• Nächtliches Einnässen

    Hallo, ich habe ein Problem, vielleicht kann mir hier jemand helfen oder ist in einer ähnlichen Situation. Die Ärzte können mir nicht weiter helfen und finden keine Ursache. Es fing vor ca 4 Monaten an. Ich wachte morgens auf und bemerkte, dass mein Bett nass war. Das hatte ich vorher noch nie und war sehr erschrocken. Naja, ich dachte, vielleicht habe…
  • 147 Antworten

    Das freut mich total, dass die dich so ernst nehmen.

    Scheint ja dann doch nicht so zu sein, als hätten alle anderen Urologen alles ausgeschlossen.

    Egal was da jetzt raus kommt: Sei froh, dass du jetzt in guten Händen bist und was geht

    Cassandra 86 schrieb:

    mir nicht einfach sagen, dass ich mich damit abfinden muss.

    Ich sehe das Verhalten des Hausarztes und der 2 Urologen in diesem Zusammenhang als unterlassene Hilfeleistung an. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht gewusst haben, was los ist oder los sein könnte. SIE hätten dich auf den Weg in die Uni-Klinik bringen müssen.

    Alle drei haben sich in meinen Augen disqualifiziert. Und alle drei sähen mich nicht wieder.

    Sandkorn65

    Ich werde das am Freitag auch nochmal in der Uniklinik mit ansprechen. Aber ich denke, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die werden sich da nicht groß zu äußern.

    Aber du hast recht, diese Ärzte werden mich nicht wieder sehen.

    Ich denke weniger, dass das mit "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" was zu tun hat. Die Ärzte in der Uniklinik können ja auch nichts dafür und mit Kritik auch wenig erreichen.

    Was man tun kann:

    1. Den Befund der Uniklinik von denen direkt an die Urologen schicken lassen. So als deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl und Denkanstoß.

    2. Die zuständige Landesärztekammer informieren. Die werden so viel auch nicht machen und irgendeine Klage bzgl. "unterlassener Hilfeleistung" wird nicht viel bewirken. Aber eine Information an die Kammer, die dann den Arzt anschreiben und angesichts der vorliegenden Fakten um Stellungnahme bitten werden, könnte auch nicht verkehrt sein.


    Leider muss man sagen, dass gerade auf in eher ländlichen Regionen mit wenigen Kliniken und Fachärzten oft nicht so weit untersucht wird. Es fehlen oft leider auch die Möglichkeiten...


    Zu den Ärzten würde ich auch nicht mehr gehen - außer als Abschlusstermin mit endgültigem Befund, um sich in einem persönlichen Gespräch erklären zu lassen, warum man so abgefertigt wurde. Wenn sich da jemand reumütig entschuldigt, bekäme er evtl. eine 2. Chance. Aber ob man selber die Zeit, Lust & Nerven hat...

    Sunflower_73 schrieb:

    Leider muss man sagen, dass gerade auf in eher ländlichen Regionen mit wenigen Kliniken und Fachärzten oft nicht so weit untersucht wird. Es fehlen oft leider auch die Möglichkeiten...

    Wenn die Ärzte in ländlichen Regionen nicht "so weit" untersuchen wie es erforderlich wäre, dann disqualifizieren sie sich auch. Und gerade bei fehlenden Möglichkeiten sehe ich sie in der Verpflichtung den Patienten zu Spezialkliniken zu überweisen.

    Sunflower_73 schrieb:

    Wenn sich da jemand reumütig entschuldigt, bekäme er evtl. eine 2. Chance

    Ich als Laie weiß doch gar nicht, wann ich "gut genug und all umfassend" untersucht worden bin. Ich hätte da kein Vertrauen mehr.

    Ich werd erstmal abwarten, was am Freitag raus kommt und wie und wo dann weiter verfahren wird. Sollte eine Behandlung beim Urologen nötig sein, lass ich mich in der Klinik beraten, wo dies am besten möglich ist.

    • Neu

    So, heute war die Auswertung!

    Dass sich meine Blase nicht richtig entleert, hatten sie mir ja schon am Mittwoch mitgeteilt. Der Grund wurde auch gefunden. Ich hatte letztes Jahr einen ziemlich heftigen Bandscheibenvorfall, der konservativ behandelt wurde. Naja seitdem hab ich immer mal wieder Rückenprobleme aber hält sich in Grenzen. Bei dem Vorfall wurden auch Nerven geschädigt, was sich bei mir in Taubheitsgefühl im Bein äußert.

    Blasenprobleme hatte ich bis dato nicht. Jetzt wurde aber rausgefunden, dass sich das auch auf die Blase auswirkt. Sie kann sich nicht richtig zusammen ziehen, deshalb bleibt viel Restharn drin und nachts beim Schlafen ist die Blase völlig entspannt und es läuft dann einfach raus.


    Leider gibt's nur 2 Therapiemöglichkeiten. Was heißt leider, bin froh, dass es für mich jetzt überhaupt welche gibt. Aber trotzdem unangenehm. Zunächst muss ich lernen, mich selbst zu katheterisieren. Dazu 2Tage in die Klinik. Das muss ich dann immer abends machen und sollte der Restharn abends bei über 300ml sein, dann mittags noch zusätzlich.

    Das war erstmal ein Schock für mich. Weiß gar nicht, ob ich das hinkriege. Es tut mir ja schon weh, wenn es die Schwester oder der Arzt macht und dann sehe ich ja auch nichts.

    Die zweite Möglichkeit wäre ein Blasenschrittmacher. Aber dazu müssen noch weitere Untersuchungen gemacht werden. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt.

    Oh man, bin zwar froh, dass wir jetzt wissen woran es liegt, aber mit sowas hab ich auch nicht gerechnet und das hat mich jetzt erstmal ganz schön aus der Bahn geschmissen.