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    Das ist auch so typisch, für unsere Gesellschaft: Geht man zur Früherkennung ( vorsorgen kann man gar nicht, höchstens bei sich selber) und wird krank, hat man Pech gehabt. Geht man nicht und wird krank, ist man es selber schuld. Über diese "Logik" kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

    Die Logik liegt darin, daß man viele Krankheiten eher heilen kann, wenn man sie früher erkennt. Sollte eigentlich recht einfach zu verstehen sein ;-)

    bei der U14 oder 15 untersuchung , war das bei mir so


    rein gekommen übliche test , dann unten frei machen hinliegen hat er eventuell 1min nur an den hoden rumgefummelt und dann durft ich mich anziehen und das war erledigt ;-)


    also keine angst mach es den nächsten voll check giebts erst ab 35

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    Die Logik liegt darin, daß man viele Krankheiten eher heilen kann, wenn man sie früher erkennt.

    Das habe ich so, aber auch anders erlebt.


    Nach dieser Logik dürte man gar nicht erkranken, geschweige denn an dieser Erkrankung sterben, wenn man regelmäßig zur Untersuchung geht. Das wird den Leuten nämlich vorgegaukelt.


    Aber, lassen wir das, wir drehen uns im Kreis.


    Die, die sich untersuchen lassen wollen, sollen das tun, wenn es sie beruhigt, aber auch die persönliche Nein-Entscheidung der anderen akzeptieren.

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    Nach dieser Logik dürte man gar nicht erkranken, geschweige denn an dieser Erkrankung sterben, wenn man regelmäßig zur Untersuchung geht. Das wird den Leuten nämlich vorgegaukelt

    ???


    Der Erkrankrung ist es sicherlich egal, ob man zur Vorsorge/Früherkennung geht. Wichtig ist nur die möglichst frühzeitige Erkennung der Erkrankung und damit frühzeitige Behandlung, um möglichst große Heilungschancen zu haben!

    Sehr geehrter Herr Präsident,

    meine Damen und Herren...,


    Da dies ja hier schon einer Bundestagsdebatte gleicht, bitte ich um etwas Redezeit:=o

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    Du willst doch nicht ernsthaft hier weismachen, dass "Eierkontrollgriff" Untersuchung der Leiste bedeutet...

    Leider ist es aber so. Dies war zwar nicht bei der Musterung, aber als ich wegen eines Leistenbruchs zum Chirurgen mußte, machte der 2 Dinge. Zum einen drückte er die durch den Bruch entstandene Leistenschwellung rein und als ich auf der Liege lag, machte er den EKG. Bestimmt nicht aus Interesse DARAN. Danach stand seine Diagnose zweifelsfrei fest.


    Die NVA-Musterung war recht locker, angefaßt wurde nix, jedoch mußten wir vor einem sagen wir mal jungsinteressierten Hautarzt einmal die Vorhaut zurückziehen und fertig. Er wollte nur sehen, ob das geht.


    Genau das mußten wir jedoch auch in Schuljahren während der üblichen Reihenuntersuchungen tun. Jedoch fand damals keiner was dabei.


    Ich kann mir nicht vorstellen, daß bei einer heutigen U-Untersuchung die genitale Funktionstüchtigkeit getestet wird. Viel weniger kann ich mir vorstellen, daß mein Sohn, wenn er soweit ist, sich überreden lassen würde, da hin zu gehen;-).


    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.;-D

    Hallo zusammen, ziemlicher Wirr warr hier, Ich kann mich an vier Untersuchungen in meiner Kindheit und Jugend erinnern. Mit etwa 7 Jahren der Schularzt, Massenabfertigung, alle antreten, Jungs und Mädels getrennt und dann ging es los. Da wurde uns Jungs auch in die Hose geschaut und mal kurz abgetastet, ob alles dran ist. Pech für mich, mit 3 oder 4Jahren war bei mir schon festgestellt worden, dass der linke Hoden nicht vorhanden ist. Wurde deshalb sogar im Bauch nachgeschaut. Operativ.


    Das war mir soweit auch bekannt. Der Schuldoc stellte das dann auch fest und ich verwies auf die OP.


    Später brauchte ich für mein Handballtrainig eine sog. Jugendsportuntersuchung. Da diese von meinem Kinderarzt gemacht wurde, entfiel der Blick in die Hose. Auch zum Beginn der Lehre und am Anfang des 2ten Lehrjahres( 17 Jahre ) wurde noch eine Jugendarbeitsschutzuntersuchung durchgeführt. Einmal mit und einmal ohne "EKG" Hodenkontrollgriff (Hoden~ Eier). Solange das alles beim Vertrauensarzt statt findet, kratzt mich das nicht weiter, aber der Schuldoc, und später der Macker bei der Bundeswehr, geht doch den Staat nix an was ich in der Hose habe und was nicht.


    So also, habt Ihr noch Fragen, fragt der ...

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    Wer sagt denn, dass du zu dieser Untersuchung musst?

    Wahrscheinlich die Eltern. Aber das ist doch ok-


    Früher musste man (Gesetz!) vor Beginn der Lehre, so man noch nicht 18 war, sich untersuchen lassen. Gibts das heute nicht mehr ?


    Die "Jugenduntersuchung" ist ja freiwillig. Und der TE scheint damit auch ein Problem an sich zu haben . Es geht in diesem Fall ja nur um die "Familienjuwelen".

    Was immer auch in der DDR an Untersuchungen stattgefunden haben mag, die Erektionsfähigkeit oder Form oder Beschaffenheit der Hoden dürften die Wehrfähigkeit der Bundeswehr (oder jedes Ausbildungsbetriebs) nicht wesentlich beeinflussen. Insofern verstehe ich die Abneigung eines jeden Jugendlichen, der sich dieser unsäglichen Untersuchungen unterziehen muss. Ich habe es gehasst und verurteile es noch immer. Scham sollte immer vor Gesetz gehen, finde ich. Feuer frei.


    Achim

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    Habe gerade mal so mitgelesen. Mein Freund macht gerade den Offizierslehrgang. Bei seiner Musterung wurde er auch nicht abgetastet aber bei dem ärztlichen test wo es um die Offiziersausbildung ging musste er auch abgetastet werden. Wenn Frauen zum Bund wollen müssen sie auch einen Gynäkologischen Befund abgeben also evrtsehe ich so gesehen gar nicht das Problem. Auch junge Männer können Hodenkrebs bekommen was dann sehr dramatisch verläuft und dann würde ich sagen ist dieses kurze abtasten doch wirklich nicht schlimm. Wir Frauen müssen auch mindestens halbjährlich uns Untersuchen lassen. Finde es jetzt auch nicht gerade so angenehm aber danach fühlt man sich immer besser und kann sagen ich bin soweit gesund. Deswegen verstehe ich gar nicht so genau diese Diskusion. Ich mein beim Bund müssen die auch in Gruppenduschen duschen gehen da sehen die untereinander auch alles und man ist ja schließlich unter Männern.


    Ich würde auch keinen Mann an mich ran lassen, aber wennn ein Mann einen Mann untersucht finde ich das jetzt nicht so schlimm genau wie eine Frau eine Frau, ich mein die können einem jetzt ja nichts abschauen, kennen das ja schließlich

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    das da immer noch viele Männer und Jungs unnötig am Hoden oder Prostatakrebs sterben

    Erst einmal: Hodenkrebs ist äußerst selten.Von 100.000 Männern erkranken 7 an dieser Krankheit, die dann nicht zwangsläufig daran sterben. Protatakrebs kann man nicht durch Abtasten der Hoden diagnostizieren. :-/