Blut im Urin und teilweise im Sperma, Ärzte ratlos

    Blut im Sperma nach dem Sex seit fast einer Ewigkeit


    Meine Leidensweg begann vor 4Jahren, seitdem habe ich "Schubweise" Blut Im Urin (im Urin nur nach Sex), oder mit unter auch im Sperma.


    War bereits beim Urologen der folgende Untersuchungen in 4 Jahren gemacht hat.


    Ultraschall


    Computertomugrafie der Nieren


    Sperma auf Bakterien untersucht


    Blasenspiegelungen


    Harnröhrenspiegelungen


    Es wurde soweit keine Ursache dafür festgestellt, so dass ich auch schon 2x in einer urologischen Klinik war, die bei einer Spiegelung Blutbläschen feststellten, diese zum platzen brachten und gut war, danach war meistens immer für 1 Jahr ruhe.


    Jetzt habe ich es wieder und nach einer Spiegelung sagt mein Arzt.


    "Wohl gemerkt er weiss das es wenn ein Schub da ist zumeist nicht von selber verschwindet"


    Das er nichts mehr für mich tun können und ich wieder kommen sollte, wenn es noch schlimmer wird.


    Noch schlimmer?


    Ich sagte ihm auch das es nicht ein rötlich gefärbter Urin ist, sondern dieser Dunkelrot mit gerinnten Blut (Blutklumpen) ist.


    Er sagte auch das er sowas noch nie gesehn zumal er die Ursache immernoch nicht festgestellt hat nach 4 Jahren.


    Wisst ihr wodran es liegen könnte was man noch untersuchen sollte.


    Es kann ja nicht angehn das er mir einfach sagt "leb damit ich kann nichts mehr machen"


    Immerhin bin ich gerade mal 20 und will auch irgendwann mal wieder Sex haben.


    Irgenwas muss man doch machen können, oder?


    Vielleicht Arzt wechseln?


    Aber die in der Klinik konnten es mir auch nicht sagen.


    Problem ist wohl das es immer nach Sex ist aber keine Entzündung etc vorliegt auch kein Tumor oder sonstiges.


    Bei der Selbstbefriedigung kommt es nicht vor was mri auch ein Rätsel ist.


    Bitte um eure Meinung bin echt am verzweifeln.


    Dank im Vorraus.

  • 18 Antworten

    @ruhrpotterjung1

    Erst mal:


    Mir tuts erst mal Leid, dass es schon 4 Jahre so geht und du deine gewünschte Besserung nicht so wirklich hast. %-|

    Zitat

    Es kann ja nicht angehn das er mir einfach sagt "leb damit ich kann nichts mehr machen"

    Da muss ich dir leider sagen:


    Ärzte sind auch nur Menschen. Wenn du ins Krankenhaus o.ä. gehst, wird dir nicht garantiert, dass man deine Krankheit oder deine Beschwerden dir abnehmen kann. Im Vergleich: Gehst du zum Kfz-Mechaniker und lässt dein Auto reparieren, machst du einen Vertrag mit ihm aus, dass er das Auto wieder komplett repariert und fahrtüchtig macht.


    In der Medizin hast du einen solchen Vertrag nicht. Niemand kann dir versichern, dass die Behandlungen etwas bringen.


    Also, wie gesagt: Ärzte sind auch nur Menschen und können nicht alles.


    Für mich ist deine Situation auch ziemlich schwer. Mir würde nämlich jetzt auch nichts mehr einfallen, was man noch machen könnte. Man könnte dich auf den Kopf stellen, von oben bis unten untersuchen, jeden Test machen usw.


    Aber ob es was bringt, keine Ahnung...


    Wenn Blut nur nach dem Sex auftritt:


    Da würde mir jetzt nur spontan einfallen, dass du da wohl deine Technik hast und vielleicht irgendwas in der Harnröhre reißt. Es muss ja nicht Schmerzen oder so, aber anders könnte ich mir sowas auch nicht erklären.


    Gruß


    eenvoudigweg

    Re..

    naja das ärzte nur menschen sind wa rmir soweit auhc klar, wa smich mehr verunsichert ist das niemand auf die idee kam mich mal in die uniklinik o.ä einzuweisen so das man sehen kann das sich um einen gekümmert wird. soviel dazu.


    warum ich hier schreiben nun ja vielleicht findet sich ja jemand dem die symptome was sagen oder event. gleichgesinnte

    Schön zu wissen, dass man nicht der Einzige ist. Bei mir genau gleiches Problem. Vor 8 Jahren das erste Mal aufgetreten aber nicht nach sex sondern schwererer körperlicher Arbeit. Dann erst mal Ruhe. Vor 4 Jahren ca immer wieder mal, nun inzwischen fast immer. Vor 2 Jahren so schlimm, das ich in Notaufnahme gefahren bin und die haben mich 10 Tage mit allem auf den Kopf gestellt, was sie zu bieten hatten. Inkl. manueller Prostata-Untersuchung! Grrr! Als sie dann aber eine Nierenpunktion machen wollten, hab ich meine Sachen gepackt. Keiner weiß woher Blut kommt. Ist auch wenige Stunden später nicht mehr im Urin nachweisbar. Hat mir auch nie ein Urologe geglaubt. Bis zum Tag der Notaufnahme. Wenn es auftritt, roter Urin, Blutklumpen, verschluss beim Wasserlassen manchmal aber auch fast pures Blut. Keine Schmerzen dabei, keine wilden Sexorgien, nur ganz normaler Blümchen-Sex. Fuck, so langsam keinen Bock mehr !

    Hallo


    Mai 07 hatte ich meine erste Blutung(Hämatospermie) mit Harnverhalt (Koagel im Urin).


    In der Notfallstation: Spühlkatheter


    Nach 24 Stunden Blasenspiegelung und Ultraschall-Untersuchung


    Bei der Nachkontrolle (Juli 07) 2. Blasenspiegelung: blande Harnröhre und Blase


    ... 11Monate Ruhe, bis es dan das 2.Mal passierte.


    PSA-Test: Ergebnis:2.38


    2Wochen später das 3.Ereignis!


    Nehme ab und zu Viagra - hat das einen Einfluss?


    Bin 48 Jahre alt


    Gruss Soloman

    Hallo an alle Leidensgenossen,


    ich habe das gleiche Problem - auch schon seit einigen Jahren. Leider kann ich das auch gar nicht mehr so genau datieren. Jedenfalls geht es schon mindestens 4-5 bzw. auch schon 6-7 Jahre so.


    Mir passiert es ebenfalls nach dem Orgasmus. Blut befinbdet sich dann meist im Sperma und Urin. Manchmal auch nur im Urin. Die Blutungen sind unterschiedlich heftig. Dann habe ich nach mehrmaligen Auftreten (wenn es einmal passiert ist, passiert es mehrere Male nach dem Sex mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder) wieder Ruhe. Das kann dann schon mal 1 bis 1 1/2 Jahre nicht mehr auftreten. Ab und an dauert es auch lediglich ein halbes Jahr bis es wieder vorkommt. Übrigens ist es bei mir auch i.d.R. schmerzfrei. Mal abgesehen von der Psyche, die irgendwie sehr leidet. Etwas schmerzhaft ist es natürlich, wenn das Urin nicht so leicht durch die Verkrustung bzw. durch geronnenes Blut abfließen kann. Das sind dann zwar keine Schmerzen - es ist vielmehr ein unangenehmes Gefühl.


    Bin auch immer sehr beunruhigt gewesen. Hatte schon mehrere Ursachen vermutet. Es ist z.B. so gewesen, dass ich als Jugendlicher eine OP hatte am Hodensack wegen Krampfadern, die dann ambulant verödet worden sind. Vor der OP hatte ich jedoch keinerlei Beschwerden und nie Probleme damit gehabt. Ein bis zwei Jahre danach traten dann die besagten Beschwerden mit Blut im Urin und Sperma auf. Die OP hätte ich niemals durchführen lassen wollen, aber mein Urologe sagte damals, dass es bei Verzicht auf eine OP dazu führt, dass ich ggf. zeugungsunfähig werde, weil die Temperatur im Hodensack durch das gestaute Blut ansteigt und daher die Samenzellen absterben. So viel dazu.


    Es ist auch so, dass ich aufgrund der beschriebenen Symptome nach der OP zu unterschiedlichen Urologen (ca. 3-4) gegangen bin. Natürlich schweren Herzens, weil ich natürlich begründete Vorurteile gegenüber dieser Ärztegruppe habe!!! Dann folgte eine Reihe von Untersuchungen. Ultraschall, Sperma- und Urinproben, Abtastung der Prostata und Blasenspiegelung (bzw. Harnröhrenspiegelung - ist für mich gefühlt das Gleiche - oder liege ich da falsch???). Auf das Röntgen habe ich dann verzichtet, weil ich einfach keine Lust mehr auf weiteres Prozedere habe. Zudem ist das Röntgen an der empfindlichen Stelle ja nicht unbedingt das Beste. Zudem wurde ich im Kontext der beschriebenen OP auch mit Kontrastmittel usw. mehrere Male geröntgt. Habe dann noch mit Blick auf die Blutungen in Sperma und Urin ein Antibiotikum oder so bekommen...


    Am schlimmsten war von den Untersuchungen die Blasenspiegelung, die ich ebenfalls drei bis viermal über mich ergehen lassen musste. Jeder, der das schon mal durchgemacht hat, weiß ziemlich genau wovon ich rede... die OP unter örtlicher Betäubung war nichts dagegen - das nur nebenbei.


    Nun ist es kürzlich wieder so gewesen, dass ich Blut im Urin und Sperma hatte. Wieder kommen die Sorgen, was ist es und woher kommt es????!!!!


    Zum Urologen möchte ich nun nicht mehr gehen, weil die immer die gleiche Prozedur durchlaufen. Sie geben nur Prognosen ab und beschwören Horroszenarien herbei wie Krebs etc. Nur stellt sich natürlich die Frage, wenn es so was wie Krebs wäre, dann müsste der Tumor ja so was von groß sein, dass er nach so einer langen Zeit (ich sagte ja 4-5 bzw. 6-7 Jahre) wirklich auffallen müsste und langsam auch Schmerzen verursachen würde.


    Da ich mir nicht mehr zu helfen wusste, bin ich zu einem Heilpraktiker bzw. Homöopathen gegangen. Hier haben die Symptome durch die Bahandlung tatsächlich sehr lange aufgehört und ich hatte ca. 2 Jahre Ruhe (trotz Sex). Der Homöpath hat sich sehr viel mehr Zeit genommen als die Urologen. Seine Vermutung, die ich für höchst plausibel halte ist:


    Durch die OP und meine genetisch bedingte Gewebeschwäche (neige zu Krampfadern und Hämorrhoiden), kommt es durch den Geschlechtsverkehr ab und an zum Platzen von Blutgefäßen. Dadurch tritt das Problem immer nur temporär auf. Er sagte, dass ich grundsätzlich zwei Möglichkeiten habe. Entweder gehe ich wieder zum Urologen und lasse mich unendlich Durchchecken mit dem Risiko, dass die mich total verrückt machen oder ich lebe mit diesem Problem. Habe mich für das letztere Entschieden.


    Ich vermute sehr stark, dass, wenn das Problem mit der Blutung erstmalig auftritt, dass es durch eine starke Errektion und dem Orgasmus, manchmal auch nur durch die Errektion bedingt zum Platzen von Gefäßen kommt. Danach kommt es bei sehr schwachem Sex und auch kurzen Errektionen (z.B. im Schlaf) ebenfalls wieder zur Blutung. Stelle mir das parallel zu anderen Verletzungen vor, so dass die jeweilige Wunde immer wieder aufreißt - bis sie dann irgendwann zur Ruhe kommt und heilt.


    So, das wars soweit mit meinem Erfahrungsbericht.


    Gruß


    uluz

    Schade das sich hier keiner der urologen-gilde einmischt und mal der Sache auf den Grund gehen mag. So auch das Gefühl bei den niedergelassenen Ärzten. War vor kurzem mal wieder bei einem. Der hatte bei der letzten Aktion schon eine Blasenspiegelung vorgenommen. Nichts gefunden damals. Sein erster Kommentar diesmal: Na da werden wir mal wieder eine Blasenspiegelung machen, hehehe. Der scheint das wohl irgendwie toll zu finden anderen Männern Schläuche in den Penis zu rammen. Was will er denn diesmal sehen ? Letztes mal hat er in der Blase auch nichts gefunden. Die im Krankenhaus auch nicht. Ebenfalls nicht, bei der erneuten untersuchung mit Kontrastmittel. So langsam glaub ich, die wissen nix und machen nur die Sachen, die sie meinen zu können. Naja, fast wie im Mittelalter die Quacksalber mit ihrem Aderlass. Das einzige was die bei mir lassen können ist ne erneute Spiegelung. Hab ich mir dann illegal ne Ladung Antibiotika besorgt und seitdem ist wieder Ruhe. Komisch. Nur die Angst nach dem Sex wieder Blut zu p.... ist echt ein Grund sich dem Spaß abzugewöhnen.

    Hey Leute,


    Hatte das Problem auch vor einer Weile hatte aber einen verdammt guten Arzt der mir helfen konnte. Das Problem der " erkrankung ist eine Schwäche der Blutgefässe. Sie platzen wie man das ab und zu mit dem Platzen der Blutgefässe in den Augen kennt. Ihr müsst euch also vorstellen das durch den Druck der bei dem Steifwerden auf die Blutbahnen ausgeübt werden, platze einige und sogelangt Blut in das Sperma oder Urin. Wenn das blut nicht ablaufen kann dann gerinnt es und ihr pinkelt nachewr Brocken an Blut. Lasst euch ein Mittel verschreiben das das Platzen der Blutbahnen und adern verhindert. Nach einer weile werden die Wände der Blutbahnen von "alleine wieder fester und ihr könnt wieder Spaß haben bis zum geht nicht mehr ! Ich such mal den Namen der Tabbletten raus die das bei mir wieder ins Lot bekommen haben. Hoffe konnte euch helfen.


    Tipp: Es blutet nicht so heltig wenn ihr vor dem Sex vieeeeeeeeeeeel trinkt und das auch sofort wieder auspissen geht. Je mehr ihr pinkelt desdo mehr desinfiziert ihr euch selber.


    Jeff Jordan

    Platzen von Blutgefaessen im Penis ?


    diese Beitraege haben mir am Besten gefallen,


    weil ich dieselben Symptome habe.


    Wenn ich am Computer sitze treten


    die Beschwerden oefters auf.


    Zusaetzlich beim Bergsteigen


    und aehnlicher Ueberanstrengungen.


    Dachte zuerst dass meine Beschwerden


    auf einen Lendenwirbelbruch linksseitig


    zurueck zufuehren sind.


    Habe dadurch auch seit Jahren Druck


    unterhalb der Herzgegend.


    Vertrage keinen Kaffee mehr und schwarzen Tee


    Auch ein Weinbrand hat die Sache nur noch verschlimmert.


    Leider scheue ich jetzt das Bier


    Nehme an dass dadurch zusaetzliche Reize entstehen.


    Liebesverstaerker sind mit Vorsicht zu verwenden,


    danach ebenfalls wieder Blut im Urin:)*


    Welche Medikamente dafuer geeignet sind


    ist von wichtigstem Interesse.


    Herzlichen Dank fuer weitere Zuschriften


    Bibeluni 68 Jahre

    Bei mir genau das gleiche Problem! Habe auch alle möglichen Untersuchungen hinter mir. Mein Urologe geht auch von geplatzten Äderchen aus, da er einfach nix anderes findet.

    @ Jeff Jordan:

    Wäre super, wenn du den Namen des Mittels mal herausfinden könntest, vielleicht kann mir mein Doc das auch mal verschreiben! Vielen Dank!

    hmm gott sei dank bin ich ein mädchen und habe dieses Problem nicht, doch mein freund hat dieses Problem leider und macht sich große sorgen er könnte etwas schlimmes haben.


    wenn ich mir das so durchlese mach ich mir fast keine sorgen mehr da bei niemanden was festgestellt wurde.


    Ich würde ihm gerne Helfen doch er klagt immer nachdem wir Sex hatten, das sich Blut in Sperma und Urin befindet. Er empfindet dabei keinen Schmerz aber es ist ihm sehr unangenehm.


    Soll ich ihn zu einem Besuch zum Urologen überredden???


    Er macht sich große Sorgen impotent zu sein oder Krebs zu haben es macht ihn total fertig.


    mfg Maria

    Hast du denn schmerzen?


    Vielleicht hast du dir mal den Penis "gebrochen", also dass eine der Blutkammern aufgebrochen ist. Vielleicht nur an einer kleinen Stelle, und an einer, an der keine Nerven sind, sodass dus nicht gemerkt hast?


    Oder eine andere Verletzung im Raum Harnröhre, Blase, Samenleiter?


    Wurdest du darauf auch geprüft?


    Eine CT wäre bestimmt hilfreich!


    toi toi toi!


    8-)

    Ich habe das gleiche Problem. Das geht schon rund 14 Jahre.jetzt bin ich 43 Jahre.


    Bei mir wurde nach zahllosen Blasenspiegelungen ein Sogenanntes Harnröhrendivertikel gesichtet.


    Es befindet sich noch im äußeren Bereich des Penis jedoch vor dem Schließmuskel.


    Dies ist eine birnen oder sackartige Ausstülpung vorrangig an Hohlorganen.


    Bei mir in der Harnröhre. sehr oft hatte ich sehr viel Blut im Urin, während des Geschlechtsverkehrs und 2mal soviel Blut das das Blut in der Harnblase gerinnt und sich wie ein Pfropfen vor die Harnröhre setzt und ein austreten unmöglich macht. Die Folge war Kateter legen.


    Nach 2 maliger ambanter Operation wurda das Divertikel per Laser entfernt.


    Eine ganze Zeit war ruhe. Dann ging es wieder los mit Blut im Urin immer wieder beim Verkehr.


    Das kuriose ist man merkt es nicht wenn Blut in Blase fließt. Es ist heimtükisch.


    Der Urologe sagte mir es sei eine Bindegewebsschwäche in der Harnröhre.


    Wenn man bedenkt das sich das Blut im Schwellkörper bis auf das 10 fache erhöht, sollten schon


    das Bindegewebe standhalten. Ich muß damit leben. so richtig helfen konnte mir keiner.


    Vielleicht kann man ein Stück Bindegewebe einsetzen, so das es stabilisierend wirkt.

    Hallo zusammen,


    dieses Forum hat mir wirklich geholfen und mich sehr erleichtert. Ich habe das Problem seit ungefähr acht Jahren und empfinde es mittlerweile als eine große Schweinerei, dass dahingehend wirklich keinerlei Fortschritt gemacht wird. Ich war bisher bei vier Urologen und keiner kannte dieses Phänomen oder konnte es behandeln. Einen Krankenhausaufenthalt in einer urologischen Abteilung habe ich auch schon hinter mir. Nachdem mir mein behandelnder Urologe, von dem ich Anfangs sehr überzeugt war, dann gesagt hat, das er nicht mehr weiß was er machen soll und ich wohl damit leben müsste, habe ich ganz den Mut verloren.


    Es tut gut, nach langem Suchen, mal ein paar Leute gefunden zu haben, die das Problem kennen. Scheint ja doch verbreiteter zu sein als ich es über acht lange Jahre gedacht habe.


    Bei mir fing alles mit ca. 19 an, als ich eine Dame besuchte und wir wirklich harten Sex hatten. Alle möglichen Positionen und sie mochte es auch, sich, währenddessen ich in ihr war, zu verbiegen und zu verrenken, bis ich schon ein paar Mal von mir aus abbrechen musste. Nach diesem Akt war ich dann auf Toilette und pinkelte zum ersten Mal Blut.


    Habe damals noch nicht reagiert und es kam auch eine Weile nicht wieder. Ich hatte einige Jahre Ruhe, bis ich mal wieder härteren Sex hatte und dann wieder: Blut im Urin nach dem Sex. Eine Weile ging es dann so, dass ich danach Blut pinkelte, bis sich irgendwann auch Blut im Sperma beimengte. Da bin ich dann zum Arzt, so vor gut drei oder vier Jahren. Erst gab es eine spontane Antibiotika-Kur mit Amoxicillin und ich habe natürlich nicht rebelliert – immerhin vertraut man den Ärzten ja. Nachdem das nichts geholfen hat und immer noch ab und zu Blut auftauchte, inzwischen auch mal nach weniger hartem Sex oder einfach nur noch langen Zeiten in denen der Penis erigiert war. Mittlerweile habe ich Blut in Sperma und Urin auch dann, wenn ich nur normalen Sex oder lange Erektionen habe, ohne dass ich überhaupt komme (danach SB und dann im Sperma Blut gesehen).


    Doch zurück zur Schilderung: Ich bin dann zum Arzt, der bei Ultraschall, Blasenspiegelung (die Hölle der Scheiß) Blasenvolumentest etc. nichts finden konnte. Urin und Sperma wurden auch untersucht. Da die Werte nicht signifikant waren, aber eine erhöte Keimzahl zu erkennen war, vermutete man eine Prostatitis evtl. eine chronische (zu viele Bakterien etc. in der Prostata und dem Harnröhrenraum, quasi eine Entzündung). Allerdings hatte ich all die anderen Symptome nicht (keine häufigen Blasenentzündungen, kein Brennen beim Wasserlassen etc.). Wurde dann wieder mit AB behandelt – ohne Erfolg, die Sache kam wieder. Mein Urologe meinte dann, dass er mal eine Spiegelung machen muss, nachdem Blut ausgetreten ist, weil bei keiner terminierten Spiegelung etwas zu erkennen war. Ich also mit meiner Freundin kurz vor dem Termin ordentlich harten Sex gemacht (war seit damals echt das einzige Mal, dass ich harten Sex wieder genießen konnte, denn ich mag das eigentlich und es ist wirklich zum verzweifeln, wenn man darauf verzichten soll/muss und das gesagt bekommt). Wie erwartet kam Blut in Urin und Sperma und ich ab zum Krankenhaus gehetzt in die dortige urologische Abteilung, die mich seit mehreren Tagen untersuchte und "betreute". Direkt nach dem Sex konnte man eine Rissstelle oder zumindest eine Verletzung erkennen und ich hatte wenigstens erst einmal Klarheit, woher das Blut kommt. Daraufhin sollte ich noch mal Sperma abgeben und bekam auch eine Prostatamassage, um an Prostatasekret zu gelangen. Das Ergebnis war soweit ich mich erinnern kann wieder mehrdeutig, aber hat die Prostatitis nicht entkräftet, woraufhin wieder eine Ladung AB folgte. Über drei Wochen habe ich dann eine gute Portion bekommen und irgendwie war das dann auch besser, denke ich mich zumindest zu erinnern. Kam aber nach nicht allzulanger Zeit natürlich wieder mal vor.


    Dann gut drei Monate mal gar kein Sex, alles eine Weile lang gut (bei SB keine Probleme) dann die erste Zeit wieder guten Sex ohne Blut und nach einer Weile das Spiel von vorn.


    Meine bisherige Diagnose: Durch die erhöhte Keimzahl in der Prostata wird auch die Harnröhre und deren Gefäße/Wände usw. belastet und geschwächt. Beim Verkehr platzt(en) diese dann auf und entlassen Blut in die Blase. Daher dann das Blut beim Wasserlassen. Was ich nicht verstehe ist, wieso dann das Sperma und der Lusttropfen ebenfalls blutig ist. Ein weiteres Fragezeichen habe ich deshalb: Ich trinke viel und spüle meine Blase regelmäßig (dann natürlich logischerweise auch die Harnröhre). Wenn die Bakterien, die nach Arztaussage für die Scheide der Frau nicht gefährlich sind, weil diese damit umgehen kann, allerdings in der Prostata sitzen, wie können die denn dann die Harnröhre beeinflussen? Die Verletzung entsteht noch dazu ungefähr in der Mitte der Harnröhre/des Penis. Das haben die Spiegelungen ergeben und auch vom Gefühl her (kleines Pieksen wenn es passiert und leichtes bis stärkeres Brennen beim Wasserlassen direkt danach und dann beim zweiten Mal nicht mehr) kommt das hin. Der Weg ist also schon recht weit und wird auch ständig durch den Urin desinfiziert.


    Naja...


    Was mir hier wirklich geholfen hat ist, dass ich nicht allein bin und vieleicht auch mal irgendwann was gegen diesen Mist gefunden wird, bevor ich keinen mehr hoch bekomme oder keinen Spaß mehr am Sex habe. Bin momentan 27 und leb also schon eine Weile damit. Ist echt die Hölle, wenn Du eine neue Frau kennenlernst, Dich auf den Sex freust und dann beim ersten Mal gleich aus dem Penis blutest. Versaut die Lust und verunsichert die Beziehung – da kommt's auch nicht auf Geist oder eher schlichte Bildung an. Jede Frau fragt sich da, was ist denn da verkehrt...


    Angst gemacht hat mir, dass bei manchen die Blutklumpen so groß wurden, dass Ihr nicht mehr pinkeln konntet (das Problem mit den Blutstücken habe ich ebenfalls). Was dabei wirklich hilft ist NACH dem Sex gleich Wasserlassen gehen und viiieeel trinken, um's weiter zu desinfizieren.

    @ Jeff Jordan:

    Kannst Du Dich hier bitte noch mal melden und Bescheid geben, was das für ein Mittel war?! Das hat mir ja am meisten Hoffnung gemacht. Meiner Laien-Meinung nach macht das auch Sinn und ich werde mich demnächst auch mal wieder zum Doc begeben und das so vortragen. Ich will das wenigstens mal versuchen. Denke schon, dass das klappen sollte.


    Ein Kondom hilft psychisch – ist das, was ich gemerkt habe, denn Ihr (be)haltet wirklich alles Blutige für Euch. Manchmal ist's dann schon doof, wenn Ihr wechselt und da ist alles rot drin. Werd's demnächst darum auch mal mit schwarzen oder allgemein farbigen versuchen. Die ES, die ich kaufe – sind sehr gute, da die extra reissfest sind, sind leider transparent. Kennt jemand reissfeste in Farbe?


    Abschließend möchte ich sagen, dass ich nie lernen werde damit umzugehen. Wer will schon sein Leben lang beim Sex daran denken, dass man danach wieder blutet? Ist echt der größte Scheiß. Auch oral Sex etc. macht einfach nicht mehr wirklich soo viel Spaß, weil man immer abbrechen muss oder mit Bedenken genießen (wenn das überhaupt noch geht).


    Ich hoffe sehr, dass dieser Austauch hier nicht einschläft und sich neue Leute finden, die Ihre Erfahrungen teilen und sich vielleicht auch mal einer finden lässt, der eine Lösung hat. Bitte, Jeff Jordan, melde Dich noch mal!!!!!!


    Vielleicht kam ja auch irgendein guter Urologe mal auf die Idee, einen Leidensgenossen in die Uni-Klinik zu überweisen, wo sich diesem Problem mal wirklich stärker und intensiver angenommen wird.


    Macht's erstmal gut OHNE Blut – hoffentlich!!

    Habe seit etwa einem halben Jahr auch das Problem, erst kam sehr helles Blut raus (hatte ein sehr steifes Glied mit riesen Orga) dann wurde das Blut immer dunkler und mit so komischen dunklen Körnchen durchsetzt. Der Uro hat alles durchgescheckt und konnte mich nicht wirklich beruhigen ...Blutwerte top, kein Prostatakrebs aber gutartig vergrößert. Die habe ich schon lange aber erst jetzt (63 Jahre) habe ich diese Schei...


    Hat jemand Erfahrung mit alternativen Methoden ?? Osteopatie, Prosatamassage o.ä. ? Ich will und kann damit nicht leben, trau mich mit keiner Frau mehr zu schlafen ...

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