Panische Angst vor Blasenspiegelung!!!

    Hallo zusammen,


    ich, männlich, soll in 2 Tagen eine Urethrozystoskopie erhalten.


    Grund: Ich habe seit ca. 5 Monaten immer ein sehr wundes/gereiztes Gefühl in der vorderen Harnröhre sowie stundenlang anhaltende und unerträglich dumpf-drückende Schmerzen im Penis (so als würde jemand die Schwellkörper zusammendrücken).

    Diese treten vor allem nach der Masturbation auf (selbst, wenn diese sehr vorsichtig und nicht übertrieben lang ausgeübt wird). Bei Berührung hinterher schmerzen die Schwellkörper sehr (als hätte man stundenlang Sex gehabt)


    Über Nacht scheint diese Symptomatik wieder abzuklingen und morgens fühlt es sich, bis auf den unangenehm Druck im Dammbereich, erstmal wieder "normal" an. Ausser es kommt wieder neue mechanische Reizung oder extremer Stress. Vor einem halben Jahr war Masturbation und/oder GV auch gefühlt 3 x am Tag problemlos möglich.


    Weiterhin habe ich auffällige Symptome eines CPPS bzw. einer abakteriellen Prostatitis.

    Ich habe einen Urologen-Marathon hinter mir, mit allen möglichen Untersuchungen, Ultraschall, zig Abstrichen etc.(ausser einer Blasenspiegelung).


    Alles immer ohne Befund (einmal wurden Chlamydien gefunden und antibiotisch behandelt).


    --> Hat jemand Erfahrung von Euch - vor allem männlicherseits - mit einer Blasenspiegelung ? Tut das weh und wie lange dauern die Beschwerden danach ?


    Ich habe unbeschreibliche Panik davor, dass etwas beschädigt wird und erst recht provozierte Folgeschäden daraus resultieren könnten (z.B. Harnröhrenverengung-/trauma, Blasenentzündung etc.)


    Ich bin schon fast kurz davor die Untersuchung zu canceln und nervlich am Ende :-(


    Vielen Dank Euch

  • 24 Antworten

    es kommt auch auf den durchführenden an, wenn du einen jungen assistenzarzt erwischt dann tut es unter umständen mehr weh. ist dein urologe erfahren?


    du schilderst auch ernste beschwerden, klingt nicht so als wolle der urologe seine apparatur reinvestieren durch unnötige untersuchungen.


    die technik entwickelt sich immer weiter, kannst dich ja noch schlau machen ob sie eine biegsame apparatur verwenden.


    denk daran, du willst dir was gutes tun und deiner erkrankung auf dem grund zu gehen, nimm das nicht allzu ernst was du vorher unterschreibst, ich hatte mehrere darmspiegelungen und man hat den eindruck sterben zu müssen wenn man sich das kleingedruckte liest, dabei ist alles ganz harmlos.


    wünsche dir alles gute 👍

    Etwas OT, aber:

    Wer hat das CPPS diagnostiziert? In Hamburg am Universitätsklinikum läuft/lief ein Forschungsprojekt zum Thema; dort wurde die Symptomatik nach entsprechender spezialisierter Diagnostik physiotherapeutisch und psychotherapeutisch behandelt. V.a. die spezielle Physiotherapie, die dort zur Anwendung kam, hat bei nicht bakteriellen Formen gute Erfolge gezeigt. Ggf. - sofern möglich - dort mal vorstellig werden.


    Ansonsten kann ich zum Thema Blasenspiegelung aus männlicher Sicht leider nichts beitragen. Hatte vor Jahren mal eine als Frau. Es war unangennehm aber nicht scmerzhaft, und hinterher hatte ich - mit Ausnahme der ersten 1-2 Male Wasserlassen - keine Probleme. Vorteil ist bei uns, dass die Harnröhre kürzer ist...

    Eine Blasenspiegelung ist nicht mit großen Schmerzen verbunden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

    1. Die Untersuchung wird mit einem biegsamen (flexiblen) Cystoskop durchgeführt.

    2. Vor der Untersuchung wird in die Harnröhre ein Gleit- und Betäubungsgel eingebracht.

    3. Mit der Einführung des Cystoskops wird gewartet, bis das Gel seine Betäubungswirkung erzeugt hat und bis eine bei der Vorbereitung aufgetretene Erektion wieder abgeklungen ist.

    Du kannst dich ja erkundigen, ob diese Kriterien bei deiner Untersuchung erfüllt sind. In Krankenhäusern fehlt oft die unter Punkt 3. angesprochene Wartezeit. Möglicherweise wird aus Kostengründen auch auf das Gel verzichtet.

    Erstmal ganz herzlichen Dank für Euere schnellen Rückmeldungen und Erfahrungsberichte.


    @ Tim Faber: Mein Urologe ist bereits seit 30 Jahren in eigener Praxis tätig. Die Zystoskopie bzw. das er reinschauen muss, hält er mittlerweile für nötig, da meine Beschwerden einfach nicht verschwinden wollen. Er ist nicht unbedingt der "zärtlichste" bei seinen Untersuchungen aber auch keiner dieser rabiaten Sorte. Stimmt, Magen-/Darmspiegelungen hatte ich z.B. auch schon mehrfach aber da bekam ich wegen der Sedierung nichts mit und hinterher hatte ich da auch noch nie Beschwerden.


    @ Sunflower 73: CPPS ist eine Vermutung des Urologen, nachdem alle anderen vorausgegangen (auch mehrmals wiederholten) Untersuchungen ohne Befund waren. Bis auf die Chlamydien vor 1 Jahr.

    Ein 2. Urologe hat mich bereits aus Ratlosigkeit "aufgegeben" und an die Immunologie/Rheumatologie überwiesen. Zweimal Antibiotika verschrieben, trotz negativer Abstrichergenbisse. O-Ton: "Nur weil ein Anstrich negativ ist, heißt das nicht, dass da nichts ist"

    Mein Stamm-Urologe will mir dagegen auf Verdacht und Negativ-Ergebnis nicht einfach prophylaktisch ein Antibiotika verschreiben.


    @ Emax: Ob ein flexibles Zystoskop eingesetzt wird, müsste ich noch in Erfahrung bringen (hatte ich nicht drangedacht zu fragen). Ansonsten wurde mir gesagt, dass zuvor ein lokales Gleit-/Betäubungsmittel sowie intravenös ein Entspannungsmittel gespritzt werden würde und das ganze nur ca. 5 Minuten dauern würde. An eine etwaige Erektion in diesem Moment wage ich nicht mal ansatzweise zu denken. Weiß aber was Du meinst.


    Die Sprechstundenhilfe meinte, dass manche (männliche Patienten) sich diese Entspannungsspritze nicht mal geben lassen und danach gleich wieder zur Arbeit gehen würden - Na ganz ehrlich ich weiß nicht, ob es diese Fraktion so wirklich gibt......


    Spektakulär klingt der Eingriff nicht. Das ist richtig. Ich hab nur eine Heidenangst davor, dass ich hinterher noch mehr Schmerzen als vorher habe und der Eingriff quasi unnötig war (was man aber ja nicht wissen kann und im Ungewissen leben noch viel belastender ist)


    Ich will hier echt nicht "rumjammern" aber die letzten beiden Abstriche vor 5 Wochen bzw. 6 Monaten waren bereits derartig schmerzhaft, dass ich fast die Decke hochgegangen bin. Das Wasserlassen war danach noch 3 - 4 Tage lang sehr schmerzhaft und nur total verkrampft möglich.

    wie gesagt, dieser Druckschmerz im Penis ist gefühlt, wie als würde er permanent in einem Schraubstock stecken.

    An GV ist seit Monaten nicht zu denken. Das ist extrem belastend geworden und verschärft die ganze Symptomatik noch zusätzlich. Das Testosteron steigt und steigt aber der Kopf weiß, dass es hinterher wieder stundenlang weh tun wird.


    Vielleicht haben auch die vielen vorangegangenen Untersuchungen und Antibiotika die Schleimhäute derart gereizt. Nur so eine Vermutung.


    Manchmal denke ich auch, dass hier mittlerweile meine Psyche gewaltig am mitspielen ist und ein somatoformer Schmerzkreislauf resultierend aus dauernder Anspannung entstanden ist. In diese Schublade hat mich zwar keiner der Urologen gepackt aber man kommt sich nach einiger Zeit und wiederholter Vorstellung in der Praxis irgendwann schon wie ein Hypochonder vor.


    Wenn es sich wirklich "nur" um ein CPPS handeln sollte, habe ich natürlich das Problem, dass ich dann nur mehr schwer zwischen einer bakteriellen bzw. einer abakteriellen Prostatitis unterscheiden kann :(


    Wenn ich mir vorstelle (ja, ich weiß, dass ist das Problem des Kopfmenschen), dass da jetzt noch ein bleistiftdickes Gerät bis zur Blase eingeführt wird, wenn sich die Harnröhre ohnehin schon total wund und entzündet anfühlt, bin ich jetzt schon total verkrampft.


    Danke sehr nochmal für Eure Meinungen und Unterstützung.

    ich leide seit 20 jahren an chronische prostatitis, glaub mir, man lernt damit umzugehen, warm anziehen, viel trinken, entzündungshemmende- und schmerzmittel auf vorrat bereithalten, ggf. antibiotika, als das angefangen hat bin ich auch beinahe durchgedreht, mit der zeit nimmt man es gelassener hin, die beschwerden gehen ja auch wieder weg, auch wenn es eine gefühlte ewigkeit dauert.


    wichtig ist dass du die probleme mit der harnröhre abklärst.

    ja, das lasse ich auf jeden Fall klären. Denn so kann es ja nicht bleiben. Ich habe mich über jedes Negativ-Ergebnis bzw. jede Untersuchung ohne krankhaften Befund echt gefreut und gleichzeitig sprechen die Dauerschmerzen eine andere Sprache. Aber vermutlich ist es tatsächlich ein zeitlicher Lernprozess, damit umgehen zu lernen, anstatt krampfhaft dagegen ankämpfen zu wollen und so eine Heilung zu behindern.

    @ Kleingärtner: Das ist schon richtig. Allerdings bin ich keiner der männlichen Sorte, nach dem Motto: "Nur die Harten kommen in den Garten". Ohne hier jemanden zu Nahe treten zu wollen und ich natürlich weiß, was Du meinst. Penisschmerzen in derartig heftiger und andauernder Form hatte ich noch nie. Das frustriert jeden Mann (oder Frau) auf Dauer dann doch

    Zitat

    Ansonsten wurde mir gesagt, dass zuvor ein lokales Gleit-/Betäubungsmittel sowie intravenös ein Entspannungsmittel gespritzt werden würde und das ganze nur ca. 5 Minuten dauern würde.

    Das Entspannungsmittel (wahrscheinlich BUSCOPAN) wird mit dazu beitragen, dass die Blasenspiegelung möglichst schmerzlos verläuft.

    BUSCOPAN wirkt auf den gesamten Unterleib entspannend und Schmerz lindernd. Es wird auch Gebärenden verabreicht. Ich habe es vor meiner Prostata-Hyperthermie (in Tablettenform) vorsorglich genommen um die mit der Überwärmung verbundenen Schmerzen zu lindern. Als ich das dem Arzt mitteilte, sagte dieser "Ich spüre das BUSCOPAN. Der Katheter geht ja ganz weich hinein."

  • Elisada

    Hat den Titel des Themas von „PANISCHE ANGST VOR BLASENSPIEGELUNG !!!“ zu „Panische Angst vor Blasenspiegelung!!!“ geändert.
    Zitat

    Na ganz ehrlich ich weiß nicht, ob es diese Fraktion so wirklich gibt......

    Gibt es. Meinen Vater bspw. und auch ein Bekannter von mir, der gutartige Polypen hatte.


    Du bekommst Betäubungsmittel und Gleitgel. Plus Entspannungsspritze. Was Du noch tun kannst: Stell das Kopfkino bzgl. "bleistiftdickes Gerät" ab. Ehrlich. Ist nicht böse gemeint, aber damit pusht Du Dich selber.

    Niemand will Dich foltern. Die Geräte sind für Menschen, die eh ein Problem haben. Da wirst es schaffen, kannst es Dir selber aber leichter machen.

    Hallo zusammen,


    ich habe nun vor 3 Wochen meine Blasenspiegelung hinter mich gebracht. Danke sehr nochmal für Eure Meinungen und persönlichen Erfahrungen hierzu. Allerdings habe ich diese schlussendlich in der Klinik unter Sedierung/Narkose machen lassen. Mitbekommen habe ich soweit auch nichts davon.

    Ergebnis: Ohne Befund. Es gäbe keine Erklärung, dass diese Beschwerdesymptomatik erklären könnte.

    Allerdings wurde mir dort im Anschluss an die Untersuchung ein Katheter gelegt, weil aufgrund der Zystoskopie manchmal die Prostata anschwellen könne und man(n) dann nicht mehr bzw. nur erschwert Wasserlassen könne und das, so lange die Sedierung anhält, nicht selbst steuern könne. Diesen habe ich mir nach 4 Stunden aber gleich wieder entfernen lassen, da ich selbstständig zur Toilette gehen wollte. Das hat auch mit entsprechend hoher Flüssigkeitszufuhr geklappt. Hat bei den ersten 3 - 5 mal Wasserlassen etwas leicht geblutet und gebrannt wie Hölle und auch etwas Luft kam aus der Harnröhre mit raus (wäre lt. Klinik auch nicht ungewöhnlich, da der manipulative Eingriff auch die Schleimhäute mit irritiere und reizen würde und dieser Bereich Zeit braucht um sich davon zu erholen). Das ganze war aber schon am Folgetag bzw. der nächsten 2 Tage wieder so weit verschwunden.

    Die Blase selbst war noch ca. 8 Tage danach gereizt in Form eines ständigen drückendem und sehr unangenehmen Harndranggefühls Auch das hat sich wieder normalisiert.

    Uroflowmessung danach war auch OK. Kein Restharn in der Blase. Urin war auch sauber.


    So weit so gut eigentlich. Einerseit bin ich natürlich froh darüber, dass nichts gefunden wurde. Im KH wurde mir gesagt, dass ich mich doch freuen solle, dass nichts ist und ich mir nun nicht ständig mehr Gedanken machen müsse, dass da evtl. doch etwas sein könnte.

    Andererseits fühlt es sich aber jetzt so an, dass mir die Untersuchung wohl mehr "geschadet" als genutzt hat, denn die bisherige Symptomatik hat seither noch wesentlich mehr Dynamik und Feuer bekommen. Beim Anspannen des Beckenbodens oder auch beim Sitzen brennt, drückt und reißt es permanent in der Dammgegend und am Schwellkörpermuskel unterm Hoden, teilweise strahlt es mitunter bis in die Penisspitze und die Harnröhre "juckt" und ist schmerzempfindlich bei Berührung (wenn man unten nur leicht drückt - als wäre sie entzündet oder extremst gereizt). Wasserlassen selbst ist aber möglich, ohne das es dabei brennt. Normaler Strahl. Es fühlt sich aber eben enorm empfindlich an. Quasi wie hypersensibel. Der Harnröhrenausgang selbst ist nicht gerötet, keinerlei Ausfluss ist vorhanden und die Prostata schmerzt auch nicht bei umsichtiger Selbstmassage. Ejakulation verschafft für einen Moment Erleichterung, bis es nach einiger Zeit wieder von vorne los geht.


    Von den Urologen habe ich verschiedene Meinungen dazu erhalten: Der eine sagt er glaube nicht an die These einer abakteriellen Prostatitus sprich CPPS. Auch wenn schon zig negative Abstriche gemacht wurden. Für den anderen bin ich quasi austherapiert, da urologisch wiederholt nichts zu finden sei und die Symptomatik längst hätte weg sein müssen. AB auf Verdacht will er nicht geben.

    Rheumatologie und Immunologie habe ich auch schon durch. Alles unauffällig. Eine trotzdem - auf Verdacht - empfohlene mehrwöchige systemische Kortisontherapie möchte ich nicht. Das fährt das Immunsystem unnötigerweise ja noch weiter herunter und das kann nicht die Lösung sein.


    All das kannte ich bis vor 1 Jahr noch nicht mal ansatzweise. Ich weiß, dass mittlerweile mein Kopf extrem mit daran beteiligt ist und sich eine starke Selbstbeobachtung mit eingeschlichen hat, die natürlich kontraproduktiv ist.


    Die Psyche kann eine Menge antriggern (sowohl Schmerzen als im Umkehrschluss auch Heilung). Ich möchte mich aber auch nicht in die rein psychische Schublade stecken lassen, denn die Schmerzen sind ja tatsächlich und nahezu permanent vorhanden und drücken ihrerseits wieder auf das psychische Geschehen.

    Wenn ich morgens aufwache bin ich gefühlt fast beschwerdefrei. Nach dem Aufstehen bzw. so ca. 1 Stunde später geht jedoch alles wieder von vorne los und zieht sich durch den kompletten Tag. Ibuprofen, Novalgin, Buscopan: Alles durch. Hilft nur sehr bedingt bis gar nicht und schlägt mir aufgrund der Nebenwirkungen auf den Magen-/Darmtrakt.


    Kennt diese Symptome vielleicht jemand oder in einer ähnlichen Art ?

    So kann und möchte ich nicht mehr weitermachen. Mittlerweile werde ich langsam depressiv davon, da ja vor allem auch GV und Masturbation seit Monaten nicht (mehr) wirklich erfüllend sind. Auch habe ich nun permanent Angst davor, dass ich durch diese Symptomatik nicht mal mehr unterscheiden kann, wenn doch mal etwas bakterielles im Spiel sein sollte und wann nicht. Das setzt mich beim Thema GV noch mehr unter enormen Druck.


    Danke für Eure Meinungen und vielleicht auch Erfahrungen hierzu.

    So dies wird wahrscheinlich mein letzter Beitrag hier!

    du hast die Aussage bzgl CPPS gibt es nicht von Dr Kreutzig aus dem Onmeda Forum, oder? Die Aussage ist komplett hirnrissig, weil Forschung etwas ganz anderes behauptet!

    Ich kann dir aus Erfahrung sagen, ja es CPPS! Ich habe es seit mehr als 3 Jahren und ich kann dir den englisch sprachigen Wiki Artikel über CPPS ans Herz legen sowie das Buch ‚kopfschmerzen Im Becken‘. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress und du bist durch deinen chlamydien Befund vor einem

    Jahr einfach geschädigt und unterbewusst auf deinen genitalbereich fokussiert! Deine schmerzen bildest du dir auch nicht ein, psychosomatisch heißt ja nicht Einbildung, sondern lediglich das deine Schmerzen durch die Psyche am Leben gehalten werden!

    Ich rate dir auch keinerlei Bakterien mehr nachzulaufen, je mehr man untersucht, desto mehr wird man finden und Urologen werden aus Ratlosigkeit AB‘s verschreiben (normalflora Harnröhre, Verunreinigung der Proben). Dazu wirst du aufgrund der Ungewissheit immer mehr verkrampfen (daher glaube ich war die Spiegelung kontraproduktiv)

    So blöd es klingt du musst entspannen, Sex haben, alles was dir eigentlich Freude bereitet! Durch deine Sorgen (werde ich wieder gesund? Kann ich je wieder normal Sex haben?) wirst du immer weiter verkrampfen! Ich weiß es ist teilweise unbegreiflich das solche Symptomatiken entstehen und man mag es nicht glauben, dass keine Bakterien dafür verantwortlich sind, aber es ist so.

    Gehe zur osteopathie, oder zur Körpertherapie nach Dr Pohl...aber lasse dich nicht weiter urologisch abklären, deine Harnröhre, Prostata ist gesund.

    Ich habe wohl den Vorteil, dass ich das relativ schnell verinnerlicht habe und diverse Symptome Sind bereits gegangen. Habe ich aber einen schlechten Tag kann alles wieder kommen!

    Wie gesagt das Buch Kopfschmerzen iM Becken (headache in The Pelvis) ist die Bibel auf dem Gebiet.

    Du kannst auch auf englisch sprachigen Seiten nach CPPS googeln, in den USA ist die CPPS Forschung deutlich weiter als in Deutschland...

    Es ist ein Teufelskreis aber nur du kannst ihn durchbrechen!

    bzgl chlamydien zB ich habe mit mehreren hochrangigen Labor Experten gesprochen und auch via E-Mail Mit Dr Hundsfield aus den USA Kontakt aufgenommen (Koryphäe in Sachen STD in den Staaten) welcher KEINER die Aussage von Dr Kreutzig unterschrieben hat.

    Dr Kreutzig weiß einfach wie man ‚kunden‘ anlocken Kann (privatarzt) und seine Aussagen sprechen nur dafür wie ratlos manche Ärzte sind und einfach nicht akzeptieren können das sie mal nicht helfen können!

    Vll schaust du mal Ob es in deiner Stadt einen neuraltherapeuten gibt, dass soll auch sehr hilfreich bei CPPS sein...


    Viel Erfolg und mach dich nicht verrückt, jede Untersuchung zeigte an, dass du keine (bakterielle) Entzündung hast!