Panische Angst vor einer Blasenspiegelung!

    Hallo zusammen!


    Ich habe mal eine Frage und wäre für ein Feedback sehr dankbar!


    Ich war die Tage beim Doktor, weil ich schon seit längerem Probleme beim Wasserlassen habe. Die Untersuchung bei der Urologie (in Sachen Prostata) ergab nichts. Auch im Ultraschall hat man angeblich nichts gefunden. Der Arzt meinte, dass man zur Sicherheit eine Blasenspiegelung machen sollte. Und jetzt wo ich im Internet lese, wie grauenhaft schmerzhaft das angeblich sein soll, möchte ich die Blasenspiegelung am liebsten absagen.


    Ich habe Angst ohne Ende!


    Aus welchen Gründen wird denn überhaupt eine Blasenspiegelung gemacht?


    Kann man die noch absagen?


    Ich bin für jedes und wirklich jedes Feedback unendlich dankbar!


    LG Boof

  • 17 Antworten

    Ich bin zwar weiblich, von daher weiß ich nicht, ob das ein Unterschied ist, aber ich fand das jetzt nicht wahnsinnig schmerzhaft.


    Hatte schon 2mal eine, Grund waren ständig wiederkehrende Blasenentzündungen, der erste Arzt war ein ziemlich Grobian, das war schon schmerzhaft, der 2.te war vorsichtig, da war es nur unangenehm.


    Meine Blasenentzündungen waren schlimmer!

    Naja, Frauen haben eine wesentlich kürzere Harnröhre, da sollte es nicht ganz so unangenehm sein. Ich selbst hatte zwar noch keine Blasenspiegelung, aber schon 2 Harnröhrenabstriche, die einigermaßen Hölle waren, allerdings sind diese überdimensionalen Wattestäbchen ja auch ziemlich rauh, im Gegensatz zu einem glatten Chirurgenstahlzystoskop.

    Die Harnröhre wird vorher mit einem betäubenden Gleitgel behandelt.


    Das ist sicher nicht allzu angenehm aber mMn auszuhalten.


    Alles gute für deine Untersuchung, die du natürlich nicht machen musst.

    Zitat

    11.11.15 18:56


    Ich muss gestehen ich bin kurz davor die abzusagen

    Weichei - nee, im Ernst. Sicherlich gibt es von Arzt zu Arzt Unterschiede, aber sage dem Doc, dass du gewaltige Bedenken hast. Bin mir sicher er wird sich dann etwas mehr Zeit nehmen.


    Zudem, es gibt Männer, die müssen sich mehrmals am Tag selbst kathetern. Und die machen das ohne Betäubing und so, dass es nicht mal besonders zwickt.

    Lieber Boof, Augen zu und durch. Was meinst du was auf dich zukommt wenn etwas nicht erkannt oder verschleppt wird. Das wird dann unangenehmer. Ich bin zwar eine Frau aber kann aus zweifacher Erfahrung sagen, dass es überhaupt nicht schlimm ist. Wenn es beim Mann unangnehmer ist - ok - zwei Minuten gut aushaltbare Schmerzen. Danach kannst du aber beruhigt und ohne Angst weitermachen. Wenn du nicht gehst hast du immer im Hinterkopf dass etwas nicht stimmt. Drücke dir die Daumen! Sei ein Mann ;-)

    Zitat

    Ich muss gestehen ich bin kurz davor die abzusagen

    Mann oder Maus? :-D


    In etwa 3 Wochen kann ich berichten, wie es war. Ich freu mich jetzt nicht unbedingt darauf, aber "Panik" finde ich nun sehr übertrieben.

    Hallo Boof,


    eine Cystoskopoie kann - je nach Ausführung - schmerzhaft oder leicht erträglich sein. Ich habe eine hinter mir, die nicht schmerzhaft war.


    Wichtig erscheinen mir dabei folgende Kriterien:


    Die Untersuchung sollte mit einem flexiblen Cystoskop gemacht werden und es sollte vorher ein Gleit- und Betäubungsgel in die Harnröhre eingebracht und dessen Wirkung abgewartet werden. Auch sollte eine bei der Vorbereitung des Penis aufgetretene Erektion wieder abgeklungen sein, damit das Cystoskop in den schlaffen Penis eingeführt werden kann.


    Leider wird in manchen Krankenhäusern oder Arztpraxen aus Kostengründen kein Gleit- und Betäubungsgel verwendet. In Krankenhäusern fehlt auch oft die Zeit, die betäubende Wirkung abzuwarten.


    Mein Rat: Frag doch einmal bei deinem Arzt nach, ob die Untersuchung mit einem starren oder mit einem flexiblen Zystoskop gemacht wird und ob ein Gleit und Betäubungsgel werwendet wird. Ich würde die Zustimmung zur Untersuchung davon abhängig machen und mir gegebenenfalls eine andere Praxis suchen, die diese Kriterien erfüllt.


    Ich wünsche dir eine weitgehend schmerzfreie Untersuchung mit einem für dich gutem Ergenis.

    Hallo Emax!


    Ganz genau so, wie du das eben beschrieben hast, kann ich mir das nämlich vorstellen. Das bei der Vorbereitung des Penis eine Erektion entsteht, was das ganze dann ganz sicher noch viel unerträglicher macht, wenn Sie das Abklingen der Erektion nicht abwarten. Und da das ja eine Art Massenabfertigung im Krankenhaus ist, werden die ganz bestimmt nicht solange warten.


    Ich habe heute mal die Praxis angerufen und nachgefragt, warum die Blasenspiegelung bei mir überhaupt gemacht wird. Dabei sagten sie, dass wäre nur zu deren und meiner Sicherheit, ob da nichts organisches vorliegen würde. Die wollten mir eine Art Lachgas (LIVOPAN) für 40,- € vorher geben, damit es etwas erträglicher wäre


    Ich habe mir bis Montag um, Bedenkzeit gebeten. Habe mich aber jetzt schon dazu entschieden, dass ich die Blasenspiegelung nicht machen werde. Meine Angst davor steigt mittlerweile ins unerträgliche.


    Ich werde mir im neuen Jahr lieber eine neue Urologie suchen und dort noch einmal vorstellig werden und meine Bedenken dabei vortragen! So ist mir das Risiko zu groß!


    LG Boof

    Zitat

    Auch sollte eine bei der Vorbereitung des Penis aufgetretene Erektion wieder abgeklungen sein, damit das Cystoskop in den schlaffen Penis eingeführt werden kann.

    ???


    Du willst mir jetzt nicht allen ernstes erzählen....

    Also ich hatte bereits mehrere Spiegelungen aber Erektionen???? Selbst wenn nen Playmate die Vorbereitung machen würde könnte das bei mir nicht passieren. In dem Moment ist man dermaßen mit den Gedanken wo anders.

    Hallo


    Ich hatte am Dienstag eine Blasenspiegelung weil ich Blut im Urin hatte , Blase ist aber ok ...hatte wahrscheinlich einen Nierensteinabgang , meine Hausärztin hatte meine nieren untersucht mit Ultraschall und dabei 3 kleine steine gesehen , meine urologin hatte aber keine gesehen ....hatte aber ca. 3 wochen blut im Urin , deswegen die spiegelung.


    Ich hatte aber keine Angst davor , im gegenteil ...wollte wissen was das für ein Gefühl ist weil ich vor ca. einem halben jahr mit Harnröhren Dehnungen ( Delator ) angefangen habe , war zuerst schmerzhaft...aber auch ein geiles gefühl , bei der spiegelung war es nur an einer stelle schmerzhaft ...kurz vor der Blase , aber na ja , ich steh halt drauf....war nur bisschen enttäuscht das das Cystoskop nicht dicker war.


    Aber auch wer darauf nicht steht für den sind die schmerzen dabei wirklich erträglich , fragt vorher ob ein Gleitgel verwendet wird ...lasst das auf keine fall ohne machen , das würde selbst ich nicht machen lassen.

    Zitat

    ich Blut im Urin

    Zitat

    Harnröhren Dehnungen angefangen habe , war zuerst schmerzhaft

    Hast Du das den Ärzten erzählt, bevor sie die Spiegelung veranlaßt haben?

    @ TE:

    Sind Deine Wasserlaß-Probleme möglicherwese Angst-bedingt?

    Hallo Boof,


    ich weiß nicht, ob die Spiegelung schon gemacht wurde.


    Meine Erfahrung:


    Ein Geschwätz beim Uro bringt keine Einnahmen. Er muß natürlich auch wirtschaftlich denken.


    Wegen Blut im Urin wurde die gesamte bei ihm installierte Technik zum Einsatz gebracht - Blasenspieglung mit starren Rohr, Röntgen ohne und mit Kontrastmittel, PSA-Wertbestimmung.


    Die Blasenspiegelung war sehr unangenehm, danach trat hellrotes Blut aus der Harnröhre. Ich hatte mehrere Wochen noch Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen. Ich weiß heute noch nicht, ob er bei der Spiegelung etwas verletzt hat. Blut im Urin, sagte mir ein anderer Arzt, kann auch mal nach dem joggen auftreten. Es hat sich auch nach längerer Zeit ohne Behandlung wieder beruhigt.


    Also abwägen- für den Laien sehr schwer.


    Gruß und gute Besserung

    Hallo Boof,


    ich bin extra hier eingetreten um Dir zu Antworten.


    Ich war vor 13 Stunden bei der Blasenspiegelung, mit ähnlichen Problemen wie Du sie hast.


    Wie ich mir gedacht hatte wurde ich auch von einer Arzthelferin (ca. 23 und hübsch) vorbereitet.


    Ich habe gleich erwähnt das ich für den kleinen Zustand keine Garantie übernehmen kann, daraufhin


    hatte ich blitzschnell eine desinfiziert Eichel, das betäubenden Gleitgeld in der Harnröhre und so eine Klemmerding


    vorne dran. Das hat nur kurz ein wenig berannt, bis der Arzt kam hat Sie noch ein paar mal nachgesehen


    ob alles passt, an eine Erektion konnte und wollte ich nicht denken.


    Der Arzt hat dann das flexible Zystoskop (worüber ich mich vorher informiert hatte) langsam eingeführt und ich


    konnte auf dem Monitor das geschehen verfolgen während der Arzt das gesehene erklärte. Alles halb so wild, beim


    Überwinden des Schließmuskels vor der Prostata habe ich mich, wie beim Urinieren, kurz gelöst und es kaum gemerkt.


    Zum Glück war Harnröhre, Blase usw. alles ok, als nächstes im Januar wird eine Blasendruckmessung durchgeführt


    um zu sehen ob mein Problem nervlich bedingt ist.


    Als die Untersuchung fertig war bin ich sofort Wasserlassen gegangen, da hat sich das Brennen noch in Grenzen gehalten.


    Beim nächsten Mal war es dann schon echt schlimm als wäre es Tabasco statt Urin, jetzt nach 13 Stunden ist es schon fast


    wieder normal. Ich merke bis jetzt noch eine leichte Irritation im der Harnröhre aber keine Schmerzen.


    Jetzt wo es vorüber ist bin ich erleichtert, den eine Blasen oder Nierenschädigung für den Rest des Lebens braucht kein Mensch.


    Ich bin auch kein Held aber die Sicherheit ist den Tag mit Schmerzen wert.


    Bei der Blasendruckmessung im Januar habe ich dann noch einmal ähnlichen Spaß mit Katheter und Sonde in der Blase und einer


    zweiten Sonde hinten drin.


    Also die Arschbacken zusammen und durch..


    Gruß