht, weil´s nervt.


    also gehe ich meist bei so 200 ml.


    nachts hab ich keine besonderen probleme, da speichert das ding gerne 350-420ml bevor ich aufwache.


    wenn ich zu hause bin kann es auch schon mal beim spülen oder so vorkommen dass ich denke ich muss jetzt dringend, dann aber nur so 150-200 ml rauskommen.


    das ganze ist kaum ein unterschied zu früher. glaube das war bei mir schon immer so. weiss ich allerdings nicht genau.


    vieles liegt auch an der ernährung, trinke ich bereits morgens grosse mengen, z.b. 400 ml beim frühstück und dann noch mal einen liter beim sport pinkel ich den gesamten nachmittag und abend.


    verteile ich meine getränke besser, funktioniert alles viel besser.


    ich muss dazu sagen ich trainiere im bodybuilding bereich.


    das heisst dass ich auch gerne mal viel viel esse. darin enthalten ist natürlich auch nochmal flüssigkeit.


    hhabe jetzt mit schadensbegrenzung begonnen. heisst ich esse und trinke wie ein normaler mensch und das problem hat sich dadurch echt verbessert. nicht das fassungsvermögen, sondern die ausscheidungsmenge. so habe ich vormittags jetzt sogar mal bis zu zwei stunden bis ich was bemerke. erst zum nachmittag erhöht sich die frequenz wieder.

    ach so johnwayne,


    morgens hab ich das manchmal auch. ich nenne das immer meine entwässerungsphasen.


    dann kann man manchmal echt oft rennen.


    ich hab das gefühl dass das immer dann passiert, wenn ich am vortag übertrieben viel gegessen und getrunken habe.


    es gibt doch irgendein hormon dass nachts die urinproduktion runterfährt.


    manchmal kommts mir vor als wäre nachts die handbremse angezogen und morgens schwemmt der körper alles wieder raus was er vom vortag nicht gebrauchen kann. und dann rennt man jede stunde.


    passen deine ein- und ausfuhrmengen eigentlich?


    miktionsprotokolle mit messbecher und so hast du doch schon mal gemacht, oder?


    bei mir ist es meist so, dass wenn ich am tag 2 liter trinke ungefähr 2,2 wieder rauskommen...


    ist natürlich wichtig zu wissen.


    wenn du unwahrscheinlich viel durst hast und extrem viel ausscheidest ist evtl diabetes im spiel. aber das weisst du ja wahrscheinlich bereits.


    ich selbst werd übermorgen früh mal einen test in der apotheke machen, nur so zum spass. kostet einen euro.

    seelenklemptner...


    für alle die diese art hilfe beanspruchen möchten, ok.


    meine meinung: ich bin selbst komplett kompetent meine eigene persönlichkeit zu analysieren und in frage kommende probleme der eigenen persönlichkeit zu erkennen.


    des weiteren bin ich absolut dazu in der lage, probleme der eigenen psyche mit lösungsstrategien anzugehen.


    DESHALB war es mir möglich paruresis abzulegen.


    und DESHALB ist es mir auch möglich die jetzige sache entweder abzulegen oder, wenn unumgänglich, hinzunehmen.


    was macht er denn, der seelenklemptner?


    entweder er bietet eine strategie an, das problem zu lösen.


    wo wir bei einer verhaltenstherapie wären. dies ist eine sehr effektive sache, für alle, die alleine nicht die kraft oder die ideen aufbringen ein problem zu lösen. oder für diejenigen,


    die massive probleme haben und eine begleitung brauchen (z.b. phobien/ängste).


    desweiteren gibt es antidepressiva.


    auch eine möglichkeit, doch wiederum nur für diejenigen geeignet, die es wirklich brauchen, weil sie in einem gewissen sinne "krank" sind und aus eigener kraft nicht herauskommen.


    und jetzt nehmen wir mal mich:


    nehmen wir an ich gehe zum seelenklemptner wie er von meinem vorredner so schön genannt wurde.


    1. was soll ich ihm sagen? meine blase macht sich früh bemerkbar?


    2. welche therapiemassnahme würde in frage kommen?


    (verhaltenstherapie?- und wie genau sollte diese aussehen?


    nicht mehr daran denken??)


    antidepressiva? die sich für solch eine sache überhaupt nicht eignen? sondern nur in frage kommen wenn, wie der name schon sagt, depressionen bestehen?


    was noch? mir fällt nichts ein.


    und bitte daran denken: wir sind hier jetzt nicht bei paruresis, sondern bei der frühen wahrnehmung der blasenfüllung im stundentakt.


    jetzt zeigt mir bitte einen seelendoc der DIESES problem löst!

    Die Probleme können psychisch bedingt sein. Aber Inkontinenz kommt auch bei jüngeren Männern (Frauen im übrigen auch) vor. Natürlich ist das ziemlich peinlich. Mein Sohn hat das Problem, dass er nachts zwei bis dreimal raus muss.


    Die ersten Ärzte haben meinem Sohn im übrigen auch gesagt, dass es die Psyche sein muss. Naja, wenn sie Recht gehabt hätten, hätte er schon mehrere Jahre Dauerstress.

    orco500, wo kommt die Diagnose: paruresis her? Im Pschyrembel (medizin. Wörterbuch) nicht zu finden! Uresis bedeutet Harnausscheidung; par im weiteren Sinne "abweichend".


    Wieso ist eine abweichende (also von der Normalität abweichende) Harnausscheidung rein somatisch bedingt? Was ist so schlimm daran, sein Seelenleben mal zu betrachten? Im besten Fall muss man seine Lebenseinstellung und Lebensführung ändern – für ein unbeschwertes Leben könnte das schon ein Ziel sein. Rechnet mal hoch, wieviel Zeit ihr alle mit dem Problem in den nächsten 50 Jahren verbringt, die sicher anders nutzbar wäre, schöner!

    Viel trinken, viel pinkeln – wenig trinken, wenig pinkeln ... was ist daran zunächst mal so schlimm? Wenig trinken ruiniert auf Dauer die Nieren; genügend Flüssigkeit ist also mal erforderlich für ein gesundes Leben. Wahrscheinlich werden sehr viele Männer bestätigen können: an einem Tag einen halben Liter innerhalb einer Stunde getrunken und es tut sich fast nichts; an einem anderen Tag die gleiche Menge getrunken und "Mann" rennt drei oder vier mal zum Örtchen. Kann man dann überlegen wieso dies! Wer diese Problematik bei sich selbst genügend kennt, der lernt mit der Zeit damit umzugehen. Nur gibt es für dieses "Umgehen" keine Rezepte oder Empfehlungen nach der Art: machen Sie dies oder jenes, wenn Sie Flüssigkeit zu sich genommen haben.


    Ich bleibe bei meinem Hinweis: genau beobachten, wann sich was zugetragen hat.


    Frohe Ostern und mal nicht daran denken!

    Hey Leute!


    Als ich ständigen Druck auf meiner Blase spürte (etwa ein halbes Jahr lang), war ich davon natürlich extremst genervt, weil es mir keine Ruhe lies. Dann suchte ich im Netz nach ähnlichen Erfahrungen und ärgerte mich über Threads, wo User vor 3 Jahren gleiche Probleme geäußert hatten, aber nie, wie sie es vielleicht geschafft haben.


    Also, vielleicht hilft es ja mal jemandem: Ich bin dieses immense, ständige Druckgefühl auf der Harnblase wieder losgeworden. Als ich darunter litt, malte ich mir sämtliche Szenarien aus, wie irgendwie sich ein Bakterium in der Blase eingenistet haben könnte. Aber durch diverse Urintests konnte nichts nachgewiesen werden. Natürlich zweifelte ich daran. Man sucht ja noch objektiven Beweisen für die eigenen Beschwerden...


    Irgendwann schrieb mich ein ähnlich junger (ich bin jetzt 21 und hatte diese starken Probleme vor einem Jahr) Nutzer des Forums per PM an und sagte, er hätte gleiche Probleme. Letzten Endes hat er auch jede Menge Untersuchungen machen lassen, ebenfalls ohne Befund. Er war aber der einzige, der mich wirklich überzeugen konnte mit der Ursache Psyche und vor allem verkrampfte Muskeln im Beckenbereich. Irgendwann nahm ich die Sache einfach an, machte Autogenes Training, merkte wie es manchmal besser was, als ich mich irgendwie intensiv ablenkte (TV, PC etc. zählt nicht dazu, musste schon was geistig förderndes sein oder aufregendes) oder direkt nachm joggen, wo ich immer richtig geschafft war, aber insgesamt ja dann entspannt nachm joggen durch die zuvorige anstrengung.


    Ich möchte nur schreiben, dass mir meine Situation ausweglos vorkam und ich wirklich trotz Familie und lieber Freundin sehr böse und schlechte Gedanken hatte, weil mich die Blase permanent gestresst hat. Ich habe es durch bewusste Entspannung und ein Einlassen auf die Situation, dass es eben keine Bakteriumsursache gibt, geschafft und bin nach einem sehr schlimmen Herbst 2010 und Winter 2010/2011 im Sommer 2011 komplett ohne diese Probleme gewesen!


    Man muss ja auch mal positive Erfahrungen mitteilen, in diesem Sinne! Ich weiß, man macht sich echt verrückt und glaubt das nicht so leicht, wenn andere sagen "ach du bist verspannt, das ist die psyche, denk mal an was anderes, dann gehts wieder weg"... ich sag euch, ihr könnt es schaffen, falls ihr an gleichen symptomen leidet. Kopf hoch ;-)