Die Beschneidung ist mir dieses mal erspart geblieben, da ich ohnehin keine Vorhaut mehr hatte :D


    Was mich aber nie gestört hat, im Gegenteil.


    Was meinst du mit von unten nach oben aufgeschnitten genau? Meinst du mit erster und zweiter OP die beiden Mundschleimhaut Op's?


    Danke für die Antwort StraightFlush86

    Naja die haben die Penisunterseite bis zum Hodenansatz längs aufgeschnitten. Bei der ersten OP in Hof wurde die Haut nach unten gestülpt, so dass keine äußerliche Narbe zu sehen war (außer die Narbe der Beschneidung). Und ja mit den den beiden OP's meine ich die MSH OP's. Die ganzen kleineren Schlitzungen zähl ich schon gar nicht mehr dazu :-)

    Bei mir gabs in der Nacht von Vorgestern auf Gestern ein etwas dramatisches Zwischenspiel: Meine OP-Wunde im Mund, da wo das MSH-Transplantat entnommen wurde, ist beim abendlichen Zähneputzen z.T. aufgebrochen und fing recht stark zu bluten an. Konnte den Blutstrom, der beständig meine Mundhöhle füllte, nicht stoppen. Reden war auf Grund des sich ständig füllenden Mundes auch fast nicht möglich. Also Notarzt rufen lassen und in der Notaufname des hiesigen Klinikums durch einen Kieferchirurgen mit drei Stichen erneut nähen lassen. War wohl eine kleine Arterie mit aufgegangen.


    Das resorbierbare Nahtmaterial hatte sich schon angefangen aufzulösen und ein Teil der Wunde war auch schon zugewachsen, aber eben noch nicht alles. Naja, nun ists erst mal wieder genäht, diesmal mit etwas stärkerem Faden und ich bin sicherheitshalber heute und morgen noch auf breiiger Ernährung, um kein Risiko einzugehen. Schmerzmittel habe ich heute keine mehr gebraucht, ist aber alles wieder etwas geschwollen und die "Freiheitsgrade" bei der Bewegung der Kauleiste sind wieder etwas eingeschränkt.


    Meine Hoffnung und Sorge ist natürlich, dass das Transplantat auf der Harnröhre besser einwächst, als die Entnamestelle in der Wange, aber das wird sich in knapp 14 Tagen dann schon zeigen...


    Ansonsten komm ich mit dem Harnröhren-Katheter soweit klar, sicher ist es nicht das Angenehmste mit dem Teil aber es geht, bisher auch keine spürbaren Beschwerden wegen Infekten, ich trinke aber auch ca. 3-4 Liter am Tag.

    @ all:

    Bin heute zur Diagnostik MSH-OP wieder im SANA-Klinikum Hof stationär eingerückt. Direkt nach der Aufname erfolgte die Röntgenkontrastuntersuchung von Blase und Reparierter Harnröhre.


    Zuerst wird mit liegendem Katheter eine Aufname gemacht, um den richtigen Bildausschnitt festzulegen, so dass der operierte Bereich der HR erfasst wird. Ist die passende Position gefunden, darf man sich während der nun folgenden Untersuchungen nicht mehr bewegen. Nun wird über den seit nun 4 Wochen liegenden Harnröhrenkatheter (ächz) die Blase mit Kontrastmittel befüllt, bis sich ein spürbarer Blasendruck aufbaut, bei mir warens ca. 600-700ml. Dann wird der Katheter gezogen, was nur ganz kurz ein wenig unangenehm ist, ansonsten keine große Sache (endlich weg, das ganze Schlauchgelumpe). Während dieser Prozedur muss man weiterhin unbeweglich auf der linken Seite auf dem Röntgentisch liegen bleiben, es werden auch immer laufend Aufnamen gemacht (Strahlenbelastung der Hoden?). Tja und dann muss man in unveränderter Haltung auf der Seite liegend, das Kontrastmittel in eine Ente pinkeln, während das Personal dabei Aufnamen macht, um ein gutes Bild zu erhalten. Tja, da hatte ich dann Probleme, trotz gut gefüllter Blase auf der Seite liegend unter Anwesenheit von Fremden mehr als nur ein kleines Rinnsal von mir zu geben, da half kein laufender Wasserhahn, gutgemeintes Zureden oder auch Bauchpressen meinerseits, irgendwie ist Wasserlassen auch eine Kopfsache. Nach kurzer Beratung mit dem Chef Dr. Keller befand der aber, das reicht, vorerst keine Cystoskopie notwendig. Ich sollte dann kurz auf Toilette gehen (dort lief es dann auch gleich ganz ordentlich) und dann wurde nochmal geröntgt, ob die Blase auch wirklich leer war, was der Fall war.


    Also bin ich nun befreit von allem lästigen Geschläuch und Gebeutel, jetzt steht noch ein Uroflow und eine anschließende Sonografie an, um die Blasenentleerung und den Strahl zu beurteilen,,und wenn dabei keine Probleme zu Tage treten, werde ich morgen schon wieder entlassen😎

    Hallo Allerseits,


    nun auch mein Abschlussbericht.


    Nochmal zu Erinnerung ich hatte eine penile striktur, deshalb keinen Harnröhrenkatheter bis zum Schluss sondern einen Bauchdeckenkatheter. Aus diesem Grund wurde meine Abschlussuntersuchung auch nicht wie bei Old_Sock unterm Röntgengerät durchgeführt sondern ich bekam eine Blasenspiegelung. Dabei kann man auf einem Bildschirm zugucken wie der Arzt (der Chef meistens selber) mit dem Stab durch die Harnröhre geht. Bei mir ist alles gut eingewachsen :)


    Die Nahtstelle in der Harnröhre sieht etwas wulstig aus (das ist normal) und sollte sich (so die Ärzte) noch glätten, dies könnte erklären warum man nach einem halben Jahr statt einem Rezidiv noch schneller pinkeln kann (StraightFlush hat mal was erzählt glaube ich)


    Mein Uroflow liegt bei max 30 ml/sek, kein Restharn. Allerdings würde ich eher 25 sagen, da diese 30 ein peak waren ;-)


    Noch eine Info: Die Durchschnittliche "max flow" direkt nach der Operation mit Mundschleimhaut liegt bei 23 ml/sek.


    Das ist also nicht wie bei der Schlitzung wo man teilweise über 40 danach hatte, aber eben nicht für lange.


    Ich kann nur sagen, macht diese OP wenn ihr leidtragende seid. Man kann nicht versprechen wie lange das jetzt hält, vielleicht für imme vielleicht 10 Jahre. Von allen Leute die ich hier im Klinikum und im Forum getroffen habe habe ich eins gelernt: Eine Schlitzung oder Bougierung ist absoluter quatsch, die Rezidivrate liegt nicht bei 80% sondern 100%.


    Ich wünsche euch alles Gute, Old_Sock vielleicht sieht man sich wieder *:)

    Tja, schit happens, bin eine Woche nach der Entlassung wieder da. Meine Narbe am Damm macht mir nach wie vor Beschwerden, mittlerweile hat sich da trotz Spülen am Ende Richtung After ein eitriger Abszess gebildet, der nicht von alleine abheilt. Und seit gestern habe ich nun auch noch wieder eine Harnwegsinfektion, die meinen Flow deutlich reduzierte und mich alle 30 min auf die Toilette schickte. Aus Sorge um mein Transplantat habe ich nicht erst bis Montag gewartet, sondern heute früh hier angerufen und nun bin ich leider wieder hier, in der Notaufname wurde über 100 ml Restharn diagnostiziert. Deshalb habe ich dieses Mal einen Cystofix bzw. Bauchdeckenkatheter in Lokalanästhesie bekommen. Tja nun liege ich hier wieder mit Schlauch und Beutel und zwickendem Hinterteil, alles dumm gelaufen, hätte nicht gedacht, so schnell wieder hier zu sein. Nun gilt es wieder abzuwarten, was nun für weitere Erkenntnisse und Maßnamen daraus entstehen. Ich hoffe nur, dass mein Transplantat nicht gelitten hat, das ist derzeit meine große Sorge. Bin derzeit in Zimmer 112... {:(

    Scheint der einzig relevante Thread im Internetz zur Rekonstruktion der Harnröhre mit Mundschleimhautplastik zu sein - darum schreibe ich hier auch meine Erfahrungen.


    Vorgeschichte: Ich bin 29 Jahre, männlich und ansonsten gesund. Schon in meiner Jugend wurde eine Harnröhrenverengung per CUG festgestellt, welche 2005 im Klinikum Rosenheim geschlitzt wurde (Schlitzung nach Sachse). Wie bei den meisten stellte sich nach ca 1-2 Jahren ein rezidiv ein. Da das Wasserlassen dennoch funktionierte nur halt "etwas länger" dauerte habe ich noch weitere Jahre "durchgehalten". Erst als ich 2015 auchnoch vermehrt Blasenentzündungen und andere Infekte der Harnwege hatte (wegen dem Restharn nach der Miktion), habe ich wieder ein CUG + Uroflow (11er Schnitt) machen lassen.


    Diagnose: 2 Harnröhrenstrikturen bulbär jeweils ca 0,5cm groß im Abstand von ca 2cm


    Entscheidung: Nachdem ich auf Pubmed alle wissenschaftlichen Studien zum Thema durchgelesen habe, war klar das eine erneute Schlitzung aufgrund der extrem hohen Rezidivrate und der zusätzlich weiteren Vernarbung der Harnröhre (die spätere Rekonstruktionen erschwert) nicht mehr für mich infrage kommt. An dieser Stelle möchte ich persönlich jedem dazu raten eine Mundschleimhautplastik oder End-to-End Anastomose (wenn möglich ist das noch besser) durchführen zu lassen sofern er schon _einmal_ geschlitzt wurde. Wer sich ein zweites mal schlitzen lässt kann praktisch von einem rezidiv ausgehen.


    Ich habe mich für Oberarzt PD Dr. Tritschler am LMU Klinikum Großhadern (München) entschieden, da er ein sympathischer Kerl & Spezialist auf diesem Gebiet ist, ein Paper dazu veröffentlicht hat welches Sinn macht (http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=136011), und nach eigenen Angaben und nach den Angaben eines vorposters in diesem Thread diese Operation schon sehr oft erfolgreich durchgeführt hat. Das Klinikum ansich ist extrem groß & hässlich aber man geht da ja auch nicht zum Urlaub machen hin. Die Schwestern & Pflege ist aber auch auf extrem hohen Niveau und man fühlt sich gut versorgt.


    Operation & Pflege: Die Operation erfolgte am 09.08.2016 und verlief erfolgreich. Es wurde mir ein 5cm großes dorsales onlay aus der rechten Wange entnommen um die offene Harnröhre abzudecken. Ich habe nach dem aufwachen gebrochen (evtl. zu viel Dipidolor im Aufwachraum angefordert) aber dann sofort jede Mahlzeit + viele Getränke reingehauen (trotz der Angst vor dem ersten Stuhlgang mit Katheter was dann am 2. Tag kein großes Problem darstellte). Am 1. Tag nach der OP hab ich angefangen mich mobil zu machen. Am 2. Tag wurden mir die "Verpackung" um die Naht entfernt - ein Pflaster verblieb jedoch auf der Naht. Am 3. Tag nach der OP wurde ich mit einem Blasenkatheter in der Beinbeutelversion entlassen, den ich ab OP 3 Wochen tragen soll (zum Glück wurde ich so früh entlassen, da ich mobil war und daheim wird man 2000* besser Gesund). Zusätzlich nehme ich Amoxiclav 1-0-1 (825mg Amoxi/125mg Clavulan) über die 3 Wochen. Den Beinbeutel habe ich erst nach 11 Tagen gewechselt und dann in einem 3-4 Tage turnus (laut Herstellerangaben sollte man Ihn nach 3 Tagen wechseln). Das Pflaster über der Naht ist irgendwann beim Duschen abgefallen und ich hab kein neues mehr draufgeklebt.


    Auffälligkeiten während der Genesung: Dicke violette Eier (Arzt hat gemeint alles gut ich soll Sie mir halt nich anschaun => sind dann auch nach 10 Tagen wieder normal geworden), Schmerzen beim Sitzen und Stehen/Gehen, Selten winzige rote (blutige?) Gewebeflusen im Urinbeutel (ist wohl kein Grund zur Sorge)


    Kontrolle: Mein Kontrolltermin ist am 31.08.2016 (MiktionsCUG und evtl. Uroflow), ich hoffe das alles gut zusammengewachsen ist und mir der Katheter endlich gezogen wird (man gewöhnt sich zwar nach ca. einer Woche des Tragens an ihn - ein junger Mann wird trotzdem kein bester Freund eines Blasenkatheters werden behaupte ich mal).


    Nach der Kontrolle und nach einem längeren Zeitraum werde ich in diesem Thread ein paar Updates schreiben um anderen Leuten eine Entscheidungshilfe zu geben (da die Langfristigkeit des Erfolgs bei dieser OP ja eines der ausschlaggebenden Kriterien ist).

    Oh scheiße Old_Sock, was treibst du denn alles?


    Ich würde ja gerne sagen "blöd dass ich nicht mehr da bin (im Klinikum)" aber das lass ich mal ;-)


    Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung!


    Zu "seeN86": Interessant wie unterschiedlich die ganze Methodik zwischen dem Klinikum in München und Hof doch ist.


    Auch dir alles Gute für die Untersuchung in 3 Tagen.

    Bin seit Mittwoch letzter Woche wieder zu Hause. Transplantat ist zum Glück ok und dicht, es wurde mittels Urethrogramm (Kontrastmittelröntgen) und Cystoskopie durch Dr. Keller höchstselbst bestätigt, das alles gut und dicht eingewachsen ist. Der Abszess am Hintern ist nun auch am verheilen, faktisch keine Beschwerden mehr, auch nicht beim Sitzen. Einzig meine Blase ist wohl durch die lange Zeit mit Katheter (ca. 4 Wochen) etwas aus der Übung, sie braucht wohl erst mal eine gewisse Anpassungszeit, bis sie wieder ihre volle Elastizität bekommt und der Tonus wieder intensiv genug ist, um die Restharnmengen zu minimieren. Deshalb kam es wohl auch zu dem erneuten Infekt. Nun habe ich die letzten 5 Tage nochmal Antibiotikum genommen. Aktuell Passt erst mal alles, Strahl ist schön kräftig, Narbe am Damm ist schmerzfrei, der Abszess heilt jeden Tag weiter zu und am 19.9. soll mein ambulanter Urologe noch mal Flow und Restharn bestimmen. Falls dann immer noch zu viel drinne bleibt, gehenich noch mal nach Hof und lass eine sogenannte Urodynamik machen, da wird dann Druck in der Blase und das Zusammenspiel der verschiedenen Muskelpartien (Blasenmuskel, Beckenboden- und Schließmuskel) und der Reizleitung gemessen.


    Aber zumindest das Thema "Harnröhrenstenose" ist erst mal erfolgreich abgeschlossen, nun hoffe ich, dass meine Blase nach einer Gewöhnungsphase auch wieder vernünftig funktioniert.

    Hallo Leidensgenossen,


    Ich (m um die 30, bulbäre Verengung) möchte (was heißt möchte, die Scheiße zwingt mich dazu) mich mal hier beteiligen. Hatte schon als Kind mit 12 / 13 Jahren hin und wieder alle paar Monate Schmerzen beim Pinkeln. Hab die aber ignoriert und teilweise ein Vermeidungsverhalten entwickel.


    Erst 2003 war ich beim Urologen der auf Nierensteine röntge. Trotz Schilderung von geringem Strahl und Schmerz seit Jahren war ich 30 Sekunden später mit der Aufforderung zum Orthopäden zu gehen wieder raus.


    Erst 6 Monate später dann die Diagnose durch einen deutlich besseren Urologen. Der wusste nach 20 Sekunden was ich habe und 1 Röntgenbild später hatte ich die Info das ich operiert werden muss. Erstmal "Scheiße".


    06/2004 dann Schlitzung, hatte erst am OP Tag wahnsinnige Angst bekommen. Leider habe ich die LMA Tablette erst beim Abtransport zum op bekommen und war daher ohne deren Wirkung bis zur Narkose.


    05/2008 wieder Schmerzen beim Pinkeln, flow wurde nicht mehr gemessen, sollte kommen wenn was ist. Der Arzt wollte mich aber nicht mehr vor seinem Urlaub behandeln und Termin für danach ging auch nicht. Im Notfall bitte ins Krankenhaus.


    Das wollte ich aber nicht. Habe dann bemerkt, dass ich den flow deutlich erhöhen könnte wenn ich leicht auf den Dann drücke. Ich vermute der Bogen wurde dabei etwas begradigt und die Enge störte weniger. Daraufhin auch keine Schmerzen mehr, zumindest nur ganz selten.


    08/2013 erstmals unkontrolliert Wasser gelassen, peinlich. Passierte aber nur insgesamt 2 mal.


    05/2015 Es wurde schlimmer. Nachts wegen Harndrang aus einem Zelt krabbeln und zur Toilette laufen endete immer in nasser Hose. Selbstvertrauen gleich null. Auch hatte ich permanent ein Ziehen in der Blase.


    06/2015 die Gewissheit erneut zur OP zu müssen. Binnen Tagen verviel ich in Ängste und Depressionen. Bin wegen Depressionen seit 2010 in Behandlung. War zu fast nichts mehr in der Lage. Hatte dann kurzfristig einen Urologen Termin und 5 Tage später KH Einweisung und neues Röntgenbild. mit den Worten, da lassen wir eine schöne Mundschleimhaut Plastik machen verließ er den Röntgenraum und ich lag halb tot da. Nach 2 Stunden im Auto sitzen bin ich zum KH gefahren. Dort alles sehr professionell, man hat sich Zeit genommen. Eine MSH Plastik hat man ausgeschlossen da die HR zu eng sei. Der flow lag da bei max 4 und schnitt 2. Die nächsten Tage waren die Hölle. Ängste ohne Ende. War sogar in der hiesigen Psychiatrie um zu wissen wie ich mich selbst einweisen könnte.


    14 Tage später dann Schlitzung. Extrem Angst, verlief auch kompliziert da man nur eine Wand als Verengung vorfand. Erst das legen eines Führungsdrahtes durch die Bauchdecke, Blase und HR zeigte dem Urologen den Weg. Flow danach 25 max und rund 20 schnitt bei geringem Blasevolumen. Verengung 5 mm vom Schließmuskel.


    08/2016 Die durchschnittlichen Werte, also Menge / Zeit liegen bei 10,5 bis 14,5. Je nach Tageszeit, Menge, Trinkvolumen. Bin wieder in der Angstschleife gefangen. Schaffe nichts außer im Bett zu liegen. Auf Arbeit wird das auch nicht mehr lang gut gehen.


    Was kann ich machen? Vor der offenen OP mit Mundschleimhaut habe ich derartige Angst. Wie habt ihr das ausgehalten? Ich leide Todesangst ohne auch nur vom Urologen etwas von op gehört zu haben. Der Eingriff mit den Risiken für Inkontinenz und impotens und tot ist fur mich unvorstellbar. Zahlen zu erfolgen und Komplikationen gibts ja fast keine. Auch die Postoperative Zeit wüsste ich nicht zu überstehen. Jeder kleinste Handgriff oder Wunde an mir verängstigt mich.


    Vermutlich wird sich das alles blöde anhören. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp. Psychotherapie läuft seit 6 Monaten, hilft aber nicht.


    Danke


    Der andere Patient

    Hallo,


    das ist ja auch eine sehr heftige Geschichte. Aber ich vermute/glaube das viele Männer die an einer HR Striktur leiden und das über einen großen Zeitraum psychische Probleme bekommen. Ich würde mich da nicht ausschließen.


    Die einzige Lösung die ich bei dir sehe ist eine MSH Plastik in einem spezialisierten Krankenhaus. Danach kannst du endlich mit dem Thema abschließen. Schlitzungen und Dehnungen verschaffen dir nur eine kurze beschwerdefreie Zeit.


    Die Risiken sind natürlich vorhanden (sehr gering), aber welche andere Alternative hast du?


    Wenn du weitere Infos benötigst kannst du mir gerne ne PN schreiben.


    Viele Grüße

    Hallo Leidensgenossen..


    Kurz zu mir: ich bin anfang 20, hatte 2013 eine Schlitzung, wurde öfters bougiert, und in 2 wochen steht eine offene Operation in Hamburg bei Frau Fisch voraussichtlich an.


    Ich habe mittlerweile schon eine richtige Reizblase, Vorallem bei Alkohol Genuss.


    Ich werde einen Tag vor der OP untersucht und am nächsten Tag operiert.


    Kann mir einer das aktuelle Prozedere in Hamburg sagen?


    Ich fliege von München nach Hamburg.. da ist es wohl besser, dass ich in Hamburg nach der Entlassung in einem Appartement bleibe, falls es zu Komplikationen kommt ?


    Wie würdet IHr das machen ?


    Ich habe ehrlich gesagt richtig Angst davor.. daher habe ich es auch solange rausgezögert😬 Wann werde ich Widdern arbeiten können ?

    @ Abercrombie:

    Bei dem Zystourethrogramm vor deiner OP stellen sich Ort und Länge der Verengung heraus. Ob bei dir dann eine Mundschleimhautplastik oder eine End-to-End Anastomose gemacht wird, wird sich dann zeigen. Statistisch gesehen haben die meisten Patienten mit deinen Beschwerden eine bulbäre (Blasennahe) Striktur. Is t diese kleiner als ca. 2,5cm kann eine End-to-End Anastomose in frage kommen wobei nach der OP ein Dauerkatheter 2 Wochen in der Harnröhre verbleiben muss. Bei einer Mundschleimhautplastik, die statistisch gesehen öfter gemacht wird, muss der Dauerkatheter mindestens 3 Wochen nach OP verbleiben. Während dieser Zeit kannst du dich meist schon bewegen, da in vielen Fällen ein Katheter in der Beinbeutelversion drangemacht wird, den du an dein Bein binden kannst und der unter der Hose verschwindet. Arbeiten würde ich während der Zeit nicht, da dies das zusammenwachsen des Transplantats oder der beiden Harnröhrenenden in die länge ziehen kann (Schwere körperliche Arbeiten auf keinen Fall).


    Nachdem dir bei einem Kontrolltermin (erneutes Zystourethrogramm während des Wasserlassens) am Ende der Katheterzeit bestätigt wurde, das alles dicht zusammengewachsen ist, bist du den Katheter los. Ab diesem Zeitpunkt habe ich wieder zu arbeiten angefangen. In seltenen Fällen ist das bei der MSH-Plastik noch nicht nach 3 Wochen dicht, dann wird der Arzt einen neuen Katheter legen und weitere Wochen draufgeben. Mehr als 6 Wochen insgesamte Katheter-Liegezeit sind jedoch extrem unwahrscheinlich. Ob du dir eine Bude in Hamburg holen solltest musst du selbst entscheiden, jedoch wirst du zu etwaigen Kontrollterminen anreisen müssen sofern du nicht das Krankenhaus wechselst. Sofern du es nicht weisst hätte das Klinikum Großhadern mit Dr. Tritschler in der Urologischen Poliklinik jedoch auch einen Harnröhrenstriktur Experten und es wäre nicht so weit entfernt. Fliegen mit Beinbeutel geht aber schon auch wenn das reisen damit immer nicht soviel spass macht.

    Hallo


    Habe mich nach langer Leidenszeit von meinem Heimatort Wilhelmshaven auf den Weg ins UKE gemacht.


    Meine OP Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut wurde am 16.8.2016


    gemacht. Ich bin super zufrieden .


    Mein Operateur war Oberarzt Dr.Dahlem.


    Prof.Fisch operiert nur Privatpatienten.


    Die OP habe ich mir schlimmer vorgestellt.


    Dagegen waren die Schmerzen beim Wasserlassen die Hölle.


    5 Tage nach der OP wurde ich mit dem Katheter entlassen, der anschließend noch 2 Wochen verbleiben muss.


    Nach 3 Wochen wird der Katheter gezogen. Es folgen noch einige Untersuchungen und das Spiel ist zu Ende.


    Das UKE war für mich eine gute Adresse.

    Straightflush wo wurdest du operiert?


    Wie petronella66 beschrieben, wurde auch ich nach 6 Tagen wieder entlassen.


    Ich hatte das Problem. Das mein Katheter verstopfte und ich des halb 4 Tage lang eine Spülung hatte..


    Diese Woche wurde mir der andere Katheter ambulant gezogen.


    Nächste Woche muss ich wieder nach Hamburg, um alles kontrollieren zu lassen. Hoffentlich hat der Spuk ein Ende!


    Musstet ihr auch auf einen Sitzring sitzen?


    Wie lange habt ihr das gemacht?


    Wenn mir der Bauchdeckenkatheter gezogen wird, kann man dann einfach wieder normal Wasser lassen ?:0


    Kennt wer einen guten Urologen in München oder südlicher Umgebung ?


    Ich fühle mich bei meinem Nicht gut aufgehoben. Alles Zack Zack.. vermittelt mir kein Vertrauen, fühle mich nicht ernst genommen. Ist das nur so im ländlichen Raum ?:0

    Ich wurde in Hof operiert. Einen Sitzring hatte ich nie gehabt. Habe allerdings auch keinen Dammschnitt. Nach Entfernung des Bauchdeckenkatheters kann man wieder ganz normal wasser lassen. Such dir am besten über Bewertungsportale wie z.B jameda einen guten Urologen. Bevor ich meinen gefunden habe hatte ich schon zwei andere gehabt. Gibt anscheinend viele pfeiffen auf diesem Gebiet.