Spermiogramm

    <z>


    Quelle: http://www2.netdoktor.de/frage…ex2.asp?QID=103734&CID=88


    Sie sollten 3-5 Tage vor einem Spermiogramm auf eine Ejakulation verzichten um es Aussagekräftig zu machen.


    </z>


    Heute sagte der Urologe, dass ich morgen eine Samenprobe abgeben, um die Fragen einer möglichen Nebenhodenentzündung klären zu können.


    Nun fand ich die o.g. Aussage. Jetzt frage ich mich, wofür ist das wichtig, dass man 3-5 Tage zuvor auf eine Ejakulation verzichten sollte. In der Regel fällt die bei mir aber mindestens schon einmal am Tag an.


    Also, was nun. Beeinflusst es eine vernünftige Diagnose, oder was nun. Wer weiß denn Bescheid??


    Danke

  • 10 Antworten

    Ich kann leider auch nur spekulieren:


    Vielleicht wird bei der anstehenden Untersuchung nur die Flüssigkeit untersucht und Anzahl und Zustand der Spermien sind dafür nicht so wichtig?


    Ausserdem will der Arzt vielleicht keine Zeit verlieren, wenn es eine Entzündung sein könnte.


    Gute Besserung

    *lach*

    also das hab ich ja noch nie gehört ein spermiogramm für eine nebenhoden entzündung okay wir bekommen die patienten immer von den urologen notfallmäßig geschickt aber meißtens sieht man das schon mit bloßem auge stark geschwollen rot und tut weh beim anfassen

    Wozu die Pause für ein Spermiogramm?


    Damit die Samenprobe auch die beste Qualität hat.


    Allerdings sind sich da viele uneinig, was denn nun das Optimum ist.


    Die einen behaupten 3 Tage, andere 5 Tage, dann soll es schon nach 2 Tagen optimal sein und danach schon wieder die Qualität (Beweglichkeit) abnehmen, weil es zum Übertruck im Nebenhoden kommt.


    Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen bzw. ist alles richtig, weil abhängig von der individuellen Produktion.


    Einzig die konstanten Bedingungen für ein Spermiogramm machen den Zeitpunkt überhaupt interessant, aber um optimale "Zeugungskraft" vorhersagen zu können müßte man eigendlich verschieden Proben nach unterschiedlichen Pausen machen.


    Das ganze ist allerdings nur wichtig um eine ungewollte Kinderlosigkeit von der organischen Seite her abzuklären.


    Für eine Untersuchung einer Entzündung (egal ob am Nebenhoden oder wo anders) würde ich dem Urologen vielleicht noch eine Blutprobe "gönnen", aber ein Spermiogramm, was will er damit?


    Kann eigendlich nur "Geldschinderei" sein ... die Kasse bezahlts ja.


    Ich würde, bei so einer "Forderung" den Urologen wechseln ... und dem Urologen auch unmißverständlich auf die Nase binden, warum.

    ich war auch kürzlich zum spermiogramm, musste auch 5 tage enthaltsam sein. bei mir wurde es gemacht um zu sehen ob eine vorhandene varikozele (krampfader) meine fruchtbarkeit beeinträchtigt. bin aber zu 100% fruchtbar.

    @Kurt

    Zitat

    Für eine Untersuchung einer Entzündung (egal ob am Nebenhoden oder wo anders) würde ich dem Urologen vielleicht noch eine Blutprobe "gönnen", aber ein Spermiogramm, was will er damit?


    Kann eigendlich nur "Geldschinderei" sein... die Kasse bezahlts ja.


    Ich würde, bei so einer "Forderung" den Urologen wechseln... und dem Urologen auch unmißverständlich auf die Nase binden, warum.

    Ich entnehme mal Deinen Äußerungen, dass Du irgendwie fachlich damit zu tun hast. Wenn dem wirklich so ist, wie Du schreibst, so ist es schon eine Sauerei. Ich denke, der Arzt sollte seine Untersuchungen auf das Notwendigste beschränken.


    Also werde ich ihn am Mittwoch fragen. Er selbst hat zwar Urlaub, aber sein Kollege wird sicher auch was dazu sagen können. Bleibt nur die Frage, ob es sich beide eingestehen werden, wenn sie quasi die Kassen abzocken. Andererseits sollten die Kassen doch auch wissen, was "zwingend" erforderlich ist. Beim Zahnersatz wissen sie es doch auch.:-/


    Urologen wechseln? Gar nicht so einfach. Fahre jetzt schon 25 km. Der nächste wäre wieder 15 km weiter. So selten, wie ich ihn bisher benötige, wollte ich keine Weltreise machen. Am Ende weiß amn auch nicht, ob der andere auch so ein Hallodri ist.


    Warten wir es mal ab.


    Aber vielen Dank für Deinen Beitrag.

    Zitat

    Ich entnehme mal Deinen Äußerungen, dass Du irgendwie fachlich damit zu tun hast.

    Dem ist nicht so, ich habe allerdings schon mehrfach darüber gelesen, daß z.B. Bescheidungen als medizinisch notwendig durchgeführt werden, obwohl sie es definitiv nicht sind ... die Kasse bezahlts.


    Da wird dann z.B. zur Wundnachbehandlung eine Kortisonhaltige Salbe verschrieben, wo diese alleine schon die Wirkung hat die Haut weich zu machen und die Beschneidung hätte mit der Salbe alleine schon vermieden werden können.


    Aber die Urologen (viele) sind einfach davon überzeugt, daß sie richtig handeln und so eine Vorhaut ja nicht gebraucht wird ...


    Und ich habe auch gelesen, daß oft eine Samenprobe gefordert wird, z.B. bei Jugendlichen, die das erste mal überhaupt hingehen, obwohl es keinen wirklich Grund dafür gibt (was soll ein Jugendlicher sich über das Ergebnis denken? soll er außer "Größendefizite" gleich auch noch ein Trauma wg. Unfruchtbarkeit bekommen?), es sei denn man will die Zeugungsfähigkeit überprüfen (wg. Kinderlosigkeit oder als Nach-/Nebenwirkung einer Krankheit wie oben z.B.)


    Bei Entzündungen (nach meinem Laienhaftes Halbwissen) werden von allen anderen Ärzten Blutproben genommen und da sollten die Tests doch sehr ausgereift und damit aussagekräftig sein.


    Was will er da (zusätzlich?) mit einem Spermiogramm?


    Das wäre vielleicht hinterher angesagt um nach der Heilung die Qualität zu begutachten.


    Meine persönliche Meinung ist allerdings, das Mann das erst wissen muß, wenn er beim Zeugen Probleme hat, vorher ist das Ergebnis ehr uninteressant (vielleicht sogar ehr belastend)


    Wie gesagt, alles nur angelesen ...

    Zitat

    vorher ist das Ergebnis ehr uninteressant (vielleicht sogar ehr belastend)

    also belasten tut mich das ganze nicht so sehr. Gedanken macht man sich aber doch eben. Vorallem denke ich, ob im KKH was falsch gelaufen sein könnte. Ob nun fruchtbar oder nicht, soll mich nicht weiter stören. Sohnemann wird 5 demnächst :-D


    Aber Scherz beiseite. Wenn's im Hodenkrebs mündet, würde mich das schon treffen, doch will ich den Teufel mal nicht an die Wand malen.


    Ich werde den Urologen auf jeden Fall mal hinterfragen, wofür nun das Spermiogramm erforderlich war. Aber ob er es eingestehen würde - ich denke mal nicht.


    Zum Thema Beschneidung: Ich bin froh, daß mir das Mützchen erhalten blieb. Bei meinem Sohn habe ich früh darauf geachtet, daß das mit dem Mützchen klappt. Als er mit der Zeit verständiger wurde, habe ich schon offen mit ihm drüber geredet. Gerade was das Thema der Hygiene angeht. Anfänglich hatte ich Sorge, daß das Häutchen verklebt oder verwächst. Dem war aber nicht so. Inzwischen läßt es sich gut zurück streifen und ich bin froh, den Jungen nicht beim Arzt vorgestellt zu haben. Durch dieses Forum hatte ich schon die Erkenntnis gewonnen, daß die Ärzte schon mal gerne zum Messerchen greifen.


    In diesem Sinne

    @Kurt

    das erklärt evtuell Fragen und Bedenken