Nach Leistenbruch OP fast kein Harndrang mehr

    Hallo,


    vor ca. 12 Monaten wurde ich operiert, Leistenbruch beidseitig! War kurz und schmerzlos, nach TIP Methode.


    Seitdem habe ich kaum noch Harndrang, selbst morgens, wo ich sonst von aufgewacht bin, kann ich mir jetzt nach dem Aufwachen Zeit lassen! Und wenn ich dann mal muss, ist das Volumen und der Strahl wesentlich weniger!


    Mein Trinkverhalten hat sich nicht geändert, ca. 2-3 Liter am Tag, aber wo bleibt das


    Was kann ich tun


    Gruss Dirk

  • 6 Antworten

    Wo lag der Bruch, wie stark ausgeprägt?


    Geht man hiernach: http://www.justanswer.de/medizin/5r9jx-kann-zusammenhang-mit-einem-diagnostitierten-leistenbruch.html ist es möglich, dass dein starker Harndrang vor der OP abnormal gewesen und ist jetzt wieder normal.

    Zitat

    Mein Trinkverhalten hat sich nicht geändert, ca. 2-3 Liter am Tag, aber wo bleibt das ??? ?

    Wenn du objektiv zu wenig urinierst, müsstest du heftigste Wassereinlagerungen haben.


    Selbsttest: Genau abmessen, was rein und was rausgeht.


    Letztlich ist das aber Gerätsel - geh zum Urologen.

    Zitat

    Genau abmessen, was rein und was rausgeht.

    Es geht immer weniger heraus als hinein, weil der Körper durch die Haut verdunstet und auch durch die Atemluft Wasser abgibt.


    Es nutzt auch deshalb wenig, die Trinkmenge mit der Urinmenge zu vergleichen, weil in den meisten Speisen mindestens 50 % Wasser enthalten ist und auch der Kot wasserhaltig ist.

    Ich verstehe jetzt nicht ganz, was du für ein Problem hast ":/ ???


    1.Du hast keine Schmerzen


    2.Deine Hernien sind beidseits mittels Prolenenetzeinlage behoben


    3.Du hast anscheinend keine Wassereinlagerungen


    4.Scheint es dir gut zu gehen, du pinkelst halt einfach nicht mehr so oft wie früher..zumindest glaubst du, das es so ist


    Also ergo ist alles gut ;-D


    Es war wahrscheinlich so, dass sich vor der OP ein Teil der Blase in die Bruchpforte mit eingezogen hat und du deshalb ein kleineres Blasenvolumen zur Verfügung hattest als jetzt. Also: So ist es jetzt doch besser, angenehmer...warum machst du dir jetzt ein Problem daraus?


    Versteh ich ehrlich gesagt nicht ":/

    Zitat

    Es geht immer weniger heraus als hinein, weil der Körper durch die Haut verdunstet und auch durch die Atemluft Wasser abgibt.


    Es nutzt auch deshalb wenig, die Trinkmenge mit der Urinmenge zu vergleichen, weil in den meisten Speisen mindestens 50 % Wasser enthalten ist und auch der Kot wasserhaltig ist.

    %-|


    Meine Güte, ja. Aber das lässt sich auch abpeilen und berücksichtigen. Wer 2 Liter trinkt und 300 ml uriniert, hat das sicher nicht alles verschwitzt und veratmet. sondern eine Oligurie, die nicht ignoriert werden sollte.


    Heißt: Natürlich nutzt es was. Beim 24h-Sammelurin wird (je nachdem, warum es getan wird) auch die Menge beachtet.


    In den ICD-10 findest du Anurie und Oligurie auch nicht, weil das alles so gar nicht aussagekräftig ist. Und wie kommt man darauf, ob eine Ali- oder Oligure evtl. vorliegt? - richtig, durch abmessen. Schlaumeier.