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    Ich würde auch nicht ohne Grund zu einer urologischen Vorsorge gehen.

    Mädchen werden da früh "geimpft". Sie werden von ihren Müttern zum Gynäkolgen geschleppt, wenn sie ihre Tage bekommen, und sie werden da hin geschleppt, wenn sie sie noch nicht haben:-/ Das gesunde Gefühl für den eigenen Körper wird so unterdrückt. Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre, alle natürlichen Vorgänge werden pathologisiert. Schade!

    So hat das Eva Schindele gesagt. Ich habe aber in den Foren noch nicht direkt davon gehört, dass viele Mütter so einwirken. Allerdings scheinen die jungen Damen unter sich diese "Vorsorgeuntersuchungen" teilweise als wichtig zu bewerten.


    Außerdem darf man nicht nur "schade" sagen;-), sondern man muss aufklären, auf anerkannte Fachleute verweisen, die nicht ausschließlich von der Gesundheitsindustrie leben.

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    Ich habe aber in den Foren noch nicht direkt davon gehört, dass viele Mütter so einwirken

    Eine Freundin von mir wollte mit ihrer Tochter (gerade13) auch zum FA. Auf mein "Warum" bekam ich zur Antwort:" Schauen, ob "da unten" alles in Ordnung ist". Auf meine Frage, ob sie denn in dem Alter mit ihren Söhnen auch beim Urologen gewesen wäre, wurde ich nur groß angeschaut.


    Eine andere Freundin gab mir den "Tipp", dass ich nun doch auch mal mit meiner Tochter (auch gerade 13) zum FA müsste, wegen Verhütung und so. Ich habe sie dann mal aufgeklärt, dass meine Tochter noch nicht mal ihre Tage hat und ich eh keinen Bedarf für einen Gyn.-Besuch sähe.


    Aber, die halten mich für nicht normal;-D

    Ja, genau so beschreibt es Eva Schindele. Ich habe es nicht wahrhaben wollen. Dass Mütter ein riesiges Problem sind, - Ausnahmen bestätigen die Regel - darüber könnte ich ein Buch schreiben. Ich halte bei den regelmäßig zu beobachtenden Zetereien dagegen - nicht zur Freude der Moderation;-).


    Ich habe zwar eine kleine unbehandelte Angststörung - bin aber nicht ängstlich und nicht obrigkeitshörig;-D

    Habt Ihr zwei Experten schon mal darüber nachgedacht, wie viele Menschen gerettet wurden, weil ihre ernsthafte Erkrankung bei einer Vorsorgeuntersuchung früh- und damit rechtzeitig entdeckt wurde, so daß die Erkrankungen ebenso frühzeitg behandelt werden konnten, was die Heilungschancen um ein x-faches erhöht?


    Wenn man das Problem schon spürt und sich dann auch endlich mal dazu durchgerungen hat, zum Arzt zu gehen und ES mal "kurz" begutachten zu lassen, kann es mitunter oftmals schon zu spät sein (zumindest für eine komplette Heilung).


    Ich halte Eure Diskussion hier für grob fahrlässig und damit unter aller Kanone! :(v:(v:(v

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    Ich halte Eure Diskussion hier für grob fahrlässig und damit unter aller Kanone!**

    Dies sei du unbelassen, lieber prions. Jedem seine eigene Meinung:)z


    Ich habe in 20 Jahren Pflegedienst aber die Erfahrung gemacht, dass -leider- immer wieder Menschen schwer erkranken und auch immer wieder Menschen an diesen Krankheiten sterben.


    Und zwar unabhängig davon, ob sie sich regelmäßig untersuchen ließen, oder nicht


    Fahrlässig wären wir, wenn wir Leute dazu auffordern würden, nicht zum Arzt zu gehen, was keiner hier getan hat. Wir bestanden nur auf unser Recht, über unseren Körper und was mit ihm passiert, selbst entscheiden zu können. Mir ist bewusst, dass viele Menschen Untersuchungen brauchen, um beruhigt zu sein. Aber, man muss auch sehen, dass Medizin heute, mit all den "Vorsorgeuntersuchungen", IGeL, usw. ein Spiel mit der Angst ist.

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    Unterschwellig sagt ihr den Leuten ja, dass sie keine Vorsorge brauchen!

    Quatsch! Die, die von der modernen Medizin und "Vorsorge", die eigentlich "Früherkennung" heißen muss, überzeugt sind, gehen auch weiter. In meinem Umfeld wird meine Meinung akzeptiert, wenn auch oft etwas Verwunderung dabei ist, aber es ist noch keiner deswegen von seinem Untersuchungsverhalten abgewichen. Was mich auch nicht stört! Ich bin in der Beziehung tolerant;-D

    @ Saljana

    Ich meine nicht DEIN Umfeld, sonder labile Persönlichkeiten, die HIER mitlesen - oder so, wie der TE hier fragen, was sie machen sollen ... Anstatt ihn zu motivieren, auch mal über seinen Schatten zu springen und über sich hinaus zu waschsen, "motiviert" ihr ihn, auch mal gepflegt NEIN zu sagen ... :-/


    Versteh mich bitte nicht falsch - wir haben unserer Tochter auch seit frühster Kindheit beigebracht, NEIN zu sagen, wenn ihr was nicht gefällt. Aber immer geht das eben auch nicht - einige Dinge muß man einfach mal machen. Und eine Vorsorgeuntersuchung halte ich persönlich jetzt nicht unbedingt für den geeigneten Ort, seine kleine Revoluzer-Natur mal zu zeigen!? Da gibt es ganz andere und vor allem passendere Möglichkeiten, seine persönliche Überzeugung eindrucksvoll und für die Gesellschaft gewinnbringend einsetzen ... *:)

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    halte ich persönlich

    Ja, eben, und ich persönlich sehe es eben anders.


    Der TE möchte sich seine Genitalien nicht routinmäßig untersuchen lassen, also hat er m.E. das Recht Nein zu sagen.


    Und wenn ich sehe, wie viele verunsicherte Leute, durch Arztbesuche und unklare Diagnosen ( hier an 1. Stelle dar berühmte PAP III) sich in diversen Foren tummeln, finde ich das bedenklich.

    Mein Gott - natürlich gibt es Ärztefehler und Dergleichen ... Aber darum sind doch nun nicht gleich ALLE Vorsorgeuntersuchungen an sich überflüssig!?


    Aber natürlich kann in einem freien Land jeder selbst (und vor allen selbstverantwortlich!) über den Besuch einer Vorsorgeuntersuchung entscheiden. ABER sollte man bei einem NEIN zur Vorsorge später auch nicht "jammern", daß die doofe Ärzteschaft die eigene Erkrankung zu spät entdeckt hätte ... :-/ BTW.: hat die Gesellschaft ein Anrecht, daß sich der Bürger gesund hält und Erkrankungen frühzeitig erkannt werden - so daß die Behandlung für die Sozialkassen finaziell günstiger verläuft (ähnlich wie die Pflicht einen Sicherheitsgurt zu tragen).


    Zudem sollte man auch an seine Kinder und an die eigenen Verantwortung für diesen denken, die man evtl. mit der Unterlassung empfohlener Untersuchungen zu tragen hat!

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    ABER sollte man bei einem NEIN zur Vorsorge später auch nicht "jammern", daß die doofe Ärzteschaft die eigene Erkrankung zu spät entdeckt hätte ..

    Das ist auch so typisch, für unsere Gesellschaft: Geht man zur Früherkennung ( vorsorgen kann man gar nicht, höchstens bei sich selber) und wird krank, hat man Pech gehabt. Geht man nicht und wird krank, ist man es selber schuld. Über diese "Logik" kann ich nur mit dem Kopf schütteln.


    Und, welche Früherkennungen sind sinnvoll, bin ich überhaupt ein Risikopatient? Sollten sich Raucher jährlich die Lunge röntgen lassen, Kopfschmerzpatienten regelmäßig zum CT.


    Frauen mit nur einem Geschlechtspartner, ohen hormonelle Vrehütung haben ein äußerst geringes Risiko, an GB-Hals-Krebs zu erkranken. Nur, ohne diese Untersuchungen wären die gyn. Praxen so gut wie leer.


    Leute, es gibt auch noch andere, ganz furchtbare Erkrankungen, außer "Krebs".


    Mein Vater war schwer an Parkinson erkrankt, für den es weder Früherkennung, noch Vorsorge, noch eine wirklich effiziente Behandlung gibt.