Epididymitis, auch ohne Antibiotika heilbar?

    Die Hoden schwellen in erster Linie nach Überanstrengung an, zb. Gehen bei großer Hitze etc. Welche Therapie erfolgt und/oder wer kennt eine alternative, naturheilkundliche Therapie, die auch bei einem älteren Mann um die 70 Jahre erfolgreich anzuwenden ist.


    Über jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar.

  • 5 Antworten

    re:

    hallo,


    das ist so ne sache, man sollte versuchen herrauszufinden was der auslöser ist ..meist steckt eine prostatitis oder nicht ausgeheilte harnröhrenentzündung dahinter!


    was helfen könnte, wenn die auslöser aus der prostata kommen ist eine sterilisation abkelmmen der samenleiter! sollte aber ganz genau überlegt sein..


    wenn es eine chronische epididymitis ist, können kamillensitzbäder helfen ca. 30-35° und 15-20min einmal bis 3 mal täglich.


    sonst ist auch tee ne möglichkeit:


    Hoden- und Nebenhodenentzündung - Heilpflanzen


    Die bewährtesten Heilpflanzenanwendungen bei Hodenentzündung sind Mischungen mit Brennessel und Bärentraubenblättern. Alle folgenden Tees und Teemischungen werden von Apotheker Mannfried Pahlow (siehe »Bücher, die weiterhelfen«) empfohlen.


    Teemischung 1


    Diese Teemischung verbessert die Blasenentleerung und fördert die Nierentätigkeit:


    Brennesselblätter 25,0 g


    Brennesselwurzeln 25,0 g


    Löwenzahnwurzeln (mit Kraut) 25,0 g


    · 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l kaltem Wasser übergießen, langsam zum Sieden erhitzen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen und abseihen.


    Täglich 3 bis 5 Tassen Tee trinken.


    Bärentraubenblättertee


    Bärentraubenblätter wirken schwach harndesinfizierend; da sie sehr viel Gerbstoff enthalten, muß der Tee kalt angesetzt werden. Der Auszug enthält dann nur einen geringen Teil des Gerbstoffs, aber fast die gesamte Wirkstoffmenge. Da der Bärentraubenblättertee seine Wirkung nur bei alkalischem Harn entfalten kann, sollten Sie jeder Tasse Tee 1 Messerspitze Natron (Speisesoda) zugeben, um den Urin alkalisch zu machen.


    · 2 Teelöffel Bärentraubenblätter mit 1/4 l lauwarmen Wasser übergießen, unter häufigem Umrühren 5 bis 6 Stunden ziehen lassen, abseihen und leicht auf Trinktemperatur erwärmen.


    Täglich 3 bis 5 Tassen Tee schluckweise trinken.


    Teemischung 2


    Statt des Bärentraubenblättertees ist auch die folgende Teemischung sehr empfehlenswert:


    Bärentraubenblätter 30,0 g


    Kamillenblüten 20,0 g


    Orthosiphonblätter 10,0 g


    Bruchkraut 10,0 g


    · 2 Teelöffel der Mischung mit 1/4 l siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.


    Täglich 5 Tassen Tee trinken, auch hier jeweils 1 Messerspitze Natron zugeben.


    Nieren und Blase - Beschwerden - Maßnahmen


    hier noch ein paar tips:


    Hoden- und Nebenhodenentzündung - Den Organismus umstimmen


    Für die Zeit der Erkrankung gilt: Meiden Sie schleimhautreizende Gewürze in den Speisen.


    Was scharf schmeckt, tut jetzt der Schleimhaut in der Blase nicht gut: Meerrettich, Paprika, Pfeffer, Chilies...


    Die Schaukelkost


    Eventuell hilft Ihnen auch die »Schaukelkost«, bei der Sie zunächst eiweißreich essen, um den Harn zu säuern. Anschließend nehmen Sie ebenso lange basenüberschüssige Lebensmittel zu sich. Die Schaukelkost führen Sie nach folgenden Regeln durch:


    · 8 bis 10 Tage »Säurephase«: viel Fleisch, Fisch, Eier...


    · 8 bis 10 Tage »Basenphase«: viel Obst, Gemüse, Kartoffeln...


    · Anschließend sollten Sie auf eine ausgewogene Kost »umsteigen«.


    Nieren und Blase - Beschwerden - Maßnahmen


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    Hoden- und Nebenhodenentzündung - Homöopathie


    Zur richtigen Anwendung siehe Homöopathische Mittel.


    · Aconitum D4 - bei akuten, hochfiebrigen Zuständen, täglich 3mal


    5 Kügelchen oder 1 Tablette.


    · Apis D3 oder D4 - bei stärkeren entzündlichen Schwellungen, täglich 3mal 5 Tropfen.


    · Aurum jodatum D4 - bei chronischen Entzündungen, täglich 3mal 1 Tablette.


    · Clematis D2 bis D4 - bei Brennen und Stechen in der Harnröhre mit schmerzhaftem Ausfluß, Beschwerden beim Wasserlassen und schmerzhafter Anschwellung des Hodens, stündlich 1 bis 2 Tabletten oder täglich 3mal 2 Tabletten.


    · Rhododendron D2 bis D4 - bei starken Schmerzen in den Hoden und Nebenhoden, Ziehen und Stechen, täglich 3mal 5 Tropfen.


    · Sulfur jodatum D4 - bei eitriger Entzündung mit Lymphdrüsenbeteiligung, täglich 3mal 1 Tablette.


    · Thuja D6 - bei Hodenentzündung in Folge einer Mumpsinfektion, täglich 3mal 5 Tropfen.


    Nieren und Blase - Beschwerden - Maßnahmen


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    vieleicht hilft es ja ein bischen weiter..


    gruß


    ToM ;-)

    Hallo, Tomex...

    vielen, vielen Dank, dass Du Dir derart viel Mühe gegeben hast. Ich werde


    Deine Ratschläge weiterleiten...Zunächst ist Antibiotika verordnet worden...da kann ich nichts mehr machen...aber nach Auslaufen der Antibiotika werde ich die homöopatischen Mittel checken und meinem Vater geben.


    Hast Du schon einmal etwas von Spongia in diesem Zusammenhang gehört?

    re: Spongia

    ja, ist auch ne mögliche behandlungsmetode! aber bei allem dem ist nicht zu vergessen, dass es immer zu einer erstverschlechterung bei diesen mittelen kommen kann.... du solltest ihn von einen gelernten heilpracktiker beraten/behanden lassen... es gibt's auch ärzte aus der schulmedizien die sich mit der "Homöopathie" beschäftigen.


    viel glück und liebe grüsse


    ToM ;-)

    Ja stimmt...

    aber leider ist es die Ausnahme, dass ein praktischer Arzt ebenfalls ausgebildeter Homöopath ist. Den meisten "reichen" ein paar Wochenendkürschen und sie schreiben es auf Ihr Praxisschild...

    re:

    stimmt auch wieder....aber trozdem viel glück.. für dein Vater!


    ToM ;-)


    ps. eine therapie mit "echinaceae" sonnenhut ist auch hilfreich. Und den urin möglicht für ne zeitlang "alkalisch" halten.. auf fleisch verzichten..und dann ggf. mal ne schunkelkost.