Prostatauntersuchung

    Habe kürzlich gelesen und auch schon mal davon gehört, dass bei der Prostatauntersuchung durch Prostatamassage Sekret gewonnen wird.


    Wer hat das schon erlebt?


    Wie läuft diese Untersuchung ab?


    Ist das unangenehm oder schmerzhaft? Oder eher lustvoll?


    Bedanke mich für Informationen dazu!!

  • 18 Antworten

    Prostatauntersuchung

    habe ich seit etwa 10 Jahren schon oft erlebt. Man gewöhnt sich daran, Hosen herunter, dem Arzt den nackten Arsch hinzuhalten, an der Liege leicht vorn über gebeugt, er macht seinen Gummihandschuh - Finger glitschig, mit der anderen Hand spreizt er etwas die Backen, glitscht den Finger in den After hinein, dreht ihn ein bis'chen herum, fühlt vorn Richtung Blase - denn da ist die Prostata, die er fühlen will - drückt etwas herum, nach etwa 10 Sekunden zieht er den Finger wieder heraus, Handschuh ab in Mülltonne, Du erhältst ein paar Blatt Papier zum Gleitmittel am After abputzen, auch in Mülltonne, Hosen wieder hoch - fertig. Der Arzt sagt dann was er entdeckt oder nicht festgestellt hat, Vergrößerung, Tumore oder was weiß ich sonst noch. Oft wird außerdem Ultraschall von außen (abtasten zwischen Nabel und Sack) gemacht, das geht aber auch mit der Sonde vom Darm aus.


    Das war nun ausführlich, was ich erlebte, aber:


    Von einer "Massage" habe ich nie etwas gemerkt, und mir ist auch nie Sekret abgegangen! Schmerzen bei dem gesamten "Vorgang": Absolut gar keine! :-D

    @ doris1

    Der Fritz hat nur sehr beschränkt Ahnung als Patient. Die Sache ist die, aussen an der Prostata liegen die beiden Cowperschen Drüsen, die ein dickflüssiges, wasserklares Sekret absondern. Das Sekret (Lusttröpfchen) wird bei manchen Männern schon bei sexueller Erregung ausgestossen, bei anderen Männern erst unmittelbar vorm Orgasmus. Zweck des Sekretes ist es, eventuelle Urinreste zu neutralisieren etc. und optimale Bedingungen für die Spermien zu schaffen. Wenn man mit dem Finger bei einer Prostataabtastung auf diese Drüsen drückt, wird das Sekret auch ausgestossen und lässt sich aus dem schlaffen Penis ausstreifen, das hat aber nichts mit dem eigentlichen Sperma zu tun. Ansonsten geht Mann sowieso nicht zum UROLOGEN und schon gar nicht als MANN zu einer sogenannten "Vorsorgeuntersuchung", wenn man nicht lebensmüde ist. Wenn "Der Fritz" weiterhin schön dumm weiter zur "Vorsorgeuntersuchung" geht, erledigt sich das über kurz oder lang von alleine.......... (Die aller dümmsten Kälber suchen sich Ihre Metzger bekanntlich selber !)

    @ breitling-82

    Zitat

    was wäre wenn MANN schon über 60 wäre?


    also ich denke da sollte man jedes jahr zur vorsorgeuntersuchung gehen.

    Also, mehr als 95 % aller 80-Jährigen Männer haben einen Prostatakrebs. Die Frage ist nicht, ob mann einen bekommt, sondern nur wann und mit über 80 Jahren kann mann davon ausgehen man hat einen.....


    Die Frage ist nun, was macht man dann ? Am besten nichts, wenn der sich nicht irgendwie bemerkbar macht. 90 % aller Männer mit Prostatakrebs sterben an etwas ganz Anderem und merken nie etwas von dem Karzinom, wenn sie nicht zu dieser idiotischen "Vorsorge" gehen. Also, je älter Mann ist, desto gefährlicher ist die Vorsorgeuntersuchung, weil die Wahrscheinlichkeit wächst, dass etwas gefunden wird, was dann mit einer Prostatektomie behandelt wird und in der Folge von 5 bis 12 Jahren zum Tod führt. Merke : Wer die Operation 5 Jahre überlebt, gilt als geheilt, auch wenn er im 6. Jahr an den Metastasen verstirbt. Wer leben will, geht besser niiiiiiiiie zum UROLOGEN !

    @ doris,

    Deine Frage wegen einer Prostata – Untersuchung ist für eine Frau ungewöhnlich, denn die hat keine. Ich vermutete, ein Dir nahestehender Mann hat Probleme, aber er selbst traute sich nicht zu fragen, hat evtl. auch noch angst vor dem was geschehen könnte. Du versuchst nun für ihn festzustellen, was ihn möglicherweise erwartet. Deshalb hatte ich meine Antwort so formuliert, als wenn Du die zu untersuchende Person wärest.


    Hier in diesem Forum Urologie, aber auch in anderen, schreibt oft ein gewisser "Rumpelstielzchen", so wie auch vorstehend wieder geschehen, Negatives, Gehässigkeiten und auch Falsches über Urologen und diesen medizinischen Bereich. Weil mal irgendwo eine Panne passiert ist, verallgemeinert er das derart, als wären Fehler und falsche Behandlungen, unzweckmäßige Maßnahmen usw. regelmäßige Vorkommnisse, die ständig passieren.


    Frage seine Berichte ab: Am linken Rand "Suche" anklicken / o in allen Foren / o als Benutzer / Text eingeben "Rumpelstielzchen" / und "suchen". Es wird dann eine Liste mit den Threads angezeigt, in denen R. meist nur Schlechtes von sich gab. Auch andere Schreiber sind wie ich nicht seiner Meinung. Urologen sind nötig, gut, dass es sie gibt. R. verlangt "wegrennen", anstatt hingehen, um sich helfen zu lassen.


    Weitere Auskünfte über Prostata sind evtl. auch zu finden im Forum Urologie, "Suche" / o in diesem Forum / o im Text / Texteingabe "Prostata" und / suchen. Falls noch Unklarheiten bestehen: anfragen: hier oder über Mailbox. Gruß von :-D

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    >Also, mehr als 95 % aller 80-Jährigen Männer haben einen >Prostatakrebs. Die Frage ist nicht, ob mann einen >bekommt, sondern nur wann und mit über 80 Jahren kann >mann davon ausgehen man hat einen... Das ist erstmal grundsätlich falsch... Die Zahlangabe ist einfach zu hoch, bitte nenn uns deine Quelle.


    >Am besten nichts, wenn der sich nicht irgendwie >bemerkbar macht. Genau... Spätestens wenn der pathologische Lendewirbelsäulebruch kommt, weiß man eben daß man ein Prostatakarzinom hatte, das die ganze Wirbelsäule mit Metastasen durchsetzt hat... Dann liegt man noch ein paar Wochen im krankenhaus mit der kaputten Wirbelsäule, bis man eine Harnwegs- oder Atemswegsinfektion kriegt, dann in die Intensivstation verlegt wird, wo man an einem wunderbaren Pseudomonas aeruginosa Keim erkrankt, und dann erstickt... Toll... Tja, man ist ja primär nicht an das prostatakarzinom gestorben, bloß an seine Folgen!!!


    >Wer die Operation 5 Jahre überlebt, gilt als geheilt, auch >wenn er im 6. Jahr an den Metastasen verstirbt. Schon mal von 10- oder 15-Jahresüberlebensraten gehört?


    Die gibt es auch... Und die sehen gar nicht so schlecht aus!

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