Nebenhodenentzündung und ejakulieren

    Hallo Forum,


    ich kämpfe gerade mit einer Nebenhodenentzündung. Hatte das wegen einer kurzen Reise etwas verschleppt und musste wegen der schlechten Blutwerte kurz in's Krankenhaus. MIt Antibiotika sind die Blutwerte nun gut und die (am Anfang starke) Schwellung lässt langsam nach, leider zieht sich das ziemlich (kühle und lagere hoch, aber immer geht das ja auch nicht). Seit der Diagnose und Behandlungsbeginn sind fast 2 Wochen vergangen.


    Das S.E.X.-Verbot meines Arztes ist auch schon etwas her. Mittlerweile möchte ich aber einfach mal wieder zur Erleichterung ejakulieren, kann ja auch ohne GV sein.


    Würde das etwas negativ beeinflussen? Hatte am Anfang der Erkrankung das Gefühl, dass das sogar erleichternd wäre.


    Geht das nicht eigentlich nur durch den Samenleiter?


    Kennt sich da jemand gut aus?

  • 3 Antworten

    Ich würde Dir empfehlen, Deinen Arzt noch einmal konkret nach dem Sexverzicht zu fragen.


    Es ging ihm vermutlich darum, eine zu starke mechanische Belastung des geschwollenen Hodens zu verhindern. Ob der wochenlange Verzicht auf Ejakulationen, z. B. nach "vorsichtiger" Masturbation unter größtmöglicher Schonung des Hodensacks, sinnvoll ist, sei dahingestellt. Schließlich stellt die Ejakulation die ganz normale Funktion der männlichen Geschlechtsorgane dar und sollte daher nicht kontraproduktiv für die Gesunderhaltung derselben sein.


    Grundsätzlich ist mit einer Nebenhodenentzündung selbstverständlich nicht zu spaßen. Allerdings kann es auch durchaus noch einige Wochen dauern, bis die Schwellung zurückgeht, obschon die akute Entzündungsphase bereits überstanden ist.


    Hier noch ein für Dich vielleicht interessanter Link:


    http://www.onmeda.de/forum/m%C3%A4nnergesundheit/92693-nebenhodenentz%C3%BCndung

    Vielen Dank für die Antwort.


    Mittlerweile ist die Schwellung zum Glück stark zurückgegangen (erst hat sich über 2 Wochen fast gar nichts getan, dann innerhalb von 3 Tagen massive Besserung). Man könnte fast meinen dass die Ejakulation, die mittlerweile mehrmals stattgefunden hat, dazu beigetragen hat. Das kann ich natürlich nicht wissen, aber es war – wie es sein soll – mehr als angenehm.


    Der Doc hat tatsächlich die körperliche Belastung beim Akt gemeint, nicht die Ejakulation.


    Danke auch für den Link, es gibt im Netz viele Infos zu dieser Erkrankung. Man muss aber, wie bei vielen anderen Gesundheitsproblemen auch, genau unterscheiden.


    Wichtig ist: SCHNELLSTMÖGLICH zum Arzt, Antibiotika verschreiben lassen. Wenn es erst zum Abszess kommt ist eine (...schauder...) Hodenfreilegung unvermeidbar und es kann eine Entfernung des Hodens notwendig werden.


    Der Rest ist "Hoden hochlegen und kühlen" und die Freude auf das Nachlassen des Schmerzes.


    Hoffentlich kommt "der Mist" nun nicht wieder, das braucht MANN echt nicht. :-/

    Zitat

    Mittlerweile ist die Schwellung zum Glück stark zurückgegangen (erst hat sich über 2 Wochen fast gar nichts getan, dann innerhalb von 3 Tagen massive Besserung). Man könnte fast meinen dass die Ejakulation, die mittlerweile mehrmals stattgefunden hat, dazu beigetragen hat. Das kann ich natürlich nicht wissen, aber es war – wie es sein soll – mehr als angenehm.

    Prima, dass Du Dich noch mal gemeldet hast – und vor allem, dass es Dir besser geht. So ähnlich, wie Du es beschreibst, habe ich mir das gedacht.


    :)^