Varikozele rückläufig?

    Hi!


    Ich habe hier viele Beiträge über Varikozelen gelesen, jedoch noch nie gelesen, dass sie bei jemanden auch ohne OP wieder weg gegangen ist. Gibts das?


    Und zweitens: Verschlechtern sich Varikozelen immer?! Bei mir liegt im Moment noch eine ein bis zwei gradige Varikozele vor. Wird sie sich auf jeden Fall verschlimmern und Ärger machen, oder gibt es auch leute die ein Leben lang keine Probleme haben. Wenn man die Beiträge so liest, scheint es ja irgendwie immer Ärger zu machen.


    Grüße und danke für eure Antworten

  • 16 Antworten

    Also mein Varikozelen gehen nicht von allein weg, im Gegenteil sie werden Schlimmer. Bei einer Varikozele 2ten Grades würde ich mal einen Fruchtbarkeitstest machen, den bei kam wegen der Varikozele raus das ich Zeugungsunfähig bin weil die Krampfader das Sperma so erhitzt das es sich selbst tötet.


    Grüße

    Hey!


    Ja, das habe ich schon machen lassen. Nur die Beweglichkeit der "super schnellen Spermien" war leicht eingeschränkt. Das macht wohl nichts, sagte der Dok. Es geht mir nur darum, muss ich es irgendwann eh machen lassen, dann kann ichs auch gleich hinter mich bringen. Zumal ich das ja auch so verstanden habe, dass ne Verödung wohl dann noch chancenreicher ist?!


    Stimmt das? Grüße

    Gar keine. Er sagte, wenn sie keine Probleme macht, kann man sie so lassen. Darum ja meine Frage ob sie irgendwann in jedem Fall Probleme machen wird. Dann würde ichs lieber jetzt machen lassen.


    Wenn aber die Möglichkeit besteht, dass es nie Probleme macht, warum sollte ich dann was machen lassen. Wie ist denn da deine Erfahrung. Schiebt man das unausweichliche nur hinaus?


    Grüße

    Wie groß ist die Varikozele denn so bei Dir: so, wie man es in den google-Bildern sieht oder kaum sichtbar oder deutlich tastbar oder kaum tastbar oder nur Zufallsbefund im Ultraschall (subklinische Varikozele)?


    Ich hab meine Varikozelen schon seit ca. 15-20 Jahren, aber erst seit ca. 1 Jahr wurde das richtig untersucht. Ob meine Spermiogramm- und Hormonwerte damals besser waren als heute, weiß ich nicht, da damals ja nichts untersucht worden ist. Auch bei den Volumina habe ich keine Vergleichswerte von damals.


    Das einzige, was mich zögern lässt, die Varikozelen veröden zu lassen, ist das Risiko des Hodenverlustes.


    Liebe Grüße,


    Frank

    Die Varikozele ist nach längerem Stehen (oder beim tragen weiter Unterwäsche) im Stehen füllbar, beim sitzen nur wenn man es weiß und im liegen gar nicht. Man sieht sie, wenn der Hoden eingecremt ist, und man die Varikozele "nach vorne holt". Wenn ich nur stehe, sieht man sie nicht. Also sichtbar eigentlich gar nicht; tastbar nur im Stehen. Mein Arzt meinte, es wäre ein Zufallsfund, die Schmerzen, die mich zum Urologen haben gehen lassen, kamen vom Rücken.


    Mitlerweile ist der Befund zwei Monate her, ich habe jetzt ein Ziehen an der Seite, ähnlich des Seitenstechens. Ich weiß nicht, wie ich rausfinden kann, ob es von der V. kommt. Hab mal versucht, zwischen enger und weiter Wäsche zu wechseln und dann mal zu schauen, ob das ziehen bei enger Wäsche weggeht.


    Wie kommst du auf den Hodenverlust? Das ist doch vermutlich äußerst selten, oder?! Spermiogramm war ok, wie gesagt. Ich will halt nur nicht in ein paar Jahren einen Eingriff machen lassen müssen, der jetzt, bei relativ kleiner V. viel erfolgreicher wäre.


    Ist das denn so, dass die Erfolgsaussichten bei der Verödung sinken, je größer die Varikozele?!


    Schade, dass wir hier so alleine quatschen, aber ich danke dir für deine Antworten. Viele Grüße

    Zitat

    Mein Arzt meinte, es wäre ein Zufallsfund, die Schmerzen, die mich zum Urologen haben gehen lassen, kamen vom Rücken.

    Naja, tastbar ist schon Grd. II. D. h. die Venen schaffen es auch ohne Druck nicht mehr, das Blut hochzupumpen.

    Zitat

    Wie kommst du auf den Hodenverlust? Das ist doch vermutlich äußerst selten, oder?!

    Wollen wir's hoffen.


    Und es heißt ja auch im Allgemeinen, dass das eine extrem seltene Komplikation sei ca. <1%


    In drei Krankenhäusern, die die Antegrade Sklerosierung durchführen und einem, das die Retrograde Sklerosierung anwendet, hat man mir gesagt, dass man so eine Komplikation noch nicht erlebt habe.


    Aber warum gibt es Urologen, die von einer Varikozelenverödung abraten, wenn sie doch unbehandelt den Hoden immer weiter schädigen könnte?

    Zitat

    Spermiogramm war ok, wie gesagt.

    Solange ein Hoden noch funktioniert, wird sich das nicht großartig auf's Spermiogramm auswirken. Man kann am Spermiogramm wohl nicht erkennen, ob einer bereits hin ist.

    Zitat

    Ist das denn so, dass die Erfolgsaussichten bei der Verödung sinken, je größer die Varikozele?!

    Da hab ich verschiedenes gehört/gelesen.

    Zitat

    Schade, dass wir hier so alleine quatschen, aber ich danke dir für deine Antworten. Viele Grüße

    Hier war auch schon mal mehr los in Sachen "Varikozele", kann man ja im Archiv sehen. Vielleicht eine vorürbergehende "Flaute". Aber immerhin sollen davon ja ca. 15% betroffen sein, ist die Häufigste Anomalie der Hoden.


    Auch Dir sei gedankt.


    Liebe Grüße,

    Wie kommst du darauf, dass man am Sp. nicht sieht, ob ein Hoden schon hin ist?! Ich sag mal so: Wenn die "halbe Produktion" wegfällt, müsste man das doch sehen, oder...:-)


    Was heißt, "unterschiedliches gehört"?! Mehr in die eine oder mehr in die andere Richtung?


    Was meinst du denn, sollte man es jetzt beheben lassen, oder warten, bis es Probleme macht. Von dem, was ich im Internet gesehen und gelesen habe, ist die Varikozele wohl noch immer recht klein, wie du sagst, zwischen Grad I und II. Es gibt durchaus Situationen, da spürt man auch im Stehen nix.


    Ich bin wirklich etwas ratlos...

    Zitat

    Wie kommst du darauf, dass man am Sp. nicht sieht, ob ein Hoden schon hin ist?! Ich sag mal so: Wenn die "halbe Produktion" wegfällt, müsste man das doch sehen, oder... :-)

    Wenn die Hälfte der Produktion wegfällt, produziert der andere Hoden eben doppelt. Die Spermienkonzentration bleibt so stabil. Dass etwas nicht stimmt, kann man dann ggf. an einem erhöhten FSH-Wert erkennen, oder daran, dass der GNRH-Test pathologisch ausfällt. Möglicherweise sind auch ungewöhnlich viele Spermien fehlgebildet (überstreckte Spermienköpfe). Die könnten dann aus dem geschädigten Hoden stammen.

    Zitat

    Was heißt, "unterschiedliches gehört"?! Mehr in die eine oder mehr in die andere Richtung?

    Da muss ich mich korrigieren:


    "Gehört" habe ich bei allen Verfahren nur Positives - nämlich, dass jeder Arzt seine Methode gelobt hatte: Die Varikozelen würden praktisch immer erfolgreich beseitigt werden. "Gelesen"(!) habe ich hier aber von mehreren Leuten, dass die Varikozelen entweder weiterexistierten oder wieder neuauftraten. Die Methoden waren Antegrade Sklerosierung und Hohe Ligatur (Operation auf Blinddarm-Höhe). Bei MTL hatten beispielsweise beide Methoden versagt; so war jedenfalls der letzte Stand.

    Zitat

    Was meinst du denn, sollte man es jetzt beheben lassen, oder warten, bis es Probleme macht.

    Dann könnte es schon zu spät sein :(v

    Zitat

    Ich bin wirklich etwas ratlos...

    Ich bin sogar ziemlich ratlos.


    Ich komme mit meiner Risiko:Nutzen-Abwägung nicht weiter.


    Gruß

    Ja, mein Abwägungsergebnis sieht nicht anders aus.


    Mein Dok riet mir am Freitag von einer Behandlung ab, weil er sagte, man wisse nicht, ob die Varikozele sich verschlimmern oder mein ganzes Leben so bleiben wird. 2. ist das Spermiogramm vollkommen i.O., so dass kein Handlungsbedarf besteht.


    Jeder Arzt wäre doch aus Kosten Gründen froh, jemanden zu ner OP zu bringen. Machen sie es dann nicht und raten einem sogar ab, kann das doch eigentlich gar nicht falsch sein, oder?! ;-)


    Ach ja: Sollte ich es doch machen wollen, riet er von der Verödung nicht wegen Wiederauftreten ab, sondern wegen möglicher Entzündungen im Hoden durch das Verödungsmittel.

    Zitat

    Jeder Arzt wäre doch aus Kosten Gründen froh, jemanden zu ner OP zu bringen. Machen sie es dann nicht und raten einem sogar ab, kann das doch eigentlich gar nicht falsch sein, oder?! ;-)

    Die Kosten kassiert ja nicht der überweisende Arzt ein, sondern der operierende.


    Der überweisende Arzt trägt aber mit die Verantwortung, falls bei einem unnötigen Eingriff etwas schief geht! Schäden durch eine zu spät oder unbehandelte Varikozele treten meist viel später auf. Meinen Urologe von damals, der mir dann letzten Endes doch wieder von der OP abgeraten hatte, gibt es mittlerweile gar nicht mehr - ergo kann ich ihn auch gar nicht mehr zur Rede stellen - auch ganz clever ;-)

    Zitat

    Ach ja: Sollte ich es doch machen wollen, riet er von der Verödung nicht wegen Wiederauftreten ab, sondern wegen möglicher Entzündungen im Hoden durch das Verödungsmittel.

    Andere Ärzte raten wiederum von den Operationen ab, da mit den Varikozelen auch versehentlich den Hoden versorgende Arterien abgeklemmt werden könnten. Die liegen leider meist dicht beieinander, wie die Kabel in der Stromtechnik.


    Wenn ich damals das hätte kommen sehen, was ich heute leider habe, hätte ich damals mit allen Mitteln auf eine Operation oder Verödung gedrängt!


    Falls Du Dich gegen eine Varikozelenentfernung entscheiden solltest, würde ich Dir in jedem Falle professionelle(!) jährliche Kontrolluntersuchungen empfehlen.


    Die Schäden durch Varikozelen, besonders beidseitigen, können verheerend sein!


    Also regelmäßig Ultraschall (besser hochfrequent ab 10 MHz, als nur 7,5 MHz) zur Hodenvolumenkontrolle und Kontrolle des Hodenparenchyms (besonders auf Mikroverkalkungen achten!), Kontrolle von Testosteron, LH, FSH und Inhibin-B und Spermiogramm. Spätestens dann, wenn das Hodenvolumen abnimmt oder Schäden am Hodengewebe erkennbar werden, sollte operiert werden, um ein Fortschreiten der Läisionen zu verhindern.

    In meinem Fall wäre der überweisende wohl auch der operierende Arzt.


    Was ich nicht verstehe ist, warum (und das scheint ja ganz anerkannt zu sein) man V. nur in drei Fällen operiert -> Schmerzen, schlechtes Spermiogramm oder wenn man sie sieht.


    Du dagegen bist, wenn ich dich richtig verstehe, für eine OP, egal ob einer der Indikatoren auftritt. Sprichst du da nur aus deiner Erfahrung, oder woher kommt diese strikte Haltung?!


    Für mich ist es so schwierig zu wissen, was zu machen, du sagst so, der Arzt so und ich selbst...:-)


    Gruß

    Zitat

    Was ich nicht verstehe ist, warum (und das scheint ja ganz anerkannt zu sein) man V. nur in drei Fällen operiert -> Schmerzen, schlechtes Spermiogramm oder wenn man sie sieht.

    Da gibt es auch noch andere Kriterien, bsp.: beidseitige und rechtsseitige Varikozelen, erhöhte FSH-Werte bei normalem Spermiogramm etc... Und auch bei sichtbaren Varikozelen wird nicht immer zur OP geraten. Da gibt es teilweise recht unterschiedliche Empfehlungen.

    Zitat

    Du dagegen bist, wenn ich dich richtig verstehe, für eine OP, egal ob einer der Indikatoren auftritt. Sprichst du da nur aus deiner Erfahrung, oder woher kommt diese strikte Haltung?!

    Erfahrung mit Varikozelen, aber noch nicht mit Varikozelen-OP/verödungen:-/


    In meinem Falle ist die Sache ziemlich klar: beidseitige Varikozelen, Hodenschrumpfung, schlechtes Spermiogramm und in einem US sogar Mikroverkalkungen, die ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten sollen. Und für all das kommen als einzige Ursache nur die Varikozelen in Frage - hatte weder Hodenhochstand, noch Mumps oder Mumpitz oder sonst irgendetwas gehabt. Wenn ich tatsächlich diese Mikroverkalkungen haben sollte (das ist noch nicht klar, da dies bisher nur ein Arzt in einem Ultraschall festgestellt hatte, die anderen Urologen hatten da nichts Vergleichbares gefunden) und dadurch das Krebsrisiko erhöht sein sollte, dann würde das ja bedeuten, dass Varikozelen zu einem erhöhten Hodenkrebsrisiko führen könnten.


    Mit diesen Mistviechern ist also nicht zu spaßen!!!


    Meine Abwägung sieht da so aus:


    Mit dem jetzigen Spermiogramm wäre nur künstliche Befruchtung möglich, und eine Varikozelen-OP würde daran wohl auch nichts mehr ändern. Wenn sich dieser Zustand noch ca. 10-15 Jahre aufrecht erhalten ließe (danach würde ich mich für Kinderwunsch auch schon als zu alt betrachten), wäre das ok. Es könnte aber auch sein, dass sich dieses Zeitfenster unbehandelt aber ggf. auch behandelt noch früher schließen würde. Wenn bei einer Varikozelen-OP etwas schiefgehen sollte, könnte sich dieses Zeitfenster ebenfalls sofort schließen. Das ist eine schwierige Abwägung :-/???


    Statistisch gesehen, kommt noch hinzu, dass das Risiko eines Hodenverlustes bei einer Varikozelen-OP oder -Verödung verschwindend gering ist im Vergleich zum Hodenkrebs-Risiko bei Mikroverkalkungen -


    weiß jetzt nicht, was ich davon halten soll :-/


    Aber mit dieser Erkenntnis vor 10/15 Jahren bei noch intakten Hoden hätte ich mich mir die Varikozelen in jedem Falle operieren oder veröden lassen!


    Deine Situation ist da eine weitaus bessere!


    Bei einer nicht tastbaren Grd. I-Varikozele nur auf der linken Seite und normalem Spermiogramm kannst Du zunächst einmal ganz beruhigt abwarten.


    Allerdings solltest Du das jährlich und Dein Leben lang vom Urologen kontrollieren lassen.


    Tritt eine fortschreitende Hodenschädigung ein, würde ich da dann schon über Gegenmaßnahmen nachdenken:)z

    Zitat

    Für mich ist es so schwierig zu wissen, was zu machen, du sagst so, der Arzt so und ich selbst... :-)

    Na, ich bin doch kein Arzt - nur ein schwer gestraftes Varikozelen-Opfer {:(


    Gruß

    Wenn man so liest, was du schreibst, ist deine Haltung natürlich absolut verständlich.


    Die Frage für mich ist nur, ob da bei dir nicht einige Fehler gemacht wurden, wenn es überhaupt soweit gekommen ist. Mein Arzt sagte mir beispielshalber, dass sich selbst wenn sich die Werte verschlechtern würden, wir auch erst in einem Jahr reagieren könnten, ohne dass dadurch eine Schädigung des Hoden eintreten würde.


    Warum lässt du denn dein Sperma nicht einfrieren. Damit müsste, sollte bei der OP was schief gehen, zumindest dein Kinderwunsch erhalten bleiben?!


    Ich finde es bei mir ganz schwer, eine Einstufung der V. vorzunehmen. Es gibt Tage, da ist sie im Stehen deutlich zu fühlen, vor allem beim Pressen (nach langem Stehen/Laufen) und dann Tage, da spürt man sie nicht mal im Stehen (wenn ich viel gesessen habe etc.). Ich würde daher sagen: Grad I bis II.


    Und wie gesagt, mein Arzt sagte, dass die V. mein ganzes Leben so lange bleiben kann. Und das ist für mich zentral: warum was behandeln lassen und sich Risiken aussetzen, was vielleicht nie Probleme macht?!


    Ich bin ratlos...:=o


    Schönes Wochenende!

    Fehler wurden in jedem Falle gemacht.


    Ich hatte damals den Eindruck gehabt, dass die Varikozele eher eine harmlose Erkrankung sei, die die Zeugungsfähigkeit zwar etwas einschränken könnte, was man aber jederzeit (bei aktuellem Kinderwunsch) behandeln könnte. Damals hatte ich keine Ahnung davon, dass es sich dabei um eine fortschreitende Erkrankung handelt, die zu immer schwereren Hodenschädigungen (und womöglich noch Krebs???) und vollständiger Zeugungsunfähigkeit (Azoospermie) führen kann, so dass dann selbst künstliche Befruchtung nicht mehr möglich wäre. Außerdem wusste ich auch nicht, dass diese Schädigungen in einem späten Stadium dann irreversibel sein können! Und von der zweiten Varikozele (rechts) wusste ich ja auch nichts, so dass ich mir immer noch dachte: Naja, zur Not hat man ja zwei Hoden.


    Tja, und mein jetziger Urologe sieht das wieder nicht so ernst, da die Blutbefunde (Hormone/Tumormarker) ok waren, er im Ultraschall diese Mikroverkalkungen nicht festgestellt hat, und das Spermiogramm "ja auch nicht so schlecht sei". Deshalb rät er zu regelmäßigen Kontrollen und von einer OP/Verödung ab.


    Das mit dem Sperma einfrieren habe ich auch schon machen lassen, was ja leider nicht so billig ist. Aber im Ernstfall, wenn die OP richtig schiefgehen würde, wäre ich ein Leben lang auf Hormonersatztherapie angewiesen, und würde ich mit dieser Behinderung dann überhaupt noch eine Beziehung eingehen können? Würden mir die Kryokonserven dann wirklich noch nützen?


    Diesen Unterschied im Stehen und Sitzen bei den Varikozelen habe ich auch bemerkt.


    Das ist doch eigentlich seltsam, da das Gewicht oberhalb der Varikozelen doch das gleiche bleibt - egal, ob man sitzt oder steht!?


    Seit einiger Zeit versuche ich es ja schon mit Fasten - vielleicht kann eine Gewichtsreduktion die Venen entlasten:-/


    Wenn die Varikozelen im Stehen zu tasten sind, heißt das bereits, dass sich in einigen Hodenvenen der Blutstrom umgekehrt hat, also sauerstoffarmes venöses Blut in den Hoden fließt, was das Gewebe schädigen kann (Hypoxie). Die Gradeinteilung hängt auch vom Untersucher und Zeitpunkt ab.


    Ich meine, mit regelmäßigen Kontrollen bist Du da aber auf der sicheren Seite.


    Das sollte von mir auch nur eine Warnung sein, da Varikozelen von den Urologen und in den Medien/im Netz häufig noch verharmlost werden - und dann ist es auf einmal zu spät.


    Jeder Fall ist verschieden, und es hängt immer von der Ausprägung ab:


    Man kann nicht grds. sagen, Varikozelen wären immer harmlos.


    Wie das mit mir jetzt weitergeht, weiß ich allerdings auch nicht mehr.


    Schönen Abend bzw. Schönes Wochenende (ist ja schon bald wieder soweit:)^ )!