Hallo, guten Abend,


    habe hier gerade Einiges gelesen und bin geschockt, insbesondere darüber, dass es bei dieser OP so viele Misserfolge gibt.


    Mein Mann, 40 Jahre alt, hatte bereits als Jugendlicher die erste Harnverhaltung (Ursache unbekannt, evtl. eine sehr schlecht durchgeführte Phimosen-OP im Kleinkindalter), damals wurde bongiert bis zum Abwinken.


    In den letzten Jahren wurde vier Mal eine Schlitzung durchgeführt, die letzte sehr tief (hat tagelang extrem geblutet) hat 1,5 Jahre Ruhe gebracht. In den letzten drei Monaten wieder massive Verschlechterung, große Restharnmengen.


    Seit heute wieder Krankenhaus. Es wurde ihm gesagt, dass weitere Schlitzungen nicht mehr möglich wären und er sich mit dem Gedanken an die Mundschleimhautplastik anfreunden soll.


    Mein Mann befürchtet aber genau das, was Viele von Euch hier schreiben - Arbeitsunfähigkeit für lange Zeit, Rezidive, Verschlimmerung etc.


    Ein Bekannter meines Mannes hat so ziemlich alles durch was es in dieser Richtung gibt und hat jetzt eine "neue" Harnröhre mit Mündung in den Damm, kein Pinkeln im Stehen mehr, kein Geschlechtsverkehr.....


    Mein Mann hat einfach nur noch Angst und weiß nicht, wie er sich entscheiden soll, so wie es jetzt ist kann es keinesfalls bleiben, es kommt kaum noch Urin heraus und verschlimmert sich täglich, die komplette Verhaltung ist nur noch eine Frage der Zeit. Sollte er sich operieren lassen, was meint Ihr? Und wenn ja, wo? Wir leben in Sachsen-Anhalt, meinem Mann wurde von einem Urologen das St. Hedwig Krankenhaus in Berlin empfohlen. Gibt es noch irgendwelche OP-Alternativen? Wahrscheinlich nicht, oder? Außerdem hängt ja auch sein Arbeitsplatz davon ab wie lange er dort fehlt. Aber so wie es ist geht es auch nicht mehr lange mit dem Arbeiten. Er arbeitet unter schmutzigen Bedingungen und körperlich schwer, benötigt also auch nach der OP noch längere Krankschreibung. Ich möchte ihm gern helfen bin aber auch total ratlos. Darum meine Bitte an Euch um Meinungen und Ratschläge und auch Empfehlungen für Kliniken, die mit dieser OP gut vertraut sind.


    Vielen Dank schon jetzt.


    PS: Bei meinem Mann ist die Harnröhre fast auf voller Länge, also auch schon ganz oben, stark verengt. Beim Röntgen kommt nicht mal das Kontrastmittel durch.

    Hallo zusammen


    Da ich durch Beiträge in diesem Forum einige nützliche Anregungen erhalten habe, möchte ich mich mit einem Bericht über meine Mundschleimhaut-OP revanchieren.


    Aufgrund einer Harnröhrenverengung und sehr schwachem Urinstrahl wurde bei mir im Jahr 2000 eine Schlitzung vorgenommen, die keinen Erfolg brachte. Die Wunde verheilte nicht gut (nur 2-3 Tage Katheder!) und schmerzte monatelang beim Harnlassen. Im Nachhinein würde ich sagen, daß der Arzt nicht sehr kompetent war.


    Aufgrund dieser schlechten Erfahrung wartete ich jahrelang ab. Erst immer schlechte werdende Urinflow-Werte zwangen mich die Sache 2008 nochmal anzugehen.


    Mein Urologe empfahl es nocheinmal mit einer Schlitzung zu versuchen, da meine Verengung im bulbären Bereich läge und dort Schlitzungen evtl. Erfolg haben könnten. Er verwies mich an den neuen Chefarzt der Urologie am städtischen Krankenhaus in Konstanz.


    Dieser vertrat die gleiche Meinung, wies aber darauf hin, daß man nicht mehr als zwei (!!!!) Schlitzungen an einer Stelle machen sollte.


    Die OP wurde März 09 durchgeführt aber abgebrochen. Der Chefarzt, Dr. Zantl, hatte erkannt, daß aufgrund des Zustands meiner Harnröhre (stark vernarbt auf ca. 4cm Länge) eine weitere Schlitzung nichts bringen würde.


    Er empfahl eine Mundschleimhaut-OP nach einer Pause von 2-3 Monaten, um die Schlitzungswunde erst abheilen zu lassen (Ebenfalls sehr wichtig!!!!). Ich hatte die ganze Zeit einen Bauchdeckenkatheder, um die Harnröhre wirklich ruhen zu lassen. war halb so wild, nicht angenehm aber gut machbar. Bin auch die ganze Zeit arbeiten gegangen. Nach weiteren Recherchen im Netz, u.a. Anfragen und live-Video bei den italienischen Spezialisten, Vergleich von Urologien bundesweit in "weisser Liste", und weiteren Gesprächen mit Dr. Zantl, beschloß ich es hier in Konstanz machen zu lassen.


    Dr. Zantl und sein Team machten in den Voruntersuchungen und Informationsgesprächen einen guten und kompetenten Eindruck.


    Die OP fand am 12.5.09 statt. Der Eindruck wurde voll bestätigt. Meine Urinflow-Wert liegt jetzt bei 18ml/sec. (vorher 3! ml/sec.). Alles ist gut verheilt. Keine der beschriebenen "Nebenwirkungen" ist bisher eingetreten. Alles funktioniert prima. Die fehlende Mundschleimhaut regeneriert so langsam wieder (4-5cm langes Stück) und sitzen geht auch wieder einigermaßen. Erholungszeit nach der OP (wegen Narben und Blutergüssen) ca. 4 Wochen(2 Wochen Krankenhaus,2 WochenZuhause). Peniskatheder wurde nach etwa 10 Tagen entfernt, Bauchdeckenkatheder nach knapp 3 Wochen, damit nicht zu früh Urin an der Wunde entlang fließt, bzw. über evtl. noch undichte Stellen ins Gewebe. Nach Röntgenbild mit Kontrastmittel


    (nur leicht unangenehm) wurde die Dichtigkeit festgestellt, der Bauchkatheder entfernt.


    Nach so langer Kathederzeit war die Schließmuskelkontrolle etwas mühsam. Je nach Vorgeschichte fällt das Problem evtl weg, kann aber sowieso auch trainiert werden.


    Die Schwierigkeiten damit sind inzwischen auch vorbei.


    FAZIT: z.Zt. kann die Urologie in Konstanz mit Chefarzt Dr. Zantl auf jeden Fall empfohlen werden. Es ist eine heikle OP und es empfiehlt sich den Operateur gut zu wählen. Dr. Zantl war eine solche gute Wahl, ebenso sein Ärzteteam und das Pflegepersonal.


    Falls jemand noch Fragen hat,bitte an meine e-mail schicken: a.23@gmx.net


    Hoffe euch geholfen zu haben

    Hallo zusammen,


    nach insgesamt vier Schlitzungen (bulbäres HR-Strikturrezidiv; die letzte OP fand im Mai 08 mit Laser-Urethrotomie statt) muss auch ich mir die Frage stellen, welche Maßnahme die nächste sein könnte.


    Vor der offenen OP mit Mundschleimhaut habe ich höchsten Respekt! So wüsste ich sehr gerne, wer Erfahrungen mit Urolume gemacht hat. Das ist ein Stent (siehe Wikipedia), der in die Harnröhre implantiert wird. (Link z.B. http:www.promedics.ch/_upl/files/urolume.pdf). Mein Urologe winkte ab ohne es näher zu begründen. ???


    Beim Verweis auf negative Erfahrungsberichte bzgl. End-zu-End-Anastomose (Mundschleimhaut) aus diesem Forum kommen Antworten wie "da schreiben nur die, bei denen es nicht geklappt hat. Die vielen Patienten mit Erfolg haben ja keinen Grund da reinzuschreiben".:(v


    Ich habe kein Problem damit, für den Rest meines Lebens im Sitzen zu pinkeln und zu versuchen, es ohne Pressen mehr oder weniger laufen zu lassen. Aber: Seit der letzten OP wurde wohl auch mein Sexualleben in Mitleidenschaft gezogen. Das äußert sich darin, dass die Eichel nur noch sehr selten feucht wird (reine Gefühlssache) und ich hin und wieder den Eindruck habe, dass mein Glied nicht mehr so hart wird wie vorher. Ob bei der Schlitzung etwas außer der HR verletzt wurde?


    Weiterhin trage ich nun seit fast einem Jahr Einlagen in der Unterwäsche, da der Urin noch Minuten nach dem Toilettengang nachtröpfelt :-( Damit nicht genug. Die Ejakulation ist auch eingeschränkt :°( Noch Stunden nach einer "Entladung" läuft das Zeug noch aus der Harnröhre. Nackt schlafen unmöglich :(v Bequeme Boxershorts kann ich nicht mehr tragen. Selbst nachts hab ich einen Slip unterm Pyjama.


    Habe ich mal mehrere Tage lang keinen Sex (kommt vor :-p), findet sich selbst nach einer Woche trockenes Ejakulat in Form kleiner Bröckchen in der Unterwäsche (die ich natürlich täglich wechsele).


    Nachdem ich von solchen Beobachtungen noch in keinem Forum gelesen habe, wollte ich es der Welt einmal kund tun.


    Kennt das noch jemand? Und hat jemand gar einen Stent implantiert bekommen?

    Hallo Stefan-Düs


    Ich habe meinen Urologen ebenfalls auf Stents angesprochen. Er hat es gar nicht erst als Option in Betracht gezogen. Das "Milieu" im Harnbereich sei schlicht in allen Aspekten zu Stent-feindlich. Die Erfahrungen mit Stents im Harnbereich seien zudem Bescheiden und die Erfolgsaussichten bisher eher dürftig (ohne genaue Details zu nennen). Es sei noch zu erwähnen, dass mein Urologe ziemlich an der Weltspitze in der Forschung im Bereich "Tissue Engineering" fungiert. Die Methode mit den besten Erfolgsaussichten ist in der Tat die Mundschleimhaut-Plastik. Habe fast das Gefühl, da gibts chirurgisch gesehen leider keinen Weg darum herum...


    AN ALLE:


    Möchte hier noch einen weiteren Aspekt ins Feld führen: die alternative Medizin. Es mag nun der eine oder andere denken, dass man bei einem "mechanischen" Problem wohl schnell an seine Grenzen kommen mag. Dennoch höre ich immer wieder von sensationellen Ergebnissen dank alternativer Medizin gerade auch bei chronischen Krankheiten. Bei einer Harnröhrenstriktur handelt es sich um vernarbtes Gewebe, wie wir ja alle wissen. Leider gibt es kein Medikament, das einer solchen Vernarbung entgegen wirkt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es vielleicht pflanzliche Wirkstoffe gibt, die die Beschwerden lindern können oder effektiv die Vernarbung mit der Zeit eindämmen. Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit einem pflanzlichen Mittel gemacht (heisst Uva Ursi 166), welches den Harn und v.a. den Restharn "entschärfen" soll. Ich würde nun behaupten, dass bei mir zumindest das Brennen beim Wasserlassen gelindert wurde. Bezüglich der Harnröhrenstriktur bin ich auf den Begriff "Clematis recta" gestossen. Dabei soll es sich um die aufrechte Waldbeere handeln, die gemäss einem Pflanzenheilmittel-Lexikon Hilfe verschaffen soll. Nach dem Motto: Bringts nichts, schadets nichts (zumindest im Schweizerdeutsch :) ) gehe ich der Sache mal weiter nach. Auszüge aus dem Lexikon (Internetquelle mittlerweilen unbekannt):


    Clematis recta (aufrechte Waldrebe)


    Zystitis, Urethritis, Harnröhrenstriktur. Akute oder subakute Entzündung der Blase. Häufige Miktionen, langsam ingangkommend, schmerzhaftes Brennen und stechend in der Urethra während und nach dem Harnlassen. Spärlich, nahezu tropfenweise. Gefühl unvollständiger Entleerung. Unterbrechung des Harnstrahls.


    • Gabe: D2 - D6


    • Wertigkeit 2


    Weitere Inputs hierzu wären interessant!


    Liebe Grüsse

    hallo


    hatte einen harnröhren abriss wurde darauf hin 1 mal geschlitzt was nur 4 wochen gehalten hat. darauf hin mundschleimhaut plastik. hatte eine enge von knapp 3 cm nach dem abriss und jez wurde sie gekürzt durch die mundschleimhaut plastik auf paar mm. mein urologe riet mir diese kleine stelle noch mal durch das schlitzen wegzusprengen und ich hätte dann ruhe und was ist? der mist is grade mal 4 tage her und ich habe schon wieder massive probleme beim wasserlassen. und ich bin es leid nach 7 mon ich komm mir langsam wie ein versuchskanninchen vor. ich sagte zu denen ärzten sie sollen mir mal cortison reinspritzen was ja die narbenbildung schwächen soll, machen se nicht. ich sagte zu ärzten was is mit bestrahlung der harnröhre? sagen sie zu jung! ich sagte zu den ärzten was ist mit einem temporären stent! sagen sie bringen nichts. komm mir langsam verarscht vor von den ärzten


    ich habe gelesen das bei 80% der stents wieder rausgenommen werden mussten! na und vll bin ich ja mal bei den 20 % und habe ruhe! habt ihr noch möglichkeiten? und wenn ihr fragen habt stellt sie ich hab alles durch bis auf die 3 sachen ;-)

    hallo evita64,


    es ist jedenfalls nicht ausweglos und es gibt auf jeden fall die chance die situation zu verbessern mit der offenen mundschleim op: ich habe mich im November 2008 in hamburg von frau prof. dr. fisch operieren lassen. die ärtzin ist mitführend bei dieser art von operation; inzwischen ist die an der klinik eppendorf in hamburg.


    meine op ist sehr ordentlich verlaufen und ich bin seit langem wieder hier in dem forum, um auch etwas positives zu schreiben und anderen hoffnung zu machen. ich habe hier vor einem jahr auch gute tipps bekommen, u.a. den hinweis auf diese ärtzin; ich war im vorfeld bei etlichen chefärzten und einige deren oberärzte haben von sich aus frau prof. dr. fisch empfohlen. ich kann deine ängste verstehen auch hinsichtlich arbeitsplatzverlust etc.. nur eines mußt du dir vor augen halten: ohne etwas zu unternehmen, wird dein mann vielleicht irgendwann gar nicht mehr arbeiten können. ohne gesundheit ist ALLES nichts, soll nicht pathetisch klingen. aber ich weiß wovon ich spreche...


    jeder verlauf bzw. harnröhrenenge ist anders und ich bin kein mediziner; ich berichte aus eigener 20 jähriger leidvoller erfahrung mit auf und abs, schlitzungen, bougierugen etc.


    gehe zu einem spezialisten, da diese form der op nur einigen wenige urologen beherrschen...wie du es bbeschreibst kann es nur noch besser werden...es ist definitiv nicht hoffnungslos und eines kann ich dir sagen:


    die erfolgsquote liegt bei dieser op sehr hoch im vgl. zu allen anderen und es ist leider die einzige möglichkeit...

    @ kann nur besser

    vielen Dank fürs Mut machen.


    Mein Mann hat sich nun entschieden, die Mundschleimhaut OP im Spätherbst im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin durchführen zu lassen. Sein Urologe hat ihm diese Klinik empfohlen und einer der Oberärzte dort soll ein sehr guter Operateur für diese spezielle OP sein.


    Der Urologe meines Mannes will versuchen alles so zu arrangieren, dass dieser Oberarzt ihn dann auch operieren wird.


    Mein Mann hat natürlich viele Ängste und auch noch jede Menge Fragen. Besonders beunruhigt ihn der Bauchdeckenkatheter und Schmerzen beim Sitzen.


    Zwischen der Entfernung des Blasenkatheters und der Entfernung des Bauchdeckenkatheters kann mein Mann für einige Tage nach Hause (vorraussichtlich).


    Was hast Du für Erfahrungen, kann er dann schon mit dem Auto heim oder ist eine Bahnfahrt besser?


    Wir wohnen ca. 250 km von Berlin entfernt und er hätte ja den Bauchdeckenkatheter noch und würde sicher auch noch Probleme beim sitzen haben.


    Falls auch andere Operierte hier Erfahrungen haben zum Auto fahren so kurz nach der OP - oder Leute hier sind, die ebenfalls im Hedwig-KH Berlin operiert worden sind - bitte her mit Euren Informationen!!!


    Vielen Dank und viele Grüße


    Evita

    @ kann nur besser:

    Ich habe Deine Beiträge gelesen und denke, wie Mickey70, dass die Ursache für Deine Probleme nicht an der Striktur liegt. 34 ml/s ist mehr als normal und ein Restharn von 50 ml ist auch völlig vertretbar. Möglicherweise ist die Ursache für Deine Schlaflosigkeit psychischer Natur (ich habe einen Restharn von 200 ml und kann bestens schlafen) und wird verschwinden sobald Du Dich psychisch von dem Problem distanziert hast (wobei es mir auch klar ist, dass das nicht immer einfach ist). Was das "Ziehen" angeht, würde ich vielleicht einen neuen Arzt aufsuchen (da die bisherigen anscheinen nicht helfen konnten), wenn das nicht weg geht, aber ich würde mich an Deiner Stelle nicht operieren lassen.


    Ich spiele selbst seit einem Jahr mit dem Gedanken, mich erneut schlitzen zu lassen (die erste und bisher letzte Schlitzung wurde bei mir vor 15 Jahren durchgeführt), werde es aber nur dann tun, wenn es mir nichts anderes übrigt bleibt. Neben meinem Restharn von ca. 200 Ml muss ich mich momentan mit einem Uroflow-Wert von 10 ml/s quälen. Deswegen habe ich einige Fragen an Dich:


    -welchen Katheter hast Du für die Selbstbougierung verwendet? waren das die "Lofric Dila-Cath"-Katheter der Firma Astra Tech? und wenn nicht, welche genau?


    -wie war Dein Uroflow-Wert als Du mit der Selbstbougierung angefangen hast? meinst Du, ich könnte es bei meinem jetzigen Wert auch versuchen? oder meinst Du das wird nichts bringen, weil die Striktur zu eng ist und ich sollte mich erstmal schlitzen lassen?


    -könntest Du mir praktische Tipps geben, wie man sich selbst am besten bougiert? wie bist Du vorgegangen? wie merkt man wie weit man mit dem Katheter gehen kann? musstest Du viel Widerstand leisten, als Du mit dem Katheter bei der Verengung angekommen bist? kam es jemals dadurch zu Verletzungen oder neue Vernarbungen? Wie lange muss man den Katheter drin lassen?


    Ich würde mich sehr über eine Antwort auf meine Fragen freuen. Ich möchte eine OP wenn es geht vermeiden und Dein Bericht über die Selbstbougierung hat mir die Hoffnung gegeben, das könnte die Lösung für mich sein.


    Vielen Dank im Voraus :)

    Blasenhalsenge


    hallo evita,


    ich war 8 tage stationär nach der offenen mundschleimplastik op im krankenhaus, 400km von zu hause entfernt.


    ich habe mich mit dem auto abholen lassen und hatte sowohl katheter in harnröhre als auch bauchdeckenkatheter im körper. die fahrt mit dem auto war relativ ok (wichtig ist, dass man das "sitzkissen", weiches hufeisenform ständig mit sich führt überallhin!! und dort draufsitzt. der harnröhrenkatheter wurde 2 Wochen später von meinem Urologen vor Ort "gezogen" (2 sekunden, keine schmerzen). der bacudeckenkather wurde nach 21 tagen in hh entfernt: vorher wurde durch urethrogramm festgestellt, ob die enge nachhaltig verschwunden ist (war zum glück der fall) und der bauchdeckenkather wurde entfernt (absolut schmerzfrei). ich bin ind der zwischenzeit (war krankgeschrieben, andere gehen auch arbeiten) auto gefahren,w as kein problem darstellt: wichtig ist , daß die wunde sauber gehalten wird und der kleine verband anfangs gewechselt wird (habe ich selber gemacht, wurde mir in klinik gezeigt).


    hallo berliner 74,


    meine op war im november 2008 und meine enge ist nach wie vor nicht zurückgekehrt (Gott sei dank).. ich war bei etlichen aertzen im vorfeld und jeder hat abgeraten auch nur ein weiteres mal zu bougieren, da jedesmal weitere narben sich bilden. ich bin kein mediziner, fand die arumentation aber schlüssig. ich habe diese astra tech jahrelang verwendet. ich hatte auch 2 schlitzungen, nach beiden war die enge nach wenigen wochen wieder da:-(


    der restharn, selbst wenn du schlafen kannst , ist langfristig sehr schädlich.

    Blasenhalsenge

    ich habe aktuell leider seit 3 wochen eine diagnostizierte "blasenhalsenge"; d.h. ich habe keine enge in der harnröhre, d.h. op ist nach wievorher erfogreich gewesen und der strahl ist sehr gut, über 40ml/s. dennoch habe ich restharnbildung und schmerzen entlang der leiste, ist zum verrücktwerden. habe jetzt ein medikament mit wirkstoff tamsulosin, hoffe, da wirkung erst nach einigen wochen eintritt, dass es wieder gut wird.


    hat jemand "erfahrung" mit der blasenhalsenge und kann mir tipps geben; meine Prostata ist einwandfrei und beschwerdefrei.

    Mundschleimhautplastik


    Hallo -


    seit einigen Monaten verfolge ich die Beiträge in diesem Forum.


    In den letzten drei Jahren: 3 Prostataoperationen (TURP - Ausräumen).


    Vor einem Jahr wurde die Striktur endlich entdeckt - ein einziges Röntgenbild brachte Klarheit (!!)


    2 Schlitzungen brachten nur kurzen Erfolg (6 Wochen)


    Im Juli 2009 habe ich sechs Wochen bougiert ohne vorherige Operation.


    Während dieser Zeit habe ich mich in HH bei Frau Prof. Dr. Fisch zur Mundschleimhautoperation angemeldet. (Ende Oktober 2009) Problem: 450 km Entfernung vom Wohnort.


    In der Vorbereitungszeit muss ich 11 Wochen einen Bauchkatheter tragen, damit die Harnröhe entlastet wird.


    Eigentlich wollte ich im Forum gar nicht mehr nachlesen, was andere Leidensgenossen erdulden mussten. Aber vielleicht kann ja mal Jemand auch was Gutes/Nützliches berichten?


    birchah

    @ birchah

    Ich bin im November 2008 von Prof. Fisch operiert worden (Mundschleimplastik), damals noch in der Asklepios Klinik - ähnlich wie Du 400 km von zuhause entfernt ! Frau Prof. Fisch ist mir von mehreren Oberärzten in meiner Region empfohlen worden -- 11 Wochen Bauchkatheter ist schon heftig. Bei war es nach der OP ein ständiges Auf und Ab. Fakt ist, daß die verengte Stelle glücklicherweise immer noch "frei" ist, d.h. die Op war erfolgreich (hatte letzte Woche ein Urethrogram machen lassen) . Bin jetzt mal wieder hier im Forum wegen einem anderen Problem: Habe jetzt trotz sehr kräftigem Strahl 45ml/s manchmal Restharn; örtlicher Urologe diagnostiziert lt. Röntgen Blasenhalsenge, Nehme Omni Ocas mit Wirkstoff Tamsulosin....mal sehen ob sich Beseerung einstellt


    Was ich Dir sagen möchte: jeder Fall ist anders, aber entscheidend ist, daß die gute Frau Fisch auf dem Gebiet der Mundschleimplastik eine Kapazität ist ! In der Asklepios Klinik kamen Patienten wegen ihr aus dem Ausland zwecks Operation. Ich wäre sonstwo hingereist, wenn woanders ein noch besserer Doc gewesen wäre.


    Nach Deinem beschriebenen Leidensweg wird diese OP sicherlich nicht schlimmer werden im Vgl. zu den anderen.


    Ich werde regelmäßig in dieses Forum schauen... Kopf hoch:)^

    Hallo!


    Nach überstandener Operation wollte ich kurz meine positiven Erfahrungen mitteilen (bin ich diesem Forum schuldig). Offen gesagt, hatte ich vor der OP ziemlich Bammel. Alles in allem war es aber wirklich sehr gut zu überstehen. Ich würde sogar behaupten, dass ich in der gesamten Zeit nicht einmal wirklich Schmerzen hatte. Nach der OP war ich den ersten Tag auf Morphium und danach gabs mittelstarke Schmerzmittel. Essen konnte ich bereits am Tag nach der Operation wieder fast normal. Natürlich ist das Kauen zu Beginn ein wenig schwierig bzw. ungewohnt, auch sollte man auf Wund-reizende Speisen verzichten. Der Cystofix, vor dem ich ebenfalls grossen Respekt hatte, ist eine absolut harmlose Sache. Der Aufenthalt im Spital zieht sich natürlich mit der Zeit, was ich auch als einzigen mühsamen Aspekt in Erinnerung habe. V.a. hatte ich das Glück, die heisseste Woche im August erwischt zu haben. Und doch muss ich mich nochmals wiederholen: Es ist sehr gut zu überstehen.


    Das Operationsergebnis ist bei mir recht ordentlich. Ich hoffe natürlich, dass dies so bleibt, obwohl man das mit letzter Sicherheit erst nach ein paar beschwerdefreien Jahren sagen kann. Alles Gute!

    Bei uns ist nun auch fast so weit. Am 5.11. wird mein Mann im St. Hedwig-Krankenhaus operiert.


    Anschließend werde ich hier vom Verlauf berichten.


    Drückt uns bitte die Daumen, Euch allen alles Gute!!!

    So, dann möchte ich mal berichten.


    Mein Mann wurde am 4.11. im Berliner St. Hedwig-Krankenhaus aufgenommen und es erfolgten die üblichen Voruntersuchungen und Gespräche. Das Zimmer, die ärztliche und pflegerische Betreuung waren hervorragend, alles machte sofort einen guten Eindruck.


    Am 5.11. dann die OP - es wurden allein an diesem Tag drei Harnröhren-Mundschleimhaut-Plastiken durchgeführt. Diese Operationen werden von Herrn Oberarzt Dr. Stürzebecher durchgeführt, der sich auf diese Operationen spezialisiert und damit inzwischen durchaus einen sehr guten Ruf erworben hat.


    Die Operation verlief gut, der Verlauf danach weicht zeitlich etwas von den hier beschriebenen Verläufen ab.


    Da bei meinem Mann die Harnröhrenenge relativ lang war und sich in Blasennähe befand wurde ein 6 cm langes Stück Mundschleimhaut entnommen.


    Nach der OP und in den folgenden Tagen bekam mein Mann eine gute Schmerzmittelversorgung, so dass er eigentlich ständig schmerzfrei war. Auch sonst lief alles sehr proffessionell, von Anfang an, wurde schon ein Sitzring bereitgestellt, der dann auch mit nach Hause genommen wurde.


    Die OP erfolgte Donnerstags, bis einschließlich Sonntag war festes Liegen angesagt, es erfolgte langsam ein Kostaufbau. Montag dann der berühmte "Abführtag" und Aufstehen. Immer gleich vom Liegen in den Stand, damit der Dammschnitt nicht belastet wird, sitzen nur auf dem Ring.


    Mittwoch dann Entlassung nach Hause mit beiden Kathetern, der Harnröhrenkatheter abgestöpselt, nur zum offen halten der Harnröhre gedacht, der Cystofix zum Entleeren der Blase. Da die Heimfahrt bei dieser langen Strecke nicht sitzend erfolgen sollte, wurde ein Krankentransport nötig, das war aber bei den beiden Mitpatienten, die näher wohnten nicht erforderlich. Zu Hause dann normales Bewegen ohne körperliche Belastung. Am 23.11. wieder nach Berlin, ganz normal im Auto und sogar schon ohne Ring (die Dammnaht ist so gut gemacht, dass sie schon jetzt fast gar nicht mehr zu sehen ist). In Berlin dann Ambulanz, der Harnröhrenkatheter wurde entfernt, Die Blase über den Cystofix mit kontrastmittelhaltiger Flüssigkeit befüllt. Dann normale Entleerung bei Röntgenkontrolle.


    Nachdem das alles bestens verlaufen ist, wurde der Cystofix entfernt und ein Druckverband angelegt, der zwei Tage drauf bleiben muss.


    Fazit: OP bestens verlaufen, ein super Operateur, kompetente und sehr freundliche Ärzte und Schwestern, ein schönes Zimmer (2-Bett).


    Es geht meinem Mann sehr gut, das Wasserlassen funktioniert schnell und einwandfrei. Nun ist er noch arbeitsunfähig und darf auch noch mindestens ein halbes Jahr nicht Fahrrad fahren, auch danach wäre ein Spezialsattel ratsam. Mal sehen wie alles weitergeht und was die Zeit bringt. Bisher kann er diese OP-Methode, den Operateur und das Krankenhaus uneingeschränkt empfehlen.

    Hallo, ich (Birchah 70) etwa 6 Jahre mit Strikturproblemen melde mich wieder


    und danke dem Internetforum med 1 für die Möglichkeit des Austausches mit Betroffenen und besonders kann nur besser für seinen mutmachenden Beitrag vom17.09.09


    Mein Krankheitsverlauf: in den letzten 4 Jahren.


    3 x TURP, dann endlich Striktur erkannt mit nachfolgenden 2 Schlitzungen. Erfolg immer nur wenige Wochen. Wegen akutem Harnverhalten mehrere Katheter (Blase, Penis oder beide gleichzeitig),


    Zweites Halbjahr 2009: 12 Wochen Bougierung mit entstehender Harnwegsinfektion.


    Anmeldung bei med1.


    Wegen der positiven Fallbeschreibungen. anderer Betroffener auf UKE Hamburg habe ich dort per e-mail um Hilfe gebeten.


    Ambulante Vorstellung UKE Ende Juli.


    Untersuchung war nicht nötig, es reichte dem Oberarzt ein Blick auf das mitgebrachte Röntgenbild meines hiesigen Urologen:


    Bisher erfolgte Eingriffe (Turp und Schlitzungen) waren nicht hilfreich, sondern haben die Harnröhre noch mehr verletzt. Mundschleimhautplastik sei noch möglich und zu 80 % erfolgversprechend


    Vorbereitung am Wohnort:


    12 Wochen Bauchkatheter – häufig verstopft wegen Blutungen in die Blase mit bedrohlicher Infektion.


    Ich war Dauergast in der Ambulanz meines hiesigen Krankenhaus-Urologen; er hat sich mit dem Oberarzt im UKE abgesprochen.


    Operation UKE am 20. Oktober--- Entlassung am 28. Oktober


    Nachkontrolle UKE am 12. November


    Wunde der operierten Harnröhre dicht, ausreichender Uroflow


    Behandlung angst- und schmerzfrei, stets freundlich und offensichtlich kompetent.


    Die drei Pkw Fahrten nach Eppendorf (Entfernung 450 km) in Begleitung meiner Frau habe ich ohne Schmerzen fast zu einem Kurzurlaub gestalten können


    Nachkontrolle Heimatkrankenhaus Mitte Dezember (mäßiger Uroflow).


    Ende November hatte ich hier noch eine Leistenbruchoperation


    Heute 4 Monate nach der Mundschleimhautplastik bin ich sehr zufrieden:


    Keine Schmerzen, Harnröhre brennt nicht, Wunden sind verheilt, kein Harndrang, keine Vorlagen. Altersgemäß belastbar. Nur Radfahren werde ich nicht mehr.


    Fazit: Hätte ich auf den Rat des hiesigen Oberarztes nach Erkennen der Striktur gehört, und mich gleich für die Mundschleimhautplastik entschieden, wäre mir ein Jahr Quälerei erspart geblieben.

    Nachdem ich nun disen Beitrag von Vorne bis hinten interessiert gelesen habe, möchte ich mich an dieser Stelle auch noch einklinken, da ich trotz der vielen Informationen hier noch einige Fragen habe.


    Vielleicht erstmal kurz zu meiner Vorgeschichte:


    Ich bin 24 Jahre alt (w). Im alter von 16 Jahren wurde bei mir aufgrund immer wiederkehrender Blasenentzündungen schließlich eine Striktur diagnostiziert. Darauf folgte eine erste Schlitzung. Die leider wie bei fast allen nicht lange Linderung brachte. Erschwerend hinzu kommen bei mir zwei Dinge:


    Das erste ist für mich sehr peinlich und unangenehm, denn durch den Restharn, der ja aufgrund der enge in der Blase verbleibt muss ich nicht nur Tagsüber sehr oft auf die Toilette, sondern werde auch Nachts zwischen 2-3 mal in guten Nächten und bis zu 7 mal in schlechteren Nächten wach und muss zur Toilette, das problem dabei ist nicht nur der fehlende schlaaf, sondern auch, das ich das eine oder andere mal nicht wach werde und peinlicher weise ins Bett mache :°( Je älter ich wurde desto peinlicher war es mir zum Arzt zu gehen und diese ganze Geschichte wieder zu erzählen. Dadurch erfolgte eine zweite Schlitzung auch erst vor ziemlich genau einem Jahr. Auch dise war nicht erfolgreich, nach gut zwei wochen merkte ich schon wieder eine verschlechterung, nach ca. 2 Monaten war dann alles wieder wie vorher.


    Was zum zweiten erschwerend hinzu kommt ist, das ich von meinem 9. Lebensjahr an nur noch eine Niere habe. Die linke wurde aufgrund einer Schädigung durch eine angeborene HarnLEITERverengung (Zur Info: Harnleiter führt von der Niere zur Blase, die Harnröhre von der Blase nach außen) entfernt, da sie nur noch eine funktion von 7% und eine größe von ca 4cm hatte. Beding durch diese Vorerkrankung und die einzelne verbleibende Niere ist nun auch die Angst größer geworden, das diese einen Schaden nehmen könnte.


    Um wieder auf´s Thema zu kommen; Ich habe nun am 12. April erstmal wieder einen Termin bei meinem Hausarzt. Werde dort dann alles nochmal schildern (habe in letzte Zeit auch immer wieder leichte stiche rechts am Rücken und natürlich Angst, dass das etwas mit der Niere zu tun haben könnte und diese bedingt durch die häufigen Blasenentzündung auch einen Schaden genommen haben könnte.:-() und werde mich dann wieder an meinen Urologen überweisen lassen, in der Hoffnung das nicht noch eine dritte Schlitzung versucht wird, sondern nun eine Mundschleimhautplastik durchgeführt wird. Ich würde alles tn um endlich beschwerdfrei zu werden, das ganze ist ja auch im alltag sehr belastend, immer läuft man mit dem Gedanken rum was ist wenn man ausgerecht in der oder der Siuation auf die Toilette muss, den bei mir ist es auch noch so, das ein Einhalten (was sich manchmal nicht vermeiden lässt) sehr schmerzhaft ist und wenn es zu lnage dauert ist es noch schwieriger wasser zu lassen., es ist dann als müsse ich erstmal eine schmerzhafte blockade überwinden.


    Nun meine Fragen, die ich noch zur Mundschleimhautplastik habe:


    Jemand hatte in diesem Beitrag geschrieben, das er nach der OP einen Tag auf der Intensivstation war. Ist das wirklich so üblich?


    Wie lange dauert es genau bis man wieder fete Nahrung zu sich nehmen darf, und stimmt es, dass man in den ersten Tagen über eine Sonde ernährt wird?


    Wie lange dauert die Operation in etwa?


    Und wie verläuft der weiter Krankenhausaufenthalt - werden dort noch untersuchungen vorgenommen?


    Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand diese Fragen beantworten könnte.


    Auch fände ich es toll, wenn der Erfahrungsaustausch in diesem Beitrag fortgesetzt würde.´Leider hat sich ja seit Anfang diesen Jahres nur ein user zurückgemeldet.

    Hallo


    Ich habe nu schon seid längeren diese Beiträge verfolgt.


    Ich bin 34 Jahre habe seit dem 14 Lebensjahr immer wieder Probleme gehabt.


    Bin im November 2009 wieder nach starken schmerzen mit Fieber zu einen Hausarzt in weiden gegangen der meinte sofort das da was nicht stimmt. Das war das erste mal das ein Arzt mir das so sagte für mich war das eigentlich ganz normal eben die Nieren verkühlt dachte ich.


    Ich habe dann Antibiotika für drei tage bekommen und ein Schmerzmittel. Nach vier tagen war ich dann wieder dort er meinte ich solle zum Urologen. Ich war zu erst geschockt Urologe.


    Bin dann nach Hof ins Krankenhaus zum Urologen gefahren ja und dort dann der nächste Schock


    Mann stellte bei mir einen resistenten Keim fest. bekam dann testgerechtes starkes antipiotika über Tropf.


    Dort wurde ich am dritten Tag genauer untersucht und am Nächstentag lag ich auch schon im op zur Schlitzung. Mir wurde auch gleich gesagt das die Chance nur 50% sei und danach sei ein Mundschleimhauttransplantat angebracht.


    Ja und nun


    Ich wurde dann drei tage später entlassen mein uroflow war 44 ich konnte pissen wie ein Pferd.


    4 Wochen später war es auch schon vorbei Nieren schmerzen und Fieber war auch wieder da.


    Also, wieder ins Krankenhaus dort stellte man fest es ist noch dieser resistente Keim. Also, wieder eine Woche Antibiotika. Man machte dann eine Endoskopie die nicht so schön war da sagte Mann mir das meine Harnröhre einige engstellen hat. Und Ried mir zum Mundschleimhauttransplantat die Länge ca. 18-20 cm.


    Nun suchte ich im Internet nach antworte und dem besten Arzt.


    Es gibt nur drei Kliniken die sich wohl aus kennen.


    Und die Urologie in Hof ist wo doch die beste.


    SANA KLINIKUM HOF GmbH


    95032 HOF


    Chefarzt


    Dr.med. Hansjörg Keller


    Die op wird ca. 200 mal im Jahr ausgeführt


    Die cance liegt bei 94%.


    Ich war dann bis zum 15.02.2010 noch 4mal im Klinikum Hof wegen dem Keim.


    Konnten in der zeit jede menge Leute kennen lernen die diese op machen ließen.


    Auch Leute die schon vor einem Jahr dort wahren und nun nur zu ¼ jähriger Untersuchung da waren. Bei allen war alles super das machte mir Hoffnung.


    Bin dran am 14.02.2010 nun zu meiner OP. ins Krankenhaus.


    Die op. war einfach habe überhaupt nichts mitbekommen.


    Am nächsten Tag habe ich auch keinerlei schmerzen gehabt.


    Mann muss 7 tage ohne Bewegung nur auf dem rücken im Bett liege bleiben damit das Transplantat nicht verrutscht. Essen darf man am vierten Tag Pudding mehr geht eh nicht. Zuvor bekommt man künstliche Ernährung. Und Schmerztropf.


    Die Woche liegen ging eigentlich schnell vorbei außer am dritten Tag hatte ich sehr starke rücken schmerzen. Bekam dann ein stärkeres Schmerzmittel für den rücken und alles war Ok also keinerlei schmerzen in der Woche.


    Am 7, Tag wurde dann der verbannt abgemacht alles da nur ohne Gefühl.


    Das aufstehen war etwas schwindelig und wacklig ging aber bis zum Abend immer besser.


    Inder Woche wo Mann liegt hat man zwei Katheter einen in der Harnröhre und einen in der blase durch die Bauchdecke. Der in der Harnröhre wird beim auspacken mit entfernt.


    Nach den 7 tagen muss Mann noch 14 Tage im Krankenhaus bleiben.


    Am 21 Tag wird per Endoskopie nachgeschaut ob das Transplantat gut angewachsen ist.


    Wenn das alles passt muss Mann unterm Röntgengerät das erste mal Wasser lassen dazu wird die blase übern Katheter gefüllt.


    Wenn dann nichts unters Transplantat läuft kann man normal Wasser lassen.


    Es wird mehrmals am Tag der Restharn gemessen.


    Ist dies auch alles besten kommt am nächsten morgen der Bauchkatheter weg und man macht noch einen uroflow und darf nach hause.


    Bin jetzt seit 09.03.10 wieder zuhause.


    Heute 24.03.2010


    Das sitzen geht auch wieder ganz gut. Der Mund ist auch wieder Ok. Nur leichte Spannungen. Der Hooden ist abends nach vieler Bewegung etwas unangenehm die soll aber spätesten 6 Monate nach der op. alles weg sein


    Mann soll ca. noch 14 tage daheim bleiben.


    In der zeit wo ich jetzt im Krankenhaus war waren in Hof Leidensgenossen aus lüpien, Cuxhaven, Frankfurt, Stuttgart, Erfurt und ein Franzose.


    Ich bin bis jetzt sehr zufrieden.


    Auch die pflege und das essen war eine 1 plus.


    Ich hoffe einigen mit diesem Beitrag geholfen zu haben Bei weitern fragen einfach melden.


    :)^

    Erstmal an Ossikatze; das war ja mal ein sehr ausführlicher und sehr aktueller bericht. Wie lange hat die OP an sich denn gedauert bei dir, weißt du das zufällig? Du sagst man bekommt zunächst künstliche ernährung. Ich hoffe doch, dass das über einen Tropf geschieht. Ich finde allein schon die Vorstellung, das man über eine Sonde ernährt wird, total unangenehm.


    Auf Intensivstation musstest du aber auch nicht am ersten Tag, oder? Das würde mich auch schon etwas beruhigen.


    Ich hoffe deine Beschwerden sind mit dieser OP endlich behoben.


    Ich leide im Grunde auch schon seit meiner Kindheit darunter, blos ist bis vor 8 Jahren (da war ich 16) niemand darauf gekommen, dass das alles mit einer Verängung der Harnröhre im zusammenhang stehen könnte. Ursache dafür ist wahrscheinlich, das die Harnröhre bedingt durch meine Erkrankung mit dem Harnleiter, wo ich sehr oft einen Katheter in der Harnröhre hatte, diese wohl in Midleidenschaft gezogen wurde.


    Für weitere Infos von Leuten, die Erfahrungen mit dieser Geschichte habe wäre ich dankbar, und hoffe das hier ein weiterer Austausch statfindet.

    Hallo


    Also, auf die Intensivstation musste in Hof nicht.


    Die Ernährung bekommt man über Tropf.


    Die op. Hat ca. 4-5 stunden gedauert mit zwei Teams, eins das die Mundschleimhaut entnimmt und eins für unten. So können die gleich 2 mal die OP machen. Am Tag machen. War bei mir so mein Zimmer Kollege auch erst 30 war früh dran ich dann um halb zwei. Wann ich zurück im Zimmer war keine Ahnung ich Hab bis nächsten früh geschlafen.


    Falls du diese OP machen möchtest dann gehst bitte nach Hof denn wie schon erwähnt habe ich viele leidengenossen kennensgelernt die meisten hatten die OP schon mal. Mein Zimmer Genosse hatte diese OP in Suhl gemacht die machen die vielleicht nur 5 mal im Jahr.:(v


    Der Ablauf bei ihm war auch anders, er durfte schon am zweiten Tag auf stehen und ist am sechsten Tag entlassen worden. Hat nur vier Wochen gehalten dann Totalverschluss. :|N Er kam dann auf raten eines leidengenossen nach Hof der hatte seine OP vor ½ Jahren in Hof bei ihm ist auch noch alles OK.


    Der aus Frankfurt war genau das selbe.


    Die Uhrsache für meine Erkrankung war auch durch Katheter mit ca. 8 Jahren.


    Wahr heute bei mein Urologen zur Untersuchung, alles top.


    Wende dich an DR.Keller und lass dich beraten.


    Die Krankenkassen übernehmen auch die Reisekosten dorthin.


    Ossikatzen


    :)^