Hallo salbei21,


    willkommen im Forum. Also das hört sich für mich etwas "Abenteuerlich" an, eine


    Verlegung der Harnröhre in den Damm ist mir nur bei einer Radikalen Penektomie


    bekannt. Wenn eine Engstelle entfernt wird wie soll die dann wieder überbrückt werde um beide Enden durch eine Anastomose zu verbinden? Kein Operateur der Welt kann einfach links und recht an der Harnröhre anziehen und dann die beiden Enden vernähen. Im Dammbereich besteht immer die Gefahr von eines Aufsteigenden Harnweginfektes besonders wenn die Harnröhre schon verkürzt ist. Ich würde davon die Finger lassen.


    Es gibt in GANZ Deutschland nur die Eppenborfer Klinik in Hamburg (Frau Prof. Fisch) und die Sana-Klinik in Hof ( Dr. Keller) die sich mit Harnröhren-Chirurgie auskennen. Ich kann Dir nur ans Herz legen Dr. Keller in Hof zu kontaktieren und eine zweite Meinung einzuholen. Meines erachtens bist du in Hof am besten aufgehoben aber ich weis ja nicht wo du in Deutschland wohnst vielleicht ist Hamburg näher.

    Hallo goodop,


    vielen Dank für Deine heutige Nachricht und die Information über die Klinik in Hof. Neben der beschriebenen Harnröhrenenge habe ich zusätzlich das Problem, dass bei mir äußerliche Wunden schlecht heilen. Ich befürchte, dass dies auch für Schnittwunden an der Harnröhre bei mir so ist. Aber da konnte mir bisher kein Arzt weiterhelfen. Ich hatte daher gedacht, dass derartige Harnröhrenstrikturen auch ohne Schleimhaut oder anderen Geweben operiert werden können. Aus diesem Grunde habe ich auch Angst davor, dass die bei Entnahme von Mundschleimhaut die Wunde im Mund schlecht verheilt. Aber ich muss mich jetzt mit den gesammelten Informationen nochmals auseinandersetzen.

    Hallo Salbei21


    schön das Dir der Kommentar etwas geholfen hat.


    Im Körper gibt es verschiedene Gewebearten z.B. unterscheidet sich das Stütz- und Bindegewebe (Hautaufbau) von dem Gewebe das die ableitenden Harnwege bildet. Alle diese Teile, also auch die Harnröhre sind von einem mehschichtigen Übergangsepithel (Urothel) ausgekleidet. Das hängt mit den Anforderungen an diese Gewebstruktur in den Harnwegsystem zusammen. Muss dicht gegenüber Wasser sein, den agerssive gelösten Urinbestandteilen wiederstehen, dehnbar genug sein usw. .Das einzige Körpereigene Gewebe das man hier verwenden kann ist die Mundschleimhaut das hängt mit ihrere ähnlichen Struktur zusammen und weil sie gut in das Urothel einwächst.


    Wenn du Angst hast das deine Wunden schlecht heilen dann denke mal darüber nach ob du Probleme hast wenn du Verletzungen durch falsches "Beißen" ( mal auf die Zunge beißen, Zahn ziehen usw) hast? Dann müßtes du auch hier Wundheilungsstörungen im Mund haben.


    Im Prinzip musst du etwas gegen die Harnröhrenstriktur unternehmen ein paar Seiten weiter habe ich die Folgen einer nicht behandelten Harnröhrenstriktur geschildert. Am besten nur an einem der beiden Zentren machen lassen (Hof oder Hamburg) Was einem auch als Entscheidungshilfe dienen kann sind folgende wichtigen Fragen. Wie oft wurde die Operation von denm Arzt durchgeführt? Welche postoperativen Langzeitstudien kann der Arzt aufweisen?


    Also wenn ein Klinik die Operation 50 mal im Jahr macht dann wäre mir das das zu wenig. Hof macht zb. über 200 Harnröhren Operationen im Jahr und führt seit entlichen Jahren Langzeitstudien (462 Operationen) dazu.


    Wenn Interesse besteht kannst du mich über das Forum wegen der Studie per Mail kontaktieren habe sie hier als PDF.


    Hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    Hallo Reiner,


    in Ingolstadt habe ich mich auch schlau gemacht, aber die operieren nur ca. 20-30 Harnröhren im Jahr, daß ist zu wenig für ein guttes Ergebniss. Wegen der Studie habe ich dir eine Mail gesendet.


    Grüße


    Goodop

    guten morgen,


    habe gespannt ALLE berichte hier durchgelesen und finde es sehr interessant wie jeder das ganze sieht und empfindet.Deswegen wollt ich auch meinen Werdegang loswerden ;-)


    Ich bin jetzt 26 Jahre alt und quäle mich bereits seit 2 Jahren mit dem Mist nachdem ich im Kreiskrankenhaus bei uns im Ort wegen was anderem gelegen habe,und mir damals ein Harnröhrenkatheter gelegt wurde und mir das ganze schon nach kurzer zeit brutal gebrannt und geschmerzt hat.Meine Tanta hatte damals beim Besuch noch Stress gemacht da sie sich auch auskennt und mir wurde nur gesagt das wäre der Reiz weil ich das erste mal den Scheiss jetzt bekommen hatte....


    NEIN das war nicht so es hat sich entzündet und daduch bekam ich eine Enge...Letztes Jahr im März hatte ich darauf eine Schlitzung in der Uniklinik Mannheim beim Prof. Häcker(SEEEEHR guter kompetenter Mensch :) )mir wurde aber gleich gesagt das wir uns wahrscheinlich wieder sehen,und das es nicht sinnvoll ist zu schlitzen....daher weiss ich nicht warum manche das ganze mehrere male gemacht kriegen,da die narbe ja stets größer wird...naja ich bin kein arzt:)


    Bei mir gings 3 Monate gut bis ich merkte irgendwas stimmt nicht und der strahl wurde dann in abständen immer schlechter,dünner,dann wieder geteilt bis hin zum Februar diesen Jahres als ich Sonntags aufgestanden bin konnte ich kein Tropfen Wasser lassen.ich hab gedrückt bis mir schwindelig war und ich komplett nass geschwitzt habe,mich in die badewanne gehockt und nix dam bei raus und pinkeln musste ich wie sau....meiner freundin sagte ich nix das ich wieder probleme hatte aber da entschloss ich mich in die uniklinik zu fahren (25km von mir entfernt).


    Das war die schlimmste Fahrt für mich auf dem Beifahrersitz weil ich die ganze zeit einen Riesen Harndrang hatte.als ich ankam dacht ich das die mich gleich da behalten oder sonstiges aber der arzt in der ambulanz war gut drauf versuchte mir einen katheter legen was nicht klappte,und danach meinte er nur entweder bauchdecke durch oder mit einem führungsdraht nochmal versuchen einen katheter zu legen...mir wars in dem moment egal,hatte schon schmerzen im rücken weil ich so auf die toilette musste und dann war ich froh obwohl es kurz weh tat das er mir den scheiss durchgestochen hat und der urin abfliessen konnte...dann riet er mir zur mundschleimhaut op und schickte mich mit dem katheter heim....also was soll man tun?ich konnt garnicht überlegen da es ja schon sehr akut war und würde jedem raten nicht so lang zu warten und zu hoffen das alles gut wird....denn das hab ich jetzt gemerkt...ich schreib von zu hause und wurde am 05.04. operiert von prof. häcker und dr. dahlem aus hamburg zusammen,da es nicht so einfach war da der schnitt am damm gemacht wurde weil die enge sehr weit hinten lag....ich wurde morgen um halb acht operiert und war um halb eins wieder auf meinem zimmer halb zwei konnt ich wieder trinken halb vier normal essen...gut die backe hat gespannt aber alles cool,und schmerzen hatt ich bin heute keine...null...heutzutage haben die sone gute schmerztherapie das ich jedem raten kann nicht zu warten sonderngeht zum arzt,die schlimmsten schmerzen die ich hatte waren am hintern beim pflaster wechseln.....sonst alles gut...am 6.tag wurd ich entlassen.und ruhe mich daheim aus,und bin sehr optmistisch das schon recht früh gemacht zu haben ohne viele schlitzungen oder sonstigem...ich schreib gerne wie die tests alle ausfallen werden da die jetzt am montag anstehen um einen katheter zu ziehen und den motag drauf (23,04) krieg ich dann den CF gezogen und röntgen gemacht....wer fragen hat oder sonstiges kann mich gerne anschreiben.nur wollt ich damit bissl mut machen weil hier viele sich sehr verrückt machen und nur das schlecht lesen....alles halb so wild.WIRKLICH!!!!!


    schöne zeit euch und das alles so funktioniert wie man sich das wünscht....vor allem auch an straightflush 86 der tut mir leid da er wieder son mist hat,aber das ist leider das restrisiko....


    ps: straightflush da du in worms und nähe warst glaub ich das wir aus der selben gegend kommen raum mannheim:)


    machts gut! :)^

    Hey Straightflush, hey an Alle


    Ich schau hier seit Längerm mal wieder rein.... und muss lesen das Du wieder in Behandlung bist, hat sich jetzt herausgestellt was los war/ist, warst Du nochmal in Hof?!?


    viele Grüße

    Hallo alle,


    auch ich (m. 42J) habe dieses Problem mit der Harnröhrenenge.


    Als Kind/Jugendlicher wurden bei mir mehrere Hypospadie und Nachfolge-OP's durchgeführt, um das Wasserlassen wie bei einem normalen Jungen/Mann zu ermöglichen. Auch Schlitzungen, Verschluss, HR-Plastik am Damm gehören dazu. Ich hatte etwa 20 Jahre Ruhe, mit immer wiederkehrenden kleineren Infektionen, die im Urin nachweisbar waren. Daran hatte ich mich gewöhnt, konnte damit umgehen und mich drauf einstellen. Der Urinstrahl beim Wasserlassen war wie in anderen Beiträgen geschildert, mal stärker, mal schwächer, aber nie wie bei Gleichaltrigen.


    Plötzlich, über Nacht, änderte sich meine Situation. Brennen beim Wasserlassen, eine Trübung des Urins, eitrige Penisschwellung Anfang September und es bildete sich am Penisschaft eine Fistel aus, etwa 4 mm lang. Der Urin kam nun aus zwei Öffnungen. Ich suchte die Klinik in Suhl auf, wo man mir den Befund bestätigte. Röntgen ergab mehrere etwa 1-2cm lange HR-Engen als Ergebnis der vorherigen OP's im Jugendalter. Pathologischer Urinbefund, aber ohne Antibiotika, allerdings wurde ein Bauchdeckenkatheter gelegt. Der soll in 10 Tagen gewechselt werden. Damit ist an ursächlicher Behandlung eigentlich nichts getan worden außer Trockenlegung der HR. gelegt. Seither ist die HR trocken.


    Meine Frage: kann sich, wie der Arzt vermutet, die Fistel allein schließen oder ist eine HR-Plastik erneut erforderlich? Ist es normal, dass man den Harn einen Monat ableitet, ohne dass weitere (invasive) Schritte erfolgen? Die Entzündungswerte sind inzwischen ok, keine Schmerzen dort. Der Cystofix behindert mich aber im Tagesablauf.


    Sollte ich mich an eines der etablierten KKH in Deutschland wenden oder kann das ein Chefarzt im Klinikum Suhl auch? Ich will ja nicht drängen, aber monatelang ohne erkennbaren Fortschritt halte ich nicht aus.


    Ich bitte um eure Meinung.

    Hallo Zusammen,


    wie sieht es bei Euch mit dem Sport nach der OP aus? Ab wann habt Ihr damit wieder angefangen? Wie sieht es mit dem Rad aus? Spezielle das Rennrad da sollt doch besser ein andere Sattel in oder? Ich habe angst das die Verengung durch das Rennradfahren wieder kommen könnte.


    Grüße

    Hallo JulianW1,


    ich habe schon lange herumgedoktert – mit einer zum Schluß 16 cm langen Striktur.


    Letztlich habe ich mich zu einer Subinzion entschlossen (Schau bei wikipedi) Es ist alles verheilt, ich habe wieder guten sex und fahre Mountainbike. Ich habe Hoffnung das ich damit bis an mein Lebensende ohne weitere Probleme alt werden kann.


    Weitere infos gebe ich gerne


    lg Paolo232 :)^

    hallo


    möchte mich nun auch mal melden hatte heute normale nachsorge un. mein flow lag bei 52ml und


    restharn bei 8ml also mehr wie top und das jetzt 2 einhalb jahre nach der op also kopf hoch und nach hof das wird schon.

    Hallo alle zusammen,


    wollte mich mal wieder melden und kurz über meinen Status berichten.


    Die OP war am 08. Mai 2011 seitdem keinen Restharn mehr und der Flow liegt immer


    zwischen 49 und 56 ml/s, die einzige Beschwerde die ich habe besteht in einem leichten Taupheitsgeühl


    des linken Mundwinkels aber damit kann man leben.


    Würde die op jederzeit wieder machen lassen und zwar bei Dr.Keller in Hof.


    Grüße an alle die auch letztes Jahr in Hof waren.


    Goodop

    Servus,


    Freut mich das bei euch beiden immer noch so gut läuft!! Meine Op ist jetzt 1,5 Jahre her und ich Schätze mal das mein Uroflow momentan bei c.a. 20ml/sec liegt. Aktuell kann ich damit gut leben und meide jeden Urologentermin. Probleme hab ich weiterhin mit dem Nachtröpfeln, das ist aber auch kein Wunder da sich die Striktur ja neu gebildet hat. Ich denke im nächsten Jahr werd ich mich nochmal nach Hof begeben. Die Technik ist ja auch nochmal besser geworden somit erspare ich mir die nächste Narbe im Mund :-)

    Guten TAg,


    béi mir soweit auch alles ok, mein flow liegt je nach Tagesform zw. 18-27ml/s mit nen bissi REstharn, dementsprechend hab ich je nach Wetter mal nen bissi brennen, was ich aber mit ordentlich drinken und mal ne Cystinol immer schnell in den Griff bekomme. (Der Restharn erklärt sich an der verdickten Blasenwand)


    Zum Flow kann ich nach Rücksprache mit Hof ,meinem Urologen und Fachlitaratur nur allen mit auf dem Weg geben, haltet euch da hier nicht mit Traumwerten von 50ml/s. auf, dieser WErt ist beim Mensch sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig. Ein Wert von über 40ml/s. ist selbst bei Frauen nicht weit verbreitet und die haben eine 4 cm kurze Harnröhre! Ein Wert um 20 ml/s. ist sehr sehr weit verbreitet, untersuchen lassen sollte man Werte von unter 15ml/s.!


    Natürlich sind wir alle beunruhigt wenn sich der WErt verändert, man sollte sich aber nicht verrückt machen! Das wir "Operierten" auch durch langjährige Fachärzte unqualifizierte Diagnosen hören ist ja auch nix neues, mein Urologe ist auch jedesmal von mir faziniert, da er außer Schlitzten offensichtlich noch nie was anderes gesehen hat. Eine Spiegelung oder ein Katheter legen bei operierte Verengung der Harnröhre kann schon mal in die Hose gehen, weil ja eine Narbe bzw. "Reste" der Verengung in der Hanrröhre verbleiben, dass Mundschleimhauttransplantat umschließt doch nur eine Seite der Röhre, der Weg ist nicht 100% "barrierefrei". Deshalb sollte die Spiegelung bei "uns" mit einem Endoskop mit Wasseranspühlung gemacht werden und nicht mit so einem starren Teil mit nen bissi Gleitmittel drauf. Viele GRüße und frohes Fest von mir an Alle, speziell an Straightflush!


    (Ich musste ganz schnell schreiben, Rechschreibefehler dürft ihr behalten :-) )

    Hallo zusammen,


    ich möchte mich auch mal in die Diskussion einbringen. Kurz zu meiner Geschichte: Ich 46 m, hatte vor 7 Jahren eine MSH OP in Hof bei Dr. Keller nach zuvor 2 erfolglosen Schlitzungen bei unterschiedlichen Ärzten. Der Erfolg war so mittelprächtig (c.a. 20ml/sec) aber für mich lange Zeit OK bis der flow in den letzten 2 Jahren weiter nachließ und zuletzt bei +/- 10ml/sec lag. Diagnose Dr. Keller: Erneute kurstreckige Striktur ca 3-4 cm - "das muss repariert werden". Vor 4 Wochen hatte ich die vorbereitende Schlitzung und seitdem funktioniert es so prima wie nie zuvor ca. 40 ml/sec. In der Vergangenheit war es so, dass der flow bereits kurz nach den Schlitzungen deutlich schlechter wurde.


    In zwei Wochen steht die große OP an und ich bin ein wenig in Zweifel, ob es die braucht. Vermutlich ja, aber ich werde das mit Dr. Keller nochmal versuchen telefonisch abzuklären. Die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs bei der Schlitzung ist aller Erfahrung sehr hoch. Und dennoch bleibt die Frage: hält es diesmal vielleicht doch (auch ohne die aufwändige MSH)?


    Eine wichtige Ergänzung: ich habe diesmal versucht dem Vernarbungsprozess homöopathisch entgegenzuwirken mittels Thiosinaninum (bin an anderer Stelle in dem Forum auf dieses Mittel gestoßen) - vielleicht zeigt auch das seine Wirkung.


    Ich freue mich auch auf Eure Kommentare/Erfahrungen und werde Euch auch hier auf dem Laufenden halten.

    Habe mal ne Frage.


    Gehe nach 30 jähriger Leidenszeit und diversen Schlitzungen und Bougierungen morgen früh nach Hof für die Vor-OP, dann nach 4 Wochen wieder für die Mundschleimhautolastik


    Wie lange dauer der Krankenhausaufenthalt für die Vermessung der Engstelle und die vorbereitende OP und was ist nach der Entlassung (mit Katether oder ohne ?)


    Gruss


    Slotter