Nächtliches Einnässen

    Hallo,

    ich habe ein Problem, vielleicht kann mir hier jemand helfen oder ist in einer ähnlichen Situation.

    Die Ärzte können mir nicht weiter helfen und finden keine Ursache.


    Es fing vor ca 4 Monaten an. Ich wachte morgens auf und bemerkte, dass mein Bett nass war. Das hatte ich vorher noch nie und war sehr erschrocken. Naja, ich dachte, vielleicht habe ich geträumt, dass ich auf der Toilette sitze und es dann einfach passiert ist. Nachdem dann am nächsten Tag alles wieder okay war,machte ich mir weiter keine Sorgen. Nach 5 Wochen das Gleiche wieder, am Morgen war das Bett wieder nass. Ich versuchte irgendwie einen Zusammenhang zwischen den beiden Malen zu finden, aber mir fiel nichts auf. Es war schon irgendwie beunruhigend. Danach hatte ich wieder einige Wochen Ruhe, bis zu dem Abend als ich mich nach einer sexuellen Aktion an meinen Mann kuschelte und einschlief. Kurz drauf weckte er mich weil ich gerade wieder das Bett geflutet hatte. Mir war das furchtbar unangenehm und ich musste erstmal weinen, weil ich mit der ganzen Situation überfordert war. Ihm hat das Gott sei Dank nichts ausgemacht.

    Seit dieser Zeit werden die Abstände des nächtlichen Einnässens immer kürzer. Mittlerweile ist es schon mehrmals die Woche.

    Ich war bei 2 Urologen und beim Hausarzt. Alle Untersuchungen waren normal (Blut, Urin, Ultraschall). Keiner konnte irgendwas feststellen, was auf die Ursache hindeutet. Ich wurde mit einem Rezept für Windeln nach Hause geschickt.

    Ich kann doch mit 32 Jahren keine Windeln tragen und es muss doch eine Ursache für so etwas geben. Vorher hatte ich das doch auch nicht. Ich habe auch keine psychischen Probleme, ich bin in einer sehr glücklichen Beziehung und alles andere passt auch.

    Ich bin echt verzweifelt wegen dieser Sache.

    Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen oder kann mir vielleicht Tipps geben?


    Danke im Voraus!

  • 147 Antworten

    Gibt es eventuell irgendwie doch was in Richtung Psyche? Traumata, Stress usw.


    Ansonsten vielleicht mal Tagebuch führen um zu sehen was du an den Tagen gemacht, gegessen usw. hast. Ich würde da einfach alles reinschreiben

    Wombats

    Also nicht das ich wüßte.

    Uns geht's eigentlich gut und wir haben keinen Stress.

    Mir macht halt ziemlich Sorgen, dass da jetzt so diese Dynamik drin ist. Als es nur alle paar Wochen mal war, konnte ich das noch einigermaßen tolerieren aber jetzt wird es ja wirklich zur Regelmäßigkeit.

    Und wieso ist es nur nachts?

    Das macht mir ziemlich Angst

    Hallo Cassandra 86 ,


    würden dir diese Webseiten weiter helfen?


    Zwei von diesen Artikeln verweisen auf das Fehlen des antidiuretischen Hormons (ADH), das auf die nächtliche Produktion des Urins Einfluss hat.

    Und dass zur genaueren Diagnostik für 48 Stunden ein Blasentagebuch geführt werden sollte (mit Beispiel).


    https://www.special-harninkont…ssen_bei_erwachsenen.html


    https://www.sexmedpedia.com/na…leme-mit-der-sexualitaet/

    (hier wurde auf das Blasentagebuch hingewiesen).


    Es gibt auch Selbsthilfegruppen (Foren) für Inkontinenz bei Erwachsenen.

    http://www.initiative-trockene…hsenen-640/list_post.html (ein Beispiel)


    Alles Gute!

    Sandkorn65

    Das mit dem Tagebuch werde ich mal machen.

    Hätte doch eigentlich den Urologen auch mal einfallen können und ein Versuch mit der Hormongabe wäre es wert.

    Mich irritiert nur sehr, dass es jetzt innerhalb so kurzer Zeit so extrem wurde.

    Ich tippe auf:


    Ein Traumata aus längst "vergessenen" Zeiten


    Ärzte die dich nicht ernst nehmen und Diagnostik faul sind


    Du solltest zu einem spezialisten und eine ausführliche diagnostik machen lassen.


    Ist das negativ ist der gang zum psychologen empfehlenswert

    JohnCrossaint

    Selbst wenn es etwas wäre oder gäbe,woran ich mich nicht mehr erinnere, wieso kommt es dann jetzt? Ich würde es ja einsehen, wenn ich vielleicht in einer schwierigen Situation stecken würde. Aber nein, es ist alles gut so wie es momentan ist.

    Ich hatte früher schon öfter Stress und so manche Probleme aber da hat mein Körper nicht so reagiert.

    Ich mach mir ja nicht nur Sorgen um das Problem selber, es zieht ja natürlich auch einen Rattenschwanz mit sich. Ich schäme mich vor meinem Partner und weiß auch nicht, ob er das toleriert auf Dauer. Er sagt zwar jetzt, dass es ihm nichts ausmacht aber ob das so bleibt weiß ich nicht und das Sexleben leidet natürlich auch.