dilator bei beginnender harnröhrenverengung sinnvoll?

    bei einer Blasenspiegelung vermutete der Urologe, dass ich an einer beginnenden harnröhrenverengung leide.


    diese ist zwar wohl nicht sicher diagnostizierbar, aber anzeichen sind erkennbar.


    man merkt es angeblich auch am harnfluss...


    auf die frage was man dagegen tun kann meinte er, früher hat man da dilatoren eingesetzt, um dem entgegenzuwirken.


    jetzt wäre das nicht mehr üblich, grund sagte er nicht, vllt weil mit einer Operation mehr verdient ist...


    jetzt meine frage an euch:


    was spricht denn da dagegen?


    es erscheint mir schon logisch da im Vorfeld eine Dehnung zumindest zu versuchen, dass es gehen müsste zeigt ja die spiegelung oder?


    natürlich muss man sehr vorsichtig vorgehen und steril arbeiten, der harn wirkt ja meines wissens auch entzündungshemmend...


    habe nämlich echt angst vor einer Verschlimmerung!

  • 6 Antworten

    Wenn du es auf eine lange lange krankengeschichte anlegst dann kann ich dir eine bougierung empfehlen! Durch die dehnung wird die Enge jedesmal erneut gesprengt. Dadurch wird die Enge immer länger und ausgeprägter. Mein tipp: wenn die Enge kaum spürbar ist gar nichts machen. Falls Beschwerden vorhanden sind von einem guten Urologen beraten lassen. Stichwort Harnröhrenrekonstruktion

    Dieses Thema betrifft mich gerade auch und macht mich ziemlich fertig. Jeder Urologe sagt etwas anderes, einer möchte bougieren, ein anderer sagt Schlitzung, ein dritter sagt Schlitzung nur mit nachfolgender Mundschleimhautplastik.


    Kann man hier auch abwarten, solange man nur minimalen Restharn hat?


    Ich habe total Schiß vor dem Teufelskreis, daß jede OP die Striktur langfristig verschlechtern könnte und am Ende ein Stoma auf mich wartet.