Hallo Boof,


    ich weiß nicht, ob die Spiegelung schon gemacht wurde.


    Meine Erfahrung:


    Ein Geschwätz beim Uro bringt keine Einnahmen. Er muß natürlich auch wirtschaftlich denken.


    Wegen Blut im Urin wurde die gesamte bei ihm installierte Technik zum Einsatz gebracht - Blasenspieglung mit starren Rohr, Röntgen ohne und mit Kontrastmittel, PSA-Wertbestimmung.


    Die Blasenspiegelung war sehr unangenehm, danach trat hellrotes Blut aus der Harnröhre. Ich hatte mehrere Wochen noch Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen. Ich weiß heute noch nicht, ob er bei der Spiegelung etwas verletzt hat. Blut im Urin, sagte mir ein anderer Arzt, kann auch mal nach dem joggen auftreten. Es hat sich auch nach längerer Zeit ohne Behandlung wieder beruhigt.


    Also abwägen- für den Laien sehr schwer.


    Gruß und gute Besserung

    Hallo Boof,


    ich bin extra hier eingetreten um Dir zu Antworten.


    Ich war vor 13 Stunden bei der Blasenspiegelung, mit ähnlichen Problemen wie Du sie hast.


    Wie ich mir gedacht hatte wurde ich auch von einer Arzthelferin (ca. 23 und hübsch) vorbereitet.


    Ich habe gleich erwähnt das ich für den kleinen Zustand keine Garantie übernehmen kann, daraufhin


    hatte ich blitzschnell eine desinfiziert Eichel, das betäubenden Gleitgeld in der Harnröhre und so eine Klemmerding


    vorne dran. Das hat nur kurz ein wenig berannt, bis der Arzt kam hat Sie noch ein paar mal nachgesehen


    ob alles passt, an eine Erektion konnte und wollte ich nicht denken.


    Der Arzt hat dann das flexible Zystoskop (worüber ich mich vorher informiert hatte) langsam eingeführt und ich


    konnte auf dem Monitor das geschehen verfolgen während der Arzt das gesehene erklärte. Alles halb so wild, beim


    Überwinden des Schließmuskels vor der Prostata habe ich mich, wie beim Urinieren, kurz gelöst und es kaum gemerkt.


    Zum Glück war Harnröhre, Blase usw. alles ok, als nächstes im Januar wird eine Blasendruckmessung durchgeführt


    um zu sehen ob mein Problem nervlich bedingt ist.


    Als die Untersuchung fertig war bin ich sofort Wasserlassen gegangen, da hat sich das Brennen noch in Grenzen gehalten.


    Beim nächsten Mal war es dann schon echt schlimm als wäre es Tabasco statt Urin, jetzt nach 13 Stunden ist es schon fast


    wieder normal. Ich merke bis jetzt noch eine leichte Irritation im der Harnröhre aber keine Schmerzen.


    Jetzt wo es vorüber ist bin ich erleichtert, den eine Blasen oder Nierenschädigung für den Rest des Lebens braucht kein Mensch.


    Ich bin auch kein Held aber die Sicherheit ist den Tag mit Schmerzen wert.


    Bei der Blasendruckmessung im Januar habe ich dann noch einmal ähnlichen Spaß mit Katheter und Sonde in der Blase und einer


    zweiten Sonde hinten drin.


    Also die Arschbacken zusammen und durch..


    Gruß