Ich möchte hier gerne kurz meine Geschichte erzählen, da ich ein identisches Problem habe und keine Lösung gefunden habe. Darüber hinaus soll mit meinem Post verdeutlicht werden, dass es sicher viele Männer mit dem gleichen Problem gibt auch wenn bisher wohl sämtliche Urologen dieser Welt nie davon gehört haben und ratlos sind.


    Vor über ca. 10 Jahren hatte ich das Problem das erste Mal. Ich war mit einer engen Hose angekleidet und hatte eine starke und lange anhaltende Erektion. Hinzu saß mein damaliger Partner auf meinem Schoß. Dazu muss man sagen, dass meine Erektionen immer sehr sehr hart sind/da ist hoher Druck und mein Penis ist nicht im geringsten Sinne biegsam und an keiner Stelle weich.


    Ich verspürte keinerlei Schmerzen. Als ich jedoch rund eine Stunde später "Lust" hatte zu urinieren....kam dunkelroter Urin heraus und ich spürte wie Blutklumpen sich durch die Urinröhre drückten und rauskamen. Ich war natürlich geschockt. Als ich 1-2 Stunden später wieder urinieren musste...war von Blut nichts mehr zu sehen. Daher beließ ich es dabei. Ich hatte keinerlei Sex an dem Abend!


    Einige Wochen später hatte ich Sex. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber ich möchte nicht viel drum herum reden. Das Loch war ziemlich eng und es wurde wieder auf mir "geritten". Wie immer..verspürte ich keinen Schmerz. Als ich aber anschließend auf das Klo wollte ging es nicht. Ich spürte einen starken Drang zu urinieren und wie immer hab ich auf dem Klo "entspannt los gelassen" aber plötzlich blockierte etwas die Harnröhre und ich spürte innerlich den Druck dass der Urin raus wollte aber der Weg blockiert war. Nach langem hin und her und unter Panik drückte ich doch die großen Blutklumpen heraus und ich urinierte wieder dunkelrotes Urin..als wäre es Rotwein. Wie auch beim ersten Mal...zwei Stunden später beim nächsten Uringang war nicht davon zu sehen.


    Meine Vermutung war, dass das Blut das sich im Schwellkörper ansammelt durch den Druck nicht wieder in den Körper zurückfließt sondern in die Blase oder in die Harnröhre fließt (ich bin kein Arzt und keine Ahnung ob dies überhaupt möglicht ist, aber meine Erfahrung/Eindruck der letzten Jahre.


    Jedenfalls bin ich am nächsten Tag zum Urologen und hab ich das alles geschildert und auch meine Vermutung geäußert. Mein Urin wurde analyisiert und es konnte keinerlei Blut nachgewiesen werden. Dann hab ich meine erste Blasenspiegelung über mich ergehen lassen. Nichts wurde gefunden.


    Einige Monate später - zwischendrin immer mal wieder normalen Sex ohne Probleme - hatte ich mal wieder Sex mit einem etwas zu engen Loch.


    Problem kam wieder. Ich bin wieder zum Urologen am nächsten Tag...wieder kein Blutnachweiß im Urin und auch die zweite Blasenspiegelung hat nichts gebracht. Prostatauntersuchung mit dem Finger des Arztes im Anus brachte auch nichts. Aber als er mich dabei fragte, ob es mir denn gefalle...habe ich mir gesagt, dass ich nicht wieder zu einem Urologen gehe.


    Es vergingen die Jahre und ab und zu...immer mal wenn etwas mehr Druck auf meinen Penis verübt wurde (Loch zu eng, Hand zu fest oder der Versuch ihn in eine bestimmte Richtung zu biegen) hatte ich anschließend wieder die rote Überraschung auf der Toilette. Aber wie immer vorher alles Schmerzfrei und wenn ich zuvor genug Flüssigkeit getrunken hatte damit das evtl. Blut sich in der Blase gut vermischen konnte...waren die Klumpen auch nicht mehr so groß, dass sie mir beim urinieren Probleme verursachen konnten. Traurig aber war...ich habe angefangen mich daran zu gewöhnen und damit abzufinden.


    Noch eine Anmerkung: Ich hatte nie rötliches Sperma. Bis dahin war das Sperma immer vollkommen normal und nur im Anschluss war der Uringang blutrot.


    Während ich errekt bin oder Sex habe, tritt bei mir schon jeher eine transparente Flüssigkeit heraus (Liebestropfen?, Pre-cum?) ich nenne es immer natürliches Gleitmittel.


    Jedenfalls passierte Anfang des Jahres zum ersten Mal, dass während der Erektion bei dem zuvor mein Penis mit der Hand stimuliert wurde diese transparente Flüssigkeit/Sekret rot verfärbt war. Vor zwei Wochen passierte es wieder. Ich wurde oral und per Hand befriedigt und als ich mich selbst befriedigen wollte hatte ich plötzlich Blut in der Handfläche (zum Glück war ich zu dem Zeitpunkt aufgrund gewisser Umstände wieder für mich selbst).


    Ich nehme keine Drogen, keine sonstigen anregenden Mittelchen/Düfte und benutze auch keinerlei Spielzeug. Mein Sex ist auch nicht hart sondern ich würde ihn als normal bezeichnen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist sind mir nur zwei Dinge zusätzlich aufgefallen. Seit Anfang Januar nehme ich regelmäßig Cortison (chronische Nasennebenhöhlenentzündung) und bei beiden malen diesen Jahren war ich noch angetrunken (aber nicht zu betrunken).


    Daher für mich folgende Kernaussagen:


    - Ich habe grundsätzlich eine sehr sehr harte Erektion worauf ein sehr hoher Druck liegt


    - Wenn Problem auftaucht, dann immer in Verbindung mit zuvor/dabei ausgeübtem Druck auf meinen erregten Penis. Wenn ich einige Tage keinen Sex hatte kommt ein verhältnismäßig hoher Druck von innen noch dazu


    - keinerlei Schmerzen davor oder danach


    - nach der ersten urinierten "Blutung" verschwinden sämtliche Symptome


    - Blutmenge ist meist Konstant und stammt meiner Meinung nach aus dem Schwellkörper des inzwischen nicht mehr erregten Penis (Blut fließt nicht mehr normal in den Körper zurück sondern in die Blase/Harnröhre)


    - die zuletzt stärkeren Symptome waren in Verbindung mit Cortison-Aufnahme und Alkoholeinfluss


    - Zwei Blasenspiegelungen am Folgetag beim Urologen brachten keiner Erkenntnis


    Ich habe inzwischen den Eindruck, dass bei mir evtl. die Gefäße bei hohem Druck "leicht platzen" und daher das Blut aus dem Schwellkörper statt in den Körper in die Blase/Harnröhre fließen. Und das durch das Cortison und/oder Alkohol die "schwachen Gefäße" evtl noch leichter platzen lassen.


    Kann sich hier ein Arzt meine Vermutung irgendwie vorstellen?


    Dieses Problem habe ich schon auf ein paar deutschsprachigen Foren von anderen Mitmenschen gelesen...ich bin also kein Einzelfall.


    Besten Dank für jegliche Anmerkung.

    Bei mir sind die Probleme seit März wieder verschwunden, nachdem alle Untersuchungen inkl. MRT nichts ergeben haben. Die Vermutung ist, dass es bei mir an beruflich bedingtem Streß gelegen hat. Da ich immer in den Wintermonaten damit konfrontiert bin, bin ich schon auf den kommenden Winter gespannt...


    Ein kortisonhaltiges Medikament nehme ich übrigens auch ein (Asthma).

    Moin männer...


    Bin neu hier aber bei mir trat es am 16.07.15 das erste mal auf.... bin grad 22 und nach hartem sex kam etwas bräunlicher bis rosa sperma raus und jetz tage danach immer noch rosa urin ... hab mich belesen und bin bei euch gelandet... werd die tage mal mein doc aufsuchen...!


    beim wasserlassen tuts manchmal echt weh.. ist mehr ein brennen in der hahrnröhre . . .


    Also ich bin ja aus allen sieben wolken gefallen als ich des gesehen hab. Hatte auch erst die befürchtung das es krebs oder ein tumor ist. Das hat mich auch abgehalten zum doc zu gehen aus angst vor der diag. :/


    Cheers. . .

    Soo ich nochmal.. das blut is mitlerweile komplett weg wieder. Wird wohl echt nur wegen dem harten sex gewesen sein nur jetz hab ich nen anderes problem ... dadurch habe ich mir jetz eine nebenhodenentzündung eingefangen die echt schmerzt... hoch leben die Antibiotika. . :/

    Hallo,


    wollte auch mal zu meinem Blut im Urin berichten:


    männlich, 34


    Es ist bei mir einmalig vor ca. 6 Monaten aufgetreten, und zwar anchdem ich mit meiner Tochter auf dem Spielplatz Trampolin hüpfen war. Hat sich wohl ein Pfropfen gelöst. Hatte auch gleich weiche Knie als ich das auf dem Klo gesehen habe. War eher dunkles / altes Blut und war deutlich zu sehen in der Kloschüssel (Wasserlassen im sitzen). Am nächsten morgen war es nur noch eine hellrote Beimengung im Morgenurin.


    Seitdem habe ich vor Schreck kein Trampolin mehr gehüpft, bin aber nach wie vor topfit..... :)


    :)_

    Ich würde den Beitrag gerne mal wiederbeleben - da man(n) ja doch nicht allein zu sein scheint.


    Zu mir: ca. 15 Jahre die Probleme


    > Phasen in denen nach dem Sex Blut im Urin / Sperma ist


    > teilweise über Jahre ohne Probleme - dann wieder Phasen von 6-12 Monaten


    Untersuchungen:


    - Div. Spiegelungen


    - 1x stationär da Blase verstopft (beim 1. mal > soviel Angst das ich ins KH bin)


    - Div. Sperma / Urinuntersuchungen


    - Harnstrahlmessung


    - PSA Messungen


    - MRT


    - Komplettcheck in UniGießen


    Alles immer ohne Befund - hier und da fanden sich ein paar Colibakterien diese können aber auch durch Verunreinigungen der Probe/des Labors kommen.


    Urologe aktuell vermutet einen verlagerte "Randvene" die immer mal wieder unter Druck aufplatzen kann. Möglich wäre eine OP um den Befund zu sichern und die Randvene zu veröden > Problem: Bei der OP gibt es Risiken > Unfruchtbarkeit > Bei Problemen Entfernung Prostata > Auf Basis von Kinderwunsch empfiehlt er es daher nicht akut > zumal Befund Randvene nicht gesichert ist.


    Parallel besteht seit rund 3 Jahren eine chron. Prostatis :(


    Also Männer > nun haben ja div. geschrieben "ich habe das gleiche Problem..." schreibt doch wenigstens mal was bei euch am Ende rauskam um ggf. anderen zu Helfen.