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    Verkürzte Harnröhre

    Hallo


    Ich habe seit meiner Geburt eine verkürzte Harnröhre. Das heisst bei mir kommt der Orin,... ca. 0,5 cm weiter unten raus, als bei einen normalen Penis.


    Hat dies noch jemand ?

  • 19 Antworten

    @Grasgrün

    Nein...natürlich nicht.


    Wobei es aber auch Fälle, wo die Harnröhre unten aus dem Schaft austritt. Das ist dann aber schon seit Geburt so.


    Bei dj1987 ist die Harnröhre etwas weiter unten, aber noch an der Eichel, nur eben etwas weiter unten.


    Wie man sowas aber beheben kann, weiß ich leider nicht.


    Gruß


    eenvoudigweg

    @ dj1987

    Du hast das, was man eine Hypospadie nennt. Wenngleich keine besonders schlimme Form.


    Hast Du irgendwelche Beschwerden, z.B. dass bei der Erektion das Glied nicht gerade ist, oder dass der Harnröhrenausgang zu eng ist?


    Wenn Du diesbezüglich keine Beschwerden hast, dann musst Du das nicht operieren unbedingt lassen.


    Größer ist oft das Problem dass es eben selbst als unästhetisch empfunden wird. Theoretisch ist dann dann natürlich auch operativ zu behandeln. Da in Deinem Fall keine lange Strecke der Harnröhre rekonstruiert werden muss, ist das auch kein allzugroßer Eingriff.


    Also, da Du jetzt den Begriff Hypospadie kennst, kannst Du ja mal googlen gehen. Das ist gar nicht so selten und Du findest sicherlich Austausch im Netz.


    LG


    reX

    hab grad n paar bilder angeguggt aber da waren es 4 cm oder mehr


    ich finde das es net schlimm aussieht ich denke wenn es nur ein halber cm ist dann lässts sichs ganz gut damit leben und solange du keine anderen probleme hast würd ichs lassen es ist ja immer mit nem risiko verbunden

    Hypospadie mit Peniskrümmung

    Hallo, ich bin eine ratsuchende Mutti. Mein Sohn hat eine leichte Hypospadie ( Harnröhre ca. 0,5cm zu kurz) mit einer, finde ich, leichten Peniskrümmung. Er ist 8 Jahre alt und ich stehe vor der Entscheidung dies korrigieren zu lassen. Im Netz liest man von häufigen Komplikationen. Man hat mir dazu geraten, weil er später damit Probleme bekommen könnte (nicht funktioneller Art sondern psychischer). Hat jemand Erfahrung mit dieser Art Eingriff (Entfernen der sog. Chorda)?

    @ mlp

    Ich würde es operieren lassen. Die Komplikationsrate gerade bei kleineren Hypospadien ist gering. Lass es aber unbedingt in einer großen Klinik mit viel Erfahrung auf dem Gebiet machen.


    Die psychische Beeinträchtigung ist enorm, wenn es nicht vor der Pubertät behoben ist.


    Also, eine Risiko-Nutzen-Abwägung.


    Ich nehme an, die Verkrümmung ist durch diese Hypospadie bedingt. Funktionell stellt das nicht unbedingt (kann aber auch - nur während der Erektion zu beurteilen) ein Problem dar. Aber genauso wie die Hypospadie selbst, für einen Pubertierenden größte seelische Qualen.


    Ich kenn ja meist nur den Verlauf während eines Klinkaufenthaltes... Zuhauf im Netz nachlesbar.


    Im privaten Bereich hatte das mal ein Junge. War wohl auch nicht so ausgeprägt und wurde mit 6 operiert. Da gab es keine Probleme und jetzt ist er 9 und alles scheint okay.


    LG


    reX

    Stop Stop stop.


    Bei einer Abweichung von gerade mal 0,5 cm. fällt das irgendwelchen Außenstehenden Leuten überhaupt nicht auf wenn der Junge pinkelt. Und ein gekrümmter Penis ist ja nun nichts besonderes, im Anatomie-Forum wird diesbezüglich genügend diskutiert, immer mit ein und demselben Ergebnis, nämlich dass es normal ist dass es nach oben gebogene, wie auch gerade oder nach unten gebogene Penisse gibt. Das allein stellt keine funktionelle oder seelische Störung dar, denn, wie gesagt, jeder Penis ist anders, das ist normal.


    Bei einer Abweichung von gerade mal 0,5 cm. ist auch eine funktionelle Störung nicht gegeben, der Junge wird normal wasserlassen und auch später normal Geschlechtsverkehr haben können und zeugungsfähig sein. Das ist überhaupt kein Thema.


    Weshalb man da also dazu rät, einen schon 8-Jährigen Jungen (der also durchaus schon alles was sein bestes Stück angeht mitbekommt) operieren zu lassen, ist mir schlichtweg schleierhaft. Mir erscheinen diese Schilderungen der "seelischen Qualen" u.s.w. doch sehr sehr übertrieben. Jedenfalls bei dieser wirklich geringen Normabweichung.


    Ich würde mich also gegen einen Eingriff entscheiden. Ich denke, durch diesen würde es für den Jungen viel mehr thematisiert, dass sein Penis ja nicht ganz normal ist bzw. dass man da jetzt unbedingt dran herumoperieren muss.


    So wie es jetzt ist, kann er relativ natürlich damit umgehen (denn eine funktionelle Störung liegt nicht vor) und sofern er nicht wirklich gerade gezieltes "zeig mal" mit irgendwelchen Freunden spielt (die man dann aber auch entsprechend gut kennt und ihnen vertraut), wird eine Abweichung von gerade mal 0,5 cm. kaum auffallen.


    Darüberhinaus ist der OP-Aufwand bei Hypospadie nicht unerheblich und das Danach ist auch für die Kinder eine ganz schöne Belastung, sowieso wenn sie schon wirklich alles so mitkriegen, wie ein 8-Jähriger das tut.


    Darüberhinaus würde er wahrscheinlich im Rahmen der OP auch beschnitten, d. h. DANN sieht er wirklich anders aus als vorher und u. U. auch wie viele andere Jungs in seinem Umfeld. Das könnte u. U. eher zu Gelächter führen (denn beschnitten zu sein fällt auf jeden Fall auf - und nicht immer positiv) als diese 0,5 cm. abweichende Harnröhre.


    Deswegen lautet meine Empfehlung ganz klar, nicht operieren lassen.

    Wir reden hier nicht von Erwachsenen sondern von Kindern! Und unter Kindern führt ein beschnittener Penis doch noch zu Gelächtern und bei den betreffenden Kindern häufig zu Schamgefühlen (außer vielleicht wenn in der Gruppe ein extrem hoher Anteil an Moslem- oder jüdischen Kindern ist).


    Ich denke, ich kann dies als nebenberuflicher Kindergruppenleiter, der mit den Kindern auch schwimmen geht etc. besser beurteilen. Die Erfahrung zeigt das, was ich oben gesagt habe!


    Und da ist mit Sicherheit das Fälscheste, sich nun schnell zu überlegen, "ach, dann machen wir das doch ein bisschen normaler, indem wir ganz schnell noch mehr oder gleich alle Kinder beschneiden lassen". Nein! Die Vorhaut gehört nunmal da dran, die ist da nicht nur zum Spaß!

    also ich bin selber im schwimmverein...

    und da sind auch beschnittene Jungen und die werden von den anderen nicht gehänselt oder sowas in der Art.


    Mein Freund hat als Kind auch immer nackt geduscht (ist beschnitten) und wurde auch nie, aber wirklich nie, von Mitschülern (Kindern) gehänselt.


    Das sind meine Erfahrungen....

    Na dann herzlichen Glückwunsch.


    Aber wir reden hier auch nicht unbedingt von Folgen oder Vor-/Nachteilen einer Beschneidung sondern darum, ob MLP's Sohn mit 8 Jahren für das bisschen Abweichung da operiert werden muss oder nicht. Und da sage ich (und zwar weniger wegen der Beschneidung als einfach wegen der Sinnlosigkeit dieses Aufwands) klipp und klar NEIN!

    Ich sag ja: eine Risiko-Nutzen-Abwägung.


    Aus meiner Erfahrung bisher plädiere ich, persönlich, für eine OP.


    Nicht operierte junge Erwachsene kommen dann oft mit Erreichen der Volljährigkeit zum Operieren.


    Da haben sie dann einen jahrelangen Kampf hinter sich und wirken oft "angeknackst". Man kann davon ausgehen, dass kein Jugendlicher zusammen mit seinen Eltern eine Fehlbildung am Penis ausdiskutieren möchte. Das macht er mit sich allein aus und frisst es in sich rein.


    Ich hab jetzt schon Erwachsene (und auch schon sehr betagte Menschen) mit Hypospadien gesehen, die aus anderem Grund bei uns waren. Kosmetisch betrachtet ist das wirklich nicht immer besonders "schön" anzuschauen.


    Wenn man sich die Penisgrößen-Diskussionen anschaut.. was mag da in einem Vorgehen, der so eine Deformation hat?


    Vielleicht kann man das seinem Kind ersparen ?!


    Aber wie gesagt, in eine Klinik gehen, die dies häufig macht. Wenn es wirklich nur minimal ist, dann werden die auch eine OP unter Umständen nicht befürworten. Wenn sie es aber tun, dann würde ich, ganz persönlich gesagt, auf den Rat hören.


    LG


    reX

    @mlp

    Hier redet jeder jeden mit "Du" an, das schimpft sich auch besser ;-D


    IntereX hat sehr wohl urologische Kenntnisse!


    Was ich gerade mal schade finde ist, dass ich die OP noch nicht gesehen habe. Ich kenn nur die Meatotomie (oder ist es das???)


    So, damit das hier kein Spam-Beitrag wird:


    Ich persönlich würde es auch operieren lassen, einfach im Interesse des Kindes. Ich würde nicht so gerne mit so etwas aufwachsen. Wie würde ich denn da stehen, wenn es zu sexuellen Handlungen kommt, mir wäre es peinlich.


    Auch wenn man es nicht unbedingt auf den ersten Blick sehen würde, letztendlich ist es was anderes.


    Na ja muss wohl jeder selber wissen, ich würde im Interesse des Kindes entscheiden und die Zukunft mit in Betracht ziehen.


    Gruß


    eenvoudigweg

    Nutzen-Risiko

    erst mal danke für die Aufklärung mit dem "du". Natürlich versuche ich im Interesse meines Sohnes (8) zu entscheiden. IntereX hat geraten eine Klinik zu suchen, wo solche Eingriffe häufig gemacht werden. Hat da jemand einen Tip? Vorallem kommt zur sog. Hypospadie ( verk. Harnröhre ) noch eine Krümmung dazu, die wie ich finde nicht so stark ist. Damit, denke ich als Frau, müßte man leben können. Die OP würde nämlich recht aufwändig für meine Begriffe und ich lese viel von Komplikationen (30 - 50%), die weitere OP´s erfordern. Also stellt sich mir die Frage: bisher ist alles funktionsfähig und was hab ich nachher?

    Re: Verkürzte Harnröhre

    Moin Moin,


    ich bin selbst betroffen und kann dir deswegen meine Erfahrungen zugute kommen lassen. Ich persönlich hatte ebenfalls eine Verkürzung um 0,5 cm und wurde mit 6 Jahren in der urologischen Abteilung der Hamburg Harburger Klinik operiert. Die Verkürtzung wird in der Regel durch eine plastische Neuformung des Harnröhrenendstückes mithilfe der Vorhaut behoben. Ich schätze mal , dass du deine noch hast, es sei den sie ist dir schon vorher abgenommen worden.


    Die Funktion ist soweit normal, was mich am meisten stört ist die Narbe an der Eichel, was allerdings in der Regel nur mir selbst auffällt.


    Komplikationen gab es bisher keine, allerdings fällt mir in den letzten Jahren auf, dass der Urinstrahl dünner wird, was vermutlich auf die verengte Öffnung zurückzuführen ist. Ich werde mich also demnächst zum Urologen begeben müssen, was natürlich einige Überwindung kostet.


    Ich kann dir nur raten auf dich selbst zu hören : Stört es dich oder nicht? Wie gesagt es wird in jedem Fall eine Narbe bleiben und mich kostet es immer noch viel Überwindung, einer Frau die ich neu kennen lerne, meine bestes Stück zu zeigen. Obwohl es noch nie


    ein Problem gewesen ist. Kopf hoch wird schon :-)