Leistenbruch in den Hodensack / im Hodenkanal

    Hallo liebe Menschen


    Mein Adam hat sich in den vergangenen Feiertagen positiv mit langen Spaziergängen für den kommenden Sommer fit gemacht.


    Ich konnte sehen, dass Er jeweils beim Nachhausekommen Schmerzen hatte, aber als tapferer Indianer klagte Er natürlich nicht.


    Nach gutem Zureden, gestand Er dann, dass Er wohl einen Leistenbruch auf der rechten Seite hat.


    Wir kennen das recht gut, denn unsere Söhne hatten als Baby auch welche.


    Bis zur Operation wurde der Bruch jeweils durch langsames Anheben der Beine zurückgeschoben.


    Auch Adam half sich so und wir konnten klar sehen, dass der Hodensack rechts jeweils sofort wieder kleiner wurde.


    Nun will Er aber keinesfalls ins Krankenhaus und schon gar nicht operiert werden.


    Unter unseren Sexspielzeugen haben wir gemeinsam die Ringe gesucht und gefunden, mit denen Er früher sich jeweils das Geschlechtsteil vom Körper weghielt.


    Adam war dann zweimal mit dem 50mm Ring und zweimal ohne den Ring unterwegs und es war klar, der Ring hilft!


    Nun meine Frage: Jetzt nach gut zwei Monaten mit dem Ring beim Spazieren gehen, ist der Schmerz weg.


    Auch wenn Er den Ring mal vergisst, dann kommen die Schmerzen nicht mehr und der Hodensack ist nicht mehr gefüllt als normal.


    Kann der Ring dazu beigetragen haben, dass sich die Pforte wieder verschlossen hat?


    Adam wird es noch beim Arzt nachfragen, aber das sagt Er jetzt, ob Er es dann auch tut ist eine andere Sache.


    Hat da jemand einen Tipp oder selbst ähnliche Erfahrungen?


    Liebe Grüsse


    Evi

  • 6 Antworten

    Hallo liebe Evi,


    wenn ich in der Situation deines Mannes wäre, würde ich mich alsbald operieren lassen.


    Von selbst heilt so ein Hodenbruch nicht aus. Dein Mann hat sicher noch einige Lebensjahrzehnte vor sich. Da ist es für die gesamte Lebensqualität vorteilhafter, einige Tage ins Krankenhaus zu gehen, statt Jahrzehnte lang mit diesem Bruch leben zu müssen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo liebe Evi,


    ich kann deinen Mann bezüglich des Grauens vor stationärer Krenkenhausbehandlung gut verstehen.


    Ich war in meiner Jugendzeit zweimal im Krankenhaus. Einmal 5 Wochen lang nach Blinddarmdurchbruch und 3 Jahre später nach einem Verkehrsunfall. Beide Aufenthalte waren für mich äußerst unangenehm und ich hatte danach Jahrzente lang einen Horror allein vor dem Gedanken eines Krankenhausaufenthaltes. Ich konnte mir gar nicht vorstellen noch einmal ins Krankenhaus zu müssen. Solche Gedanken habe ich sofort verdrängt.


    Irgendwann ging es aber nicht mehr anders. Ich musste mich

    an der Prostata operieren lassen. Im Internet habe ich in unserer Stadt dafür einen Arzt gefunden, der das mit Laser macht. Ich musste dafür nur 3 Nächte im Krankenhaus bleiben. Die Behandlung dort war sehr gut. 2 Jahre später ließ ich mir eine Beinvene (Krampfader) entfernen. Dazu musste ich nur eine Nacht in einem anderen Krankenhaus übernachten. Die Behandlung dort war nicht gut. Ich habe es abgehakt.


    Ich wünsche deinem Mann, dass er sich zur Operation durchringt. Es sind für ihn einige wenige unangenehme Tage. Wenn er wieder heraus ist, dann ist er "befreit".


    Mit freundlichen Grüßen

    Wenn er dauerhaft keine Probleme mehr hat auch ohne Einsatz dieses Ringes, würde ich Nichts machen lassen.


    Es ist aber zu beachten, daß eine Bruchentleerung in den Hodensack eine OP innerhalb weniger Stunden nötig machen kann: Lebensbedrohlicher Notfall. Ihr solltet also nicht in die Südsee mit einer kleinen Privatyacht, ohne Das vorher operiert zu haben.