Prostata

    Seit Sommer dieses Jahres habe ich Probleme beim Wasserlassen. Mein Urologe hat mich untersucht und bei einer Blasenspiegelung festgestellt, das meine Prostata stark vergrössert ist. Es ist eine gutartige Vergrösserung und sollte durch eine Prostataausschälung beseitigt werden können.


    Ein zweites Gutachten von einem anderen Urologe hat den gleichen befund gebracht, dieser will jedoch die ganze Prostata entfernen, dann hätte ich in Zukunft keinerlei Probleme mehr damit auch einen eventuellen späteren Krebsbefall sei dann ausgeshlossen. Hat jemand von euch Erfahrung damit?

  • 3 Antworten

    Hallo Alfredo


    ich würde Dir nur zur Ausschälung raten, denn wenn man die Prostata ganz rausnimmt, kann (muss aber nicht) es zu nervenverletzungen und damit zur erektilen Dysfunktion oder Harninkontinenz kommen.


    wenn du regelmäßig zur Vorsorge gehst, also Deinen PSA-wert bestimmen lässt und dich rektal untersuchen lässt bist du auf der sicheren Seite, bzgl. Prostatakrebs.


    In der Regel ist es so, dass die Prostata nur bei einem Carcinom entfernt wird.


    LG Maike

    Vielen Dank Maike für deinen sehr guten Ratschlag. Hab noch eine Frage an dich oder euch. Beim 1.Urologen welcher eine Ausschälung der Prostata machen möchte habe ich nach etwelchen Nebenwirkungen nachgefragt. Er meinet nur so nebenbei, das eventuell ein trockener Orgasmus die Folg sein könnte und der innere Blasenschliessmuskel würde bei der OP auch meistens mit ausgeschält. Hab dann noch nachgefragt wegen GV und Gefühl beim Orgasmus, da meinte er nur ja der GV sollte kein Problem sein und beim zweiten könnte das Gefühl schon etwas beeinträchtigt sein. Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte schnell OP wollen, denn damit lässt sich am meisten verdienen. Hat jemand Erfahrung mit einer solchen OP oder soll ich zuwarten bis es nicht mehr geht.


    Müsste dann als Notfall die Blase katerisieren lassen was auch nicht ungefährlich sein soll. Danke für eine Antwort.


    Alfredo


    PS: Ach ja mein Alter ist 63